Dieses Blog hatte seinen Zenit. Bei Technorati mit 418 gezählten Backlinks innerhalb der letzten 180 Tage. Nun befindet sich der MikeSchnoor.com im Sinkflug. Keine Blogparaden, Backlinkaktionen oder ähnliches fanden hier statt – meiner Meinung nach hatten sich nur ehrliche Links für die Ranking-Auswertung bei Technorati gesammelt. Vielen Dank an alle, die mich bisher verlinkt hatten…
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Ein besorgter Anruf erreichte mich heute morgen. Auch an E-Mails fehlte es nicht. Ich nenne keine Namen, aber die Frage war eindeutig: Ist alles in Ordnung? Ja, mir geht es gut – ich kann das bestätigen. Alles bestens! Wenn nur das Wetter nicht regnerisch wäre, könnte der Tag perfekt sein. :)
Achtung! Wozu immer alles schön reden. Heute wird mal ganz ohne Namen zu nennen etwas angepackt, was schon lange rumköchelt und mal aufgetischt werden muss.
Warum klebt man die Tapete eigentlich nicht anders herum auf die Wand? Und wenn man auf einem umkämpften Markt sich dabei bemüht aufzufallen, tut man dies dann mit einer ziemlich windigen Meldung, die einen eigentlich nur lächerlich macht? Natürlich nicht, aber einige Zeitgenossen tun dies sicherlich sehr gerne. Windige Meldungen gibt man nicht preis, man tut es nicht wenn die Selbstprofilierung von sich selbst im Vordergrund steht. Das ist doch reversive Tapetenkunst von Zeitgeistern unserer webbig anmutenden Sphäre generiert.
Ja, heute Abend ist hier ein ganz abgedrehtes Thema zu finden. In der Welt draußen, die man jeden Tag beobachten kann, gibt es einige Menschen, die Behauptungen aufstellen ohne überhaupt einmal den Mund auf zu machen und zumindest ganz persönlich nachzufragen, wie es um eine Thematik überhaupt steht, die ihnen just in diesem Moment auffällt. Es wird getönt, es wird vermutet. Ob manche Menschen zum selben Laden gehören und deswegen gemauschelt wird oder ob man befreundet ist oder ob es einem vollkommen egal ist was passiert – nur weil der eine, den man noch nie im Leben kennen gelernt hat und sicherlich auch nicht kennen lernen wird, mit dem anderen, den man zwar kennt, aber mit diesem dennoch nicht kuschelt, auf irgendwelchen Etagen mal ein Eis essen war – soetwas regt Kleingeister auf. Wer dann das Eis auch isst und zu glauben meint, es würde lecker sein, muss also bekannt geben, dass der Onkel vom Bruder, der im Eisladen auch ein Eis gegessen hat, schon zur Familie gehört und dementsprechend der ganzen Welt ausschütten muss, wer was wie wann wo warum wieso weshalb getan hat? Bullshit.
Gehören diese denn zum selben Laden? Nein. Das ist so. Das bleibt so. Pech gehabt für alle da draußen, die sich mit bloßen Vermutungen versuchen zu behaupten. Schiebt man sich da auch was zu und spielt Meinungsmacherei? Nein! Mir wurde auch irgendwann mal ein Kasten Bier versprochen. Mir wurden auch irgendwann mal Präsente versprochen. Mir wurde auch dies und das versprochen – aber hey, es ist nicht Weihnachten oder Ostern. Was pfuschen einige geistlose Gesellen in lustigem Klönschnack herum, den man manchmal zwitschert? Es ist ein privater Stall hier. Wer das nicht kapiert sollte mal die hohe Schule der Kommunikation für sich verinnerlichen und – wie bestens bekannt – einfach mal seine Klappe halten. Wer im eigenen Stall schon nicht für Sauberkeit sorgen kann, der sollte doch bitte erstmal Hände, Zähne und Füße putzen, bevor er woanders rumschnuppert oder in fremden Blogs seinen Senf dazu lässt. Und Eiskugeln gibt es dafür keine.
Irgendwann dreht die Blogosphäre durch und fragt sich gewiss, warum einige Leute es nicht kapieren, dass manche Menschen darauf abfahren, ihre Adressen an gute Freunde aus dem Business herauszugeben und bevorzugt behandelt zu werden. Ganz nebenbei sei für alle Nichtsblicker klargestellt: Man kann alles machen wann, wie und warum auch immer man es möchte, solange man dabei niemandem auf die Füße tritt. Und im eigenen Blog ist man der uneingeschränkte Herrscher mit jeglicher Macht und entscheidet über seine Trolle wie man will – nach gutem oder schlechten kann man dabei auswählen.
Und noch etwas! Angeregt durch einige Kommentare, die man so den lieben langen Tag lang erhält, kann man dann, nämlich irgendwann, nur noch eines sagen: Man kontrolliert ganz genau an welche Adresse oder an welche Postanschrift etwas gesendet wird. Schon alleine deswegen, dass man heutzutage offen darlegen muss, wer man ist sobald man schreibt und soetwas schon in dem Impressum steht, dann sollte man doch erstmal ganz genau nachdenken, warum solche Informationen dort zu finden sind. Besserwisser mit Allüren und dem Hang zur datenschutzrechtlichen Privatsphäre, die man ja aufgibt, sobald man einmal Piep sagt, sind sowieso frei von allen Sinnen, besonders dann, wenn sie noch nicht einmal einen echten Namen haben, sondern nur als Pseudonym auftreten.
Gewissen Herrschaften würde ich ja liebend gerne einen Tipp geben, aber ich bezweifle, dass diese Herrschaften eine saubere Trennung zwischen Beruf und Privatleben in meinem Fall verstehen können. Es ist mir persönlich recht egal, ob sich ein Anbieter 2.0 bei einem anderen Anbieter 2.0 einen Benutzeraccount hält. Wie kann man nur so drauf sein und darauf schließen, dass dort eine geschäftliche Beziehung herrscht?
Beispiele für diesen Bullshit gibt es genügend. Ist mein XING Profil jetzt die Aussage dafür, dass ich mit XING offensichtlich eine Kooperation habe? Ist mein Twitter Account der Knackpunkt dafür, dass ich mit Twitter eine Kooperation habe? Ist irgendein Account mit weiß Gott welchen Daten ein Beweis oder überhaupt ein Argument dafür, dass man mit diesen Leuten irgendwas am Hut hat? Bis auf das gemeinsame Bier bei den webzwonulligen Events wie BarCamps? Neider gibt es überall, und die krähen am lautesten vom Misthaufen, da sie woanders nicht Fuß fassen können oder einfach mal eine fette Bauchlandung hingelegt haben. Dort können sie auch bleiben – hier ist kein Platz für solche Diskussionen. Es heißt schließlich „Mein Blog“ und nicht dein Blog – schon mal was vom Hausrecht gehört? :)
P.S. Nein, hier ist kein Krawallist am Werk… das obige musste einfach mal gesagt bzw. geschrieben werden. Sind ca. 5 Themen in einem Blogeintrag. Viel Spaß beim Lesen!
Es geht um Themen, die die Welt beschäftigen. Haften Blogger? Wie sehen das gewisse Landgerichte? Darüber informiert Henning wieder einmal so gut, dass es sich nur noch lohnt, auf die Artikel zur Blogger-Haftung und zu den Landgerichten zu verlinken. Sowas auch – aber der PDF-Download als Direktlink Link zum Portal mit den PDF-Downloads sei mir noch gestattet. :)
Ich bin Frank Westphal sehr dankbar für seinen kostenlosen Service, den er einem mit Rivva ermöglicht. Immer öfter stelle ich fest, dass zumindest über eine 56k-Modem-Verbindung keine der größeren Webseiten bzw. Newsservices funktionieren. Nur Rivva läuft und läuft und läuft – während viele andere Anbieter wie auch Technorati sich eher spärlich öffnen lassen. Vielleicht liegt das auch am aktuellen Dial-Up Provider, aber durch die Zusammenstellung der relevanten Inhalte der deutschen Blogosphäre ist man immer im Bilde. Rivva – Praktisch für unterwegs!
Mal streitet man sich, mal ist man anderer Meinung, mal liegt man sich fast in den Armen um sich doch wieder auseinander zu raufen. Die wahren Insidergespräche finden sich halt nur in der Blogosphäre… scheint ein kleiner Paukenschlag mit gewaltigem Echo zu sein.
Mutmaßungen für den Grund dieser Thematik lauten sogar schon „eine bloggische Affäre“ oder gar „dotcomische Loyalitätenprobleme“, aber kann das jemals jemand bestätigen als die involvierten Parteien? Die Raffinesse hinter allem bleibt vorerst unergründlich – vor allem, wenn man mit dem Modem unterwegs ist und sich die einzelnen Blogs nur spärlich öffnen lassen…
Hier im Büro sitzt er. Meist tagsüber. Wenn die Sonne scheint. Wenn überhaupt. Und dann direkt hinter der Wand. Die trennt uns zum Glück. Verschiedene Räume sind gut. Er sitzt im Nebenraum und schreibt sich die Finger wund. Bestimmt hat er eine Blase am Ringfinger davon. Und er präsentiert mir seinen Rücken. Immer. Ja, er ist ein Fremdblogger. Er schreibt auch regelmäßig. Viel regelmäßiger als ich. Zumindest am hellichten Tag. Der junge Kerl treibt hier sein Unwesen. Ich muss das näher beobachten. Das kann doch nicht sein. Und dann macht der auch noch Videos. Wie unheimlich. Sogar auf der BarCamp PreParty konnte man ihn erspähen. Also erstmal den Spionagemodus an…
Niemand geringeres als Rob Vegas hat sich mit der Mindtime Show bei sevenload in Köln eingelebt. Herzlichen Glückwunsch zur 60. Folge! :)
Eigentlich ist der Artikel in der SZ doch sehr aufschlussreich. Doch seien wir mit uns selbst mal ehrlich. Warum funktionieren Weblogs in den USA ganz anders als in Deutschland? Es liegt an den rechtlichen Rahmenbedingungen. Hier muss ein Impressum zu finden sein, drüben reicht jediglich ein kleines Kontaktformular. Oftmals kommt man bei Recherchen nicht an den eigentlichen Autor eines Blogs in den USA heran. Auch ist die Abmahnwut der deutschen Anwälte für (mit Verlaub) irgendwelche nichtssagenden Mandanten den deutschen Bloggern ein Dorn im Auge. Schreibe ich einen kritischen Beitrag über XYZ laufe ich Gefahr, in wenigen Tagen oder Wochen nach Eintritt in die Google-Platzierung einen bestimmten Brief eines Anwaltes zu erhalten, der mich letztendlich die Existenz kosten kann, wenn nur die Summen hoch genug sind. Aber natürlich – in Deutschland sind die Blogger zurückhaltend, haben ihre kleine Blogosphäre erdacht, in der sie sich wie junge Fische im lauwarmen Wasser beblubbern.
Wozu ich jedoch zustimme ist der Mangel an Bedarf einer deutschen Medienlandschaft an der freien Meinung und entsprechend unabhängigen Berichten, wie sie durch Weblogs entstehen. Die öffentlich-rechtlichen Medien bieten exquisiten Journalismus, der in ihrer Unabhängigkeit mit vielen privatwirtschaftlichen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen in der Regel eine gesunde Mischung ergibt. Bewußt zeichne ich die journalistischen Angebote einiger privaten TV-Anstalten hier nicht ab.
Gibt es den Streit untereinander?
Aber befinden wir uns hier in der Blogosphäre in einem „Clinch“ untereinander oder sogar in Kontroverse mit den Medien? Meiner Meinung nach sind diese Probleme nur Einzelschicksale. Man möge mir verzeihen, aber schon die Idee jemanden an den virtuellen Pranger zu stellen ist doch eine Obszönität an sich, nur weil derjenige sich entscheidet, seine Blogbeiträge mit Werbung in Form von Bannern oder Links auszustatten? Diese Clinch-Situation ist doch meist nur darin begründet, dass der kritikwütende Gegner sich durch beispielsweise steuerliche Hintergründe oder die allgemeine Arbeitssituation nicht an zusätzlichen Einnahmen erfreuen darf. Die Texte selbst sind doch in den meisten Fällen werbefrei, außer jemand schreibt „Hinweis: Dieser Blogeintrag ist von Blaaah vermittelt worden.“ vor seine Texte. Letztendlich gibt es hier eine Pflicht zur Kennzeichnung solcher Inhalte um den Ärger zu vermeiden.
Autorität durch Authentizität
Vielleicht ist aber auch die selbstzerfleischende Masse an anonymen sich hinter Pseudonymen versteckenden Blogger das Problem, dass sich in Deutschland die Blogger-Szene nicht als Instrument der modernen Meinungsmacher herauskristallisieren kann. Für mich zählen nur echte Namen der Autoren und nicht ein Nickname hinter dem man sich verstecken könnte. Meiner Meinung nach ist also der Autorität von Weblogs nur über Authentizität der Autoren selbst zu erreichen. Und solange sich neben so genannten Krawallbloggern nur eine Handvoll Autoren mit echtem Namen in der wahrgenommenen Öffentlichkeit findet, wird es keine Revolution oder Gleichberechtigung von Bloggern und den journalistischen Medien geben. Ein wichtiger Schritt wäre die Qualifizierung des Bloggens in Form eines Vereines, der einen Presseausweis für Blogautoren ausstellt. Ganz genau nach dem Verfahren, wie es der Deutsche Journalisten-Verband, der Fachbereich Medien von ver.di, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. mit ihren Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern praktizieren.
Aber eventuell ist das alles nur müde Zukunftsmusik oder sogar ein kleiner Marsch in Richtung Front aller Meinungsmacher, die ja durch einen Irakkrieg oder eine Präsidentschaftswahl in den USA noch nicht initialisiert wurde.
In einem nur den Premium-Mitgliedern einsehbaren Artikel bei iBusiness schreibt Susanne Rönisch folgendes:
Deutsche Blogger haben sich bis auf ein paar wenige Ausnahmen bislang nur sehr oberflächlich mit dem Thema Second Life zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser auseinandergesetzt.
Sind wir doch mal alle ehrlich zu uns selbst: Auch mit hochwertigen Computern und schneller Bandbreite sind die deutschen Internetnutzer in der Lage, komplexe 3D-Software mit Multiplayer-Unterstützung laufen zu lassen. Die jugendlichen spielen bevorzugt World of Warcraft, da letztendlich der Suchtfaktor des Spiels so groß ist. Die Erwachsenenwelt ist gewiss nicht minder an den Spielen interessiert, jedoch zählt im Second Life von Lindenlab einiges mehr als das Abschnetzeln von Gegenspielern oder Monstern.
Haben viele von uns nicht ein wichtiges First Life? Arbeiten, Freizeitgestaltung, Urlaub, Entspannung, Abstinenz vom Rechner – na wunderbar, dann brauchen wir auch nicht die intensive Zeitbeschäftigung des Second Life um uns selbstzuverwirklichen. Ich glaube einfach, dass die deutschen Blogger einfach wichtigeres zu tun haben als sich mit Second Life zu beschäftigen.
Immer öfter werden Veranstaltungen für die Blogger geöffnet. Für die kommende Media in Transition Konferenz werden insgesamt fünf Wildcards an Blogger verlost.
Man muss nur eine eine E-Mail mit dem Namen, der vollständigen Anschrift, der Blog-URL und einem kleinen Fünfzeiler über die Motivationsgründe absenden und nimmt an der Verlosung teil. Die Wildcards ersparen den ausgewählten Bloggern natürlich den Eintritt und die Verpflegung auf der Konferenz, die Reisekosten sind natürlich von jedem eigenständig zu zahlen. Bis zum Freitag, den 17. August 2007, hat man noch Zeit sich zu bewerben. :)
Die Konferenz präsentiert sich vom 05. bis 06. September 2007. Es referieren innovative Medienstrategen, Gründer und Wissenschaftler aus Europa und U.S.A. im Goethe Institut München über Gegenwart und Zukunft mit, im und durch das Internet. Mit dabei sind unter anderem Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg (Erfinder des MP3 Standards), Ibrahim Evsan (sevenload), Martin Stiksel (last.fm), Lorenz Bogaert (Netlog), Alexander Wolf (GEMA), Christoph Janz (Pageflakes) und John Buckman (Creative Commons).
