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Nun ist erstmal Schluss… meine Bachelorarbeit zum Thema „Traditionelle Medien und Citizen-Media Journalismus – Ein Wandel in der Medienwelt“ ist abgegeben und es ist endlich Zeit, die vergangenen Tage auch einmal Revue passieren zu lassen. Dazu werde ich gleich nach Hause düsen und mich ins Bett legen. Die Nächte waren länger als die Tage. Vielleicht geht es hier im MikeSchnoor.com dann auch ein wenig voran. Es fehlte einfach die Zeit, sich dem Bloggen zu widmen. Ich bin schließlich um nicht nur eine Erfahrung reicher. Letztendlich muss ich eh heute Abend anfangen, entweder auf die Abgabe anzustoßen oder gleich weiter zu lernen. Hurra… lustig ist das Studentenleben.

…wir leben noch. Wir sind nur sehr beschäftig. Es ist Klausurenzeit und auch die heiße Phase für die Abgabe von so einigen Haus- und Abschlussarbeiten. Wer braucht da die Selbstprofilierung in einem Blog – zumal auch das Wetter so derbe heiß draussen ist? Der Ventilator wirbelt jedenfalls kräftig die Luft auf… es kühlt ganz schön. Vielleicht geht es bald weiter, aber auf jeden Fall sollte man sich auch unser Projekt „Lounge Mix“ ansehen – da findet nämlich immer mal die „flüssige Erholung“ statt. Wie heißt es so schön? Genau: Life is a bitch… and I’m workin‘ for her!

Wenn ich aus dem Fenster schaue, erblicke ich den blauen Himmel, sehe die Sonnenstrahlen an den gegenüberliegenden Fenstern der anderen Häuser reflektieren und mich blenden. Doch ich sitze hier in meinem Kämmerlein und arbeite fleissig an meiner Abschlussarbeit. Das sind doch wahre Freuden. Für die Zukunft sollte ich es mir merken, dass ich nicht noch ein einziges Mal meine Arbeit in den Sommer lege. Die Alternative wäre jedoch, dass ich mein Studium um ein weiteres halbes Jahr („Semester“) an der Universität Flensburg nach hinten ziehe und in der schnöden Einsamkeit des Herbstes oder Winters produktiv würde.

Darauf habe ich jedoch auch keinen Bock. Der Countdown läuft für mich, und das schöne ist, dass die Hälfte meiner Arbeit schon in Schriftform steht. Das bedeutet auch, dass ich in der nächsten Woche soetwas wie „Power-Scribbling“ machen muss. Deswegen ist es auch hier so ruhig bei uns im MikeSchnoor.com. Ich schreibe die Bachelorarbeit, und meine Freundin Katharina findet auch keine Ruhe mit ihren aktuellen Projekt- und Hausarbeiten. Wir bitten dieses Dilemma, also unsere fehlende Präsenz im Web, zu entschuldigen! ;)

Zum Glück gibt es ein wenig kühlendes Eis, und Abends dann zur Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (hier: nur aus SEO-Gründen angegeben) ein wenig privates Rum-Grillen und Bierchen-Trinken. Hat ja auch was mit ein paar Freunden und Bekannten den Tag zu beschließen… Prost und Mahlzeit!

Verehrte Leser, geschätztes Publikum! Ich bitte um Entschuldigung und Verzeihung für das, was jetzt folgt.

Kennt ihr noch den guten alten Schnappi-Song, mit dem uns eine quengelnde kleine Sub-Teennager Kröte monatelang in allen Medien nervte? Wisst ihr, was passiert, wenn ein Autor wie Du und ich sich einen dummen Ohrwurm von diesem Lied nach so langer Zeit zuzieht, und den nicht auskurrieren kann? Na dann gibt es das hier:

Bi ba bloggy, bloggy bloggy blog!
Bi ba bloggy, ich hab heut keinen Bock!

Bi ba bloggy, bloggy bloggy blog!
Bi ba bloggy, so blogg ich bloggig Blog!

Sämtliche rechtlichen Ansprüche auf dieses lyrisch hochwertige Material sind natürlich für den Dumtüch von mir zu erheben und niemand sonst… soviel zu einem verlängerten Wochenende, einer Arbeit und dem daraus resultierenden Hirnkollaps. Das kommt halt mit der Abschlussarbeit für’s Studium… gnaaaw!

Lasst uns also in naher Zukunft das Niveau dieses Weblogs wieder heben, sofern ein rudimentärer Anspruch darauf besteht. Und ach liebe Frau Katharina, so bitte blogge hier anstelle mir!

Seit dem 1. April bin ich offiziell damit beschäftigt, meine Abschlussarbeit am Internationalen Institut für Management, an der Professur für Medienmanagement, zu schreiben. Wenn alles klappt, werde ich im Sommer als frisch gebackener Absolvent mit dem Bachelor of Business Administration für International Management fertig sein.

Der Titel meiner Bachelorarbeit lautet „Traditionelle Medien und Citizen-Media Journalismus – Ein Wandel in der Medienwelt„. Ich werde mich neben den etablierten Medien natürlich mit Weblogs, Podcasts und ebenfalls dem hausgemachten Web-TV beschäftigen. Da ich plane, das ganze Thema (natürlich) in unserem Blog zu betrachten, gibt es hier einen kleiner Auszug des Exposés über die Arbeit als Anheizer:

Diese Arbeit soll klären, dass der Citizen-Media Journalismus keine direkte Konkurrenz zu dem traditionellen Journalismus darstellt, sondern vielmehr eine Ergänzung, Bereicherung und Erweiterung der modernen Medienlandschaft darstellt. Ferner soll eine tendenzielle Aussage über die Zukunft mit einer Koexistenz beider Formen des Journalismus erstellt werden.

Des Weiteren soll verständlich gemacht werden, dass der Citizen-Media Journalismus auf wirtschaftlicher Ebene ein neues Potential für Unternehmen bietet – für sowohl Medienunternehmen als auch marktfremde Agitatoren. Dieses Potential gilt es in seiner Marktzusammensetzung zu erschließen: Für neue Inhalte und Technologien entwickelt sich ein besonderer Kundenstamm, der aus den alten Märkten entsteht und nach neuen Produkten fordert.

Als weiteres Ziel dieser Arbeit gilt es aufzuzeigen, dass der Citizen-Media Journalismus keine kurzfristige Randerscheinung der Medienlandschaft ist, sondern in sich und durch sein stetig veränderbares Medium ein wachsendes Phänomen ist.

Der derzeitige „regelfreie Raum“ des Citizen-Media Journalismus birgt mögliche Gefahren für die Gesellschaft, weil es an Regulierungen und gesetzmäßigen Rahmenbedingungen fehlt. Ein abschließendes Ziel besteht darin, für die Gesellschaft und staatliche Ordnung die sowohl positiven als auch negativen Effekte zu erklären.

Soviel zu der inhaltlichen Zielsetzung, welche einen Fragekatalog von sieben Themenbereichen behandeln wird. Und um auf entsprechenden Ergebnisse zu kommen, beschäftige ich mich zur Zeit mit der Erstellung eines detaillierten Fragebogens. Diesen werde ich hoffentlich am Wochenende in digitaler Form ins Internet stellen können – damit gleich am liebsten mehrere tausend Menschen online bei der Umfrage mitmachen können. Und ich ahne schon, dass ich ein wenig böses Marketing dafür betreiben werde, indem ich den einen oder anderen Blog-Kollegen / Blog-Autor indiskret anmaile… wünscht mir Glück Erfolg! ;)