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Optimierte Förderbedingungen für zahlreiche Kreise und kreisfreie Städte in NRW

Digitalisierung, Fördermittel, Mittelstand

Zum Jahresbeginn hat das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen den Startschuss zur neuen Förderperiode für das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm Nordrhein-Westfalen gegeben. Das bisherige Fördergebiet, in dem Vorhaben gefördert werden können, wird noch einmal deutlich erweitert. In der Region des Rheinlands profitieren die Kreise und kreisfreien Städte Kleve, Wesel, Viersen, Mönchen-Gladbach, Heinsberg, Städteregion Aachen, Düren, Euskirchen, Solingen, Oberbergischer Kreis, Wuppertal, Remscheid von der Maßnahme.

Damit investieren Bund und Landesregierung in den kommenden sechs Jahren bis zu 1,3 Milliarden Euro in die Modernisierung von Wirtschaft und Regionen des Landes. So sollen arbeitsplatzschaffende Ansiedelungs- oder Erweiterungsinvestitionen von Unternehmen sowie kommunale Investitionen in wirtschaftsnahe Infrastruktur unterstützt werden. Dies umfasst beispielsweise die Förderung von Gewerbe- und Technologiezentren, Wirtschaftsflächen oder überbetrieblichen Bildungsstätten. Diese stellen in einigen Fällen die Grundvoraussetzung für gezielte Digitalisierungsvorhaben in der Wirtschaft dar.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschafts- und Innovationsminister des Landes NRW, sagt: „Ich freue mich, dass wir in das bisherige Fördergebiet des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms acht weitere Kreise aufnehmen können und für viele weitere die Fördergrenzen erhöhen. Damit erhalten zahlreiche Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen attraktive und verbesserte Förderbedingungen.“

Zahlreiche Kreise und kreisfreie Städte profitieren von verbesserten Förderbedingungen. Foto: MWIDE NRW

Insgesamt wird sich das neue Fördergebiet damit auf etwa 54 Prozent der Fläche des Landes Nordrhein-Westfalen annähernd verdoppeln. Bereits 2022 werden für das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm NRW vom Bund 80 Millionen Euro bereitgestellt, die das Land auf insgesamt 160 Millionen Euro aufstockt. 2023 werden es voraussichtlich insgesamt 200 Millionen Euro, 2024-2027 jährlich 240 Millionen Euro sein. In der vorangegangenen Förderperiode 2014-2021 betrugen die Bundesmittel im Durchschnitt jährlich 38 Millionen Euro.

Die Fördermaßnahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur bilden mit dem Aufbau von Infrastruktur und Arbeitsplätzen ein weiteres Grundgerüst, um in strukturschwachen Regionen die Wirtschaft und somit die Digitalisierung voranzutreiben.

Unterstützungsangebot für Digitalvorhaben

Die regionale Wirtschaft benötigt regelmäßige Unterstützung, damit die kleinen und mittleren Betriebe aus dem produzierenden Gewerbe, die Dienstleister und das Handwerk über die Chancen der Digitalisierung informiert sind. Insbesondere Fördermittel stellen weitere Angebote dar, um die Geschäftsmodelle und -prozesse von Unternehmen zu digitalisieren. Indem die Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren, können sie individuelle Digitalisierungskonzepte zur lösungsorientierten Umsetzung erarbeiten. Die daraus entstehenden Geschäftsmodelle können über die entsprechenden Fördermittel von Land und Bund in die Praxis geführt werden.

17. Januar 2022/von Mike Schnoor
Schlagworte: Andreas Pinkwart, Digitalisierung, Fördermittel, Land NRW, Mittelstand, NRW, Rheinland, Unternehmen, Wirtschaftsförderung
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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