Mike Schnoor
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Wann ist die Grenze beim Social Krimskrams erreicht?

Social Media

Dieser Blogeintrag von Michael Arrington, dem berühmten Gründer und Chefredakteur von Techcrunch, stimmt mich sehr nachdenklich. Wie er schreibt, wurde er auf der gestern zu Ende gegangenen DLD09 in München wüst angespuckt. Dieses sehr frevelhafte Verhalten eines unbekannten Konferenzteilnehmers, der scheinbar im Besucherstrom untertauchte, brachte das Fass zum Überlaufen. Besonders heiß ist die Tatsache, dass dieser Mensch zu der geladenen Elite auf der „Invitation only“-Konferenz zählte. Auch wurde in der Vergangenheit das Leben von Arrington und seiner Familie bedroht. Wann hört es auf? Wann ist die Grenze erreicht?

Schandmäuler gibt es immer, die Welt wird von Neidern regiert. Irgendwie schäme ich mich für dieses arrogante, ekelhafte Bild, dass Arrington wohl von Deutschland jetzt haben muss. Für Arrington ist dieser Punkt erreicht, wo man nicht weiter machen möchte und über die Zukunft nachdenken muss. Er wird eine Auszeit nehmen und höchstwahrscheinlich kürzer treten.

Michael, there are many people who completely understand your reasons to write openly about this matter. Keep on with your good work and use the time to think about everything. Family comes first!

28. Januar 2009/von Mike Schnoor
Schlagworte: DLD, DLD09, Grenzen, Michael Arrington, Techcrunch
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-01-28 12:27:302009-01-28 12:34:16Wann ist die Grenze beim Social Krimskrams erreicht?
5 Kommentare
  1. Stefan Evertz sagte:
    28. Januar 2009 um 12:30

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Punkt.

  2. René Föhring sagte:
    28. Januar 2009 um 16:45

    Außer vielleicht, dass ich nicht glaube, dass Michael jetzt ein schlechteres Bild von Deutschland hat als vorher. Zumindest nicht in professioneller Hinsicht.

  3. Mathias sagte:
    28. Januar 2009 um 20:48

    Mike ich kann deinem letzten Satz nur vollends zustimmen: Family comes first!

    Ich hatte eben erst ein Erlebnis, wo man mal wieder feststellen konnte, dass in der heutigen Arbeitswelt scheinbar jeglicher Familiensinn und jeglich Wertevorstellungverloren gegangen sind.

  4. Viktor sagte:
    29. Januar 2009 um 21:57

    Einfach jemanden anspucken, sagt ja viel über den Jenigen aus. Das hat nichts mit berechtigter Kritik zu tun, sondern ist nur ein Akt von sinnloser Beleidigung. Herr Arrington sollte sich keine Gedanken deswegen machen,
    hier wollte nur Einer seine vandalistische Seite zur Schau stellen.

Trackbacks & Pingbacks

  1. VisualBlog - das VisualOrgasm-Weblog » Amerikanischer Starblogger in München angerotzt sagt:
    28. Januar 2009 um 16:52 Uhr

    […] habe beschlossen ihm zu glauben und schließe mich der Meinung von Mike Schnoor und Felix Schrader an. Ich hoffe, er münzt diesen Vorfall nicht auf ganz Deutschland. Wobei es […]

Kommentare sind deaktiviert.

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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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