Schnutinger ist seit geraumer Zeit vielen netzaffinen Menschen ein Begriff. Die gute Dame konnte in unzähligen Beiträgen in ihrem Blog, ihren Comics oder mit ihrem Video-Netzkabarett die Menschen begeistern. Aus der Blogosphäre ragte sie als eine der ganz normalen Personen hervor, weil sie irgendwie auf ihre Art und Weise ein sehr charmantes Programm bot. Vor wenigen Tagen wurde mit einer großangelegten PR-Aktion die neue Marketingkampagne von Vodafone publik gemacht – neben Sascha Lobo oder Robert Basic zählte auch Schnutinger zu den Protagonisten der Kampagne. Sie wurde zu einem Testimonial der Werbebranche.

Anerkennung der Blogger?
Endlich, und das kann ich gewissenhaft behaupten, erkannte die Wirtschaft die Wertigkeit von Social Media und den Individualisten. Wir sind doch immer so stolz auf uns selbst, wenn wir in unseren Blogs oder über Twitter unsere Meinung kundgeben. Wir, das kollektive Individuum, wurden nicht mehr abgewatscht, sondern vollkommen als Testimonial respektiert. Blogger laufen den Promis den Rang ab – das wären zumindest einmal Schlagzeilen gewesen, die in Deutschland jedoch nicht jeder Leser oder Zuschauer der klassischen Medien kapiert hätte.

Doch zurück zu der Kampagne. Als eines der wenigen größeren Unternehmen in Deutschland setzt der Mobilfunkanbieter auf diese schillernde Medienvielfalt im Social Web. Ob die Kampagne ausgereift ist, ob es Verbesserungen hier oder dort zu geben hat, ob Vodafone vollkommen richtig gehandelt hat – die Blogosphäre bewegten solche Fragen. Man fand einen wunden Punkt und kostete es aus, mit teilweise schamloser Kritik und fehlender Selbstdisziplin gegen ein Unternehmen zu wettern, dass sich auf das Glatteis gewagt hat: der direkte Kundendialog über Social Media. Persönlich zolle ich schon diesem kommunikativen Aktionismus sehr viel Respekt ab und schätze es sehr, dass ein Unternehmen diesen Weg eingeschlagen hat. Natürlich war es für mich wichtig, auch meine zumindest konstruktive Kritik zu der Kampagne zu veröffentlichen. Dialog will gelernt sein, doch was machen wir, wenn jemand nicht zuhören möchte?

Ein ungleicher Kampf!
Leider entwickelte sich hierbei ein Desaster, was sich aus der starken Kritik von manchen Einzelpersonen und Gruppen schon in den Kommentaren des Vodafoneblogs ablesen lässt. Hier spielten Objektivität und Rationalität, gar eine ruhige Minute zum Nachdenken überhaupt keine Rolle. Bei genauerem Studium der diversen Kommentare zu dem vielleicht etwas unbedachten Blogeintrag von Schnutinger im Vodafone-Blog, der ja letztendlich durch die leicht wässrige Sichtweise der Stein des Anstoßes für die kritische Masse ist, erkennt man eine moderne Form der Propaganda seitens der Kommentatoren. Forderungen nach Transparenz sind gewissermaßen notwendig, wenn man auf einen transparenten Dialog mit den Kunden setzt, doch wir sollten niemals vergessen, dass wir alle mit unseren Äußerungen als Blogger oder Kommentator immer Individualisten sind.

Für Schnutinger schien in diesem komplexen Machtgefüge des Muskelspielens nur eines als sinnvolle Lösung in Erscheinung zu treten, nämlich die Reißleine zu ziehen. Es ist ein ungleicher Kampf, als Einzelperson dem verbalen Kreuzfeuer der Masse entgegen zu treten. Die Blogosphäre verliert meiner Meinung nach ein sehr wertvolles Gesicht, dass Social Media und das Bloggen wirklich salonfähig gemacht hätte, und meine Meinung steht gegen eure Meinung, daran wird sich nichts ändern.

Was bleibt für uns?
Die sich aus dem ganzen Szenario und der immerwährenden Kritik ergebenden Entwicklungen sprechen jedoch ein klares Bild, dass in diesen schnellen Stunden auf teilweise übelste Weise gegen Vodafone und Schnutinger gehetzt wird. Ich bedaure sehr, dass die deutsche Blogosphäre sich zurück in die Steinzeit katapultiert – und möchte nicht mit dem Finger auf die einzelnen Aktivisten zeigen. Nicht alle Blogger sind pauschal in eine Ecke zu stellen, doch manche dieser Kommentatoren und Autoren bringen die Blogosphäre in der Wirtschaft in solch einen Verruf, dass sich wohl einige Unternehmen zweimal überlegen werden, ob sie mit den Bloggern überhaupt etwas anfangen wollen. Was bringt es einem Unternehmen, dass auf einen offenen Dialog setzt – was ja zumindest jeder predigt – wenn die Klientel keine Anerkennung für diesen Mut, sondern nur Häme und Respektlosigkeit erwiedern kann? Na dann bleibt für die Zukunft nur eines zu sagen: Vielen Dank für die Blasphemie mit eurem eigenen Pathos vom freimündigen Bloggen. Wenn Blogger die Blogosphäre selbst ins Aus stellen wollen, schaffen sie es natürlich sehr schnell und kanibalisieren sich selbst. Der Respekt fehlt – schade eigentlich. Wie tröstlich es doch dann erscheint, dass wir uns selbst in einen eigenen Social Mob entzaubern konnten.

18 Kommentare
  1. Christian Dingler sagte:

    Eine Sache, die mich bei der ganzen Geschichte umtreibt ist auch diese:

    „Forderungen nach Transparenz sind gewissermaßen notwendig, wenn man auf einen transparenten Dialog mit den Kunden setzt, doch wir sollten niemals vergessen, dass wir alle mit unseren Äußerungen als Blogger oder Kommentator immer Individualisten sind.“

    Und genau deshalb jeder, der sich im öffentlichen Raum des Internet äußert, transparent sein – auch Kommentatoren. Und dazu gehört, dass ich, wenn ich eine Meinung äußere auch mit meinem Realnamen dazu stehe.

  2. Mike Schnoor sagte:

    Danke Christian. Dem kann ich nur beipflichten. Gewiss hat für den einen oder anderen Menschen die Anonymität seine Vorteile, doch bei solcher Kritik an Menschen kann dieser Anonymität auch eine Grenze gesetzt werden.

  3. Marc sagte:

    Ich bin halt erstaunt wie vehement da Leute die „reine Lehre“ vertreten. Vodoophone ist böse, weil 1., 2., …

    Manchmal habe ich das Gefühl, es stimmt (in Abwandlung) der Spruch: „Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer es mit 40 immer noch ist keinen Verstand.“

    Wenn ich nichts habe oder unabhängig bin, kann ich viele Ideale haben, vertreten, einfordern und pflegen. Wenn man mal im Leben steht, muss man Kompromisse machen.

  4. Daniel Peters sagte:

    Mike, danke für diesen Artikel, der in meinen Augen die Situation zu 100% wiedergibt.

    Auch ich möchte nicht alle in einen Topf werfen, so kenne ich doch viele Blogger persönlich und verstehe mich bestens mit ihnen. Aber auch ich kenne mich mit Gegenwind in der Blogosphäre und im Social Web aus. Als ich mich in Twitter damals gegen die Petition zum Stoppschild geäußert habe wurden mir Sachen an den Kopf geworfen, die ich meinem schlimmsten Feind nicht wünsche. Gefolgt von Hetz-Kampagnen mich in Twitter zu defollowen (nicht so schlimm) und private Telefonanrufe, bei denen ich mich unvorbereitet direkten Konfrontationen stellen musste (sehr viel schlimmer). Und ich war nicht Teil einer Kampagne, wurde nicht dafür bezahlt und es war nichts anderes als eine (provokative) Meinungsäußerung.

    Mein Problem ist, dass die Masse an Menschen im Social Web, die sich für absolute Meinungsfreiheit und gegen Zensur aussprechen, häufig diejenigen sind, die selbst keine gegenteilige Meinung akzeptieren und bei ihren krassen Beschuldigungen und Beleidigungen gerne auch anonym bleiben.

    In den Kommentaren im Vodafone Blog ist das sehr deutlich zu sehen. Auch diverse Personen in Twitter bleiben lieber anonym, hauen dafür aber richtig auf die Kacke und würden sich so niemals äußern, wenn sie sich unter ihrem realen Namen bewegen.

    Das ist ein Problem, denn es gibt eine Menge Menschen da draußen, die sich gerne einer Masse anschließt und sich einzeln dann genauso stark fühlen, wie die Masse. Und gegen diese kommt ein Einzelner nicht an. Frau Schnutiger hätte sich darauf einstellen müssen, hat es aber wohl nicht erwartet (auch ich damals nicht in der Schärfe).

    Ich habe kein Rezept gegen diesen Mob, aber es macht mir mittlerweile im Social Web keinen großen Spaß mehr gegen eine radikale Bewegung anzukämpfen. Aber ich bin auch nicht der Typ der dann einfach sein Maul hält und die Dinge passieren lässt.

    Vielleicht ist das mal eine Krisensitzung mehrerer bekannter Blogger wert, die damit vielleicht eine Message transportieren können. Sowas wie heute mit Frau Schnutinger sollte nicht mehr vorkommen. Das ist hässlich!

  5. Raventhird sagte:

    Hauptsache jeder stellt sich auf eine Seite und die anderen sind die Bösen, oder? Hier wird der gleiche Mob, der kritisiert wird, in die andere Richtung getrieben. Schon die Schlagzeile ist so reißerisch, dass man den Artikel gar nicht mehr lesen möchte, der dann auch den Erwartungen entspricht: Die Kampagne ist natürlich grundsolide, richtig und die bösen Netzuser haben gar nichts verstanden vom Dialog.

    Komisch: Ich persönlich habe relativ unisono vertretene Meinungen in den Blog-Kommentaren gelesen. Die wurden allerdings schlicht ignoriert. Wo ist der Dialog, wenn die eine Seite mit ihren Werbebotschaften einfach weitermacht und Themen für beendet erklärt, über die die andere Seite reden will (transparente Tarife, Netzpolitik)?

    Differenzierte Betrachtungen gibt es zu diesem Thema in den Blogs kaum, leider ist auch hier keine solche zu finden.

  6. Christoph Bauer sagte:

    Kann ich zu 100% unterschreiben. Es kann nicht sein dass die Häme Ausmaße annimmt, die Menschen zwingen das Berufsfeld zu wechseln. Auch die Aussagen bezüglich Vodafones kann ich nur unterstützen: Es war für einen solch großen Konzern ein riesiger Schritt in eine richtige Richtung – und dafür wird man „abgewatscht“.

  7. kluelz sagte:

    Kokolores, wenn Marcel Reich-Ranicki plötzlich groß im Fernsehen Werbung für das Programm von Bastei-Lübbe Reklame machte, ginge das ebenso los und das mit Recht. Der Unterschied: Marcel Reich-Ranicki würde wenigstens richtig Asche machen und Kritik in der Internetszene würde ihn nicht interessieren, weils nicht seine „Community“ ist.

    Was völlig anderes wäre es, wenn Marcel Reich-Ranicki sich von Bastei-Lübbe als Berater engagieren ließe, um das Verlagsprogramm für ein anderes Publikum umzukrempeln. Machte er hingegen Werbung für das vorhandene Programm und finge auch noch an, lobende Leserbriefe in der Presse landen zu wollen …

    Die Presse, in der er zuvor regelmäßiger Thema war, würde ihn eh verreißen und kein Mensch würde behaupten, daß diese Presse plötzlich der „Pressemob“ sei.

  8. Raventhird sagte:

    Na danke. Wenn Du den Link auf meinen Blog entfernst, dann deklassierst Du mich damit auch zum „anonymen Mob“, nehme ich an? Wirkt dann zumindest für den zufälligen Besucher so. Resignation.

  9. Inge sagte:

    Ich kann mich nur dem Kommentar von Raventhird anschließen und bedaure es sehr, dass bei dieser ganzen hitzigen Diskussion in diversen Blogs eine solche Schwarz-Weiß-Malerei betrieben wird. Längst nicht alle Kommentare unter dem Schnutinger Beitrag bei Vodafone gehen unter die Gürtellinie, sie hätten es verdient, auch mal Ernst genommen zu werden. Was mich besonders stört ist die Verniedlichung von Schnutingers wirklich plumper Werbung für dieses Vodafone-Handy, die sich völlig unvermittelt an ihren Haupttext anschließt. Da ist von einem „etwas unbedachten Blogeintrag“ die Rede oder „unglücklich formulierter Blogpost“.Im Gegensatz dazu werden vielleicht auch „unbedacht“ gepostete Kommentare grundsätzlich als Mobbeitrag und Hetze gewertet. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Wohlwollen für Frau Schnutinger, absolutes Abwerten der restlichen Personen. Niemand hat Ute Hamelmann getrieben, sich aus dem Web 2.0 auf diese doch etwas kindische Art zurückzuziehen. Natürlich ist das ihre Entscheidung und das ist auch zu akzeptieren. Aber daraus ein Drama zu machen, Schnutinger derart zu glorifizieren, wie viele es tun, ist lächerlich. Sie ist keine Märtyrerin, sondern eigentlich alt genug, zu wissen, was sie tut. Die Gleichung und damit Spaltung in 2 Lager: „Wer nicht bedingungslos Partei für Schnutinger ergreift, gehört zum social Mob“ macht das Dilemma in der deutschen Blogszene erst so richtig offensichtlich. Solche Statements sind keinen Deut besser als der kritisierte Mob.

  10. frauschmitt sagte:

    Ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit den Begriffen „Blogosphäre“, „Digitale Boheme“ oder Verallgemeinerungen dieser Art. Wer sind denn „die Blogger“?

    Man kann doch nicht hochklassige Journalistenblogs mit Blogs vergleichen, die drei Sätze zu lustigen YouTube Filmchen absondern. Die Menschen, die sich da beleidigend und unqualifiziert in dem Vodafoneblog äußern, sind doch nicht „die Blogger“. Das ist die ganz normale Deppenquote, die im analogen Leben auch vorhanden ist. Man sieht sie nur im Netz besser, weil sie sich jetzt schriftlich äußern. Man kann doch nicht alles in einen Topf werfen.

    Ich habe in den letzten Tagen sehr viele Blogs gelesen, die sich genau wie Du kritisch und konstruktiv mit dem ganzen Thema auseinander setzen. Es wird Zeit, endlich das digitale Leben differenzierter zu sehen. Wer ist „wir“? Wozu wollte Vodafone denn gehören? Ich fühle mich durch Sascha Lobo zum Beispiel überhaupt nicht repräsentiert. Und genau solche Schwachsinnsbegriffe, wie „Digitale Boheme“ tragen dazu bei, dass man glaubt, wer im Netz aktiv ist, müsste einem Geheimclub angehören. Ich gehöre nicht in diesen Club, nicht in den von Lobo und erst recht nicht in den der rumpöbelnden Idioten.

  11. Daniel Peters sagte:

    @raventhird @ Inge: Ich habe mir (sicher genau wie ihr) jedes der 200 Kommentare im Vodafone Blog durchgelesen und dabei 2 entscheidende Dinge bemerkt.

    1. Weit über gefühlte 50% der Kommentare sind reißerisch und echt übel
    2. Sobald jemand versuchte zu schlichten oder sich positiv zu äußern wurde massiv auf ihn eingeprügelt und bedroht. Wobei sich letzteres eher in Twitter und anderen Blogs abspielte, sowie mit sicherheit auch per E-Mail.

    Da fällt es mir persönlich sehr schwer sich auf die guten Kommentare zu konzentrieren. Zugegeben – der Titel ist schon etwas reißerisch, aber Mike hat das
    Thema sehr realistisch aufgegriffen und beschrieben.

    Was nützen die wenigen guten, konstruktiven Beiträge wenn da eine Horde digitaler Grundschüler versucht ihr Revier zu verteidigen, in das böse Menschen mit bösen anderen Vorstellungen und Meinungen versuchen ihnen ihren Spielplatz kaputt zu
    machen?

    Das ist ein wichtiges Thema. Früher gab es für sowas Moderatoren, die solche Leute aus dem Chat rausgeschmissen haben. Heute ist das technisch nicht mehr möglich. Und wenn dann schreien alle laut Zensur.

    Das ist schon alles sehr traurig in welche Richtung wir uns bewegen.

  12. Mike Schnoor sagte:

    @Raventhird – Hatte gestern Abend beim Freischalten des Kommentares deine Webseite besucht, indem ich den Link ins Browserfenster ausgeschnitten und nicht nur kopiert habe. Motto: Halbsowild.

    Es geht mir vor allem nicht um die konstruktive und teilweise sogar sehr berechtigte Kritik an geschäftlichen Themen wie die Tarife. Vielmehr ist es der Lynchmob, der sich auf eine Person konzentriert, die meiner Meinung nach kein oder nur ein geringes Expertenwissen in Hinsicht auf ein Werbetestimonial besitzen mag.

    @kluelz – MMR ist eine bekannte Person des öffentlichen Lebens. Hier sind die Bedingungen weitaus anders, als wenn ein normaler Mensch, der auch mal irgendwie bloggt und dadurch von der kritischen Masse im Social Web anerkannt wird, für eine fehlerhafte Aktion an den Pranger gestellt wird.

    @Inge – Gewiss findet hier keine Glorifizierung statt. Doch das zumindest subjektiv betrachtete Ausmaß der Kommentare zu besagten Blogeinträgen in dem Vodafoneblog und anderorts hat eine klare Sprache, die nicht Teil einer sachlichen Kritik ist. Blogger und Kommentatoren, die sich manchmal noch nicht einmal ein Blog zu eigen nennen, sollten hier einfach nicht persönlich werden.

    @frauschmitt – Ob Sascha Lobo für alle Blogger als Vertreter stehen mag, ist gewiss fraglich. Doch er hat sich einen Namen gemacht und treibt Social Media in der Öffentlichkeit voran. Identifizieren oder nicht – hauptsache die Masse kapiert, dass hier im Internet mehr passiert als die pauschale Kriminalisierung der Netzkultur durch manche Politiker/innen.

    @all – Die Art und Weise, wie die Blogosphäre miteinander umgeht, und wie sich schnell diese subjektiv geprägten Lager bilden, ist nicht gesund. Würde ich meinen Werbeetat nur auf Blogger als Testimonials vergeben, frage ich mich doch jetzt lieber zweimal, ob ich damit etwas Gutes tue oder mir ins eigene Fleisch schneide. Wenn Neid und Häme die Blogger regiert, dann macht es für ein Unternehmen kaum einen Sinn, sich mit denen auch für ihre Produkte oder Dienstleistungen zu befassen.

  13. Stefan sagte:

    Hallo Mike,
    erst einmal vielen Dank für den Link auf meinen Artikel.
    Natürlich ist der Begriff Social Mob sicherlich ein wenig provokativ. Dennoch glaube ich, dass sicherlich viele zu diesem Kreis gehören. Das Problem was die Netzgemeinde mit Frau Schnutinger hat, verstehe ich allerdings nach wie vor nicht.

    Warum sollte man an ihrer Glaubhaftigkeit plötzlich zweifeln? Nur weil sie Werbung für Vodafone macht? Selbst wenn es sicherlich cleverer gewesen wäre deutlich darauf hinzuweisen, dass sie finanzielle Vorteile durch ihre Auftritte hat, so braucht sie noch lange nicht alles jedem erklären. Schliesslich sollte jedem klar sein, dass man so etwas nicht ehrenamtlich macht.

    Kritik ist immer in Ordnung, nur wie ist die Frage. Den nötigen Respekt und ein gewisses Benehmen sollte man jedem Gegenüber schon mitbringen.

Trackbacks & Pingbacks

  1. Der Fail Vodafone und die “Schöne neue, alte Medienwelt” « Annellchens Blog : Social Media & Medienpädagogik sagt:

    […] habe. Jetzt darf ich im Internet lesen, wie über Vodafone hergezogen wird. Allerdings muss ich Sichelputzer zustimmen, denn die Art und Weise wie man sich über einen eigentlich belanglosen Blogeintrag […]

  2. Social Mob?…

    Oder: Mike, geht’s auch eine Eskalationsstufe niedriger? Worum geht es hier eigentlich? Eine Frau Schnutinger, die ich nicht kenne (was aber nichts heißt, mir alten Sack entgeht mittlerweile vieles), die aber im Netz als Kabarettistin unterwegs s…

  3. […] mich schließlich die Einlassungen von @jingler (Lernt erstmal diskutieren!), @Sichelputzer (Deutschland hat endlich einen Social Mob!), @DonDahlmann (Schlechte Erziehung). Deren gemeinsamer Tenor: Die Reaktionen auf den […]

  4. Tja,…, so läuft das! | overberg sagt:

    […] diesen ganzen Wahnsinn?„ Ich habe keine Lust mich an dieser Diskussion zu beteiligen. „Wenn Blogger die Blogosphäre selbst ins Aus stellen wollen, schaffen sie es natürli…Schade auch ich, hätte jedenfalls von den anderen A-Bloggern dieser Aktion erwartet, dass sie […]

  5. […] Schnutinger bzw. Vodafone – siehe Sichelputzer […]

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