So schauts aus in Deutschland – bei Sprblck gefunden: Die GEZ schert sich einen Scheiß darum, was mit Menschen mit weniger starken Einkommensverhältnissen geschieht und geht anscheinend sogar über Leichen (wenn man eine schwere Krankheit mit ihren Folgen entsprechend ausmalen würde):
[Die GEZ] beantragt trotz regelmäßiger ratenzahlung die zwangsvollstreckung und das zu einem zeitpunkt, an dem die studentin schwer erkrankt ist und versetzt ihr dadurch auch psychisch einen schweren schlag.
Psychoterror der feinsten Sorte – made easy ala Staatsvertrag. Im Rundfunkstaatsvertrag § 6, der zur Zeit der jeweiligen Antragsstellungen aktuell war, steht ein dabei unglaublich wichtiger Passus:
(3) Unbeschadet der Gebührenbefreiung nach Absatz 1 kann die Rundfunkanstalt in besonderen Härtefällen auf Antrag von der Rundfunkgebührenpflicht befreien.
Wahrscheinlich wird einfach nur durchgegangen wer die Gebühren bezahlt hat und wer nicht – dann ist Schluss mit lustig. Sehen wir es doch einmal so – wenn die gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunksender sich nicht mehr durch fingierte Gebühren finanzieren, sondern sich auf Play on Demand („Listen on Demand“ oder „Video on Demand“) konzentrieren, wird ihre treue Nutzerschaft dazu gezwungen, sich ein Freischalt-Box oder ein Abosystem zu jedwedem Preis einzukaufen. Doch das wird ja abgelehnt, weil die Angst besteht, sich selbst um die Millionen zu bringen.
Ein Wetterreporter braucht dazu nicht an die See zu fahren, nur um zu zeigen, dass es in der Liveaufnahme stürmt. Jan Ulrich muss nicht mit entsprechenden Gagen gesponsert werden, nur damit er seinen Senf zu irgendwelchen Experten-Themen abgibt – ist eh kein Reporter. Gelder für Anträge, Bescheide und sonstige Erlasse können noch viel sinnvoller eingesetzt werden. Selbige Bescheide sind zumeist ohne rechtliche Begründung und nur auf Berufung einer Androhung von Maßnahmen durchgesetzt. Und wilde Skandale sollten für keinen Mitarbeiter der GEZ drin sein, oder? Schöner Verein… zum Glück ist das ja hier kein journalistischer Text.
re:publica – Leben im Netz
Blogkultur, EventsEs ist bald soweit – nur noch wenige Tage und mitten in Berlin findet vom 11. bis 13. April 2007 in der Kalkscheune die von newthinking communications und Spreeblick organisierte „re:publica“ statt. Ich find’s ja auch schön – ein Bloggertreffen von Bloggern aus freien Stücken zu organisieren.
Für meinen Teil wünsche ich daher schon jetzt allen mitmachenden Blogern (und auch nicht-Bloggern) dabei viel Spaß. Vielleicht akkreditieren wir (Katharina und ich) uns noch, aber die Terminplanung für April ist für mich persönlich mit „recht vage“ zu bezeichnen… nebst der notwendigen Organisation von Unterschlupf, Fahrt & Co. Aber wir haben ja ein paar Verwandte in Berlin, die es mal wieder nach ca. 2 Jahren zu besuchen gilt. Auch schön – vielleicht lässt sich ja ein verlängertes Wochenende daraus machen! ;)
Design-Wettbewerb beim neuen Pixelhaus-Contest
Blogkultur, DesignDiesmal gilt es für Agent.renommee.net, den Dienstleister für Musiklizenzen, ein neues VOPT-Zuhause zu designen. Zu gewinnen gibt es für die bestplatzierten Teilnehmer/Designer auf dem ersten Platz Musik-Lizenzen in Höhe von €300 oder ein Walkman Handy, auf dem zweiten Platz Musik-Lizenzen im Wert von 200 € oder Harman/Kardon Sticks und der dritte Platz wird mit Musik-Lizenzen im Wert von 100 € oder einem iPod Shuffle ausgeschrieben.
Sämtliche Details zur Teilnahme an diesem Contest findet sich bei Frank und Matias im VisualBlog! (Disclaimer: Ich bin bei dem Pixelhaus-Contest ein Jury-Mitglied.)
Jaiku zeigt Präsenz
Blogkultur, MicrobloggingAlle Welt redet von Twitter – auch ich kann mich da kaum verwehren. Aber weil Twitter ein paar Nachteile in Hinblick auf die Geschwindigkeit hat, suche ich natürlich auch nach Alternativen zum digitalen Exhibitionismus.
Gerade heute zeigt sich Jaiku von einer sehr positiven Seite. Es ist nicht so stark bevölkert wie Twitter, und demnach auch vergleichsweise schneller bei der Ladezeit. Also schnell gehandelt und ein Profil erstellt nur um davon überrascht zu werden, dass man seine eigenen RSS Feeds in Jaiku einpflegen kann. Das kann man bei Twitter nicht.
Doch im Prinzip ist Jaiku auch nur ein Dienstleister, bei dem man sich darüber informieren kann, was man gerade macht. Ebenfalls stehen nur 140 Zeichen zur Verfügung, man kann sein Avatar Bild und den jeweiligen Ort auswählen, von dem man gerade schreibt – und es ist genau wie twitter nur ein wenig schöner, runder und schneller. Alle Nachrichten kann man wie bei Twitter per Handy erhalten – und meiner Meinung nach ist das überzeugenste Argument für Jaiku, dass man eben die RSS-Feeds einbauen kann.
Netvibes: coriander Release
BlogkulturIch hatte es erst vor wenigen Minuten entdeckt, aber wie Tariq Krim schon gestern im offiziellen Netvibes Weblog berichtet, ist die langerwartete „coriander Release“ endlich draußen! Die dabei wichtigsten Änderungen sind auch meiner Meinung nach die folgenden drei Verbesserungen:
Verbesserte RSS Lesbarkeit
Wie bitte? Really Sexy Syndication? Na gut, es wird mehr Unterstützung auf multimediale Anwendungsmöglichkeiten gelegt als nur rohe Textdaten aus den ganzen Blogs und Newsfeeds in den Vordergrund zu stellen.
Einfaches Sharing
Wer gerne hin und her schiebt mit seinen ganzen Widgets und Modulen, der kann jetzt noch mehr Unterstützung von Netvibes erwarten. Auch per Instantmessaging können die selbstgebastelten Bestandteile von Netvibes verschickt werden.
Schnellstarten
Insbesondere für Newcomer ist jetzt vieles einfacher, so dass sich quasi per drag-n-drop noch mehr machen lässt als vorher. Tour-Guide und entsprechende Wizzards helfen aber auch den alteingesessenen Mitgliedern.
Der Rest ist für meinen Geschmack recht uninteressant, aber es wird bestimmt auf viel positive Resonanz treffen!
Sperrfrist auch für Blogger?
Blogkultur, MedienSoeben erhielt ich wieder eine der vielen Pressemitteilungen via ots und fragte mich dabei, ob die sogenannte „Sperrfrist“ auch für die Betreiber eines Weblogs gilt? In der Wikipedia liest sich dazu, dass die Sperrfrist seit der Novellierung der Richtlinien des Deutschen Presserates vom 21. November 2006 nicht mehr bindend ist. Doch Blogger sind bis auf einige gute Ausnahmen ja keine Journalisten…
Ich möchte daher auch offen und ehrlich fragen: Weiß ein Leser eventuell dazu genaueres, ob Blog Autoren eine Sperrfrist zu (be)achten haben? Oder gibt es entsprechende Vorlagen bzw. Verhaltensregeln dazu? Nicht, dass ich eine Sperrfrist brechen möchte… es sind meistens ja sowieso nur Börsennachrichten oder bei entsprechenden Anlässen und Verleihungen vergebene Vorabinformationen von Sperrfristen betroffen.
Strafverfolgung wegen roher Milch
RechtZur Werbekampagne (oder eher Promotionkampagne) namens „Got Milk?“ aus Übersee findet sich unter www.gettheglass.com ein recht eindrucksvoll umgesetztes Flashgame. Man muss es einfach selbst anschauen um in den Genuß dieses kleinen Meisterwerkes, einem aufwändig animierten Würfelspiel, zu kommen. [eingespeist vom CtH]
Ich erinnere mich noch an die gute alte Zeit, wo ich auf einem Bauernhof frische Milch kosten durfte. Zugegeben, es schmeckte in dem Moment recht wirsch, eine Kelle vom warmen Gebräu der Milchkuh zu probieren. Doch in dem Zusammenhang finde ich die in diesem Artikel beschriebenen Zustände in den USA bezüglich roher Milch sehr hart: Got Milk? You’re Under Arrest
Von der anderen Seite betrachtet ist die Milch auch ein wirtschaftliches Gut. Gewisse Prozesse sind notwendig, um die Milch als Gut zu monetarisieren und dabei die Produzenten sowie die Konsumenten zu schützen. Anscheinend nehmen es die USA jedoch sehr ernst, wenn man rohe Milch verkaufen möchte – Gefängnisstrafen für den Besitz von illegalen Milchbeständen können sogar vorkommen. Vielmehr sollte sich um die meines Erachtens wichtigeren Sachen im Leben gekümmert werden, als dass rohe Milch verteufelt und der Besitz unter Strafe gestellt wird – sie hat durchaus positive wie auch negative Effekte für den gesamten Organismus…
Twitter-Lowfi-Speed
Blogkultur, MicrobloggingDie neuen Funktionen und ideologischen Sinneswandel, die sich in der jüngsten Zeit um Twitter ereigneten, helfen auch nicht darüber hinweg, dass die Server restlos überfordert sind, sobald Amerika mit seiner Vielzahl an Internet-Usern wach wird. In den frühen europäischen Morgenstunden läuft Twitter wie geschmiert und geölt, doch jetzt kann man es nahezu vollkommen vergessen, auch nur einen einzigen Beitrag abzusenden. Schade eigentlich…
Malheur im ProSieben Abendprogramm
MedienWie lange es schon auf dem siebten deutschen Kanal so zu sich geht, vermag ich nicht zu deuten. Wer dahinter steckt, dass das Abendprogramm nach jahrelanger Eingewöhnungsphase sich doch wieder verändert, kann ich nicht identifizieren. Ich interessiere mich nicht mehr so stark für TV wie früher – aber es gibt ja genügend Programmplaner im Netz, die einem bereitwillig Auskunft erteilen.
Und danach eine mehrstündige Ausstrahlung von „The Simpsons“ zu zeigen, nur um unter Beweis zu stellen, dass das Abendprogramm nicht im geringsten durchdacht ist… das ist auch nicht die richtige Machart. Kein Wunder warum das Fernsehen eine Totgebuhrt des 21. Jahrhunderts ist. Informationen bekomme ich rasend schnell im Internet. Fast jede Sendung, die im traditionellen Medium TV übertragen wird, findet sich nach kurzer Suche auch im Netz wieder. Ja, wir sind alle schön digital und haben alle das Fernsehen satt – zumindest geht es der jungen und junggebliebenen Generation so. Ob sich die Fernsehmacher demnächst auch mit den kleinen und größeren Ängsten abfinden müssen, die die deutsche Verlagslandschaft schon auswendig kennt? Spaß muss sein.
GEZ = Erregung von öffentlichem Ärgernis
Medien, RechtSo schauts aus in Deutschland – bei Sprblck gefunden: Die GEZ schert sich einen Scheiß darum, was mit Menschen mit weniger starken Einkommensverhältnissen geschieht und geht anscheinend sogar über Leichen (wenn man eine schwere Krankheit mit ihren Folgen entsprechend ausmalen würde):
Psychoterror der feinsten Sorte – made easy ala Staatsvertrag. Im Rundfunkstaatsvertrag § 6, der zur Zeit der jeweiligen Antragsstellungen aktuell war, steht ein dabei unglaublich wichtiger Passus:
Wahrscheinlich wird einfach nur durchgegangen wer die Gebühren bezahlt hat und wer nicht – dann ist Schluss mit lustig. Sehen wir es doch einmal so – wenn die gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunksender sich nicht mehr durch fingierte Gebühren finanzieren, sondern sich auf Play on Demand („Listen on Demand“ oder „Video on Demand“) konzentrieren, wird ihre treue Nutzerschaft dazu gezwungen, sich ein Freischalt-Box oder ein Abosystem zu jedwedem Preis einzukaufen. Doch das wird ja abgelehnt, weil die Angst besteht, sich selbst um die Millionen zu bringen.
Ein Wetterreporter braucht dazu nicht an die See zu fahren, nur um zu zeigen, dass es in der Liveaufnahme stürmt. Jan Ulrich muss nicht mit entsprechenden Gagen gesponsert werden, nur damit er seinen Senf zu irgendwelchen Experten-Themen abgibt – ist eh kein Reporter. Gelder für Anträge, Bescheide und sonstige Erlasse können noch viel sinnvoller eingesetzt werden. Selbige Bescheide sind zumeist ohne rechtliche Begründung und nur auf Berufung einer Androhung von Maßnahmen durchgesetzt. Und wilde Skandale sollten für keinen Mitarbeiter der GEZ drin sein, oder? Schöner Verein… zum Glück ist das ja hier kein journalistischer Text.
Apple Promotionbanner
MarketingIrgendwie habe ich dabei Tränen in den Augen, wenn ich auf der Apple Webseite diese Grafiken finde und die entsprechenden Zeilen dazu lesen muss.
Doch ich muss zugeben, dass diese Äußerungen meine persönlichen Befürchtungen wahr werden lassen, und ich werde mir auch bestimmt keinen Vista-PC kaufen, nur um Vista darauf einwandfrei laufen lassen zu können. Hoffentlich gibt’s bald ’nen Mac für mich – ich könnte wirklich einen gebrauchen!