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Big Data Analytics: Unternehmen sparen Geld durch Digitalisierung

Digitalisierung, Mittelstand, Technologie

Als eine der wichtigsten Aufgaben bei der Digitalisierung in Unternehmen gilt die Erfassung, Aufbereitung und Analyse von Daten. In ihrer Gesamtheit bilden diese digitalen Informationen die Grundlage zur Entscheidungsfindung im Unternehmen und sichern perspektivisch den Fortbestand im Wettbewerb. Für Unternehmen aus dem Mittelstand bedeutet diese Aufwertung der Datenanalyse, dass sich die Welt verändern wird – und damit auch die Geschäftsmodelle. Daten sind schon längst Big Data. Unzählige Geräte und Benutzer können jede Sekunde des Tages neue digitale Datensätze erstellen. Diese Daten werden auf immer komplexere Weise verarbeitet und gespeichert. Es werden leistungsfähigere und robustere Analysesysteme und KI-Unterstützung benötigt, um all dem einen Sinn zu geben. Der Automobilhersteller Ford zeigt, wie rund eine Million Euro durch die Digitalisierung eingespart werden kann.

Big Data verhilft Unternehmen dazu, die Streuverluste in ihren Prozessen zu optimieren. Über ein Jahrhundert, nachdem das Automobilunternehmen Ford mit der Einführung des Fließbands echte Pionierarbeit geleistet hat, nutzt das Unternehmen nun Big Data, um mögliche Ausfälle in der hochkomplexen Montagelinie zu identifizieren – bevor sie überhaupt auftreten. Die Fahrzeugproduktion kann durch schadhafte Komponenten verzögert werden, die repariert oder ersetzt werden müssen. Die Ford-Ingenieure jetzt sofort per Smartphone-App alarmiert, wenn Bestandteile der Montagelinie auffällig langsamer werden.

So können die Ford-Ingenieure mittels Big Data Analytics eventuelle Verzögerungen im Fertigungsprozess frühzeitig erkennen und diese effizienter beheben als es bisher möglich war. Die dafür notwendigen Daten stammen von sensorbestückten Miniterminals, mit denen Ford bislang mehr als eine Million Euro einsparen konnte.

Jedes Unternehmen wird perspektivisch ihre Geschäftsprozesse daraufhin anpassen, um ein Plus an Daten zu generieren, so dass entsprechende Rückschlüsse und Handlungsempfehlungen zur Steigerung des jeweiligen Ergebnisses möglich sind. Erweiterte Analyseplattformen stellen eine Verbindung zu Live-Datenquellen und Datenbanken her, finden Beziehungen innerhalb der Daten, erstellen Visualisierungen und helfen bei der Informationsaufbereitung für die menschlichen Nutzer, die dann die richtigen Schritte durchführen können.

Big Data at Ford's Plant in Valencia Spain

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Das Beispiel des traditionsreichen Autoherstellers Ford bestätigt, dass die Digitalisierung von Geschäftsprozessen zwar ein initialer Aufwand ist, jedoch einzelne oder mehrere Kosten perspektivisch senken können. Die Tatsache, dass im Fertigungsprozess rund eine Million Euro an Kosten eingespart werden konnte, untermauert die Relevanz der Digitalisierung für Unternehmen: Jetzt gilt es anzupacken, damit der Mittelstand von diesem Beispiel lernen und eigene strategische Entscheidungen treffen kann.

Der Mittelstand kann mit einer individuellen Digitalstrategie die richtigen Schlüsse ziehen, um von der Digitalisierung langfristig zu profitieren. Mit der Expertise in der Kerntechologie von Big Data Analytics lassen sich aus Unternehmensdaten die essenziellen Hinweise erarbeiten, welche Faktoren zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle in Betracht gezogen werden sollten und welche Opportunitäten sich für Unternehmen ergeben, um ihre Geschäftsmodelle zu optimieren.

19. November 2020/von Mike Schnoor
Schlagworte: Automobil, Automotive, Big Data, Big Data Analytics, Daten, Digitalisierung, Ford, Industrie, Kerntechnologie, Sensorik, Streuverluste
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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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