Wie ich bei Lorelle lese gibt Ryan Boren, einer der führenden Entwickler der (noch) freien Blogsoftware WordPress, ein paar Einblicke in das kommende WordPress 2.1:

  • Custom Image Header API: Eigene Headergrafiken sollen über die neue Schnittstelle einfacher in ein bestehendes System integriert werden. Sehr praktisch für die Entwicklung von individuellen WordPress Themes, die ein wenig auf die Massenverbreitung schielen dürften.
  • Right-to-Left (RTL) Support: Insbesondere für hebräische oder den arabische Autoren soll diese Funktion die Internationalisierung der Software vorantreiben.
  • API und Plugin Kompabilität: Im üblichen Codex findet sich zum ausgiebigen Testen eine entsprechende Plugin Liste, die auf jeden Fall im Alphatest stabil laufen soll. Falls jemand mit dem eigenen Plugin noch nicht dabei ist – vormerken! Ebenfalls sind die API Entwickler angesprochen, ihre Schnittstellen schon vorzubereiten. Na das wird ein Spaß!
  • Zugriffskontrolle: Ähnlich wie in der .com Variante der Software soll entsprechend auch etwas getan werden, damit man mehr Rechte verteilen kann. Speziell für Multiuserblogs ist das natürlich wieder ein administrativer Akt.

Ich hoffe dennoch darauf, dass die Entwickler sich vermehrt dem Thema der Sicherheit zuwenden werden. Die jüngsten Ereignisse rund um die Updates vor und nach WordPress 2.0.6 sprachen nicht grade für das Blogsystem.

4 Kommentare
  1. Frank sagte:

    Mit Deinen Kommentaren zwischen und in den Zeilen triffst Du aus meiner Sicht den Nagel auf den Kopf. Ich denke ähnlich drüber und werd da auch noch mal ausführlicher drüber bloggen. Nur so viel erstmal: Ich bin froh, dass Habari (offenbar) ordentlich startet.

  2. Mike Schnoor sagte:

    Vor ca. 1-2 Jahren war ich unglaublich von WP 1.5 begeistert. AMAZING! Seit der zweier-Version bin ich jedoch argwöhnisch in Hinsicht auf die Sicherheitsmerkmale, denn rein subjektiv empfinde ich hier mehr Pflegebedarf als mit den alten, eher kleinen Paketen der 1er Reihe.

    Noch frei war spekulativ und bedeutet für mich, dass es irgendwann WordPress als kommerzielle Version unter anderem Namen zu kaufen geben wird. Damit habe ich dann eine Multiuser, Multiblog und ein extremst sicheres System – denn dafür zahlt man ja schließlich. ;)

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  1. […] Weil es von den freiwilligen Testern zu wenige Rückmeldungen gibt, steht die endgültige Fassung der neuen Version von WordPress noch nicht zur Verfügung. Mit der Version 2.0.7 des verbreiteten Weblog-Systems soll unter anderem eine Sicherheitslücke behoben werden. Mehr darüber bei Frank Helmschrott. In Arbeit ist außerdem die nächste größere Aktualisierung von WordPress unter der Versionsnummer 2.1. Mehr über den Stand in dieser Sache bei MikeSchnoor.com.   […]

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