Es gibt einige Menschen, an denen sich die Geister scheiden. Irreführende Benutzernamen, die keinesfalls ein Zeichen von Authorität und Authentizität sind, versuchen in Diskussionsforen und natürlich auch in Weblogs das Geschehen, was sich dort abspielt, zu kommentieren. Dann passiert folgendes – der Kommentar wird als individuelles Geschreibse abgeschickt und man sieht ihn natürlich und erfreut sich, dass der eigene Senf dem Internet am liebsten anonym beigesteuert wurde.

Doch halt – was vergessen gewisse Leutchen wieder? Richtig – Kommentare oder Diskussionsbeiträge werden vielerorts durch zwei Sachen an der Veröffentlichung gehindert. Einerseits gibt es die Moderationskontrolle durch einen Administrator, andererseits gibt es Spamfilter, die das System vor unerwünschter Werbung schützen. Meiner Erfahrung nach sind es bis zu 90% aller nicht-veröffentlichten Kommentare, die vielmehr dem Spamfilter zum Opfer fallen. Mein persönlicher Favorit darunter ist wiederum Akismet – und ich nutze es schamlos aus, dass man alle Spamkommentare auf einmal löschen kann. Es ist mir dabei recht egal, ob jemand auf Seite 7 der gefundenen Spams doch einen echten Kommentar hinterlassen haben mag, aber einen Vorwurf zu bringen, dass ich manuell zensieren würde, finde ich absolut lächerlich. Wer von Technik nichts versteht, hat die Welt noch nicht kapeistert. Was für eine schöne Welt, in der wir mit dem Web 2.0 leben… nicht wahr? :)

12 Kommentare
  1. Joaquin sagte:

    Wozu hat man denn einen eigenen Blog, wenn man nicht (fast) alles machen kann was einem gefällt.

    Abgesehen davon will ich mir gar nicht vorstellen wie das wäre wenn jede Spamnachricht ein echter Brief wäre und jeder Ping ein Anruf.

  2. paulinepauline sagte:

    bin ja eigentlich deiner meinung, aber dieser satz hier ist schwachsinn (sorry) „Wer von Technik nichts versteht, hat die Welt noch nicht kapeistert.“ nicht jeder weiß, wie das mit den kommentaren und dem spam funzt …

  3. Mike Schnoor sagte:

    @Joaquin – Im eigenen Blog ists immer am feinsten :)

    @pp Stimmt – aber das zielte vielmehr auf jemanden ab, der eine Reihe von Weblogs selbst betreibt und mir einen … rigorosen Zensurvorwurf unterschieben will.

    @Bernhard Doch! Nicht von Trigami, aber eine andere Firma in den USA gibt 500 Kommentare im Monat ab mit verschiedenen Namen und so…

  4. David sagte:

    Ich zensiere auch, gebe ich zu. Ist mir egal, wenn das Jemanden stört.
    Ein gewisser Herr hatte mich letztens im Zusammenhang mit der „Gewinnt ein Ipod touch“-Aktion, wohl nur spaßeshalber, als „Nutte“ bezeichnet.
    Am gleichen Tag hat er noch 3 weitere Comments abgegeben, aber die habe ich auch mal alle schön in der Moderationsqueue gelassen, obwohl die in Ordnung waren. Ich kann es nicht oft genug sagen: ist mein Blog, da mache ich, was ich will. Wen das stört, der bleibt halt weg, stört mich wenig bis gar nicht.

  5. Mike Schnoor sagte:

    @David Wohl wahr – der Witz jedoch war, dass ich nicht zensiert habe, sondern scheinbar wirklich der Kommentar durch Akismet gekickt wurde. Und wenn man irgendwo auf der Akismet Blackliste steht – na dann mal Prost Mahlzeit!

  6. paulinepauline sagte:

    naja, das mit dem blacklist ist auch so ne sache. robert basic meinte letztens, dass mein kommentare bei ihm immer im spam landen … keine ahnung warum. :(

  7. Stefan Evertz sagte:

    Robert hat meines Wissens nur Akismet laufen, da SK2 – gerade bei ihm – zu ressourcenhungrig war. Der Haken bei dem Szenario liegt halt darin, dass man meines Erachtens bei Akismet eigentlich keine Chance zur Korrektur hat, wenn das Kind erst mal in den Filter gefallen ist…

  8. Chilly-the-Hit sagte:

    Deswegen benutze ich das Simple Spam Plugin, das bei zu vielen Links oder bösen Wörtern den Benutzer darauf hinweist und ihm die Möglichkeit gibt den Kommentar vor dem Veröffentlichen nocheinmal abzuändern. Welches bei SPAM-Bots natürlich nicht gemacht wird, diese Kommentare werden bei mir deshalb sogar automatisch (gnadenlos) gelöscht. Vereinzelt drangen die letzte Woche sage und schreibe bloß 2 SPAMs zu Askimet durch. Das Paradies!

  9. Michael sagte:

    Wenn jemand öfter dumme Kommentare abgibt kann es eine schöne Strafe sein diese an Akismet zu melden ;-) Je mehr dumme Kommentare, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Domain auf die Blacklist kommt.

  10. Mike Schnoor sagte:

    Richtig, Stefan. Das schmerzt halt auf die Dauer, denn man ist irgendwann immer in der Blacklist. Vor allem, wenn jemand ne Mail Adresse misbraucht oder normale URLs zum „Positivieren“ des Kommentars einfach mitsendet.

    Danke Chilly – ich schau mir das auch mal an.

    Das wäre aber sehr gemeint, Michael… :P

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