Warum Calibri nur für Windowskisten gut ist…

Ich gebe es zu – ich habe mich in die Cleatype-Variante von Calibri ein wenig verschossen. Die Schrift sieht einfach auf Windows-Oberflächen wunderbar aus. Besser als Arial, besser als Verdana, besser als sonstige bisherigen Erzeugnisse der Micosoft-Betriebssysteme und Office-Pakete. Ich bitte meinen leichten Anflug von Blasphemie zu entschuldigen, aber trotz einiger Kritik zum Relaunch von MikeSchnoor.com bleibt die Schriftart als Schriftstandard im CSS-Stylesheet von diesem Blog bestehen.

Wer sich Sorgen wegen Augenkrebs macht, darf gerne in dem kleinen Eintrag herausfinden, wie man Cleartype im Windows-System aktiviert und die kantigen Darstellungen der Schriften auf in lesbare Passagen verwandelt. Ein wenig Spaß muss es schon geben – daher kann ich kurzerhand nicht auf Mac bzw. Linux&Co. Rücksicht nehmen – da hat Calibri ja auch nichts verloren, oder?

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Mike Schnoor ist Senior Partner von Guts & Glory, der Manufaktur für die Digitalisierung von Marken, Unternehmen und Institutionen. Als Berater sorgt er dafür, dass Unternehmen sich im digitalen Wettbewerb hinsichtlich Kommunikation, Prozesse, Kreation und Social Media richtig positionieren können. Seine beruflichen Schwerpunkte liegen in der Digitalen Transformation, Kommunikation, Digital Strategy, Marketing, Public Relations und Social Media. Auf seinem persönlichen Blog mikeschnoor.com und im Magazin #DigiBuzz veröffentlicht er verschiedene Fachartikel zu seinem Themenportfolio. Folge @MikeSchnoor bei Twitter!

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. So lange Du Alternativschriften im Stylesheet definierst kann ich am Mac mit der Seite leben ;-)

  2. Ich glaube, dass dies ausreicht…

    Calibri, ‚Trebuchet MS‘, ‚Lucida Grande‘, Verdana, Arial, Helvetica, Sans-Serif;

  3. Ich habe mal etwas nachgeforscht: Der Schuldige für die miserable Darstellung dieser neuen MS-Schriften ist der Firefox3. Der versucht nämlich mit seinem Opentype-Support, bei diesen Schriften die enthaltenen Ligaturpaare (also z.B. fl, fi, ti usw.) einzusetzen, wo er nur kann.

    Und das sieht unter Linux (auch unter OS X?) aufgrund des anders aufgebauten Font-Renderings absolut bescheiden aus.

    Abhilfe böte z.B., die betreffenden proprietären Windows-Schriften aus dem System zu werfen, oder ein geeignetes Benutzerstylesheet für den Firefox zu bauen, das bei den betreffenden Webseiten einfach die vom Gestalter vorgegebene Schrift durch eine geeignetere ersetzt.

    Ansonsten darf ich mich ja nicht beschweren, denn ich setze in meinem Blog auch vorrangig eine Linux-Standardschrift ein – die aber auch als freie Schrift für andere Syteme geeignet und bekannt ist: die DejaVu Sans.

  4. Calibri ist m.E. ein Versuch die Officina Sans zu imitieren, der aber nicht an diese herankommt. Das könnte also die Variante für Mac im Stylesheet sein. Übigens schaut die Calibri unter Safari (wenn installiert) ganz anders aus als im IE, man merkt, dass sie nicht für screen generell sondern für IE optimiert wurde.

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