Beiträge

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag plant Großes für die kommenden Wochen. Im aktuellen Newsletter, der leider immer noch nur als Webseite und nicht als echter Newsletter (also alles in der Mail, und nicht nur auf der Webseite) fungiert, werden die Sonderthemen für den August offengelegt. Wie schön, dass das Werbeklientel so einfach gestrikt ist. Für den Leser gibt es also speziellen Content, der von den Werbetreibenden einheitlich getrimmt wird. Man kann es aber auch anders lesen, insbesondere deswegen, weil sich die Themen öfters wiederholen und auf Dauer nichts neues geboten wird. Aber es ist ja regionale Werbung und meistens kein Großkunde aus dem Key-Account, der für diese Sonderspecials zu Verfügung steht.

Alleskäufer und Ausgebeutete (18.08. Senioren)
Versicherungsangebote und noch mehr Spaß für den Heimwerker (19.08. Bauen & Wohnen)
Die Flucht vor Hartz-IV (20.08. Stellen-Special „Berufsausbildung/Weiterbildung“)
Finanziert euch was! (26.08. Kfz: Autos für die Familie)
Wir sind am Ende! (26.08. Steuerberater & Rechtsanwälte)
Senioren Reloaded: Guck’ste schon oder lebste noch (31.08. Besser sehen und hören)

Mir kam eben der Gedanke, ob ein Live-Ticker wie bei SpOn nicht auch gleichzeitig ein kurzfristiges Live-Blog (ohne Kommentare) ist? Der Ticker hat zwar eine rasante Geschwindigkeit, ist aber auch sehr kurz gefasst – wobei das Blog zwar die gleiche Geschwindigkeit haben kann, aber die Beiträge im Durchschnitt meistens länger aufgebaut sind.

In der aktuellen Mai-Ausgabe des Printmagazins Karriere findet sich auf S.62 ein zweiseitiger Artikel über Weblogs. Nach einer kurzen Eingrenzung auf den Begriff Weblog und die möglichen Themenfelder solcher Blogs findet sich ein Absatz über die Konsequenzen von Blogs im Berufsalltag (Queen of Sky, Mark Jen, Novitel vs. Blogger.de), der aber Kennern der Blogosphäre nichts neues sagt. Einzig und allein der letzte kurze Absatz ist meiner Meinung nach essentiell, weil gerade dort die Möglichkeiten der „Eigenwerbung via Blog“ angesprochen werden. Für Absolventen und auch Arbeitssuchende gehört es mittlerweile in den USA zum guten Ton, sich mit einem Weblog für potentielle Arbeitgeber oder Geldgeber zu identifizieren.

In den USA raten Experten wie der Unternehmer J. Scott Johnson Absolventen dazu, einen Blog im Hinblick auf einen Job zu beginnen: „Schreiben Sie ein Blog über Ihre Kenntnisse oder Ihre Interessen“, rät Johnson.

Für viele Personaler […] sind Weblogs noch Bücher mit sieben Siegeln. Doch das kann sich rasch ändern

Leider habe ich den Artikel nicht auf der Karriere.de Webseite gefunden und habe kurz fleissig abgetippt… kommt aber vielleicht noch.

Last night Prince Charles was furious over Prince Harry’s decision to dress as a Nazi on a party. Even Prince William must share the blame. Since both William and Harry bought the costumes together, the older brother should have stopped the younger one. Charles ordered both of the minor-monarchs to visit Auschwitz to learn and understand the the atrocities and horrors of the Holocaust. The british newspaper The Guardian communicates slightly different in their blog on „Meanwhile in Germany“ than The Sun – its very interesting to scroll through the comments of this blog…

Another most interesting and amusing article about Britain’s general problem of historical and cultural awareness. Prince Harry is not the only one who needs to be more educated about both local and global development of the political world. As Der Spiegel reports in Prince Harry Isn’t Alone in Needing a History Lesson:

The photo of Prince Harry that has angered the world doesn’t show a young Nazi doing the Prussian goose-step. It shows a thoughtless rascal trying to impress a few other mindless twerps at a party of the young and fashionable. But it also underscores a more disturbing fact: Brits lately have been doing a worse job of dealing with history than the Germans.

This here is from an article found on The Jerusalem Post: Ignorance of the Holocaust in response to DJ’s comment.

The survey […] found that 45 percent of respondents in Britain said they had not heard of Auschwitz. […] 63 percent of 840 respondents did not know what Auschwitz-Birkenau referred to, with the highest levels of ignorance among the 21-30 age group.