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Hier ist kein Dejawu, sondern nur eine umgedrehte Überschrift. Ganz schlechter Stil oder perfekte Schreibe – darüber wollen wir nicht diskutieren. Stattdessen merke ich, dass ein Wochenende wie dieses mit zwei Tagen vollem Programm für das familiäre Wohlbefinden einfach nicht zu missen ist. Der urtümliche Webzwonull-Junkie wie ich es bin konnte noch nicht einmal ansatzweise an den Rechner gelockt werden, geschweige denn zum Bloggen überredet werden.

Ich habe wohl wieder eine Schreibbloggade oder brauche einfach mal ein wenig Abwechslung. Ich kann diesen Bildschirm nicht leiden hier zu Hause. Mein alter 19″ Röhrenmonitor (oder doch 21″) nervt durchaus und bringt ja schon Augenkrebs. Daher komme ich zu dem einzig sinnvollen Schluss an diesem mittlerweile frühen Morgen respektive in dieser tiefen Nacht – mehr Zeit im digitalen Stil zu verbringen ist gleichbedeutend mit weniger Lebensfreude.

Das möchte ich wirklich nur allzu laut geben: Schönen guten Abend! Um 22:15 Uhr habe ich das Internet im Prinzip das erste Mal seit heute morgen in der Zeit von 7:00 Uhr bis ca. 8:30 Uhr angehabt und muss sagen – es hat mich nichts von dem allen interessiert. Sorry!

Zusammen mit Katharina war ich an der frischen Luft morgens durch Köln Mountainbiking (ja, das geht), dann waren wir nach einer kurzen Dusche in die Innenstadt zum Shopping gebummelt – vorbei an einer Horde Demonstranten (zu der ich so einige Videos aufgenommen habe) und genoss den Abend bei Wein und Käse auf der Couch vor einem schönen Film. Mit genüsslichem süffisantem Unterton frage ich mich daher ehrlich – was geht in der Medienwelt an diesem Samstag? Einige Meldungen, auch zum Thema Flickr oder zur allgemeinen recht überschaubaren Nachrichtenlage, waren ja präsent, aber das alles hatte mich privat halt nicht im geringsten tangiert.

Herrliches Wetter, schöner Sonnenschein trotz Regenankündigung für den ganzen Nachmittag… so schön kann es sein, wenn die scheiß Kiste vom Netz weg bliebt. Aber morgen gibt’s mehr… versprochen! Ich hoffe, ihr hattet einen genauso schönen Samstag wie wir! ;)

Es ist schon eine Ewigkeit her, dass ich mich im Internet aufhielt. Seit 1997 kannte ich die ersten Möglichkeiten mit einem Internet Explorer, danach kam meine eigene Zeit mit Netscape – ab 1998 durchweg im Netz präsent. Und ich gab niemals auf mich von diesem unglaublichen Medium zu überzeugen. Seitdem wir eine Kommunikation zweiten Grades mit dem Internet erleben, war mein Feuer dafür wieder erneut entfacht. Aber jetzt bin ich aber doch ein bisschen rot geworden! Danke für die lieben Worte, Burkhard! ;)

Genau diese Mischung aus Privatem und Beruflich gemischt mit der persönlichen Note des Autors macht das Besondere eines Blogs aus. Lasst Euch also nicht verbiegen, sondern schreibt über das, was zu Euch passt. Mike ist dafür ein gutes Erfolgsbeispiel.

Ich weiß noch, dass es als „persönlicher Seelenstriptease mit Coming-Out“ betitelt wurde, dass ich vor einigen Jahren ein Weblog schreiben wollte. Ich kann auch heute nur dazu raten, zumindest in einem Blog, das auf der Kappe des als „Privatmensch“ gebliebenen Autors geschrieben wird, einfach eine Mischung von allem zu zeigen: Keine Kunst, keine Pragmatik – sondern die Echtheit der Denke des Autors ist das Kriterium, warum man Weblogs wahrnimmt. Alle Autoren haben auf sich irgendwie aufmerksam machen können – was für mich persönlich auch immer wieder hilft, mich weiter zu entwickeln. Den Blog Autoren, die ich gerne mit meinem kleinen Blogroll-Script verlinke, gebührt mein Dank – Danke für Eure persönlichen Bestnoten!