Ein klein wenig Musik aus klassischen Opern, einige Momente mit Piano Forte oder ein ruhiges Streichquartett bescheren mir derzeit diese Abendstunden. Die Augen schließen, nachdenken und ein wenig den Tag im Inneren vorbeiziehen zu lassen hilft dabei, von der alltäglichen Power herunterzukommen. Durchatmen. Entspannen. Pausieren. Lasst das Business auch mal Business sein, das für heute im Büro eingesperrt sein darf… Beethoven, Bach, Mozart, Rachmaninoff und Haydn sind heute mein Balsam für die Seele. Was wären wir bloß für Bastarde, kulturlose Banausen oder Pinguinfetischisten, wenn wir uns nicht in der ruhigen Zeit dem Mythos und der Mysterie der Vergangenheit widmen könnten?
Köln ist kalt. Das Herbstwetter schlägt zu Buche. Die Bäume verlieren die Blätter. Nachdem Halloween für dieses Jahr endgültig besiegelt und vorbei sein sollte, kommt der eiskalte Umschwung in Richtung Winterwetter. In der alten Heimat gibt es einen Orkan, und hier sehe ich wohl bald auf dem Monitor ein paar Eisblumen. Subjektive Empfindungen sind doch etwas herrliches. Im Übrigen kann ich mit dem freien Tag Feiertag, den man hier im durch das Erzbistum Köln zelebrieren darf, nichts anfangen. Alles ist geschlossen. Nur vereinzelte Sonnenstrahlen helfen über die eiskalte Jahreszeit hinweg, ein wenig Kerzenlicht wird wärmen. Vielleicht kann sogar das Anstellen der Heizung ein wenig Abhilfe schaffen… doch Heizung im November? Wo kommen wir denn da hin…
Es ist die Nacht der Nächte. Das Fest begeistert die Massen mittlerweile auch in Deutschland: Es ist endlich Halloween! Letztes Jahr sahen wir so aus – schön verkleidet als dämonisches Teufelpäärchen… dieses Jahr sind wir voneinander getrennt. Ob ich mir die eigene Verkleidung aus dem Schrank hole und durch die Kölner Innenstadt ziehe? Mwahahaha… Tod und Verdammnis komme über euch alle! Mwahaha…
Meine Kollegen/in nerven mich dafür mit der übelsten Karneval Musik und alten Gassenhauern der Kölner Szeneria. Schrecklich. Mich konvertiert ihr nicht. Habe ich eigentlich schon jemals erwähnt, dass wir Norddeutschen den Karneval verteufeln und die Akteure normalerweise auf dem Marktplatz brandmarken? ;)
Zu tiefst enttäuscht muss ich über das Ableben zweier Akkus schreiben. Die beiden waren mir seit Jahren immer wieder treue Wegbereiter. Danke für die Unterstützung bei meiner Arbeit und in meiner Freizeit, ihr kleinen grünen Dinger ihr. Jedoch ist vielleicht nur einer der zwei NI-MH (Nickel Metallhybrid) AA Akkus mit 1400 mAh (Milliampherestunden) durchgesemmelt. Ein Test in aller Ruhe wird wohl am kommenden Morgen ein wenig Licht ins Dunkel bringen, sobald das andere Akkupäärchen aufgeladen ist. So muss ich ohne eine Maus auskommen, was aber für einen Shortcut Fetischisten wie mich kein Problem darstellen sollte. TAB ist so schön zu bedienen, was braucht man da die Maus für ein paar Klicks auf irgendwelche Buttons? Immer schön daran denken: Don’t Click It!
Ich bin mir ganz sicher, dass der „Heizkörper Ablesemann“ mir sagte, dass er um 9 Uhr morgens heute vorbeischauen wollte. Hat vielleicht der gute Mann vergessen, in welche Richtung die Uhr zu drehen war und dass die Zeit überhaupt umgestellt worden ist? War er zu früh da und ich noch im Tiefschlaf oder kommt er erst gegen 10 Uhr? Im übrigen sollte das Timestamp Plugin für WordPress jetzt richtig funktionieren…
Nachtrag: Mittlerweile haben wir es 10.19 Uhr und er ist immer noch nicht aufgetaucht. Kein Klingelzeichen, kein Anruf auf dem Mobiltelefon, kein gar nichts. Nun reicht es mir. Auf auf ins Büro mit einem Umweg über Kaufland zwecks Milchbeschaffung zum Kaffeegenuß! Ich bin gleich da… ;)
Nachtrag 2: Es wurde mir kürzlich mitgeteilt, dass man mich gegen 16:30 Uhr besuchen wird… plus minus die üblichen Minuten. Na da bin ich mal gespannt! Also ab 16 Uhr lieber zurück nach Hause, sonst darf ich vielleicht sogar nachzahlen.
Nachtrag 3: Der Kerl ist nicht erschienen… zurück ins Büro mit einem kleinen Abstecher zum „Facility Management“. ;)
Nachtrag 4: Er kam doch – um 17:45 Uhr rief er auf meinem Mobiltelefon an und meinte, er hätte zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr eigentlich da sein sollen. Stimmt aber nicht. Dafür ist jetzt alles erledigt…
Eine Stunde mehr ist schön. Man kann sich wunderbar erholen und darauf hoffen, dass man sich nicht erkältet hat. Woher kommen nur diese komischen Gliederschmerzen… bis morgen sollte es aber alles wieder im Lot sein. Der Tag war daher vollkommen unergiebig. So kann man die extra Stunde von Sommerzeit zu Winterzeit kaum genießen.
Ich habe mich eingeloggt und konnte nicht anders. Dieser Social Networking Dienstleister hat es geschafft mir 5,95 Euro im Monat abzunehmen. Und die weltbewegende Frage ist immer noch nicht für mich geklärt: Macht OpenBC Xing etwa süchtig? Und fühlt man sich nun mit der Premium Mitgliedschaft besser oder schlechter?
Kurz und Knapp: Die Buchmesse war am Samstag wirklich heiß. Am Sonntag ist mir die Benzinpumpe vom Auto kaputt gegangen und ich konnte meine ursprünglich gesetzten Ziele nicht mehr aufnehmen, da ich erst um 13 Uhr einen Mietwagen vom ADAC erhielt. Sogesehen war die Fahrt nach Frankfurt bei Kilometer 89 beendet und ich durfte wieder nach Köln zurückfahren. Den Bericht zur Web 2.0 Podiumsdiskussion schieße ich alsbald online.
An diesem Tag ist ja bekanntlich ein recht patriotischer Feiertag, den die meisten Menschen zu Hause, im Freien, bei Freunden oder Bekannten verbringen. Oder ganz allein. Ich habe mit dieser anderen Situation umzugehen, weil ich bin fern von allem bin was mir lieb ist, und habe deswegen auch nicht wirklich das Gefühl und die Laune, mich irgendwo sonst hin zu begeben. Seit ca 9:45 Uhr bin ich im Büro… bin ich entweder vollkommen bedeppert oder habe ich einfach es nur noch nicht geschafft, die Kölner Innenstadt zu erkunden?
Dennoch gestehe ich, dass ich mich lieber im Internet aufhalte, ein wenig Arbeite und oben drein noch mit Kaffee und Wasser versorge, zumal die Wohnungseinrichtung erst am kommenden Dienstag hier angeliefert wird. Sogesehen gibt es keinen Fernseher oder sonstigen Anlass, den Abend in der Wohnung zu verbringen. Ich werde wohl bald losgehen und die Stadt erkunden. Spaß muss sein!
Apropos Köln, gibt es hier nicht in der Gegend ein paar aktive Blogger, die mich lesen und/oder die ich auch lese, nur leider im Moment nicht weiss, dass diese in Köln und Umgebung leben? Flensburg ist ja nun leider ein wenig zu weit entfernt, um einen bloggischen Kontakt zu pflegen… ich freue mich auf „Meldungen“! ;)
Vergangenen Samstag bin ich aus Flensburg nach ungefähr sechs Stunden Fahrtzeit in Köln endlich angekommen. Dort wurde auch schon fleissig von den sevenloadern Ibo und Tom begrüßt. Das Wochenende war jedoch kein Zuckerschlecken, denn nach nur zwei Stunden Schlaf fuhren wir auch gleich am Sonntag nach Berlin zum ersten deutschen Barcamp. Und im Moment muss ich ehrlich gestehen: Mehr folgt demnächst, sobald ich die Zeit und Muße dafür finde. Ich werde gleich einmal die kleinen Artikelchen zum Barcamp von gestern hier hineinstellen… cut, copy und paste als Perfektion!
Über mich
Mein Name ist Mike Schnoor und ich unterstütze Unternehmen und Marken als Digitalexperte, Fachautor und Vortragsreferent, damit sie sich im digitalen Wettbewerb hinsichtlich Strategien und Prozessen richtig positionieren können.
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