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Angeregt durch diesen Beitrag formuliere ich meine persönliche Stellungnahme zu „Real-Life-Problematik“ in Punkto Weblogs und der persönlichen Bezugspunkte anderer Blogs (und deren Autoren) gerne mal bei mir selbst:

Ich kürze nur Blogs aus unserer dynamischen Blogrolle, wenn ich die Blogs entweder nicht mehr lesen möchte, oder aber wenn ich über eine längere Zeit keine neuen Einträge in diesen Blogs vorfinde. Von Loyalität kann man da natürlich nicht reden, es gibt ja auch keinen Vertrag ala „Ich linke, Du linkst – und wehe wenn nicht mehr!“

Aber ebenfalls verlinke ich auch die Blogs, in denen ich mehr oder weniger oft am Kommentieren bin. Schließlich sieht man dort ja auch meine geistigen Ergüsse. Und wenn es darum geht, eine komplett gegensätzliche Meinung (oder ein entsprechendes Paroli) zu dem jeweiligen Autor zu veröffentlichen, dann bevorzuge ich lieber mein Blog mit einem Trackback zum ursprünglichen Beitrag, anstatt mich durch eine ellenlange Kommentarreihe zu wühlen.

Es ist doch immer wieder ein schönes Thema, sich mit dieser Art der Kommunikation außeinandersetzen zu dürfen. Die Meinungen sind oftmals so gespalten, dass ich abschließend nur sagen kann: Macht doch alle eurer eigenes Ding und seid nicht davon genervt, dass XYZ euch aus der Blogrolle nimmt. In soziologischer Hinsicht ist die zwischenmenschliche bzw. interpersonelle Kommunikation doch sowieso ein Klacks in unserer heutigen Medienlandschaft. Es ist doch viel zu einfach, hier Alarm zu schreien und woanders einen verbalen Haufen hinzumachen, sich dann darum einen Dreck zu scheren, und letztendlich klein beizugeben oder nach drei Tagen das Gegenteil zu behaupten. Wen interessiert die Blogrolle denn heute noch?!

Ich habe da so eine Idee, die man vielleicht in eine Theorie umwandeln kann: Shout-Out Communication. Was ist das den? Nunja, es ist ein wenig schwierig zu beschreiben. Betrieben wird die Shout-Out Communication, indem neue Medientechnologie des Citizen-Media Journalismus eingesetzt wird: Blogs, Podcasts, Videoblogs bzw. WebTV. Vornehmlich durch offene Kommunikation über Weblogs kann dies also speziell in der Form von Corporate Blogs getätigt werden. Shout-Out bedeutet dabei, dass die Kommunikation offen und ohne Umschweife direkt an eine Zielgruppe gerichtet wird. Shouting out also. Ein wahrscheinlich unfreiwilliges Beispiel dafür liefert Felix Ahlers vom FRoSTA Blog:

An alle ehemaligen FRoSTA Mitarbeiter!
Auf einer Veranstaltung vor ein paar Tagen habe ich Sarik Weber von www.openbc.com kennengelernt. Diese Webseite ermöglicht es, auch unbekannte Leute über bereits bekannte kennenzulernen.

Außerdem bietet OpenBC eine Plattform für ehemalige Mitarbeiter einer Firma. Eine gute Idee für uns. Es kommt ja vor, dass uns gute Mitarbeiter verlassen und dann irgendwann wieder Lust haben zurückzukommen. Sarik Weber sagte auch, dass ehemalige Mitarbeiter 40% effizienter und zufriedener sind als Mitarbeiter die zum ersten Mal in einer Firma anfangen.

Werde gleich mal mit Ralf Junge, unserem Personalchef reden damit wir bald alle „Ehemaligen“ (und zukünftig „Ehemalige“) einladen können mit uns im Kontakt zu bleiben.

Der Inhalt der Botschaft, die derzeitigen und ehemaligen Mitarbeiter zwecks Networking zu vereinen, wird damit verbunden, weitere der Kommunikation dienliche Informationen an mehrere Empfänger zu verschicken. Einerseits ist der Leser des Corporate Blogs der erste Empfänger. Daneben gelten eine unternehmensinterne Funktion (das Personalwesen) und eine oder mehrere externe Personen bzw. die Gesamtheit der Mitarbeiter, welche auch gleichzeitig als Inhalt der Botschaft fungieren, als Empfänger.

Ja, hier muss ich mal ein paar Gedanken in der näherern Zukunft zusammenfassen. Finde ich aber sehr interessant… Shout-Out Communication. Schick.

Ab sofort ist die kurze Seminararbeit „Grundlagen der interpersonellen Kommunikation“ als PDF Download unter den üblichen Copyright Bedingungen (siehe Impressum) verfügbar. Die Arbeit umfasst 20 Seiten und wurde im Rahmen des Seminars „Psychologie der Gruppe“ des Themenfelds International Human Ressource Management angefertigt worden.

Auszug

Die Kommunikation, als alltäglicher Bestandteil unseres Lebens, dient vor allem dazu, mit den Mitmenschen in einen wechselseitigen Kontakt zu treten. Sie ermöglicht dem einzelnen Individuum, sich anderen Individuen und Gruppen mitzuteilen und mit ihnen zu kommunizieren. Als Folge dessen lässt sich Kommunikation auch als Interaktion verstehen. Im wesentlichem übermittelt bei diesem Vorgang ein Sender eine Information an einen Empfänger, welcher diese dann für sich entschlüsseln und verarbeiten muss. Jedoch ist diese grobe Definition sehr oberflächlich gefasst, weil in dem heutigen Zeitalter Informationen auch beispielsweise von Computern, Handys oder Fernsehen an den Menschen gesendet werden können, ohne dass ein Individuum sich hinter dem Sender verbirgt. Das einfache Sender-Empfänger-Modell spiegelt sich in verschieden Kommunikationsmodellen wieder, die im Laufe der Geschichte entwickelt worden sind. Es zeigt sich somit, dass eine Fülle an Formen von Kommunikation existiert.
Jedoch soll innerhalb dieser Arbeit ausschließlich die interpersonelle bzw. zwischenmenschliche Kommunikation betrachtet werden, die im Zeitalter der Technik für den Menschen zunehmend Schwierigkeiten bereitet. Vielen Menschen fällt es nicht gerade leicht, sich in korrekter Weise auszudrücken, zu sagen, was sie eigentlich wollen und ihren Standpunkt genau wiederzugeben. Eine Aussage ist mithin nicht immer eine simple Information. Kommunikation läuft nicht nur auf der sachlichen Ebene des Informationsaustausches ab, sondern erfolgt auf verschiedenen Ebenen. Doch besteht ein Gespräch nicht nur aus dem miteinander reden, sondern auch der Fähigkeit, seinem Gesprächspartner in richtiger Art und Weise zuhören zu können. Wer diese Begabung aufweist, kann sich in eine bessere Position befördern als sein gegenüber, was vor allem bei Streitgesprächen und Konfrontationen vom Vorteil sein kann. Man ist in der Lage sachlich zu argumentieren und kann seinen Standpunkt wesentlich besser verdeutlichen.
Diese Form des miteinander Redens hilft Probleme vorzubeugen, sie rechtzeitig zu erkennen und eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen. Dies stellt vor allem für Unternehmen und ihre Führungskräfte eine unausweichliche Notwendigkeit dar um nach außen und nach innen erfolgreich zu sein. Ein Betrieb, in dem die Mitarbeiter aufgrund schlechter Kommunikation unzufrieden sind, spiegelt dies in der Regel nach außen wieder und sich in schlechten Ergebnissen und Misserfolg zeigt. Daher ist eine adäquate und korrekte Kommunikation in allen Lebensbereichen für das Gelingen unabdingbar.

Due to the fact that certain lectors begin to introduce Geert Hofstede’s Cultural Dimensions in a few courses this term, I remembered something from my Intercultural Communication’s course last semester. Here’s a small perspective concerning Hofstede’s dimensions of culture as excerpt from an email conversation with my lector James of the IC course, and I believe it might become a quite valuable note (for myself and whoever likes to adopt this idea) for future development:

Hofstede is controversial. Some people think he is right (especially people who do marketing). I think that both his methodology and his conclusions are grossly wrong. I also give reasons for this in some of my classes. The only thing I like about him is some of his terminology.

You will have to get used to the idea that some [people] can have extremely different opinions.
It’s not necessarily wrong to introduce Hofstede (even if you then reject his ideas). My own current approach is to introduce the general idea of a dimension (and criticise it), and then present a combination of Hofstede’s and Trompenaars‘ dimensions as „useful words“. As words they are useful, as dimensions not (IMHO).