Am ersten Mai ist es wieder soweit: Deutschland hat frei, und vielleicht auch ein wenig Zeit für ein neues Layout! Der CSS Reboot für das Frühjahr 2006 steht an, und so manche Webseiten und Weblogs könnten auch den Frühling in ihr Layout reinlassen. Für uns beim MikeSchnoor.com ist das Thema natürlich recht uninteressant, denn wir selbst waren ja schon Ende März früh dabei, als wir vom alten Layout in das jetzige wechselten. Doch vielleicht bietet das längere Wochenende für so einige liebe Webmaster die Gelegenheit schlechthin, endlich den CSS Code und natürlich das ganze Layout ein wenig aufzufrischen, anzupassen… aufzumotzen! Und wer weiß – wenn man sich in die tolle lange Liste einträgt, gibt es vielleicht auch netten Traffic von neugierigen Besuchern?
Wie ich bei Stefan und Patrick lesen durfte, ist mit dem Relaunch der Schweppes.de Webseite wohl anscheinend eine komplette Migration in eine Blogsoftware umgesetzt worden.
Wie Patrick so schön sagt:
Ihr wollt also ein perfektes Erfolgrezept für Businessblogs hören?
„Nenne es nicht Weblog – verwende es!“
Das schöne an der neuen Seite ist wirklich die Integration von Kommentaren zu nahezu jedem einzelnen Beitrag, es fehlen nur noch Trackbacks und eine interne Suchfunktion. Besonders ansprechend ist natürlich auch die Optik, aber von der eingesetzten Technik sind wir natürlich alle mal zuerst begeistert. Und für alle diejenigen, die gerne ein wenig Musik zur Ohrenbeschallung haben möchten, gibt es auch ein komplettes Album zum freien Download! Darüber hinaus bieten die Damen und Herren ebenfalls noch die TV Spots der letzten Jahrzehnte an – Schweppes ist also nicht nur Weblog, sondern auch fast Vlog! Na wenn das nicht mal was für den Sommer ist? ;)
Ich bin ja begeistert: Seit heute finden AOL-Kunden, die den Webmail bzw. E-Mail Dienst online nutzen, das amerikanische Layout vor. Jedenfalls fast! Woher ich das weiß? Na ja, ab und an hatte die deutsche Version mal Updates oder es gab generelle Probleme mit längeren Ladezeiten bei AOL Deutschland. Das Naheliegenste war dann einfach mal auf die amerkanische Version zurück zu greifen.
Nun gut, ich persönlich finde das neue Inbox-Design wesentlich schöner und übersichtlicher als vorher. Generell bin ich jedoch weniger von amerikanischen Seiten angetan, da diese mir meistens zu unübersichtlich sind. Ansonsten werde ich die neusten Innovationen von AOL abwarten und mal schauen, was die sich noch so einfallen lassen werden.
Was im Moment überraschend ist: Das neue Design wechselt von Zeit zu Zeit wieder auf die altbackene dröge Stilrichtung, die man schon seit geraumer Zeit kannte… ist grade Zeit für einen halb-öffentlichen Test bei AOL?
Oftmals ist es während der anfänglichen Phase des Webdesigns schwierig, für die textlichen Inhalte der Webseite die entsprechenden Schriftarten und Farben zu finden. Mit der Webapplication Typetester ist dies relativ einfach zu bewältigen:
The Typetester is an online application for comparison of the fonts for the screen. Its’ primary role is to make web designer’s life easier. As the new fonts are bundled into operating systems, the list of the common fonts will be updated.
Über ein komplexes Interface lassen sich drei parallele Textfelder steuern. Vordefinierte Schriftarten oder eigene (sofern auf dem Rechner des Anwenders installiert) lassen sich anwählen und mit zahlreichen Features versehen. Das ganze basiert auf normalem XHTML und wird natürlich per JavaScript und CSS gesteuert.
Manchmal ist es einfach praktischer, damit zu arbeiten, anstatt beispielsweise in Photoshop sich durch die ganze Schriftarten-Liste zu klicken. Dennoch muss ich anmerken, dass Typetester für erfahrene Webdesigner nicht unbedingt das A&O ist – man hat halt seine geliebten Schriften.
Ist Bilderklau leicht gemacht, wenn man seine eigens erstellten Bilder und Fotografien im Internet auf z.B. der eigenen Webseite, im Blog oder auf Bildersharing Dienstleistern platziert? Vom Prinzip her ist es einfach, aber im Endeffekt lässt sich sagen: Ganz und gar nicht – Bilderklau bleibt schwierig und hat auch manchmal (ungeahnte) Folgen mit dem Urheberrecht, sobald sich der Fotograf oder der Lizenzinhaber zu Wort meldet.
Gerade in den vergangenen Tagen gab es viel Wirbel um Bulls Pressedienst, aber auch ein Blogautor wie Don Alphonso hat so seine kleinen Probleme damit. Zuerst tauchen einige Spuren und Hinweise in den Kommentaren auf, dann stellt man fest, dass das eigene Bild geklaut und in einer unschönen Art verwendet wurde. Der Don schreibt deshalb eine schöne Rechnung, in der es sich zum Glück nicht um mehrere Tausend Euro, sondern doch nur 250 Tacken für sein Bild dreht. Nur was sich daraus entwickelt, ist wieder einmal ein schöner PR-Gau für die Berliner PR-Agentur Johanssen + Kretschmer… man darf also gespannt sein!
Abschließend noch zwei schöne Beispiele, was man machen sollte, um seine eigenen Bilder auf einfache Art und Weise zu schützen.
1. Der Dreiste Dieb
Dem Besitzer der Bilder bietet sich von vorn herein die Möglichkeit, die Daten vor dem sogenannten „Hotlinking“ oder „aus Google Images runterladen“ zu schützen, in dem in die .htaccess Datei auf dem Server beispielsweise folgender Code eingefügt wird:
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http://(www\.)?mikeschnoor.com/.*$ [NC]
RewriteRule \.(gif|png|jpg)$ - [F]
So wird keines Bilder von anderen Servern verwendet – man kann auch alternativ eine „Weiterleitung“ auf ein Bild („>wie dieses hier) verwenden:
RewriteRule \.(gif|png|jpg)$ /wp-images/bilderklau.jpeg [L]
Vor einem direkten Download auf das Bild, was der dreiste Dieb in diesem Fall tuen sollte, schützt es aber nicht. Es dient nur dazu, um den eigenen Server vom Traffic zu entlasten, und kleinen „Scriptkiddies“ den Gar auszumachen.
2. Geschicktes Branding
Für wirklich hochauflösendes Bildmaterial, was ein Fotograf zwar gerne zur Verfügung stellen möchte, aber aus Sicherheitsbedenken nicht unbedingt auf jeden Bilderdienst hochladen mag, gibt es das Branding. Das Bild wird hierbei mit einem kleinen Zusatz wie einem „digitalen Wasserzeichen“ oder einfach einem gut sichtbaren Schriftzug dargestellt. Für die Weiterverwendung ist es dann meistens weniger sinnvoll, ein mit Schriftzug verunstaltetes Bild zu nutzen. Dennoch gibt es hierbei immer wieder Methoden, um auch das digitale Wasserzeichen oder das Schriftzug-Branding zu entfernen. Das kostet aber Zeit und Geld – und ein „otto-normal User“ wird sicherlich nicht daran interessiert sein, das Bild so stark zu bearbeiten, dass dieses Branding komplett wegfällt.
Wer sonst noch Tipps und Tricks hat, um die eigenen Bilder zu schützen – immer her damit in die Kommentare. ;)
Beim mittlerweile alltäglichen Durchstöbern der Datenmengen der neuen deutschen Bilder- und Videosharing Plattform „SevenLoad“ stieß ich soeben auf den User names web20. Zwar sind größtenteils Screenshots in seinem Portfolio, jedoch sprechen die Themengebiete für sich:
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Schön ist, dass nahezu jeder Screenshot auch einen entsprechenden Link zur Quelle hat, und in der Zoom-Funktion entsprechend akzeptabel für den „ersten Eindruck“ ist. Zur Zeit kenne ich den wahren Autor hinter dem Benutzernamen „web20“ zwar nicht, jedoch sehe ich ein gewissen Anreiz darin, öfters vorbei zu schauen. Ich glaube, dass gerade durch die zahlreichen Screenshots jeder Webdesigner entsprechende Anregungen finden kann.
Wir möchten eine kleine „Gefühlsfrage“ zu folgendem Layout an unsere Leser stellen. Im rechten Bild sieht man den Screenshot von dem, was bald das bisherige Layout unserer Webseite ersetzen soll. Die Änderungen betreffen im Groben und Ganzen den Wechsel von zwei auf drei Spalten (1+2), ein paar funktionale Änderungen an den WordPress Themes, und ein paar farbliche Korrekturen der Spalteninhalte mit der Wiedereinführung unserer Bildergalerie basierend auf Flickr. Wir haben uns ein wenig an der Anordnung des Layouts von Manuela im Surfgarden orientiert, jedoch soll es (und wird es und darf es) keine simple Kopie darstellen.
Daher unsere kleine Leserumfrage: Was denkt ihr, liebe Leser? Was ist eure Meinung über den kleinen Layoutwechsel vom orange dominierten Look zu einem unserer Meinung nach weicheren bläulichen Touch? Wir wünschen fröhliches kommentieren… ;)
Per Zufall bin ich eben darauf gestoßen, obwohl ich eigentlich die Jamiri Reihe bei SpOn’s Comics immer verfolge. Schon am 22. Februar tauchte der neue Comic von Jan Michael Richter zu dem Thema „LoveBlog: Blogger, Blumen, blöde Besserwisser“ auf – selbst reinschaun.
Eine wunderbare Neuerung für die Medien gibt es in Bezug auf die Richtlinien zur Verwendung der FIFA-Marken durch die Medien: Laut dem Deutschen Journalisten Verband treten Änderung der FIFA-Regeln für Journalisten in Kraft, die die Bestimmungen zur Verwendung von Wortmarken im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung hinfällig machen. Somit ist das Alternative WM Logo nicht mehr (zwingend) notwendig, um sich vor markenrechtlichen Konsequenzen ein wenig bei der Berichterstattung über die Fußball Weltmeisterschaft abzusichern. [via Handakte WebLAWg]
Eigentlich wollte ich ja schon vor kurzem darübr berichten, aber ich hatte keine Lust und Zeit dafür. Dennoch gibt es heute den Eintrag dazu: Das Magazin Werben&Verkaufen hat ein alternatives Logo -quasi als Fanlogo- zur kommenden Fußball Weltmeisterschaft bereit gestellt, und dazu gibt es die passende Schriftart „Trivia“ vom Fontshop. Das ganze sieht dann ungefähr wie folgt aus:

Die Idee an sich zeigt schon den wachsenden Protest gegen die restriktiven „Markenrechtetuerei“ der FIFA. Die ganzen Claims rund um die Weltmeisterschaft hat sich die FIFA in einem regelrechten Wahnsinn gesichert und versucht, das Einhalten der Regularien mit Haudrauf-Methoden zu wahren. W&V schreibt als Begründung für das eigene freie Logo folgendes:
Wir wollen, dass der Fußball das Marketing ins Rollen bringt – und das ganz unkompliziert. Deshalb tritt die w&v mit einem eigenen Logo an (Gestaltung: Ralf Pioch). Dieses Signet stellen wir Medien, Agenturen und Unternehmen kostenlos zur Verfügung. Spielen Sie mit und nutzen Sie das Fan-Logo zur Vermarktung und redaktionellen Begleitung des größten Sport-Ereignisses des Jahres. w&v sorgt für Spiel, Spaß und Spannung – Logo! Damit Ihr Marketing zum Volltreffer wird.
Und der Erfolg spricht für sich: Die Welt berichtet, dass sich der Widerstand so langsam formiert. Die FAZ und Süddeutsche Zeitung verzichten auf die offiziellen Logos, und wenden anscheinend das obige alternative Material an. Wunderbar – ich werde im Zuge jedweder WM-Berichterstattung auch darauf achten, das alternative Logo zu verwenden! Und mal ganz ehrlich: Ich kann schreiben, was ich will, da ich keine offizielle Berichterstattung oder sonstiges hier mache. Ich füge mich keiner FIFA, und wenn, na dann kommt mal mit eurer Abmahnung, denn negative PR tut eurer Fußball Weltmeisterschaft ganz bestimmt nicht gut! ;)
