Mike Schnoor
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HowTo: Internetbetrügern das Handwerk legen

Spam

Wir kennen sie alle: Ganz vorne ist die Nigeria-Connection, dann kommen die geliebten Phisher und letztendlich alle anderen Spammer. In einem Chat mit Oliver Gassner entstand eigentlich eine absolut herrliche Idee.

  1. Man eröffnet 1 Million Gratiskonten im Netz
  2. Man überweist jeweils den Betrag von 1 Euro auf ein zentrales Konto manuell oder per Lastschriftverfahren
  3. Man legt diese 1 Million Euro gewinnbringend auf kurze Zeit an
  4. Nun streut man die Kontonummern der Gratiskonten im Netz und per E-Mail und wartet darauf, dass jemand Fremdes per Lastschrift versucht von dem Konto abzubuchen
  5. Sobald die „Connection“ abbucht, lässt man deren Lastschrift sofort zurück gehen
  6. Die „Connection“ zahlt im Schnitt 10-20 Euro an Fehlabbuchungsgebühr pro Auftrag
  7. Man überweist die 1 Million Euro wieder auf alle Gratiskonten und kündigt diese
  8. Bonusrunde: Man spendet die Zinsens aus der Million an UNICEF oder einer anderen karikativen Organisation

Der Haken daran ist, dass man sich absolut gegen jegliche üblichen Geschäftspraktiken verhält… also ein absolut heißes Thema, das mit größter Vorsicht zu genießen ist. Man sollte es nicht nachmachen, außer man hat Zeit und Muße und den nötigen Realitätsverlust und angrenzenden Wahnsinn. Dennoch konnte ich mich dem Thema nicht verwehren und es hier digital für die Zukunft aufzubereiten! ;)

1. Juli 2007/von Mike Schnoor
Schlagworte: Bankkonto, E-Mail, Gratiskonto, HowTo, Internetbetrüger, Konto, Nigeria Connection, Phishing, Spammer
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-07-01 14:38:302007-07-01 14:38:30HowTo: Internetbetrügern das Handwerk legen
5 Kommentare
  1. Martin Hiegl sagte:
    1. Juli 2007 um 15:50

    Die Probleme dabei:

    1. Die Sollzinsen
    2. Kontoauflösungsgebühren
    3. Schufa verhindert soviele Konten

  2. Mike Schnoor sagte:
    1. Juli 2007 um 16:04

    Wohl wahr ;) – aber trotzdem sei uns der Spaß in dem Chat gegönnt ;)

  3. Martin Hiegl sagte:
    1. Juli 2007 um 16:47

    Spaß??? Wo kämen wir denn da hin, wenn wir da jetzt auch noch Spaß hätten … ;-)

  4. ritchie sagte:
    2. Juli 2007 um 18:59

    Hört sich in der Theorie wirklich gut an… eine Mio Konten ist aber wirklich nicht wenig!

    Aber andere Frage noch: was hast du neuerdings für ein Schriftrendering im Lauftext? Sieht irgendwie anders aus.

  5. Michael sagte:
    4. Juli 2007 um 21:25

    Banklizenzen im Ausland sind teilweise relativ erschwinglich (z.B. in Panama). Wenn einem dann die Bank gehört kann man auch soviele Konten eröffnen wie man möchte ;-)

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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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