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Vermutlich wird seine steile Karriere in wenigen Stunden nicht mehr existieren. Dieter Dödel aus Altenberge ist freiberuflicher Multilevelanalyst und wurde bereits 1946 für die damals noch nicht bestehende Berufsbezeichung ausgezeichnet. Ein Vordenker unserer Zeit, der als Mitglied im Deutschen Gewerkschaftbund, der Aktion humanes Sterben und wiederum im Lebensschutz e.V. ein moderner Aktivist ist.

Damit ist Dieter Dödel der eindeutige Gewinner des Tages – insbesondere ist diese Wahl durch sein einschlägiges Profil bei XING begründet, das mir den heutigen morgen irgendwie als neuestes Mitglied ins Auge fiel. Ein wenig gefakte Webzwonulligkeit, das Bild erinnert stark an Max Headroom, von dem es sogar zwei Namensvetter in besagtem Kontaktnetzwerk gibt. :)

Das lustige Kontaktnetzwerk von Facebook ermöglicht durch die zahlreichen Applikationen einen zusätzlichen Spaßfaktor, den es nicht zu unterschätzen gilt. Ein neuer Fragebogen, ein kleines Spiel, eine Art Mashup von der einen und anderen Webapplikation und die Einbindung von externer Software kann über die Facebook API realisiert werden – zumindest auf Entwicklerseite sind nahezu keine Grenzen für die Ideenfindung gesetzt.

Was stört mich am meisten, worüber ärgere ich mich, was ist der Grund des Versagens jeglicher Applikationen? Sie basieren nur auf dem digitalisierten „Word of Mouth“ Marketing. Wer eine der vielen Applikationen nutzen möchte, hat sich gefälligst darauf einzulassen, dass man seine Facebook Freunde immer wieder einladen soll. Das nervt unglaublich!

Wenn man ein Netzwerkeffekt auf einer Plattform nutzen möchte, sollte man den Nutzer nicht dazu zwingen, diesen auch noch zu initiieren, damit man das Ergebnis sieht bzw. den vollen Nutzungsumfang der Applikation erhält. Einige durchaus lustige Applikationen, die ich auch gerne weiterleitene möchte, erzwingen es, dass man bis zu 20 Freunde einlädt. Selbst wenn man es nur an zwei andere seiner Kontakte senden will, wird man mit einem freundlichen Hinweis zu mehr Einladungen gezwungen. Man hätte genügend Freunde und könne ja mehr einladen – doch wenn ich nun eben nicht möchte?

Die Applikation erhält in der Regel bereits im Vorfeld alle Daten von mir, aber ich darf nicht selbst bestimmen, wie diese bescheuerten Applikationen mit meinem Kontaktnetzwerk umgehen? Aus diesem Grund bin ich der Einladung gefolgt, mich der Gruppe „Official Facebook Petition: To ban the inviting of friends on Applications“ anzuschließen. Natürlich könnte ich auch auf die Applikationen verzichten, doch Facebook hat im Grunde genommen nicht den geringsten Mehrwert gegenüber anderen Social Networks. Einzig und allein die Applikationen bringen Facebook zu dem hohen Level, auf dem es sich in der Web 2.0 Gemeinde und letztendlich im normalen Alltag etabliert hat. Ansonsten ist mir XING oder LinkedIn lieber, denn auf den ursprünglichen Hintergedanken „Studenten aller Welt, Kommilitonen, Alumnis – vereinigt euch!“ kann ich ebenso verzichten wie auf ein meinVZ.

Amüsant ist bereits, dass die besagte Gruppe über 957.400 Mitglieder zählt. Sollte dies für Facebook nicht das Zeichen sein, endlich diesen „Invite your friends“ Schwachsinn zu unterbinden oder zumindest vor Integration der Applikation auf einem Facebook-Profil davor warnen? Dann würde wohl kein Nutzer mehr diese schändlichen Services nutzen und nur auf die vielleicht sogar damit qualitätsgeprüften Applikationen vertrauen. Ein offizielles, schwer erwerbliches Qualitätszertifikat für Facebook Applikationen brächte dann auch endlich Licht in den Dschungel der undurchsichtigen, düsteren Datenverwertung von den Applikationen.

Ich schätze das Business-Kontakte Netzwerk XING wirklich sehr, auch ist der viel beschworene Newsfeed ein gern gesehenes Werkzeug zur instrumentalisierten Informationskundgebung. Die Werbung auf Profilen fand ich irgendwie störend, aber man kann solche Maßnahmen ja abschalten.

Woran es mich jedoch irgendwie wirklich aneckt, liegt aber nicht an dem Social Network selbst, sondern eher an einigen Mitgliedern. Man muss zwar nicht jedesmal einen Kommentar hinterlassen oder sich mit Nachrichten zuballern – wozu gibt es schließlich auch die gute alte E-Mail. Dennoch frage ich mich, warum einige Zeitgenossen nach mehreren Monaten, manchmal sogar nach Jahren den Kontakt zu einem suchen, sich jedoch in keinster Weise nach erfolgter Kontaktbestätigung auf ein Gespräch einlassen wollen?

Sind das einfach nur kontaktgeile Leutchen, die eine Frage ala „Wie geht’s Dir in der alten Heimat?“ oder „Was machst Du derzeit beruflich?“ (obwohl man das ja im Profil sieht) nicht mal im Ansatz beantworten wollen? Oder steht ihr auf unglaublich hohe Kontaktoptionen, die in Zahlenvergleich bzw. Summe wie eine „Schwanzverlängerung“ wirken? Mal abgesehen von nicht-Premiummitgliedern hat doch jeder bei XING die wunderbare Option, sich mit einer kontaktfreudigen Botschaft zu melden. Oder ergreife ich hier stellvertretend das Wort für eine Minderheit, gar in Annahme eines Einzelfalls, bei dem sich wieder nur einer wundert, weil er scheinbar trotz langjähriger Nutzung des Social Networks das Netzwerk selbst nicht ganz versteht? Man kommuniziert doch bei XING und ist mit dem Ausbau des eigenen Netzwerks beschäftigt – wieso sind einige Leutchen, die man jahrelang nicht mal ansatzweise im Internet wahrgenommen hat, mit diesem exzellenten Werkzeug doch nur so unkommunikativ? Schließlich geht es bei dem ganzen Spaß um die Business-Kontakte doch auch um ein wenig personenbezogene PR…

Das wird ein spannendes Wochenende. Nachdem wir unsere Bug-Testparty in den heiligen Hallen am Gänsemarkt hatten, wird openBC zu XING umgestellt.

openBC will be back as XING
Due to scheduled software upgrades, the platform is temporarily offline. Please bear with us as we work some magic :-) We’ll be back later today.

Your maintenance team.

Die Geduld habe ich – ich sah ja schon was auf uns zukommt! So bleibt also nur noch abzuwarten und Tee zu trinken. An dieser Stelle Toi Toi Toi für Lars, Daniela und euer ganzes Team!

Mein Einladungslink zu XING

Soeben erhielt ich von Daniela Waschow die versprochenen Screenshots zum kommenden XING. Das alte Layout von openBC ist damit passé – goodbye openBC, welcome XING!

Der erste Screenshot zeigt die neue Übersichtsseite für die Kontakte von openBC / XING. Mit dem Layout ähnlich der klassischen Visitenkarten bzw. Businesscards lässt sich meiner Meinung nach das Handling von allen Adressen organisieren.

Modern und übersichtlich zeigt sich die Profilseite eines Benutzers bei Xing. Besonders interessant fällt das Taggen und die Memo-Notiz in der oberen rechten Ecke auf, so dass diese Funktionen viel integrierter wirken als bisher. Ein Brückenschlag von Web 2.0 und Visitenkarte.

Nach dem Login zeigt sich hier, dass die in aller Form die Übersichtlichkeit gewahrt wird. Eine amüsante Randnotiz sei den Namen der Profile dieses Beta-Tests gewährt – es war ein wildes Zusammenwürfeln aus den Datensätzen, so dass Vor- und Nachnamen mit den jeweiligen Bildern eine amüsante Kombination ergeben.

Mein Name beim gestrigen Event war übrigens „Michael Stübane“, während Thomas Gigold als „Johannes Giesa“ ausgewiesen wurde… wenn ich mich jetzt noch an Robert Basic’s Namen erinnern würde – es klang nach „Stefan Oberholzer“?

Nachtrag: In der Frage nach Datenschutz bitte ich diesen Kommentar zu lesen.

Mein Einladungslink zu XING

Wow! Wie ich gestern angekündigt hatte, waren wir (Robert, Thomas, Sven, Martin und ich selbst) zu Gast in den heiligen Hallen von openBC / Xing eingeladen. Auf der großen Bug-Testparty fanden sich jedoch unglaublich viele Freunde und Verwandte der Mitarbeiter ein. Dann galt es für zwei Stunden zu testen was das Zeug hält – und persönlich konnte ich die zweitmeisten Bugs im System finden und wurde mit einer Flasche Veuve Clicquot für meine Bemühungen beglückt. Wie Martin es treffend formulierte, kann so eine oftmals anstrengende Fehlersuche sozialisiert werden.

Video bei sevenload.de

Kommen wir doch mal zur neuen Plattform – mit neuen Farben und Formen wirkt es alles schon frischer und runder als im bisherigen grau-orangenen Layout. Für openBC ist dabei die Menüführung jedoch anders, zumal die Navigation derzeit gänzlich horizontal verläuft im Gegensatz zu der bisher angewandten Aufteilung zwischen horizontaler Führung über die Bereiche und Aufgliederung der einzelnen Funktionen in die darunter gegliederte „Navigations-Sidebar“. Doch nach wenigen Minuten war es mir auch ohne größere Umschweife möglich, mich durch die Profile und Funktionen zu klicken.
Fazit zum Design: Das Layout wirkt modern und übersichtlich.

Video bei sevenload.de

Die Funktionalität selbst ist nur bedingt zu beleuchten, zumal einige Bereiche innerhalb des Bug-Tests noch nicht zugänglich waren. Jedoch stieß ich auf ein für meinen Geschmack kontroverse Bezeichnung zweier völlig unabhängiger Bereiche: „Mitglieder“ und „Adressbuch“. Hinter ersterem verbirgt sich die komplette Suchfunktionalität, während zweiteres die Pflege der Kontaktdaten behandelt. Vielleicht konnte nur ich mich mit dieser thematischen Zuordnung nicht ganz anfreunden – und war ergo im tiefsten Bug-Such-Modus versickert. Dennoch bringen sämtliche Bereiche der Plattform die gewohnten Ergebnisse. Insbesondere sind die Suchergebnisse in Zukunft anders als in den bisher bekannten Listen darstellbar, doch das wird erstmal nicht verraten.
Fazit zur Funktionalität: Bis dato sind keine neuen Funktionen erkennbar, aber die Entwicklung wird sich wohl in Zukunft mit neuen Features auszahlen. Die Bedienbarkeit bleibt nahtlos erhalten.

Abschließend möchte ich sagen, dass dieser Event euch sehr gelungen war! Persönlich, privat, familiär – auf diese Weise bringt auch das Suchen nach haarsträubenden Bugs auch Spaß! Vielen Dank! Die Plattform Xing wird eure Nutzer durch ihre moderne aber nicht zu trendige Art begeistern. Durch das aufgeräumte Ambiente und die damit verbundene einfache Funktionalität wird ebenfalls dazu beigesteuert, dass auf internationaler Ebene die Menschen noch weiter auf euer Produkt aufmerksam werden.

Was sonst noch zu berichten galt bleibt ebenfalls privater Natur. Nur soviel sei gesagt: Es hat mir unglaublichen Spaß gebracht, auch mit Lars Hinrichs und Daniela Waschow und der bloggenden Gesellschaft am späteren Abend zu plauschen – mehr davon! ;)

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Am gestrigen Abend erhielt ich via openBC eine Nachricht, die den heutigen Tag sehr abwechslungsreich gestalten lässt. Es erfordert eine gewisse Spontaneität, eine Affinität zum Web 2.0 und Social Software – und natürlich Spaß am Testen eines neuen Produktes: openBC-Pressesprecherin Daniela Waschow lud zu einem spontanen Beta-Test für XING nach Hamburg ein.

Morgens gegen 01:00 Uhr sah ich die Nachricht erst, jedoch sitze ich bereits im Zug von Köln nach Hamburg. Für insgesamt vier Stunden rausche ich mit einem direkten InterCity der Deutschen Bahn durch das Land, damit ich rechtzeitig um 16 Uhr im openBC/XING Headquarter am Gänsemarkt eintreffen kann. Soviel erstmal zur nötigen Spontaneität – das macht nicht jeder einfach so mit, daher zurück zu openBC…

Das neue Baby des demnächst börsennotierten Unternehmens wird also von der wilden Horde auf Herz und Nieren geprüft. Zwar ist die Preview nur in einem geschlossenen System zugänglich, so dass direkte Screenshots oder Screenrecords nicht möglich sind, aber das sollte zumindest für mich das geringste Problem darstellen.

Die Akteure sind neben den Mitarbeitern von openBC insbesondere ihre Freunde, Familie, Bekannte, Blogger und sowie einige Moderatoren – und zusätzlich werden „Mini-XINGs“ auf dieser Veranstaltung teilnehmen. Mini-XINGs? Diese Bezeichnung ist absolut passend für den Nachwuchs der Mitarbeiter gewählt, die anscheinend auch am Terminal fröhlich testen sollen. Die Familie wird groß geschrieben – schon der erste sympathische Eindruck.

Die Berichterstattung über diesen Event werde ich zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

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