Was ist das schöne an den mittlerweile berühmt berüchtigten TV-Formaten, die von Vearbrechen, Mord und Totschlag handeln? Im Vorspann wird meistens derjenige gezeigt, der sterben wird, und die üblichen Verdächtigen, von denen es oft mehr als nur einen gibt, sind direkt schuldig oder in den Fall verstrickt. Meistens ist es der erste Verdächtige, der es auch war.

Diesem Format folgen fast alle Serien, die wir hier einmal rekapitulieren: CSI, CSI: NY, Criminal Intent, Profiler, Medical Detectives, Crossing Jordan, Medical Investigation, Navy CIS – herrlich blutig, herrlich verwest, herrlich ekelig. Entweder als fiktionale Serie (manchmal basierend auf echten Kriminalfällen), als Dokutainment TV oder skurille Reality Show getarnt gehen diese Formate auf „Kundensuche“.

Der Kunde Zuschauer ist dabei der dumme, denn es gibt immer mehr und mehr von diesen TV-Formaten, die bei der besten Kuschel oder Knabberzeit über den Bildschirm flackern. Da verliert man schon die Lust auf alles. Was tut man nicht alles für die Freundin und erträgt diesen ekelhaften Krimskrams, eine Subversion der Realität, wenn man doch nur eine glückliche Beziehung miteinander führen möchte, und die Interessen des anderen wahren will?! :)

3 Kommentare
  1. Torben sagte:

    Aber Mikey,

    wie du vielleicht wissen tust, sind CSI-Formate sonst wie erfolgreich und die Einschaltquoten-Renner schlechthin. Mit anderen Worten, deine zart besaitete Seele ist wohl eher das Problem, als die Ignoranz der Sender. Oder warum denkst du, dass nun auch ProSieben mit Medical Investigation einen „nachlegt“. Na klar, weil das Programm-Portfolio einfach nicht komplett ist und daher die „Kunden“ lieber auf Vox oder RTL umgeschaltet haben…;)

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