Was wir alle hier treiben beinhaltet einen positiven oder negativen Effekt. Je nachdem wie man sich in der Öffentlichkeit des Internets äußert, kann der Flügelschlag eines wunderschönen heimischen Schmetterlings den tosenden Orkan in den USA auslösen. Nein, nicht Asien, weil dies hier nichts mit den Tsunamis oder üblichen Stürmen der Region zu tun hat, sondern anders, denn bald könnte es nach dem Willen von vielen Unternehmen und dabei auch die Multi-Nationals wie folgt aussehen:
Man steht förmlich im Walde und kann keine Bäume sehen, den Wald aber schon. So wird sich ein Blogautor fühlen müssen, während das eigene Werk mit vielen anderen Blogs im Internet zu finden ist (= der Wald), aber einzelne herausstechende journalistische Arbeiten dieser Blogs (= die Bäume) nicht finden kann.
Warum sollte man die Arbeit anderer nicht finden? Online-Journalismus in der modernsten Form in Konkurrenz oder Kooperation mit den traditionellen Journalisten sieht man doch täglich im RSS-Dschungel vorbeirauschen.

Drei Blog-Sites, die Informationen über Produkte verbreiteten, die bei der Computerfirma Apple noch in der Entwicklung sind, sollen einem kalifornischen Richter zufolge kein Recht auf Quellenschutz geltend machen dürfen, wie es Journalisten verbrieft ist, um Informanten Anonymität garantieren zu können. Sie sollen ihre Quellen offenlegen.

Apple hat also vorerst einen Sieg für die Multi-Nationals errungen, indem diese drei Blogautoren (vertreten durch die Electronic Frontier Foundation – EFF) in Kalifornien dazu verurteilt wurden, ihre Quellen offen zu legen, werden klare Grenzen innerhalb des Journalismus gezogen. Mehr zur Klage gibt es auch im fscklog. Komme wie es komme, damit ist für mich schon klar, dass ich mir wirklich keinen IPod zulegen werde.

via: FAZ