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Aufhorchen, zurücklehnen, mitlesen: Die Mehrheit der Smartphone- oder Tablet-PC-Besitzer in Deutschland kann sich ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Scheinbar freut sich die halbe Medienwelt über dieses Studienergebnis. Deutet nicht eine intensive Mediennutzung im deutschen Digitalistan vielmehr auf eine grundsätzliche Abhängigkeit vom Internet hin? Denn nicht nur bei den vermeintlich jüngeren Mobile-Nutzern, sondern quer durch alle Altersklassen zieht sich das digitale Suchtgehabe. Weiterlesen

In Anlehnung an Rob Vegas‘ Beitrag möchte ich für mich (und natürlich auch jeden anderen Leser) festhalten, dass das schöne am Web 2.0 ja wirklich auch das Networking oder die Connectivity ist. Entweder man bewegt sich sowohl als User als auch als Unternehmer/Diensteanbieter mittlerweile in der digitalen Welt, oder man lässt es zu, dass man sich auch von Auge zu Auge kennenlernen kann. Es ist eine neue Entwicklung, bei der man nicht zurückfallen darf.

Was mir bei den meisten neuen Start-Ups rund um Web 2.0 auffällt, ist leicht erklärt: Das traditionelle Versteckspiel findet nicht mehr statt. Außer es sind die großen Unternehmen oder diejenigen der älteren Schule, die sich nicht auf die User einlassen (wollen) – dann werden verschlossene Türen mit dicken Riegeln vorgeschoben, bevor der klitzekleine User überhaupt sprechen darf. Bestes Beispiel dafür, dass diese neue Connectivity sich für beide Seiten bezahlt macht, sind neben den zahlreichen Kongressen der Medienbranche auch die Blogger Treffen. Man wird füreinander bewußt, man kennt sich, und man verknüpft sich. Oftmals entstehen auch neue Chancen für einen, in einem Unternehmen auch Fuß zu fassen. Sogar die Unternehmen erhalten neue Ideen und einfach noch mehr frischen Wind.

Oder es passiert ganz genau das, was Rob mit seiner Mindtime Show gerade macht. Sei es nun, dass bei Sevenload die E-Mails bei Rob hageln – es wird für den einzelnen User alles größer, schöner und weiter werden, als dass wir es hier wohl begreifen können. Nun produziert Rob seine Show mit Nicole da Silva als Gaststar, und vielleicht sehen wir die Mindtime Show in wenigen Monaten ähnlich wie Ehrensenf es vorgelegt hatte als Bestandteil eines größeren Medienevents – endlich wird der User-Generated-Content erstellt, der miteinander verbindet und leicht zugänglich ist. Für mich als Zuschauer der Show lohnt es sich natürlich auf jeden Fall dem ganzen Spektakel zuzusehen, aber auch wohl für Rob als User und Produzent, indem er die Show mit Witz und Charme konzipiert. Soetwas liebe ich! Das ist ehrlich, offen, und zum Glück bisher nicht gekünzelt.

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass eine Reality-Connectivity neben dem „Vitamin-B“ und Networking das Web 2.0 auch lebendiger macht. Da jeder ein Teil des Ganzen ist – ganz getreu dem Sinne des Citizen-Media Journalismus, passiert mehr als nur eine grobe Produktion von Medieninhalten. Solange bei vielen anderen Diensten diese Connectivity fehlt, werden sie sich nicht weiter entwickeln können. Mich beschleicht das Gefühl, dass irgendwie etwas großes auf uns alle zukommen wird… (und nein, ich habe keine Drogen zu mir genommen – nur zwei Iced Caramel Macchiatto!)

Stolpersteine werden einem oft in den Weg gelegt, und viele Unternehmen erkennen noch nicht das Potential von dem magischen „Web 2.0“. Heute gibt es ein wenig schöne Lektüre der traditonellen Medien, die man sich selbstverständlich ansehen sollte: