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Klappe, Action, auf geht’s zur re:publica 2008. Die userzentrierte Veranstaltung in Berlin Mitte zieht das bloggende Deutschland an um zu Lauschen, zu Plaudern und zu Kommunizieren. Das Feeling bewegt einen irgendwie schon – das Web 2.0 ist direkt fühlbar im Raum.

Einzig und allein sitze ich in der „Web Side Story“, das als Wusical den Hauptraum zur Abendstunde mit nahezu allen Leuten, die auf der re:publica 2008 zu Gast sind. Ich konnte keinen der eigentlichen Vorträge und Sessions auf der re:publica 2008 mitverfolgen.

Das Spannende war und bleibt der Flurfunk im „Gruppenraum“. Sozialisierung pur kombiniert mit einer Aufbruchsstimmung in einer nachdenklichen Zeit: Politik und Gesellschaft dominieren als hörbares Raunen den Flur, während man über Web 2.0, Business, Plattformen, Zukunft und Persönliches diskutiert. Web 2.0 regt zum Denken an, zur Kreativität der Individuen, zu Geschäftsmodellen und Partnerschaften – und ein wenig Irrsinn der Geister! :)

Im vergangenen Jahr hatte ich zum einen meinen Unmut über die Veranstaltung geäußert, doch bei dem Besuch wurde ich eines besseren belehrt. Die re:publica brachte sehr viel Spaß und spannende Kontakte. Dieses Jahr ist es erneut soweit und ich bin ganz persönlich gespannt, ob die Veranstalter die hohe Erwartungshaltung aufrecht erhalten können und auch den Event in der Kalkscheune genauso dramaturgisch inszenieren werden wie im letzten Frühjahr.

Laut dem Blogeintrag von Markus Beckedahl findet sich für die re:publica 2008 der erste Entwurf für das Veranstaltungsprogramm sowie das Anmeldeformular über Amiando im Netz. Unternehmer zahlen 100 Euro, sonstige zahlen 60 Euro und für Blogger kosten drei Tage volles Programm insgesamt 40 Euro Eintritt, wenn man einen Banner auf dem Blog anzeigt. Nur wo dieser ominöse Banner ist – oder ob man sich den erstmal selbst zusammenbauen muss, konnte ich bisher nicht herausfinden… :)

Selbstgemacht lautet daher die Devise. Ich werde mir bei Gelegenheit die Headergrafik der re:publica 2008 ausleihen und zu einer Grafik verfriemeln… sehr partizipatorischer Ansatz – also vollkommen webzwonullig durchgestyled!