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Vermarkter kennen wir viele. Seien es die traditionellen Unternehmen wie TF oder OM, aber auch die neueren wie adical, LinkLift oder adfire – das Thema der Social Networks oder individuelle Einzellösungen für Weblogs fiel dabei meiner Meinung nach immer unter den Tisch.

Heute stellt niemand geringeres als der Web-Entrepreneur Jens Kunath seinen neuen Vermarkter Ad2.0 vor:

„Jetzt steige ich doch noch mal ins Tagesgeschäft ein. Habe heute Ad2.0 an den Start gebracht, einen auf web2.0 Anwendungen spezialisierten Vermarkter. http://www.ad20.de

Warum? Weil die etablierten Vermarkter das Thema web2.0 völlig vernachlässigen und die Startups schlecht in der Werbevermarktung betreut werden.

Mein Ziel: gemeinsam mit den Startups und Werbetreibenden nach sinnvollen Lösungen suchen und damit web2.0 Unternehmen zu den dringend benötigten Einnahmen verhelfen.“

Mit dem Einsatz von WordPress für den ersten Start hat sich Jens schon in meinem Feedreader heimisch gemacht, aber auch durch die persönliche Vorabinformation per Mail. Ich bin gespannt, was er mit Ad2.0 aus dem Hut zaubern wird… vielleicht ist da auch etwas für den MikeSchnoor.com selbst dabei? :)

Ruhm und Ehre gibt es immer weniger in der heutigen Zeit. Wenn man etwas Gutes tun möchte, gibt es zumindest immer einen in der weiten Welt, der egal tiefgrabend und tieftrabend die Sache konsequent kritisiert – ob gut oder schlecht steht dabei außer Frage.

Es wurde für adical daher Zeit ein paar klare Worte zu den Gerüchten mit dem Charakter von Anschuldigungen, ja nahezu Verleumdungen, zu schreiben. Gut so! Ich fand das anfängliche Vorgehen von adical zwar nicht zu 100% perfekt, jedoch fühlte ich mich auch nie auf den Schlips getreten, dass ich einfach nicht bei adical partizipieren konnte. Daher ist adical schon vorher ganz sympathisch gewesen – und das selbst dann noch, als ich bereits von den Unkenrufen der Kritik und einem sich erweiternden (teilweise auf Gerüchten basierenden) Marktumfeld hörte. ;)

Ich wurde jüngst gefragt, wo denn nun das angekündigte Widget zu finden sei. Richtig, ich habe es nicht drin. PGH-Prinzip at best…kein Platz, keine Lust, zu faul – whatever! Nein, ich habe einfach nicht die geringste Zeit mich der Contentproduktion für Shoppero oder jedwedes andere Social Commerce / Social Shopping Portal hin zu geben.

Sorry Nico, mit meiner zuletzt entfachten Euphorie und der damit getätigten Ankündigung, dass ich es nutzen würde, wird wohl erstmal nichts. Und wenn überhaupt käme ich auch nur dann dazu mir die Finger wund zu schreiben, sobald man aus dem berüchtigten 24-Stunden-Tag einen 30-Stunden-Tag zaubern kann… mit ohne Deppenleerzeichenspielerei. Where’s the magic, where’s the fire, is that my only desire?

Gestern ging Shoppero mit einer Präsentation auf der next07 live. Was Shoppero ist, ist in der Blogosphäre bekannt. Wenige Stunden später erreicht mich eine Pressemitteilung von Dealjäger mit folgenden Passagen:

Nicht 20, nicht 60, sondern 100 Prozent der Einnahmen aus Empfehlungen schüttet Dealjaeger.de an die Nutzer für erfolgreiche Kaufempfehlungen aus.

Ursprünglich teilte Nico Lumma mit, dass die Nutzer zu verschiedenen Konditionen (20% und 60%) an den geschriebenen Artikeln und Werbemitteln von Shoppero beteiligt werden würden.

Dealjäger läßt dabei nicht lange warten und es kommt zu der obigen logischen Konsequenz. Bahnt sich da ein Battle an zwischen Dealjäger und dem jungen Shoppero? Der social Fight Club 2.0? Nur wer ist dabei Tyler Durden?

Das neue Social Commerce namens Shoppero ist im Internet online gegangen – sogar vor der Präsentation von Nico Lumma auf der next07. Allen Gerüchten zum Trotz hat Shoppero das Ziel, Usern das Geldverdienen mit eigenen Inhalten zu ermöglichen. Wunderbar!

Für mich wirkt Shoppero im Moment wie ein Qype für Produkte, was ich selbst mit sämtlichen Schnickschnack füllen und an den eingebundenen Werbelinks und Werbewidgets mitverdienen kann. Herzlichen Glückwunsch – da habe ich mich doch gleich mal angemeldet! ;)

Empfehlungen oder Kritiken über Produkte sind das was die Web 2.0 Gesellschaft, aber auch die gesamte Internet-Gemeinde perfekt in Szene setzen kann. Nico Lumma und sein Team, welches durch Jens Kunath und Dirk Ströer entsprechend unterstützt wird, brauchte nur knapp 6 Wochen um das System in die Public-Beta zu hieven. Einige Sachen sind noch ein wenig irritierend, aber das wird schon werden – wir kennen das ja! ;)

So steht es weiß auf schwarz: „Blogmarketing = Meinungsmarketing.de“ – und mehr steht auf der Postkarte nicht drauf. Während ich auf dem BarCamp FFM verweilte, flatterte die schwarze Postkarte bei mir ein und letztendlich ist es nur eine Werbung für Blogpay.

Werbung? Umworben? Beworben! Bedeutet das jetzt, dass ich als exklusiver Premiumkunde ausgewählt bin und besondere Konditionen erhalte? Oder sollte ich mir lieber darum Gedanken machen, dass mich eventuell doch adical umwirbt? Bleibt Google AdSense, wenn keiner mich aufnehmen will, dann doch die bessere Alternative?

Sebastian Keil, Felix Schwenzel, Heiko Hebig und Mario Sixtus beweisen etwas ganz besonderes in diesem Video von der re:publica: Man kann fast 20 Minuten miteinander reden, ohne den geringsten Inhalt zu transportieren oder gar lustig zu sein. Zumindest laut Eigenaussage der Protagonisten.


Link: sevenload.com

Als Stuhl-Hopping-Gäste sind dabei zu sehen: Holm Friebe, Johnny Haeusler und Jens Schröder. Und obwohl Mario in der Beschreibung erklärt hatte, dass es kein bisschen lustig ist, habe ich mich königlich amüsiert. ;)

Das neue Projekt von Sascha Lobo und Spreeblick startet mit der ersten Auslieferung der Banner-Anzeigen. Der erste Rundumschlag ist die Kampagne zum Human Network von Cisco, die ich als Kampagne schon sehr intensiv beliebäugelt hatte.

Dem Anschein nach werden in den von adical akzeptierten Blogs bereits Content-Ads und Skyscraper eingesetzt… na dann wollen wir mal sehen was sich so alles entwickelt.

Nachtrag 11:40 Uhr Eingesetzt wird adical bisher sichtbar auf den insgesamt 14 Startseiten (von 32 Blogs) Startseiten von De:Bug, Eyesaiditbefore, fscklog, Nico Lumma, MobileMacs, Nerdcore, Netzpolitik, Stefan Niggemeier, Phlow, Praegnanz, PSP-Freak, Mario Sixtus, Slidetone und Spreeblick.