Mike Schnoor
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Tipp zur RSS-Lese

Blogkultur, Design

Die Lese, wie man sie von guten Weinanbaugebieten zur Weinlese her kennt, ist auch bei der modernen Kommunikation im Internet relevant. Auch im Märchen wurde selektiert, in dem die „Guten“ ins Töpfchen und die „Schlechten“ ins Kröpfchen wanderten. Nicht anders ist es bei Weblogs!

Für mich als direkten RSS Abonnenten ist es ein durchdringendes Erlebnis, wenn ich bequem meine paar hundert Feeds tagtäglich im Lieblingsfeedreader RSSOwl betrachten kann. Die Schnittstelle zu Browsern und ähnlichem ist zwar nur rudimentär umgesetzt, jedoch ist es eine bequeme und fast nie abstürzende Oberfläche. Doch sobald ich im Firefox einen Feed abonnieren möchte, suche ich direkt nach dem RSS Icon und nutze ganz bestimmt nicht irgendwelche internen Funktionen vom Firefox um den Feed zu aggregieren.

Daher bitte ich jeden Weblog Betreiber darum, innerhalb seines Layouts in einem zumindest sichtbaren Format die RSS Links darzustellen:

  1. Sidebar: Wünschenswert ist im direkt durch 1024×768 Pixel sichtbaren Bereich ein optischer und textlicher Hinweis auf die RSS Links.
  2. Menü: Hilfreich, nützlich, gleich sichtbar als Menüpunkt zum direkten oder indirekten Abonnement.
  3. Fußzeile: Unumgänglich ist für mich hier ebenfalls die wiederholte Platzierung eines RSS Links.

Was ich persönlich nicht schön finde ist die Integration von RSS Links irgendwo im unteren Bereich der Sidebar, den man nur über ein intensives Scrollen findet. Ebenfalls ist die puristische Zumutung, den RSS Link nur im HTML via META Tags anzubieten, ein absolutes No-No! Durchaus nützlich sehe ich einen RSS Link oberhalb des Headerbereiches, wenn soetwas als Meta-Info-Menüleiste genutzt wird. Da dies aber nur meine eigenen Empfindungen sind, frage ich mich, ob jemand anderes dazu noch beisteuern kann? ;)

3. Januar 2007/von Mike Schnoor
Schlagworte: Abonnement, Feed, Feedreader, Links, RSS
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-01-03 09:17:332007-01-03 09:18:03Tipp zur RSS-Lese
10 Kommentare
  1. Dominik sagte:
    3. Januar 2007 um 10:04

    Ich glaube, ein deutlich sichtbarer Link „above the fold“ – also ohne zu scrollen – reicht deutlich. Nochmal großartig im Menu und in der Fußleiste ist in meinen Augen zwar ein netter Service am Leser, aber nicht zwingend notwendig.

  2. misu sagte:
    3. Januar 2007 um 10:09

    find es mittlerweile wichtiger, dass die feeds im meta tag eingebaut sind. die meisten browser erkenn sie dann. wäre nur schön, wenn im meta tag auch dazugeschrieben wird um was für einen feed es sich handelt.

  3. Sam sagte:
    3. Januar 2007 um 10:14

    *grins* na Mike, wolltest du eine Seite abonnieren und hast nach 5-Minutiger Suche feststellen müssen dass sie gar keinen Feed hatte, oder wie kommts zu diesem Ausbruch?

  4. Mike Schnoor sagte:
    3. Januar 2007 um 11:17

    @Dominik – Genau so sehe ich auch den sichtbaren Bereich. Wenn der RSS Link irgendwo versteckt in der Sidebar ist.

    @misu – Ja, die meisten Blogsysteme haben das ja als standardisierte Einstellung, dass die Templates den META Text ausgeben…

    @Sam – So ungefähr… ;)

    Generell waren die drei Positionen auch nur als Auswahl zu verstehen, nicht als zwingendes Muss. Zumindest die Erfüllung eines der Kriterien macht für mich eine gute Abonnement-Lesbarkeit aus. ;)

  5. Teddykrieger sagte:
    3. Januar 2007 um 12:47

    Es ist wirklich erstaunlich, wie wenig wert die Leute teilweise auf die leichte Erreichbarkeit und gute Sichtbarkeit der Feed-Links und -buttons legt. Bei vielen Seiten sucht man sich einen Wolf bis man die Links irgendwo in der Mitte versteckt oder ganz unten findet. fast könnte man den Eindruck gewinnen, die Leute wollen gar nicht, das man ihren Blog überhaupt liest.

  6. marcel weiss sagte:
    3. Januar 2007 um 18:04

    Hmm, wenn man auf das Feedicon im Firefox 2.0 klickt, bekommt man nicht nur eine Voransicht des Feeds und integrierte Möglichkeiten den Feed an den bevorzugten Reader zu schicken, man kann auch die Feedadresse aus dem Adressfeld heraus kopieren. Simple, ain’t it.

    Und zumindest bei mir kann ich Feeds auch direkt vom Firefox an den RSSowl schicken. Genauso wie es auf deren Seite auch zu sehen ist mit (Rssowl 1.2.3): http://www.rssowl.org/images/firefox_sub.png

    Hach, Fortschritt. Schöne Sache. :)

  7. Mike Schnoor sagte:
    3. Januar 2007 um 20:03

    Das finde ich wiederum erstaunlich. Bei mir spinnt RSS Owl rum… auch 1.2.3 :(

  8. Pepino sagte:
    4. Januar 2007 um 02:21

    Ein guter Feedreader sollte anhand der Blog-URL und dem Feed in den Metatags diesen problemlos finden können… man sucht doch Feeds nicht mehr mit der Hand… tzztzzzz ;-)

  9. Mike Schnoor sagte:
    4. Januar 2007 um 23:54

    Tss tss… Respect for the Old-School Elite! ;)

Trackbacks & Pingbacks

  1. RSS – Naht jetzt das Ende der wirklich einfachen Syndizierung? | MikeSchnoor.com sagt:
    6. Januar 2011 um 12:16 Uhr

    […] Gebrauch wird sich definitiv verändern, schließlich war damals doch alles anders. Die meisten Nutzer verstehen heutzutage scheinbar nicht die Funktion hinter dem kleinen Button im […]

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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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