Mike Schnoor
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Danke für die Schokolade!

Blogkultur, Marketing

Auch so kann man ein wenig Viralität und Mundpropaganda in seine Marketingaktion integrieren. Man verschenkt einfach einen Weihnachtskalender zur Weihnachtszeit an ausgewählte Blogger und befreundete Unternehmen – und schon erntet man die lang ersehnte Aufmerksamkeit. Beste Grüße an Hitmeister – es schmeckt uns sehr, hilft die Rundung des Bauches zu verfeinern und hält tagtäglich eine kleine schokoladige Überraschung bereit!

Auch andere Herrschaften konnten sich an der Schokolade ergötzen oder darüber maulen – Feed The Bloggers! Denn einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul – das ist Viralmarketing auf Schokoladenbasis! :)

Wobei es mich durchaus wundert, dass von A, B, C, D und sonstwelchen Bloggern gesprochen wird… hmph!

5. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-12-05 22:01:222013-11-20 07:52:06Danke für die Schokolade!

Vollsperrung auf der Internetautobahn

Social Media

Google erregt in diesen Tagen wieder die Gemüter. Auch bei Arcor hat man sich über einen Eilantrag gefreut, der Google für Arcorkunden blockieren soll. Laut Informationen von heise reichte die Firma, die einst die Sperrung von „Youporn“ verlangte, den Antrag aufgrund „systematisch begangener schwerer Straftaten auf den Webseiten www.google.de und www.google.com“ ein. Um es kurz zu fassen:

Arcor dürfte nach menschlichem Ermessen bekannt sein, dass man diese Webseiten als in Anspruch genommener Zugangsanbieter verbreite. Folglich trage der in Eschborn angesiedelte Dienstleister zumindest als Mitstörer zu den „entsetzlichen Verstößen auf dieser schrecklichen Webseite“ bei. Die Antragstellerin habe Arcor am 20. November auf den Befund hingewiesen und Gelegenheit gegeben, die Seiten des Suchmaschinenprimus zu sperren. Eine Reaktion sei daraufhin genauso wenig erfolgt wie auf eine formale Abmahnung drei Tage später. Die Inanspruchnahme gerichtlicher Hilfe sei daher nun unerlässlich.

Für meinen Geschmack ist dies ein echter Lasttest für das deutsche Rechtssystem, das sich durch immer wieder auftretende Irrwege im digitalen Zeitalter für die Rechtsprechung bezogen auf Onlineangebote und Internetdienstleistungen immer wieder in die Medien katapultierte. Wenn Arcor den Zugriff auf Google sperren soll, kann ich nur empfehlen: Macht das Internet zu! Alles ist böse.

5. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-12-05 09:18:332007-12-05 09:18:33Vollsperrung auf der Internetautobahn

Goodbye Google?

Social Media

Laut einem aktuellen Forschungsbericht der TU Graz gilt für das Überleben der Menschheit nur noch ein oberstes Ziel: Der „Googleopus“ muss als Info- und Datenkrake vernichtet werden? Viel Lesestoff gibt es im entsprechenden Artikel bei heise, doch das Thema ist nicht ganz uninteressant. Natürlich gibt es in der Welt viele Kritiker, die das herrschaftliche Reich der einstigen Suchmaschine eingehen sehen würden. Und nur selten wird eine positive Äußerung zu Google gebracht, sofern es kein PR-Geschwubbel ist.

Doch was würde es bedeuten, wenn Google offiziell in seine Bestandteile zerschlagen wird und so ein kleines Netzwerk von eigentlich unabhängigen Dienstleistern auf die Beine stellt? Im Grunde genommen hat es für den Otto-Normalo als Verbraucher / Internetnutzer keine wirkliche Bedeutung, denn man wird getreu nach dem Motto „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ auch die Suchmaschine, den E-Mail Dienst, das Videoangebot, die Anzeigen mit AdSense und AdWords – ach was auch immer, man wird sich nicht ändern, denn der Mensch ist in der Regel ein kleines Gewohnheitstier.

Doch wie bei jeder Studie gilt eines: „Traue nur jeder Studie, die du selbst gefälscht hast.“ Ein amüsantes Produkt der Nebensächlichkeit findet sich in dem Betreuer der Studie, bei als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates eines Unternehmens für Wissensmanagement – quasi als Konkurrenz zu Google – agiert. Trau schau wem at best!

4. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-12-04 12:51:262007-12-04 12:51:26Goodbye Google?

CREATE OR DIE: Trendmagazin für Webdesigner und Webentwickler

Medien

Erfreut halte ich das neue Printmagazin „CREATE OR DIE“ in den Händen. Das Magazin gibt es für 9,80 Euro zu kaufen und zeigt mit „Video Revolution online“ ein spannendes Thema in dieser Ausgabe. In einem Artikel, der von mir selbst geschrieben wurde und mit Tom als Co-Autor entstand, stellen wir die „Interaktive Welt der Prosumenten“ den Lesern des Magazins vor (S. 47-52).

In der aktuellen Ausgabe von CREATE OR DIE dreht sich inhaltlich wirklich alles um Camcorder, Videoschnitt und -bearbeitung, Visionen, Marketing, Video on Demand und und und… in dem Stil oder vielleicht sogar gänzlich unter dem Label einer webzwonulligen Leseatmosphäre auf bedrucktem Papier. Das Cover mit dem zerbrochenen Videoequipment spricht dabei für sich – wir sind digitalisiert und nicht mehr an analoge Momentaufnahmen unseres Lebens gebunden.

Passend zum Start des Magazins gibt es unter www.createordie.de das eigentliche Nachrichtenportal für „Pixelschubser und Codiernasen“. Das Team rund um Chefredakteur Felix Schrader beschäftigt sich mit dem zentralen Themenfeld des Designs im und um das Web, den entsprechenden Technologien, den neuesten Entwicklungen im Web sowie Rich Media, Social Networks, Mobile Web und den Digital Lifestyle. Alles in allem ist das Magazin ein optischer Blickfang und für die erste Ausgabe mehr als gelungen! Viel Erfolg! :)

3. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-12-03 17:47:392026-06-06 12:59:04CREATE OR DIE: Trendmagazin für Webdesigner und Webentwickler

Pornoartikelrezension

Blogkultur

Liebe, Lust, Leidenschaft – die fiktiven Varianten dieser emotionalen Momente findet man in guten oder schlechten Pornos. In der Regel ist man dabei bedacht, eher nicht auf seine persönliche Obszession hinzuweisen. Für mich zählt hierbei auch nur die Berichterstattung, sobald ein kleiner journalistischer Hintergrund für einen pornösen Text gegeben ist. Meistens meckert auch die halbe Kommentatorenwiese, dass es bei einem Porno-Blogeintrag nur um Sales ginge – Sex Sales, wissen wir, geil mit Google und Konsorten. Oh wie räudige Hunde – es sei jedem selbst überlassen, was er/sie/es (d.h. anonyme Wesen) zu ihren pornösen Obszessionen schreiben, aufnehmen, drehen, fotografieren!

Dabei steht trigami als Vermittler für Blogrezensionen derzeit im Kreuzfeuer. Die einstigen Probleme mit Änderungen in Artikeln oder eine generelle Abstrafung in Suchmaschinen mal außen vor gestellt, ist das Auftragsschreiben eine lukrative Einnahmequelle für viele Blogger. Ich stehe darauf eher nicht und glaube, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Doch wenn man dafür erstklassig Geld bekommt und sogar unter 18 Jahre alt ist, sollte man eigentlich keine erotischen Auftragsofferten erhalten. Eigentlich müsste das System, was für die berüchtigten Blogrezensionen die Aufträge vermittelt, automatisch anhand der Benutzerdaten der registrierten Autoren erkennen, wer eine Rezension zu einem „pornösen“ Inhalt schreiben soll… naja, genug Staub aufgewühlt und im Dreck geschnüffelt.

Journalismus hin oder her – per Auftrag geschriebene Inhalte sind nicht gerne in der Schreibzunft gesehen. Vielleicht vermittelt die Blogkultur, der wir alle mehr oder minder angehören, auch gerade deswegen eine Alternative für die breite Masse, sich dem Schreiben hinzugeben und den Mammon zu frönen…

28. November 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-11-28 10:58:122007-11-28 10:58:12Pornoartikelrezension

De-Linken von Links

Recht

Setzt keine Links mehr – sonst kommen die Meuchelmörder des Nachts oder des Tages per Anwaltsschreiben! Es wurde ein Link-Verbot gegen Heise verhängt, nachdem das Landgericht München mit Urteil vom 14. November 2007 (Az. 21 O 6742/07) eine Entscheidung im Eilverfahren gegen den Heise Zeitschriften Verlag bestätigt hat. Der Verlag darf auf heise online im Rahmen der Berichterstattung keinen Link zur Homepage des Unternehmens „Slysoft“ setzen.

Die Urteilsbegründung wird unter anderem begründet, dass das „Setzen von Hyperlinks wegen deren Eigenschaft als Gefahrenquelle auch im Rahmen einer redaktionellen Berichterstattung nicht grenzenlos zulässig sein kann„.

Meiner Meinung nach ist ein solcher Einschritt eine klare Abspaltung der Pressefreiheit und sogar der Meinungsfreiheit. Wir leben in einer global agierenden Welt, in der das Internet als Informationsmedium weit mehr Daten trägt, als es einigen kleineren Unternehmen nach der deutschen Rechtsprechung gefällt. Wer damit nicht klar kommt, sollte sich in einer eigenen kleinen Welt zurecht finden, in der es ohne Zugang zum Internet, Telefonen, Mobiltelefonen oder sonstigen medialen Endgeräten das Dasein eines Hinterwäldlers zu führen gilt. Doch bringt solch eine blasphemische Existenz überhaupt Spaß – geschweige denn einen Nutzen für unsere Wissensgesellschaft?

27. November 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-11-27 21:13:032007-11-27 21:13:40De-Linken von Links

Stinkefinger der Musikindustrie

Recht

Die Welt war am vergangenen Wochenende so entspannend, dass man sich schon wundern konnte, was das nächste Spektakel darstellen würde. Wie das Notizblog, Thomas Knüwer und zahlreiche andere berichten, hat die Musikindustrie Deutschlands den virtuellen Stinkefinger in einem absolut irreführenden Flashlayer integriert.

Vielsagend kommt die „Volkszählung“ aller Raubkopien keinesfalls daher. Der Zahlencounter wirkt wie Mumpitz aus Großmutters Kochtöpfen. Aber bitteschön, ich zähle auch gerne mit, wenn die Zeit verrinnt. Die Tatsache, dass deren eigene Website entsprechend neu gelauncht wurde, wirkt wie der silberne Teller, auf dem diese kleine Frechheit programmiert wurde.

27. November 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-11-27 08:33:202026-06-06 12:17:43Stinkefinger der Musikindustrie

Yahoo mahnt Icio.de ab

Social Media

Yahoo hat in seiner Eigenschaft als Eigentümer des englischsprachigen Social Bookmarking Dienstes Del.icio.us das deutsche Portal Icio.de abgemahnt. Laut Informationen von iBusiness (Premiumbereich) ist der angebliche Grund ein Verstoß gegen das Markenrecht und das Wettbewerbsrecht. Mit der Abmahnung wird die Einstellung von Icio.de und die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie ca. 2.400 Euro verlangt.

Das Ziel sei auf deutscher Seite eine gütliche Einigung und keine Gerichtsverhandlung. Naja, das kann passieren, wenn man den Namen so ähnlich wählt wie jemand, der bereits seit längerem am Markt agiert. Viel Glück! :)

21. November 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-11-21 14:19:382007-11-21 14:19:38Yahoo mahnt Icio.de ab

Apple iPhone ohne Vertrag

Web

999 Euro kostet der Spaß, wenn man keine Vertragsbindung bei T-Mobile, jedoch ein neues Apple iPhone besitzen möchte:

Auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung sei T-Mobile derzeit verpflichtet, dass Apple iPhone auch ohne gleichzeitigen Abschluss eines T-Mobile Mobilfunkvertrages anzubieten, sagte ein Sprecher der Mobilfunksparte T-Mobile. Ohne Vertragsbindung und elektronische Sperre sei das Gerät zum Preis von 999 Euro in den Geschäften der Telekom erhältlich. Mit Vertragsbindung kostet das iPhone 399 Euro. – Welt.de

Doch ganz unter uns: Der Hype ist übertrieben. Der Apple iPod Touch ist viel schöner in der Benutzung als Konsumer-Endgerät, mit dem man nicht telefonieren braucht. Doch für Sparfüchse ist das Thema sowieso unumgänglich. Laut Robert kann man fast 600 Euro sparen, wenn man wirklich nicht mit dem iPhone telefonieren will, sondern nur das Gadget zum Coolness-Faktor besitzen möchte.

21. November 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-11-21 13:21:512007-11-21 13:21:51Apple iPhone ohne Vertrag

Relaunch: Bunte.de wird bunt!

Medien

Stars, Society, Adel, Szene, Style, Schicksal, In&Out und Leben? Das nach eigenen Angaben größtes People-Portal in Europa www.bunte.de wurde einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen und ging gestern mit einem neuen Design online. Die Kollegen von Burda haben dabei ganze Arbeit geleistet, indem die üblichen People-News und Vor-Ort-Berichte von den verschiedensten Galas, Events und Promi-Auftritten mit Videoclips und kommentierbaren Blogs abgerundet werden.

Die bisherige Kooperation mit T-Online, die jüngst ihrem eigenen Portal einen Relaunch gegeben haben, wurde ebenfalls neu ausgerichtet, so dass der Schwerpunkt der Kooperation sich von technischer zu inhaltlicher Zusammenarbeit wandelt. Für meinen Geschmack trifft es das neue Portal der Bunten genau richtig, da die Schrift und Layouts ideal miteinander harmonieren und nicht zu viel Text das Gesamtbild vernichtet. Ein ganz klarer Pluspunkt für die Bunte, die für die definitiv zu Klatsch-und-Tratsch hingezogenen Leserschaften einen Mehrwert darstellt, kommt als wichtiger Bestandteil des Verlagsprofils durch diese Neuausrichtung der Onlinepräsenz zu stande.

20. November 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-11-20 12:56:332026-06-06 12:17:52Relaunch: Bunte.de wird bunt!
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Über mich

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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