Twittern mit mehreren Nutzern unter einem zentralen Account ist eine kleine Herausforderung. Wir alle besitzen ja unseren eigenen, in der Regel sehr privaten Twitter-Account. Doch in einigen Fällen verbreitet man ausgewählte Inhalte auch im Namen eines Unternehmens. In der PR nicht ganz unüblich, im Marketing ebenfalls kein Thema. Twitter ist schließlich der hochmoderne Kommunikations- und Distributionskanal für 140 Zeichen.

Auch wir zwitschern mit mehreren Personen. Üblicherweise schauen wir die letzten Tweets an, um inhaltliche Doppler zu vermeiden. Oder wir fragen nach und erkundigen uns kurz über interne Nachrichtensysteme – ja, wir fragen untereinander nach, ob der eine oder die andere schon ein Thema gezwitschert hat. Doch trotz aller Vorbereitung kann man sich nicht immer vollkommen abstimmen, wenn man in der Twittersphere herumzwitschert. Vor wenigen Minuten passierte jedoch der Fall der Fälle, die man mit allen Absprachen vermeiden will: Wir zwitscherten einen Doppeltweet!

Oje, manch einer wird jetzt laut rufen: „Da habt ihr einfach Pech gehabt!“ So ist es jetzt uns ergangen, als wir den neuen WebTV-Channel von Michael Kessler im Twitter-Account von @sevenload vorstellen wollten. Natürlich hatten wir dazu einen Blogpost geschrieben, um die Neuigkeit inhaltlich auszubauen. Twitter durfte selbstverständlich nicht fehlen. Weil wir unseren Nutzern im Idealfall sofort über die Inhalte informieren möchten, zwitscherten wir also los. Und nur mit einem Unterschied von vielleicht zwei Sekunden veröffentlichten wir nach bestem Wissen und Gewissen die Neuigkeit.

Nun gut. Weil wir offen damit umgehen wollen, wie wir uns allesamt auch persönlich in Social Media positionieren, möchte ich auch diesen inhaltlich doppelten Tweet nicht aus dem Twitter-Account von @sevenload löschen. Letztendlich fliegt er nach kurzer Zeit aus der Timeline heraus, bei den Followern dürfte das ebenfalls zu keiner großartigen Wahrnehmungsverschiebung führen.

Vielleicht fragt sich der eine oder andere Nutzer, wie wir Twitter befeuern. Das ist relativ einfach erklärt, obwohl wir verschiedene Dienste dafür einsetzen. Neben dem zentralen Zugang bei Twitter setzen wir dafür CoTweet ein, so dass verschiedene Mitarbeiter einen eigenen Zugang zu unserem Twitter-Account haben. Außerdem nutzen wir die Schnittstelle von unserer Facebook-Seite, um das Veröffentlichen von Videolinks zentral zu steuern. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, das eigentliche Passwort zum Twitter-Account wissen nur wenige Mitarbeiter – und das ist auch gut so. :)

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