Schluss, Aus, Ende! Raus mit der Maus! Treibt die Sau (m/w) durch Kleinbloggersdorf! Es stehen große Veränderungen bevor, die jeden (m/w) von uns (m/w) betreffen – sofern wir (m/w) uns in einem Arbeitsverhältnis als Arbeitgeber (m/w) oder Arbeitnehmer (m/w) befinden. Mann (m) darf keinen Playboy mit frivolen Damen (w) mehr am Arbeitsplatz haben. Keine Pinupgirls (w) und keine Brautschau mehr (w), auch wenn daraus sogar echte Beziehungen von Mann (m) und Frau (w) zu einem Paar (m/w) werden könnten.
Denn in Zukunft gilt es mit dem Inkrafttreten des „Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“ eine neue gesellschaftliche Ordnung zu akzeptieren. Der Mann (m) muss die Frau (w) mehr respektieren, und insbesondere müssen beide (m/w) auf die gesellschaftlichen Rechte von m/m und w/w achten. Ein Betrieb (m/w) muss das Antidiskriminierungsgesetz unter obigem Titel aushängen, und jeder Betriebszugehörige (m/w) sollte die Regelungen befolgen – unter anderem jene:
- Vorsicht beim Berühren von Kolleginnen und Kollegen: Der normale Händedruck geht noch in Ordnung, aber übertrieben langer Händedruck und zusätzliche Berührung mit anderer Hand am Oberarm gilt schon als kritisch.
- Selbst viele gewohnte Stellenanzeigen wie „Chefsekretärin, Servierdame oder Berufskraftfahrer gesucht“ gelten ab sofort als „geschlechtsspezifische Diskriminierung“.
- Geldgeschenke zu runden Geburtstagen ab 50 sind unzulässig wegen der „Anknüpfung an das Alter“.
- Sonderurlaub für die Geburt eines Kindes ist nur noch erlaubt, wenn er für Mutter und Vater gilt.
- Freie Tage zur Hochzeit sind nur noch zulässig, wenn sie gleichermaßen „für Eingehung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft“ von Schwulen und Lesben gelten.
- Bei größeren Verstößen gegen das Benachteiligungsverbot können der Betriebsrat oder eine im Betrieb vertretene Gewerkschaft sogar ohne Zustimmung des Betroffenen gegen den Arbeitgeber klagen.
- Wenn Indizien beweisen, dass eine Benachteiligung zu vermuten ist, kehrt sich die Beweislast um: „Dann muss der Arbeitgeber beweisen, dass die unterschiedliche Behandlung erlaubt war.“
Wenn wir jetzt die BZ und ihre journalistische Qualität einmal ganz außen vor lassen, sind einige der Regelungen doch ziemlich murks. Bedenken sollte man auf jeden Fall die hitzige Diskussion zur Sex-Massage von Angela Merkel durch George W. Bush, die in den vergangenen Wochen die USA gespalten hatte. Dort ist nämlich das Berühren ziemlich unerwünscht. Die Kennzeichnungen von Stellenanzeigen jedoch durch männlich/weiblich (m/w) ist meines Erachtens nach schon Gang und Gebe – jedenfalls in dem Metier der Medienwelt, wo ich mich bewege. Schade um die Geldgeschenke. Schade um die Geburt – liest es sich wirklich so, dass gar keiner das Kind gebähren darf und es im Mutterleib abwarten muss, bis beide (!) Elternteile auch frei haben? Und der Rest ist nicht so schlimm wie es sich anhört.
So erlaubt es doch einem Menschen, sich für die Heirat einen freien Tag zu nehmen, liebe Arbeitgeber. Danach ist er/sie doch sowieso meistens viel lebendiger… bis es im schlimmsten Fall zur Scheidung kommt. Und wer sich jetzt muckiert, der sollte sich dafür aussprechen, dass neben dem Playboy auch eine Playgirl liegt – oder ein entsprechendes Pendant mit viel Fleisch von nackten Kerlen drauf. Gleichbehandlung genehmigt! Das ist doch gutes Management! ;) [via Finblog]
Vergleich der Bilder- und Videosharing Dienstleister
BlogkulturBeim SWR gibt es jetzt das endgültige Ergebnis einer doch etwas länger andauernden Testreihe zu sehen: Den ultimativen Vergleich von Bilder- und Videosharing Dienstleistern. Jörg nahm es auf, sich durch insgesamt sechs Anbieter auf verschiedene Videoformate, insbesondere den Uploadvorgang und zusätzliche Dienstleistungen (wie eben auch die Möglichkeit gleich Bilder hochzujagen) zu schlagen. Unter den Kandidaten sevenload, DailyMotion, YouTube, Blip.tv, Google Video, und Yahoo! Video stellte sich im Endeffekt sevenload als das ideale Medium heraus, um Videos und Bilder im Internet darzustellen.
Herzlichen Glückwunsch! Meiner Meinung nach spricht für den Gewinner, dass dort nicht nur die Deutsche Sprache gesprochen/geschrieben wird, sondern dass die meisten Formate unterstützt werden. Aber das „i-Tüpfelchen“ liegt hinter sämtlicher Technik: Es sind die Menschen, durch welche die Community/Nutzerschaft direkte und echte Ansprechpartner findet. Das ist aber ein anderes Thema, mit welchem die konkurrierenden Dienstleister wohl nicht aufwarten können. Zu groß und zu unpersönlich – und man setzt sich schnell vom Thron des Web 2.0 auf den absteigenden Ast… ;)
Contentdieb weblog-pla.net
SpamEin ganz windiger Contentdieb ist weblog-pla.net! Linkt nicht dorthin, denn dort wird fleissig geklaut, wie man an diesem Screenshot sieht:
Für die Zukunft habe ich in der .htaccess Datei auch gleich einen deny from 70.87.46.164 auf diesen dummen Sack gesetzt. Sowas kann ich nicht haben!
Jobs für Blogger
BlogkulturManche Menschen wie z.B. Oliver Gassner lassen sich ja derweilen ihre Aktivitäten als Blogger entlohnen. Sobald Bedarf besteht kommen die Firmen schon auf einen zu oder man wird selbst aktiv und sucht sich ein paar Perlen heraus, bei denen der Bedarf für das bezahlte Bloggen besteht. Der Bedarf ist aber oftmals recht bedürftig. Es bestehen kaum echte Job Angebote für Blogger, aber dagegen gibt es seit kurzen auf zumindest der englischsprachigen Blogosphäre ein Mittel zum Zweck. Der Problogger Darren Rowse hat’s gemacht, womit bestimmt schon viele liebäugelten: Das Job Board.
Mit erstmals 50 Dollar als Einstiegsangebot für eine Annonce in der ersten Push Phase überzeugt das noch teilweise rudimentäre Angebot zwar, aber die Angebotsmenge ist noch nicht das, was man eigentlich erwartet. Aber nach ein paar Tagen nach dem Start kann man ja auch nicht erwarten, dass dort schon hunderte von Inserenten gepostet haben. Es ist also eine interessante Idee, die ausbaufähig ist. Zumindest für den deutschen Markt fehlt ja im Moment soetwas. Wer möchte da einsteigen? Wer hat Lust sich auf „böse Copycat“ Urteile einzulassen? Wer traut sich vor mit erhobenem Finger und einem lauten „Ich mach das!“ Geschrei? Sucht sie und stellt die Blogger ein!
StudiVZ Downtime
Social MediaWürde ich für eine Dienstleistung wie die vom StudiVZ auch noch Geld zahlen, würde mir bei dem Gedanken an die andauernde Nicht-Erreichbarkeit spontan spei-übel werden. Der Server dieses OpenBC-Clones war in den letzten (subjektiv gefühlten) 1,5 bis 2 Tagen nicht erreichbar. Alles was darauf hinweist, dass irgendetwas im Argen ist, ist ein wohl nachträglich umgebogener DNS Eintrag auf das hauseigene Blog – wo ich eigentlich ein wenig mehr seriöse Inhalte erwarte als Partybilder. So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass ich entweder komplett anders ticke, wenn ich eine Dienstleistung in Anspruch nehme, oder die meisten Nutzer der Plattform einfach nicht verstehen, dass soetwas einfach nicht läuft. Das geht nicht. Ich werde mich nicht wie die Masse der dort kommentierenden echten (oder vielleicht sogar unechten) User mit soetwas anfreunden. Deswegen hier die raren Tipps, mit welchen man aus der subjektiv empfundenen heißen Dampfdusche doch ins kalte Schwimmbecken zur Abkühlung springen kann.
Goldene Regeln für eine Umbauphase (vom Naseweis-Besserwisser)
Was bleibt also? Viel Spaß beim Basteln. Seid mir bitte nicht böse, aber diese Aktion war einfach ein tiefer Griff ins Klo, liebe StudiVZ-Macher. Da bleibe ich wohl doch eher dabei, ein wenig mit OpenBC zu kuscheln… ist nicht so quietschig dort, da weiß man was man hat, und es ist doch eher Networking als Sandkastenkuscheln. Und bitte nicht von Web 2.0 sprechen, denn das war eher Web 0.5 wie damals, als wir die Stromkabel rausnahmen, um den Server aufzuschrauben und dort ein wenig Staub zu wischen. Sorry. SORRY!
Der Digitale Wurmfortsatz von Harald Schmidt
MedienWer eine Webseite hat, hat heutzutage entweder keine neuen Inhalte zu präsentieren (siehe meine private Homepage), oder aber man kümmert sich um redaktionelle Inhalte, die in regelmäßigen Abständen niemals an Aktualität verlieren. Selbiges gilt auch nebenbei für die Maschinerie des Online-Auftritts von Harald Schmidt. Vor etlichen Wochen dachte ich, es wäre darum geschehen, dass der RSS Feed verkümmert und abstirbt. Nahezu gelöscht hatte ich ihn schon… fast. Bis ein
kleines gallisches DorfPaulchen Panther… also keine Sorge, es geht weiter, denn „Heut‘ ist nicht alle Tage, ich komm‘ wieder keine Frage!“Heute Abend auch wieder im Programm der ARD: Harald Schmidt. Endlich mal wieder etwas sinnvolles zu sehen, und auch zu lesen. Denn seit geraumer Zeit war im RSS Feed, den ich von der Schmidtschen Seite abonnierte, kein neuer Eintrag mehr zu lesen – bis auf einen Aussetzer kam endlich nach langer Wartezeit der heutige Eintrag. Danke.
Kongresszeit in Deutschland
Blogkultur, Events, Marketing, MedienDer Sommer neigt sich dem Ende, der Herbst kommt bestätig näher. Die Menschen finden sich wieder in ihren Häusern ein, um zusammen ein wenig Gemeinschaftlichkeit erleben zu können. Was bietet sich da näher an, als sich zu großen Gruppen zusammenzuschließen, um daraus einen medialen Event zu zaubern? Die Kandidaten für die Events der nächsten Wochen sind folgende drei Kongresse:
Die Informationsrevolution in unserem medialen Zeitalter wird hier beleuchtet. Media Content Management, Web 2.0 Trends, Distribution und Marketing & Strategy sind die Schwerpunkte. Die Preise sind mit 460 Euro bis 850 Euro für diesen Kongress am günstigsten, auch für Studenten scheint es eine gesonderte Ermäßigung zu geben.
Neue Wege im Internet beschreiten – man möchte als thematischen Schwerpunkt die Veränderung der Kundenbeziehung durch neue Möglichkeiten der Kommunikation aufgreifen (z.B. durch Unternehmens-Weblogs), wobei festzuhalten ist, dass man sich noch nicht auf das endgültige Thema festgelegt hat – total Web 2.0 eben. Schön daran ist, dass hier 15 Wildcards an Blogger vergeben werden. Zu schade, dass ich im Urlaub davon nix mitbekommen habe. Preislich liegt dieser Kongress recht günstig mit 890 Euro für einen Tag mit Vollprogramm, zumal es für Frühbucher entsprechende Rabattaktionen gibt.
Themenschwerpunkt sind Neue Kommunikations- und Business-Modelle mit WEB 2.0 und RIA, wobei der Kongress mit Workshops und teilweise parallelen Vortragsreihen und Keynotes gespickt ist. Irgendwie ist das sehr zeitaufwendig, der Preis für die Veranstaltung liegt auch mit 1.795 Euro für den reinen Kongress bis 2.795 Euro für den Kongress und die Workshops recht hoch.
Wo würde ich am liebsten hingehen? Natürlich zu ALLEN drei Kongressen. Doch leider halten mich die Preise für die Anfahrt und die Kongressteilnahme selbst derzeit vom Besuch ab. Aber vielleicht entwickelt sich ja etwas schönes wie bei meinen super Erfahrungen beim Next10Years Kongress bei SinnerSchrader… ;)
Web 2.0 Interview Tag
Blogkultur, Public RelationsEndlich sind wir wieder zu Hause, und das Web 2.0 hat uns voll erfasst. Dafür gibt es auch zwei schöne Interviews aus der Szene als Belohnung:
Danke an alle für die tollen Interviews! Man braucht Zeit, aber das sitzt! ;)
Gleichstellung mit Playboy und Playgirl
Politik, RechtSchluss, Aus, Ende! Raus mit der Maus! Treibt die Sau (m/w) durch Kleinbloggersdorf! Es stehen große Veränderungen bevor, die jeden (m/w) von uns (m/w) betreffen – sofern wir (m/w) uns in einem Arbeitsverhältnis als Arbeitgeber (m/w) oder Arbeitnehmer (m/w) befinden. Mann (m) darf keinen Playboy mit frivolen Damen (w) mehr am Arbeitsplatz haben. Keine Pinupgirls (w) und keine Brautschau mehr (w), auch wenn daraus sogar echte Beziehungen von Mann (m) und Frau (w) zu einem Paar (m/w) werden könnten.
Denn in Zukunft gilt es mit dem Inkrafttreten des „Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“ eine neue gesellschaftliche Ordnung zu akzeptieren. Der Mann (m) muss die Frau (w) mehr respektieren, und insbesondere müssen beide (m/w) auf die gesellschaftlichen Rechte von m/m und w/w achten. Ein Betrieb
(m/w)muss das Antidiskriminierungsgesetz unter obigem Titel aushängen, und jeder Betriebszugehörige (m/w) sollte die Regelungen befolgen – unter anderem jene:Wenn wir jetzt die BZ und ihre journalistische Qualität einmal ganz außen vor lassen, sind einige der Regelungen doch ziemlich murks. Bedenken sollte man auf jeden Fall die hitzige Diskussion zur Sex-Massage von Angela Merkel durch George W. Bush, die in den vergangenen Wochen die USA gespalten hatte. Dort ist nämlich das Berühren ziemlich unerwünscht. Die Kennzeichnungen von Stellenanzeigen jedoch durch männlich/weiblich (m/w) ist meines Erachtens nach schon Gang und Gebe – jedenfalls in dem Metier der Medienwelt, wo ich mich bewege. Schade um die Geldgeschenke. Schade um die Geburt – liest es sich wirklich so, dass gar keiner das Kind gebähren darf und es im Mutterleib abwarten muss, bis beide (!) Elternteile auch frei haben? Und der Rest ist nicht so schlimm wie es sich anhört.
So erlaubt es doch einem Menschen, sich für die Heirat einen freien Tag zu nehmen, liebe Arbeitgeber. Danach ist er/sie doch sowieso meistens viel lebendiger… bis es im schlimmsten Fall zur Scheidung kommt. Und wer sich jetzt muckiert, der sollte sich dafür aussprechen, dass neben dem Playboy auch eine Playgirl liegt – oder ein entsprechendes Pendant mit viel Fleisch von nackten Kerlen drauf. Gleichbehandlung genehmigt! Das ist doch gutes Management! ;) [via Finblog]