Die 28. Medientage München gehen vom 22. bis 24. Oktober der Frage nach, wie sich die Geschwindigkeit der Transformation der Medienwelt auf die Branche und die Medienkonsumenten auswirkt. Getreu nach dem Motto „Kein Spaziergang – Wege zur digitalen Selbstverständlichkeit“ sollen Branchenvertreter rund 80 Panels mit Diskussionen über die Trend-Themen der Kommunikationsbranche füllen. Neu in diesem Jahr ist der Fernseh-Gipfel, der den bisherigen „Mediengipfel“ ersetzt.

Johannes Kors, Geschäftsführer der Medientage München GmbH. Quelle: Gabriele Hartmann, Medientage München

Johannes Kors, Geschäftsführer der Medientage München GmbH. Quelle: Gabriele Hartmann, Medientage München

Unlängst haben die Veranstalter erkannt, dass sich nahezu das ganze Wirtschaftsleben heute auf digitale Technologien und Wirtschaftsprozesse stützt. Mit den 28. Medientagen sollen die Muster, Wirkungsweisen und Algorithmen, die hinter dem täglichen Informationsfluss stehen, dem Publikum vertiefend vorgestellt werden.

„Wir freuen uns, dass uns in diesem Jahr eine perfekte Mischung aus internationalen Keynote-Speakern und den Größen der deutschen Medien- und Kommunikationsbranche gelungen ist“, so Johannes Kors, Geschäftsführer der Medientage München GmbH.

Zu den angekündigten Referenten für die Eröffnung und den Fernsehgipfel zählen:

  • Ilse Aigner, Wirtschaftsministerin Bayern
  • Nico Hofmann, UFA Fiction
  • Timotheus Höttges, Deutsche Telekom
  • Will Keenan, Endemol beyond USA
  • Christoph Krachten, Mediakraft Networks,
  • Wolfgang Link, ProSiebenSat.1 TV
  • Lutz Marmor, ARD / NDR
  • Siegfried Schneider, Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)
  • Brian Sullivan, Sky Deutschland

Das gesamte Line-Up der 28. Medientage München verspricht bis zu 450 Referenten. Für die drei Konferenztage werden 6.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland erwartet, darunter Medienexperten aus Fernsehen, Hörfunk, Print und Mobile, Spezialisten aus dem Digital Business ebenso wie Werbeprofis, Medienpolitiker und Filmschaffende.

Mit der Abschaffung des „Mediengipfels“ schaffen die Medientage München klare Fakten und legen mit dem Fernsehgipfel einen zentralen Schwerpunkt. Der TV-Markt gilt bekanntlich als einer der am härtesten umkämpften Medienbereiche und unterliegt einer starken Digitalisierung. Der Einfluss der deutschen Digitalwirtschaft hört jedoch nicht am TV-Bildschirm auf, sondern fängt genau dort an und eröffnet dem linearen Geschäftsmodell der Sendezeit neue Wege zur Inhalte-Distribution, Werbung und Zuschauerbindung. Trotz der Umstrukturierung des Programmschwerpunkts sollten die Medientage München ihrem Namen gerecht werden und alle Einzeldisziplinen der Medienbranche in ihrem Konferenzprogramm berücksichtigen.