Mike Schnoor
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Blogtrafficmessungsrankingtool

Blogkultur

Wer nicht zählt, der hat ein schöneres Leben. Doch wir Menschen in der digitalen Welt neigen zur Selbstkastration in Bezug auf jegliches Zahlenwirrwarr. Gibt es keines, machen wir eines.

Genau da setzen schon die urtümlichen Statistiken für Besucherströme, Traffic, Pageimpressions und Visits an. Es gab viele, es wird viele geben – und ein neuer Stern am Himmel will ins Licht des Blog-Rankings gerückt werden: blogoscoop kündigt sich an und möchte das ehemalige blogscout beerben.

Ich liebe Statistiken, ich traue dabei den wenigsten, aber ich kann mich an den individuellen Schwanzlängenvergleichen immer wieder ergötzen. Aber ich weiß noch nicht, ob ich mich dort anmelde bzw. dieses Blog registriere. Irgendwie wird doch Bloggen zum individuellen Nischenlebenszyklus, wenn man überhaupt zwischen Beruf und Familie noch ein wenig Zeit finden kann. Ach wie schön war doch die Zeit, als man fünf oder sechs Blogpostings am Tag veröffentlichen konnte und dafür zur Recherche und zum Schreiben einfach die Zeit im Überfluss hatte. Nun ist dem nicht mehr so und der Blogtraffic bricht ein. Aber man kann dem ja gegensteuern – vielleicht kommt auch hier bald die Energie zurück, wenn das Töchterchen sie nicht endlos auffuttert… :)

Aber die Idee ist schön, der partizipativen Blogosphäre ein neues Tool an die Hand zu geben. Zum aktuellen Überblick des bloggischen Tagesgeschehens gibt es eh nur Rivva und nichts anderes. Wenn blogoscoop als Statistiksystem quasi wie eine Ergänzung zum Nachrichtenaggregator aufgepäppelt wird, kann das schon eine Bereicherung für alle sein.

12. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-12 19:09:242008-02-12 19:09:24Blogtrafficmessungsrankingtool

Kochbuchabmahnung durch TV-Screenshot

Blogkultur, Recht

Erst den Kopf in die Kamera halten und dann nicht dafür grade stehen wollen – das ist die Misere im Leben der Öffentlichkeit. Wer sich dafür entscheidet, hat in der Regel kein Mittel um einer Veröffentlichung des eigenen Gesichts im Sinne der Nachrichtenwertigkeit entgegen zu wirken. Einziges Mittel ist die Abmahnung.

Wie ärgerlich doch wirklich die Idealvorstellungen der meinungslosen Welt in den Augen von einzelnen Personen und ihren Anwälten sein kann, lässt sich anhand des jüngsten Abmahnvorfalls bei René vom Nerdcore Blog nachlesen. René soll anscheinend 3500 Euro für die Verwendung eines Screenshots des entsprechenden TV-Beitrages bezahlen. Ist das ZDF die ARD dabei nicht eigentlich auch in Pflicht zu nehmen, da das Programm dort ausgestrahlt wurde? Und muss das ZDF die ARD in dem Fall nicht die Abmahnung des Screenshots vorantreiben? Oder kümmert es das ZDF die ARD wenig? Traut sich die abmahnende Seite eventuell auch nicht selbst an das ZDF die ARD ran, sondern versucht auf anderen Wegen in die Schlagzeilen zu kommen? Ich kenne keine Antworten auf diese Fragen.

8. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-08 12:35:362008-02-08 13:19:27Kochbuchabmahnung durch TV-Screenshot

Blogkultur: Magazinstyle, Individualismus und Kommerzkacke

Blogkultur

Die Lager spalten sich: Einerseits sind Weblogs chronologisch sortierte Inhaltsblockaden, die von einzelnen Seelen verfasst werden und in geordneter inhaltlicher Reihenfolge dem Leser ein Mindestmaß an Vertrautheit vorgaukeln dürfen. Andererseits sind es moderne Mythen der Kommunikation, die von einzelnen Seelen verfasst werden und in absolut chaotischer Hierarchie dem Leser ein Maximum an Nutzen bieten sollen. Das eine sind Blogs wie man sie kennt, das andere sind Weblogs im Magazinstyle. Bei Robert und anderen Autoren lesen sich elendig lange Artikel über das Für und das Wider, neben den frei erhältlichen Themes oder gedanklichen Anregungen existiert bereits die kommerzielle Schiene, die dem Blogbetreiber das Geld aus der Tasche ziehen will. Doch was ist hier relevant? Die Startseite als Magazin, wenn alle anderen Inhalte als originäre Blogeinträge in Einzelansicht verfügbar sind? Das ist doch Gang und Gäbe bei allen Nachrichtenportalen. Nur weil die damalige Blogsoftware so rudimentär und technisch simpel war, muss man sich heute doch nicht vor einer Modernisierung der Startseite verstecken.

Brauchen wir diese Diskussion also überhaupt? Ein belangloseres Thema könnte man sich kaum ausdenken – und das ist für mich damit der erklärte elitäre Grund darüber zu schreiben. Ich glaube fest daran: Wer mit seinem Blog groß rauskommen möchte, sollte für sich das bestmögliche aus allem herauspicken und sich nicht beim Bloggen durch diese kontraproduktiven Diskussionen beeinflussen lassen. Selbstbeweihräucherung oder Randgruppenprobleme wie das Thema der von einigen Idealisten geforderten Werbefreiheit in Blogs sowie die „Was ist ein Blog“ Diskussion sind nicht das, was der Autor für sein Blog sucht. Bloggen ist mehr als nur hohle Worte von anderen konsumieren. Es ist vielmehr die Partizipation des Einzelnen in einem hegemonialen Gefüge unserer schönen neuen Medienlandschaft. Einfach reinreden kann dabei jeder, doch selbstmachen und kreative Energie umsetzen – das können die wenigsten.

Warum bloggt das Volk eigentlich nicht? So fragt Robert seine Leser auf der Suche nach einer Allgemeinformel der bloggischen Daseinsberechtigung. Die persönliche Blogkultur läuft immer auf das Individuum mit seinen Wünschen, Träumen, Zielen und Charakteristika hinaus. Damit ist auch das wichtig, was das Individuum sagen will. Und schließen wir spezifische Projektblogs oder Corporateblogs für Zwecke des Marketings und der Public Relations hierbei aus, weil dabei das einzelne Thema oder Unternehmen irgendwie doch im Vordergrund steht, so lässt sich beobachten: Bloggen ist Individualismus. Bloggen ist der öffentliche Seelenstriptease mit Coming-Out. Blogkultur ist die Macht des einzelnen Schreiberlings sein Gedankengut zu formulieren.

Der Leser darf lesen, kommentieren und beisteuern. Aber noch einmal zurück zum Magazinstyle als neue Form der Blogkultur: Wir alle entscheiden über ein Layout, die Kommerzialisierung, die Regelmäßigkeit oder was auch immer das Bloggen für einen Autoren darstellt – das alles darf jedoch ein Leser nicht. Auch dann nicht, wenn es ein Magazinstyle im Blog gibt. Selbst der persönliche Kommerz wie das Verkaufen von Textlinks, Werbeanzeigen, ganzen Artikeln oder der eigenen Seele an den Teufel – hier macht nicht der Leser den Vertrag, sondern der Blogautor ist der Herr der Ringe alias Sauron persönlich. Frodo ist tot, es lebe das Blog. Der Leser kann nur entscheiden, ob er das Blog lesen möchte – ob Magazin oder nicht, für den Leser wird der Inhalt interessant (oder langweilig), denn der einzelne Beitrag wird über die optischen Darstellungsformen der Web 2.0 Welt triumphieren. Wenn Magazine von Nachhaltigkeit zeugen, werden sie sich durchsetzen. Sollte es floppen, kommen andere Dinge auf uns zu, die wir wieder brav diskutieren werden… wie ein ewiger Teufelskreis!

5. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-05 21:44:082013-11-20 07:56:26Blogkultur: Magazinstyle, Individualismus und Kommerzkacke

WordPress 2.3.3 behebt XML-RPC Sicherheitslücke

Blogkultur

Freie Software ist eine Essenz des digitalen Lebens. Das wundervolle an solchen Programmen wie WordPress ist die kontinuierliche Pflege des Systems durch die mittlerweile gewaltige Community. Das aktuelle Paket behebt eine kritische Sicherheitslücke in der XML-RPC Schnittstelle. Ein Update ist zwingend erforderlich und für jeden WordPress Einsatz empfohlen.

5. Februar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-02-05 20:20:202008-02-05 20:20:20WordPress 2.3.3 behebt XML-RPC Sicherheitslücke

01blog – Ein Blog zur CeBIT

Blogkultur, Web

Was haben Felix Schwenzel, Johnny Haeusler, Julia Soergel, Kathrin Passig, Leo Becker, Mario Sixtus und Sascha Lobo gemeinsam? Alle genannten Damen und Herren werden auf dem 01blog zur CeBIT 2008 die Messe im Vorfeld und direkt begleiten. Zwar sagen mir dabei wirklich nur die Herren der Schöpfung etwas und die Damen laufen unter „ferner liefen“, jedoch ist zumindest dieser Ansatz eines thematischen, zeitlich begrenzten Weblogs womöglich von Erfolg gekrönt.

Alle Blogger kennen sich untereinander und es wird dabei kein Platzhirsch das Geschehen dominieren. Zum Glück kein Michael Arrington Verschnitt oder eine Solonummer, die mitunter eine einseitige Berichterstattung forcieren würde. Der Mix macht es – wie die gute alte 80er-90er Jahre Werbung einer großen Fastfood-Kette bereits erklärte. Die hier spürbare Blogkultur -was hier positiv überraschen wird- ist wirklich die gesunde Mischung aus Autoren, ohne die ein zeitbegrenztes Projektblog keinen Reiz versprühen würde.

Doch wird das Bloggen zur CeBIT auch nachhaltig sein? Das projektbezogene Bloggen ist meiner Meinung nach nur ein Erfolg auf kurze Dauer. Sicherlich wird das 01blog nicht wie das Horst Schlämmer Blog von irgendwelchen Domaingrabbern übernommen werden, aber irgendwann ist auch hier „Aus die Maus“. Spätestens einige Tage oder Wochen nach der CeBIT werden die Autoren das Projekt als erfolgreich abschließen und für beendet erklären – was bleibt ist ein Archiv, ein wenig Hype, etwas monetäre Entlohnung und die Gewissheit, dass man die CeBIT nicht altbacken, sondern mit einem frischen Außenanstrich versehen hat.

24. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-24 21:24:492013-11-20 07:06:5501blog – Ein Blog zur CeBIT

Rich Media bloggen mit WordPress

Blogkultur

Frohlocket und freut euch über einen neuen Schachzug des WordPress.com Teams von Automattic. Ab sofort kann jeder Nutzer des freien Bloghosters WordPress.com sich auf sagenhafte 3 GigaByte (3.000 MegaByte) an nutzbarem Speicherplatz ergötzen.

So sollen laut Matt Mullenweg die Nutzer viel bessere Möglichkeiten haben um Blogeinträge im Stil von „rich media“ zu verfassen. Bilder, Videos und Podcasts sind die bestbekanntesten Formen dieser multimedialen Unterhaltung. Ein weiteres Ziel dieses Upgrades ist es, die Konkurrenten am Markt auszustechen. Ähnlich wie Google mit GMail und dem stetig wachsenden Volumina an Speicherplatz soll auch WordPress.com seine ärgstene Konkurrenten auf dem US-amerikanischen Markt angehen. Bei Typepad zahlt man fast $300 dafür, Blogger gibt einem nur 1 GigaByte frei – da will WordPress.com nicht kleckern sondern klotzen.

Wer sich dennoch nicht auf einen dieser Accounts einschießen möchte, darf sich am kostenlosen WordPress.org bedienen, auf dem auch dieses und viele weitere Blogs auf eigenen Domains laufen.

22. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-22 08:49:332008-01-22 08:49:33Rich Media bloggen mit WordPress

Erfolg als des Bloggers wahre Freude

Blogkultur

Einige sehen ihre monetären Vorteile als Erfolgsgarant des regelmäßigen Bloggens an. Natürlich habe ich auch Banner in diesem Blog geschaltet, jedoch hält sich der Erfolg dahingehend so gering, dass die Selbstkosten des Blogs wie das Hosting auf lange Sicht hin zwar getragen sind, aber meine Familie kann ich bei weitem nicht davon ernähren. Was über ein Weblog, dass sogar bis in die Top 50 der Deutschen Blogcharts aufstieg und wieder nach unten gefallen ist, an barer Münze herum kommt, ist zwar ein erfreuliches Maß der Dinge, jedoch wird niemand davon satt.

Anstelle nur auf das Geld zu schielen, sehe ich Bloggen für die Mehrheit der Blogger als selbstdarstellerisches Mittel zum Zweck an. Wer etwas zu sagen hat, der schreibt heute sein Weblog im Internet und nicht mehr insgeheim sein Tagebuch auf Papier. Mit Ausnahme der „Retro-Blogger“, die ihre geschriebenen Tagebuchseiten einscannen und digitalisiert ins Blog stellen, leben wir alle von der zumindest schnellen Schreibe. Doch was zählt für einen Blogger als Erfolg? Das Geld schließe ich für den Großteil aus. Ich spreche auch nicht von dem unerreichbaren Vorzeigeblogger Robert Basic oder den erfolgreichen „Konglomeratsblogs“ Bildblog oder Spreeblick, auch in keiner Weise von irgendwelchen widrigen Spammern, die nur aus Anzeigen ihr Blog gestalten. Vielmehr geht es um diejenigen Blogger, die schon länger dabei sind, jedoch immer wieder und wieder an den Hürden der besagten „Szene“ scheitern oder deren Inhalte nicht das widerspiegeln, was die Medienwelt fasziniert und auf Trab hält.

Ich denke gerade deswegen, weil die Blogosphäre aus vielen kleinen Bloggern und nicht nur 50 großen Namen dominiert wird, dass eines den einzelnen Blogger wirklich erfreut und dass daran sein Erfolg gemessen wird: Die Leserschaft der Blogger ist Gold wert! Um es mit klaren Worten zu fassen: Insbesondere für mich war es scheiß egal, wie viel Geld im Blog zustande kommt, wenn ich die bis dato über 40 Kommentare mit Glückwünschen zur Geburt unserer Tochter lesen darf. Geld ist doch einfach nur ein unterirdisches Gelüst im Mangel der sozialen Harmonie von unserer Gesellschaft.

Ich akzeptiere natürlich jeden, der mit guten Mitteln und geschicktem Schreibstil über sein Blog zu Geld kommt, doch für Neuanfänger oder diejenigen, die wirklich nur aus Spaß das Bloggen anfangen, sollte die Leserschaft der Anfang und das Ende sein. Das damit einhergehende Marketing der eigenen Person bzw. des eigenen Blogs auf absolut persönlich natürlicher Ebene versprüht dabei mehr Potential, als wenn sich einer nach Draußen stellt und sein Blog mit allen Mitteln befeuert, nur um die heißesten, coolsten und bestverlinkten Blogeinträge zu schreiben. Hab‘ ich auch mal gemacht, und weil ich das über mehrere Monate nicht getan habe, fiel ich von über 400 tollen Technorati Backlinks auf magere 200-schießmichtot Links. Fazit: Braucht man nicht, denn das Bloggen bringt genug Spaß, wenn man es mit Herz und Seele macht. Vielleicht ist das der Weg in die Blogkultur, die viele von uns Autoren ja ersehenen, jedoch immer wieder verdrängen… denn diese Themen kommen wirklich alle paar Monate wieder auf, man schreibt darüber, entlässt seinen persönlichen Ausdruck in Form eines Blogeintrages dazu und kommentiert hier oder dort – und belässt es irgendwann wieder. Blogkultur ist ein schönes Wort, auch vom Ton her besser als das allgemeine Geschwubbere vom Wort der Blogosphäre. Bloggt der Blogkultur wegen!

12. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-12 08:43:112008-01-12 08:43:11Erfolg als des Bloggers wahre Freude

Blog hin, Blog her…

Blogkultur, Medien

Das altbekannte Lied in neuer Vertonung – so spielt der Bi Ba Bloggermann. Ob kritisch, politisch, selbstreflektierend, egozentrisch, fanatisch – oder doch keines von allem. Die alteingesessenen Blogger der deutschsprachigen Blogosphäre sind in unseren Landen medial vollends präsent. Ob ein Zitat im Spiegel, eine Berichterstattung in der Zeit, bei der FTD, der FAZ oder beim Handelsblatt sowie in Branchentiteln wie der Horizont oder der W&V werden vielleicht 20 verschiedene Namen für die Leser eingespielt, die zu dem einen oder anderen Thema einen blogosphärischen Unkenruf in positivem oder negativem Tenor von sich geben dürfen.

Das Spiel und ihre Spieler sind bekannt wie bunte Hunde, die sich in ihrer selbsterzeugten Mitte mal beliebäugeln oder insgeheim hassen, und die Welt nach außen hin fliegt durchaus an ihnen vorbei. Doch mittlerweile kümmert es mich wenig, wenn bekannte Blogger in diversen Artikeln zitiert werden. Ja klar, jeder liest Robert Basic und findet seine Themenvielfalt auch toll. Man kennt das Bildblog besser als den Axel Springer Verlag und glaubt, dass ein Expressblog oder Mopoblog keinen Erfolg verbuchen wird. Auch wissen wir, dass Spreeblick zwar so heißt, jedoch in Wahrheit keinen Blick auf die Spree wirft. Der fulminante Erfolg der Top-Blogger oder A-Blogger basiert auf ihrer langjährigen Autorenschaft und der mittlerweile regelmäßigen Anerkennung ihrer Leistung.

Für die Masse der Blogger sieht es anders aus – wir schwimmen im Sumpf des von allen Top-Bloggern hinterlassenen Verbrechens. Nur wenige Male werden „Nonames“ zu Rate für einen Artikel gezogen, sofern nicht durch ihre fachliche Kompetenz der Artikel in einem frischen Glanz erscheinen kann. Zwischen dem begreifbaren Kerngedanken des Web 2.0, den virtuellen Social Networks und Communities, begehbaren BarCamps und sonstigen Events findet sich nur eine kleine Schar der Blogger, die neben den Top-Bloggern regelmäßig publizistische Anerkennung erhält. Der Rest der Blogger schaut in die Röhre – und damit ist nicht YouTube gemeint.

Ich stoße alle paar Tage auf gute Blogs und Blogger, die wirklich spannend schreiben, jedoch nur in ihrer abgesteckten „anti-mainstream“ Zielgruppe existieren und durch keine extremen Ausschläge bzw. mediale Impacts auffallen. Nur durch ihre Schreibe und den Stil, wie sie ihr Blog füllen, machen sie es den Lesern zu einer lesenswerten Sache das Blog zu abonnieren. Was dort an Traffic entsteht ist manchmal mehr als unvorstellbar. Selbst wenn dieses Blog von Robert Basic verlinkt wird, kommt nur ein magerer Rückfluss zu stande. Vielmehr profitiert man dadurch, dass ein Artikel gerade bei einer ausgelagerten Zielgruppe den Impactfactor erzeugt, der die Besucher in Scharen strömen lässt.

Wie eine kleine Zeitschrift im Netz etabliert sich das meiner Meinung einstige Blog zu einem Multiautoren-Blog mit multiplen Themen. Auch Robert geht den Weg und ermöglicht das themenspezifische Bloggen auf einer Subdomain von basicthinking. Ist das der Trend für 2008, damit die Top-Blogs in Deutschland überleben werden? Ich empfinde die momentane Lage der Blogosphäre sehr irritierend – vielleicht konsolidiert sich ja in den kommenden Wochen das eine oder andere Problem und löst sich in Wohlgefallen auf… oder es ist eine neue Art der Blogkultur in Deutschland. A-Blogmagazine und Top-Themenblogwelten. :)

Der Massenmarkt ist reichlich abgesteckt und von den A-Bloggern dominiert. Wer also als weniger hoch gerankten Blogger mit seinem Blog bei anderen augenscheinlich kleinen Blogs punkten kann, hat auf lange Sicht hin den Erfolg zu verbuchen, der es Spreeblick seit einigen Jahren ermöglichte, von einem Blog zu einem multimedialen Themenmagazin zu werden. Man wird öfter und intensiver gelesen als wenn man innerhalb eines der 10 täglichen Beiträge der diversen Top-Blogger erwähnt wird.

9. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-09 23:49:512008-01-09 23:49:51Blog hin, Blog her…

Top: 100 Excellent Free WordPress Themes

Blogkultur, Design

Der preisverdächtige Fund des Tages geht an Robert und Stebu für die meiner Meinung nach geniale Liste der 100 Excellent Free WordPress Themes. Alle Themes können nahezu frei verwendet werden und sind in verschiedenen Kategorien sortiert: Die optischen Kracher sind die „Vibrant“ Themes, wer auf eher spärliche Layouts steht ist mit den Minimalistic Themes bestens bedient, der trendige Magazin Style sowie das Grid-Based Format haben es wirklich in sich, während die Calm, Clean & Legible Themes eher für klassische Optik stehen. Abgerundet wird das Repertoire durch multifunktionale Layouts, experimentelle Bastelecken sowie einige Foto- bzw. Videoblog Themes.

Beim Überfliegen dieser Themes stelle ich begeistert fest, dass man als Blogger durch die Fülle an verschiedenen Layouts und Stilen mittlerweile einen qualitativen Schub der Blogosphäre erkennen kann. Zwar kann ich mich für einen Favoriten aus der Liste nicht entscheiden, doch für den Relaunch von MikeSchnoor.com und Skykat gibt es bestimmt ein paar spaßige Anregungen, damit die Kreativität in vollen Zügen ausgeschöpft werden kann. Daher rate ich jedem Altblogger, dass er zumindest für das neue Jahr 2008 sein/ihr Blog ein wenig aufpeppt und ausmistet… sofern Zeit dafür ist.

9. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-09 21:35:292026-06-06 13:01:44Top: 100 Excellent Free WordPress Themes

Blogger T-Shirt und White Hat SEO Aktion

Blogkultur, Marketing, Public Relations

Eine tolle Überschrift, oder? Unter dem Motto „Win Your Blogshirts“ verlost eine Werbeagentur ganze 30 T-Shirts im Paket mit einem individuellen Werbeaufdruck – und startet gleichzeitig noch eine SEO Aktion um den weißen Hut (white hat) in Google nach oben zu beflügeln.

Blogger-Aktion

Sehr geehrte Blog Betreiber,

Wir haben uns dieses Jahr etwas ganz besonderes für die Blogger-Szene einfallen lassen. Unter dem Motto „Win Your Blogshirts“ verlosen wir 30 T-Shirts im Paket mit ihrem individuellen Werbeaufdruck.
Diese können Sie z.B. zur offline Werbung für Ihren Blog nutzen.

Der Gewinner darf sich sein eigenes Werbe-T-Shirt frei nach seinen Vorstellungen entwerfen, welches wir dann als Werbeartikel-Händler in einer Auflage von 30 Stück produzieren werden. …

Ach was soll’s mit der Mail. Das reicht schon. Wichtig bei Bloggern: Schreibe sie mit ihrem Namen oder zumindest dem Pseudonym an. Keine Massenmails, man fühlt sich doch sonst verarscht. Das ist ja alles ganz schön und toll, aber irgendwie reisst es mich nicht vom Hocker. Warum nicht gleich den per E-Mail angeschriebenen Bloggern ein T-Shirt in den Postkasten mit deren Logo schicken? Da bloggt man doch viel erfreuter über den Einfallsreichtum einer Agentur, anstatt die Aktion gänzlich durch den Kakao zu ziehen.

Die Blogosphäre reagiert derweilen ein wenig ausufernt. Ich muss Olaf in dem Fall zustimmen, wenn es wie eine Bettellei um die Blogger der Nation wirkt. Die gewählte E-Mail Adresse „Blogger-Aktion@gmx.net“ der kleinen PR-Aktion riecht einfach nach Unseriösität, dass die Mail ursprünglich in meinem Spamordner stecken blieb. Ebenfalls kann ich Wolf verstehen, der sich über das werbliche Tralala der E-Mail mehr als nur erfreut. Daher bleibt nur eines zu sagen: Dumm sind Blogger noch lange nicht und wie Spam wirkt diese Mail irgendwie schon. Anstatt sich darüber zu freuen und wie wild zu bloggen, verachtet man solche Mailingaktionen. Haben Oldschool-Agenturen jetzt ausgedient?

Dazu der mediale Evergreen aus meiner eigenen Feder – HowTo: PR mit Bloggern erklärt auf recht einfache Weise, wie man Blogger anschreiben sollte und welche kleinen Schnitzer man vermeiden kann.

4. Januar 2008/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2008-01-04 20:42:442013-11-20 07:55:37Blogger T-Shirt und White Hat SEO Aktion
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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