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Klout versucht sich als Ranking- und Bewertungsdienstleister am digitalen Nutzer. Deutsche Medien, Bloggern und Karriereexperten kritisieren das Angebot scharf. Es mangelt an Aussagekraft des Klout-Scores, der im Prinzip nur die (rege) Aktivität der Nutzer bemisst. Zugleich sei dieser Indexwert nur zu leicht beeinflussbar. Wie das funktionieren kann, habe ich selbst ausprobiert…
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Ein paar bissige Worte gefällig? Klout ist lächerlich. Klout sagt absolut nichts über einen Menschen aus. Klout besitzt ein gefährliches Potenzial. Von wegen „Trends im Personalmarketing“! Niemals darf ein so leicht modifizierbar, damit durchaus beeinflussbarer Indexwert als grundsätzliches Einstellungskriterium von potenziellen Bewerbern dienen.
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Der Fall Bankhofer beschäftigt seit kurzem die gesamte Medienwelt. Ein aufklärendes Video wurde im Internet auf verschiedenen Videoplattformen verbreitet, unter anderem auch bei sevenload. Nach der Sperrung des Videos aufgrund einer Abmahnung stand sevenload am Wochenende im Kreuzfeuer der Blogosphäre.

In der hitzigen Diskussion haben wir feststellen müssen, dass es uns als Web 2.0 Unternehmen auch reizt, mit den Nutzern und den Bloggern zu kommunizieren. Hierbei haben wir in unserer Kommunikation nicht alles richtig gemacht. Das Ergebnis liest sich unter anderem bei Lanu, Chris, Felix und bei BooCompany. Nachdem wir uns über diesen speziellen Fall rege ausgetauscht haben, entschieden wir uns ein Experiment mit der Blogosphäre zu wagen.

Die kritische Masse steht zwischen den Fronten: User-Generated-Content vs. die Produktionen von etablierten Medienhäusern. watchblog-tv ist das neue Web 2.0 Sendeformat für kritische Beobachter von Wirtschaft und Politik. Diese neue Form des kritischen Video-Journalismus ist für jeden zugänglich. Registrieren, mitmachen und einen eigenen journalistischen Videobeitrag verfassen kann und soll jeder, um einen möglichst vielfältigen Blick auf die wirtschaftliche und politische Gesellschaft in Deutschland abzubilden.

Diesen Blogeintrag schicke ich in Kürze auch an diverse Blogger per E-Mail – wir sind auf eure Meinung und auf eure Teilnahme unter watchblog-tv sehr gespannt.

Deutschland steckt in einer Krise. Einer der oberen Herren des Deutschen Journalisten Verbandes (DJV) erregt die Gemüter mit seinen Äußerungen. Das Echo kommt schnell und gerecht aus der pressetechnisch irritierten, spezialisierten ideologisch aversierten Blogosphäre.

Bleich müsste man werden – treiben wir doch die Sau durch das Dorf zum Tag des jüngsten Gerichts?! Das Schreiben von Thomas Knüwer in einer offenen E-Mail an Michael Konken, Chef des Deutschen Journalisten-Verbandes, ist das Beispiel für das hoffentlich vermehrt stattfindende Herunterziehen der Hosen der aktuellen Verbandsarbeit…

Der Medienkonzern Holtzbrinck strukturiert sein Portfolio neu. Laut Informationen von Heise plant Holtzbrinck mit Internetportalen ala Parship oder StudiVZ stärker im Internet mitzumischen, wobei diese Angebot jedoch „losgelöst vom Stammgeschäft“ im Printbereich betrachtet werden sollen. Kann man sich darüber freuen, dass ein traditioneller Verlag, der seit Jahren zu den journalistischen Leitmedien der privatwirtschaftlich orientierten Medienwelt zählt, sich nicht mehr auf seine Kompetenzen – den Journalismus – besinnt?

Niemand geringeres als Mario Sixtus schreibt dazu einen textlichen Aufschrei, den ich nur unterstützen kann:

„‚Losgelöst vom Stammgeschäft‘ kann eigenlich nur heißen: Mit Journalismus haben wir im Netz nichts am Hut. Den drucken wir auf Papier und gut ist. Die Kohle im Netz machen wir mit Partnerbörsen und Gruschelbuden. Sollen doch andere versuchen, Spiegel-Online zu zeigen, wo der Hammer hängt, wir machen bei diesem Rennen nicht mit.“

Kritik am eigenen Hause – das ist mutig, das ist ehrlich, das hat Courage. Davon abgesehen schätze ich den qualitativen Journalismus, der nicht von Lobhudelei, sondern von Kontroverse, Schreibgeschick und fundierter Recherche gespickt ist. Ein Mangel davon bzw. ein Wegfall ist nicht förderlich – und das dient sicherlich nicht einem Verlag von der Größe von Holtzbrinck. Das konnte man bereits an der schamlosen Ekstase bei den Sat.1 Nachrichten sehen, dass der Journalismus für die Privatwirtschaft im Grunde genommen heutzutage nicht mehr viel Wert besitzt.

Vielleicht ist das alles auch Grund genug dafür, dem „Elektrischen Reporter“ einen neuen Anstrich zu geben? Mir persönlich gefällt das Format, da es durch seinen individuellen Charakter und Wiedererkennungswert besticht. Die Inhalte dürfen meiner Meinung nach auch abwechslungsreich sein – Interviews, Reportagen, Dokumentarisches oder sogar Neuartiges als gesunde Kombination könnte das neue Optimum sein. Oder vielleicht sogar einen regelmäßigen Sonderbericht des ER könnte ich mir vorstellen, der sich bewußt durch eine andere Darstellung vom typischen ER hervorhebt. :)

Wir sind Terroristen. Being a Blogger – is a state of mind.

Ich hatte die Schnutinger ja schon Silvester schätzen gelernt… es war und bleibt herrlichst! ;)

[via toonblog, turi2, Rob und Thomas]

Laut Meldung der W&V könnte man sich von Call-in-TV bald verabschieden. Wenn die EU nicht mitspielt bleibt alles beim Alten. Wird jedoch die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes so ausgelegt, dass kostenpflichtige Telefon-Gewinnspiele als Teleshopping einstuft werden, sind die Konsequenzen für die Anbieter von Call-in-TV Sendungen und die angeschlossenen Funkhäuser gravierend.

Teleshopping wird mit der neuen Fernsehrichtlinie als Werbung definiert, so dass eine zeitliche und inhaltliche Regelung als absolut verbindlich für alle Beteiligten ist. Kritik zu Call-in-TV gibt es schon länger, und bei der aktuellen Nachrichtenlage zu Hauf.

Ich werd verrückt, das gibt’s nicht! Gleich zum zweiten Mal am heutigen Abend stoße ich auf ein weiteres Flensburger Blog! Es ist das GeniesserBlog! Und noch einer zu meinen weiteren abonnierten Feeds… ;)

Hier sprechen wir nicht über den Spielehersteller, der wirklich schicke Gesellschaftsspiele herstellt, sondern es geht um eine Person, an der sich die Geister scheiden. Im Artikel „Ein Blogger sieht rot“ bei Realizeme.de dreht es sich um den Heidi Klum Klimbimms, der von einem Herrn Becker (nicht verlinkt) als womöglich großes Misverständnis des Jahres geahndet wird. Die Blog Autoren sind scheinbar so böse laut dem Geschripsel dieses Herrn, nur wird bei Realizeme das ganze Thema unter einem recht neutralen Eindruck wieder vermittelt und das Geschripsel einfach aus den Angeln gehoben. Recht so!

In den Kommentaren spielt etwas altbekanntes ab. Man schaut mal ein paar Stunden nicht in den Artikel rein, und das „MB Spiel“ macht die Runde. Eco, ich kann Dich bestens verstehen, und Du tust mir irgendwie leid – mein Mitgefühl ist mit euch allen, denn das, was ihr hier erlebt ist nichts anderes als „Zeitverschwendung“. Wozu also mit Herrn Becker diskutieren? Wilde Drohungen, Verleumdungen und ähnliches kommen zurück, sobald konstruktive Kritik auf reines Unverständnis stößt. ;)

Ich habe daraus gelernt… keine Diskussion mehr, sondern einfach nur „Löschen“. Einfach, sauber, und ich brauch mir um die mögliche rechtliche Haftung für soetwas, was der Herr Becker so verzapft, keine Sorgen mehr machen. Selbst Udo Vetter vom Law Blog riet mir einst dazu, einfach den Riegel vorzuschieben und die ungewünschten Kommentare zu entfernen.