Mal ein anderer Anfang für den Morgen. Ich erfuhr am Mittwoch von einem Brain Brunch über meine Heimatstadt. Die Region Flensburg ist als nördlichster Wirtschaftsraum von Deutschland mit einer Arbeitslosenquote von 14,1% (PDF) für die Zukunft nicht gut gerüstet, jedoch bietet die Region als Universitätsstandort im Bereich der Managementausbildung und der Tourismusbranche einige Chancen für Unternehmen, sich in diesem Standort zu etablieren. Auch nach dem Abzug der Bundeswehr sind genügend Nichen und damit verbundene Absatzmöglichkeiten vorhanden, um nicht nur auf lokaler Ebene durch Tourismus sondern vielmehr auf internationaler Ebene durch die noch vergleichsweise wenig vorhandene Kooperation nach z.B. Skandinavien zu agieren. Gewiss ist diese Kooperation existent, jedoch im Vergleich zu anderen Grenzregionen nicht ausgebaut. Wer auch aus der Region stammt und Lust auf einen Brunch mit diesen Themen hat, sollte sich vorher anmelden und natürlich auch vorbeikommen. :)

Hier die Termininformation bezüglich der Veranstaltung zur Vision 2005: Im „Brain Brunch“ – ein Frühstück für Wirtschaft, Wissenschaft und Studierende- werden mögliche Zukunftsperspektiven und Attraktivitätsansprüche des Standorts Flensburg thematisiert. Es referieren u.a. Prof. Dr. Mike Friedrichsen von der Professur für ABWL insb. Medienmanagement an der Universität Flensburg, Dr. Michaela Oesser von der WTSH und Harald Markvorsen, Vorstand BDS.

Brain Brunch: Entrepreneurship und Innovation
03. Mai 205, Beginn: 09:00 Uhr
Veranstaltungsort: Universität Flensburg, Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg

Auf der anderen Seite muss ich aber nachfragen, was hier Eure Meinung und Erfahrung von Grenzregionen (speziell Flensburg) ist. Seht ihr Chancen, um diesen schwächeren Wirtschaftsräumen wirtschaftlich zu helfen? Gibt es schon vorhandene Lösungen aus anderen Regionen Deutschlands, die hier ansetzbar sind? Vielleicht ergibt dies auch eine schöne Diskussion in den Kommentaren…