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Mir fällt ja grade auf, dass ein offizieller Blogspiegel auf der re:publica 2007 existiert.

Tragt euch da mal alle bitte mit euren Blogartikeln ein um ein wertvolles Kompendium daraus zu zaubern – ich habe mich, Robert und die pl0ggies aktualisiert.

An diesem Morgen sind wir recht pünktlich gegen 11 Uhr zur re:publica 2007 angekommen – die Bahnen dauern doch ein wenig. Aufgrund der mangelnden Akkupower habe ich gestern darauf verzichtet, noch ein viertes Panel live zu bloggen.

Dafür genossen wir nach den offiziellen Vorträgen das gestrige inoffizielle Bloggertreffen außerhalb der Kalkscheune. In wärmenden Decken hockten wir an der Spree, tranken das eine oder andere Bier, und kamen so in wahre Gesprächsrhythmen. Networking bringt auch sehr viel Spaß ;)

Für heute werde ich mir vornehmen (sofern ich eine Steckdose finde) auch weiterhin zu den einzelnen Panels zu bloggen – derzeit sitze ich im Vortrag „Darf ich das bloggen?Was ist erlaubt, was nicht? Was tun bei Abmahnungen?„, jedoch sehe ich eher keinen Bedarf, dieses Thema breit auszutreten. Letztendlich ist hier das Zuhören relevant, und bevor man das in Worte fasst, verweise ich lieber auf den Podcast, der dazu gleich mit aufgezeichnet wird und irgendwo/irgendwann im Netz zum Download verfügbar gemacht wird.

Derzeit geben wir uns eine kleine Break von der re:publica 2007. Ich konnte jetzt zu drei Panels ein Liveblog führen, aber brauche erstmal eine Erfrischung. Die werde ich mir auch gleich zusammen mit Katharina in der Kalkscheune beschaffen, bevor es in das höchstwahrscheinlich letzte Panel des Abends geht – wahrscheinlich zieht es mich zum Thema „Freie FilmeProduzieren und Finanzieren via Internet“ oder „Publish and be damnedor No need to publish and still damned?„, jedoch kann ich den letzteren Vortrag nicht genau einordnen ;)

Es kommt darüber hinaus auch die Frage auf, wo eigentlich Robert Basic steckt? Verfahren? Zug verpasst? Handy gestorben? Navigationssystem abgestürzt? ;)

Was noch kommt ist letztendlich davon abhängig, wie weit der Akku strapazierbar ist. Daher heißt es auch erstmal in Ruhe aufladen…

Wir sitzen zur Zeit im dritten und wohl meistbesuchtesten Panel auf der re:publica 2007. Johnny Haeuslerleitet die Diskussionsrunde „Brauchen wir eine Blog-Etikette?Wieviel Verantwortung braucht die Freiheit?“ ein. Zu Gast sind Stefan Niggemeier, Prof. Dr. Rainer Kuhlen und Don Dahlmann.

16:53 Uhr
Oliver Gassner steigt ein und fragt offen, wer hier im Saal die Verantwortung für die Kommentare in den jeweiligen Weblogs übernehmen möchte — und keiner meldet sich oder steht auf. Strike!

16:52 Uhr
Wichtig ist laut Podiumsteilnehmer, dass O’Reilly das Thema angesprochen hat – und kein Deutscher, sonst würden ja wieder auf internationaler Blogosphären-Ebene die bösen Stimmen laut.

16:50 Uhr
Die Diskussion erreicht das Publikum… nun wird es spannend, aber ob das nun blogbar ist?

16:48 Uhr
Niggemeier möchte über Don Alphonso sprechen… wobei in jenem Blog manchmal die allgemeinen Regeln durch den Blogautor zu gewissen Zeiten ausgeblendet werden. Ich persönlich gestehe, dass ich immer noch das Hausrecht hier habe – mein Blog, mein Königreich. Warum auch nicht! Don Alphonso hat den Weg gefunden, mit einem Bein aus dem üblichen Tamtam herauszutreten. Und ganz nebenbei wird es im allgemeinen für schade empfunden, dass er nicht auf der re:publica anwesend ist.

16:45 Uhr
Niggemeier antwortet, dass die Gesetze der Gesellschaft auch im Internet gelten. Man hat zwar manchmal Schwierigkeiten damit, die Regeln zu verfolgen, aber sie existiern. Dahlman fügt bei, dass man auch in keinem rechtsfreien Raum lebt. Die Blogregeln haben sich seit den Beginnen in 2001 auch eigenständig aufgebaut – beispielsweise gibt man heute Quellen an, was früher nicht geschah.

16:44 Uhr
Johnny betont, dass er persönlich an die Zusammenstellung eines Regelwerkes nicht glaubt. Tatsache ist jedoch, dass in Gemeinschaften immer gewisse Regelwerke aufgestellt wurden. Warum fällt es uns so schwer?

16:41 Uhr
Dahlmann gibt bekannt, dass nach der Opel-Story im vergangenen Jahr eines geholfen hat: Man muss ein dickes Fell bekommen. Wenn man das Internet hat, das alles darf, dann darf das Internet auch alles bei Dir machen. Stimmt.

16:30 Uhr
Haeusler meint, dass man sich hier am Panel-Tisch darauf einigen kann, dass es ein Regelwerk gibt, dass hier alle unterschreiben sollten. Niggemeier hält dagegen, dass es Netzwerke von Blogs gibt, die gewisse Standards erreichen wollen um die Partizipation im Netzwerk aufrecht zu erhalten – jedoch nicht als Etikette aber als zweckgebundene Gruppenbindung.

'Panel zur Blogger-Etikette' von Sichelputzer

16:27 Uhr
Niggemeier erklärt, dass Regeln existieren, aber man sich nicht direkt daran halten muss. Beispiel: Man durchwühlt bei jemandem zu Hause nicht einfach die Schränke, weil man es nicht tut. Es ist kein wirksames Gesetz, aber es ist ein ungeschriebenes Gesetz, welches zwar sofort bei einem innerlich greift, jedoch nicht bindend gültig ist.

16:24 Uhr
Kuhlen erklärt, dass Bloggertexte in der Regel oder vielleicht immer pragmatische Texte sind. Das soll ein riesen Problem sein – woher man bei einer unbekannten anonymen Leserschaft die Interpretation und Rezeption verstehen und steuern kann. Das Problem sei die Anonymität des Rezipienten und nicht des Produzenten eines Blogbeitrages zu sein.

16:21 Uhr
Dahlman sagt, dass Blogs nicht groß geworden sind, weil jemand Regeln aufgestellt hat, sondern weil es keine Regeln gab, und stimmt mit O’Reilly nicht überein.

16:20 Uhr
Kuhlen spricht von Saktionsmaßnahmen mit Beispiel China. Irritierende Äußerungen.

16:15 Uhr
Nun ist mein Rechner zwei Mal aus dem WLAN rausgeschmissen und ein Teil dieses Blogposts wurde ab in das Nirvana gefressen. Auch Oliver Gassner hat Probleme mit seinem Organizer, so dass ich mir ernsthaft Gedanken um die Stabilität des Netzes mache.

16:10 Uhr
Die Diskussion beginnt, im Prinzip kann man nicht direkt das Bloggen, was hier gesagt wird – zu viele Meinungen und Theorie als dass es in eine einfache kurze Textform gefasst werden kann.

16:05 Uhr
Privatsphäre Dritter, Quellen und Urheber respektieren, den echten Namen verwenden, freundlich zu bleiben, Gäste wie Gäste behandeln und sich korrigieren zu lassen – das sind Haeusler’s Vorsätze von 2005. Grundlage dieses Panels ist ebenfalls die jüngste Äußerung von Tim O’Reilly über den Blogger Kodex.

Allmählich treffen zu unserem zweiten Panel auf der re:publica 2007 die Anwesenden ein. Wir sitzen direkt bei Sarik Weber im „Lightning-Talk: cellity„.

15:48 Uhr
Wieviel Prozent schnappt sich cellity? So wie ich es verstehe, wird im Verhältnis zur Ersparnis der deutlich kleinere Teil von cellity genutzt, während der Großteil als Ersparnis für den Kunden weitergegeben wird.

15:46 Uhr
Thema „Roaming“: Nach der aktuellen Entscheidung aus Brüssel soll der Maximaltarif von Ausland zu Inland auf 50 Cent heruntergeschraubt werden. Wie cellity dort agieren wird ist jedoch noch nicht entschieden.

15:45 Uhr
Die Zuschauerfragen dürfen gestellt werden: Haben die Mobilfunkanbieter mit cellity ein Problem und können sie den Dienst einfach sperren? Letztendlich dürfen andere (Dritt-)Anbieter aber nicht gesperrt werden! ;)

15:43 Uhr
Mitte des Jahres wird höchstwahrscheinlich auch mobiles Chatten von cellity umgesetzt werden. Egal welcher Client dahinter steckt, ob ICQ oder AIM, man soll letztendlich direkt über die Mobiltelefone über die Chatsysteme kommunizieren können.

15:40 Uhr
„Das lohnt sich eigentlich für jeden, auch Blogger können sparen!“ – Das lob ich mir schon irgendwie, zumal für mich persönlich mein alter Handyvertrag alsbald auslaufen wird. Zeit für etwas neues, Zeit zum umdenken.

15:34 Uhr
cellity ist im Prinzip ein Call-By-Call Verfahren. Es ist eine Java-Applikation, die man auf nahezu jedem mobilen Endgerät (ca. 210 Handys) einsetzen kann, um damit automatisch die günstige Tarife zur mobilen Kommunikation bereitgestellt zu bekommen. cellity verdient nur, wenn der Benutzer durch den günstigen Tarif spart.

15:31 Uhr
Sarik startet zu Beginn den kurzen Film mit den cellity-Betatestern.

Der erste Live-Blog Eintrag für heute startet mit ein wenig Verzögerung. Wir befinden uns auf der re:publica 2007 im Panel „Partizipatorisches InternetVon wegen: Dein User ist stinkfaul!„.

14:54 Uhr
Die Blogger-Clique hat sich hier in Berlin mittlerweile via Twitter organisiert. Wer nicht dabei ist wird man in Persona erkennen, wenn wir uns gleich hier treffen werden… nebenbei ist Twitter auch das Thema der offenen Diskussionsrunde.

14:48 Uhr
Ibo und Tom haben sich über die SMS Wand gemeldet und grüßen die anwesenden Blogger auf Englisch… absolut amüsant was daraus entsteht! ;)

14:45 Uhr
Ab Mai soll ein neues Plazes erscheinen! Es wird speziell für Blogger in der ersten Maihälfte ein Beta-Test Programm für ca. 1-2 Wochen geben. Ich bin gespannt!

14:43 Uhr
Das Panel öffnet und die Diskussionsrunde startet. Huii… erste Frage wird mit „Laaangweilig“ aus dem Publikum abgedroschen. Nunja, das kann passieren.

14:40 Uhr
Legt man ein leeres Blatt Papier aus mit der Idee „Schreib mal was Kreatives auf!“ würde sich niemand darum kümmern. Wenn man einen Lückentext austeilt, finden sich bestimmt welche, die das Blatt ausfüllen. Genauso ist es mit der Administrationssoftware eines Content-Management-Systems für Weblogs…

14:36 Uhr
Metroblogging-Fehler: Die Idee dieses Gruppenblogs durch Top-Blogger schlug fehl, da der Inhalt von den Bloggern eher auf dem eigenen Blog anstatt auf der Portalseite dargestellt wurde. Es fehlte also der originäre, kreative Bestandteil um das Metroblog inhaltlich zu stärken und gemeinschaftlich aufzubauen.

14:35 Uhr
Laut Felix ein kapitaler Fehler von vielen Anbietern: „Gib mir deine Marke und deinen Content um diesen nach vorne zu bringen.“

14:32 Uhr
Der Fehler von Friendster: Das Verbot der Fakeprofile erstickte jegliche Kreativität auf Friendster, wobei hingegen MySpace sehr deutlich punkten kann, dass dort alles angelegt werden kann. Dieses Ökosystem boomt, da keine Klugscheißerei ala Friendster gemacht wurde.

14:28 Uhr
Ich seh grad auf der einen Wand, dass wohl irgendwer über das Chat-System auf dem großen Screen „Hallo sevenload-sichelputzer mike.“ geschrieben hat. Sollte ich lieber doch mit Sonnenbrille auftreten? ;)

14:25 Uhr
Ursprüngliche Kleinigkeiten wie beispielsweise die Aktivierung oder Nutzung von Plazes via SMS können eine Hürde sein, sollte diese Nutzung nicht direkt auf dem Weg des Users liegen. Indem man ihm entsprechende Anreize zeigt, wie vorteilhaft die Nutzung des SMS-Dienstes ist, kann der User leichter in das mobile Geschehen integriert werden. Das ist ganz klar – wenn ich als User keinen Mehrwert erkennen kann und diesen auch nicht nach einer entsprechenden „Schmackhaftmachung“ immer noch nicht verstehen kann/will, dann wird aus der Nutzung eines SMS-Dienstes nichts. Naja… ;)

14:20 Uhr
Der User soll einen fairen Deal bekommen, indem man seine Faulheit und im Prinzip seine Vorgehensweise respektiert. Man darf den User nicht danach fragen Umwege zu gehen oder explizit ein Ziel vorgeben, sondern ihn anders zu pampern. Anstatt nur zu fordern sind reine Empfehlungsmechanismen hilfreich, um den User zur Mitarbeit zu bringen.

14:19 Uhr
Formelaufbau zur Erklärung der jeweiligen Faulheit der User: „laziness = effectiveness / transaction costs„. (Ob die Folien später zum freien Download angeboten werden?)

14:17 Uhr
Das hier interessante Thema ist das „Virale Marketing“ – warum es manchmal klappt die Menschen zu begeistern, und warum es desöfteren schief geht, auch wenn die coolsten Spots im Netz oder die viralste Kampagne den User nicht dazu motivieren können, sich mit dem Thema zu identifizieren.

14:15 Uhr
Der Vortragende ist Felix Petersen von Plazes, er stellt die Idee hinter Plazes ein wenig vor. Laut eigener Aussage nutzt Plazes den Grasroot-Approach, indem sie über die User gehen.

14:13 Uhr
Das Ziel des Vortrages ist zu klären: Wie bekommt man die ganzen „faulen“ User dazu auch mitzuarbeiten?

14:11 Uhr
Im Saal für den Workshop kehrt mehr oder minder ein wenig Ruhe ein, während die Vortragenden die Macs konfigurieren.

Endlich sind wir auf der re:publica 2007 in Berlin angekommen. Um ca. 11:30 Uhr verließen wir die Autobahn und schwenkten zu unserem nächtlichen Domizil ein, so dass wir geschmeidig mit der S-Bahn zur Oranienburgerstraße fahren konnten. Ab 13:30 Uhr waren wir präsent – mit Schildchen, mit Mäppchen und allem was dazugehört.

Zwar haben wir die Einführungsveranstaltung verpasst, jedoch werden Katharina und ich uns neben dem Bloggen und Bloggerkennenlernen und Bloggertreffen auch mit den Vorträgen und Workshops auseinander setzen. Natürlich machen wir ein paar Fotos sobald uns ein paar bekannte Gesichter über den Weg laufen – wir wurden auch von den pl0ggies abgelichtet. Mehr folgt an der üblichen Stelle hier als Live-Blog… ;)

Unter den Anwesenden konnte ich schon Oliver Gassner, Florian Krakau, Kai Uhlmeyer, Mario Sixtus und Heiko Hebig entdecken…

Es eilt sich zu registrieren – die Zeit der Voranmeldung für die kommende re:publica 2007 in Berlin neigt sich heute Abend dem Ende. Ich habe soeben Katharina und mich registriert – wir warten noch auf eine E-Mail Bestätigung ;) Ich freue mich – und der Banner ist auch recht prominient eingebaut.

P.S.: Ich habe es aber vorsorglich mit „Werbung“ gekennzeichnet, damit nicht irgendwer auf Abmahngedanken kommen mag…

Vor einigen Wochen hatte ich ja meinen Unmut sehr deutlich zur re:publica geäußert. In den letzten Tagen habe ich einige Sachen vor dem geistigen Auge Revue passieren lassen und komme zu dem Schluss, dass ich von meinem ursprünglichen Unmut nicht mehr viel übrig geblieben ist. Damals war es mir ein Dorn im Auge, dass die Eintrittspreise erst im Nachhinein kommuniziert wurden – der Preis spielte letztendlich eher eine nebensächliche Rolle.

Es ist bald soweit – nur noch wenige Tage und mitten in Berlin findet vom 11. bis 13. April 2007 in der Kalkscheune die von newthinking communications und Spreeblick organisierte “re:publica“ statt. Ich find’s ja auch schön – ein Bloggertreffen von Bloggern aus freien Stücken zu organisieren.

Für meinen Teil wünsche ich daher schon jetzt allen mitmachenden Blogern (und auch nicht-Bloggern) dabei viel Spaß. Vielleicht akkreditieren wir (Katharina und ich) uns noch, aber die Terminplanung für April ist für mich persönlich mit „recht vage“ zu bezeichnen… nebst der notwendigen Organisation von Unterschlupf, Fahrt & Co. Aber wir haben ja ein paar Verwandte in Berlin, die es mal wieder nach ca. 2 Jahren zu besuchen gilt. Auch schön – vielleicht lässt sich ja ein verlängertes Wochenende daraus machen! ;)

Was muss ich gerade in dem offiziellen Blog zur re:publica 2007 lesen? Man soll Eintritt zahlen als gutmütiger Gast.

Der reguläre Preis (alle drei Tage) beträgt 60 Euro. Blogger und Podcaster erhalten einen Rabatt von 20 Euro, wenn sie auf dem eigenen Blog ein re:publica-Banner einbauen, zahlen also nur 40 Euro. Unternehmen zahlen 100 Euro pro Person.

60 Euro für 3 Tage? 40 Euro mit Rabattbanner? Und da ich für ein Unternehmen im Webzwonull-Sektor arbeite, könnte ich aufgrund obiger Beschreibung sogar 100 Euro hinterlassen müssen? Sorry, aber diese Preisgestaltung ist absolut down-under. Ist das natürliche Auslese oder haben die Finanzprobleme? Newthinking? BarCamps sind frei und haben sich in jedweder Hinsicht ausgezahlt. Damit ist meine Anmeldung passé. Das ist die re:finanzierung und re:abzocke!

Daher das Gegenangebot: Banner eingebunden, 20 Euro hier überweisen. Danke!

Nachtrag: Egal – so schlimm ist es nicht…