Am Dienstag Abend beschloß ich endgültig aufgrund des schönen Wetters an den Tagen zuvor den Mittwoch zu nutzen um eine Fahrradtour zur Geltinger Birk zu unternehmen. Geplant war, dass ich um 6.00 Uhr aufstehe und dann nach dem Frühstück usw. losfahre. Da ich aber bereits ein wenig früher wach, ging die Fahrt bereits für kurz nach 6.00 Uhr in aller Frühe los. Zunächst nahm ich die B199 Richtung Gelting raus. Die Geltinger Birk erreichte ich dann gegen 8.00 Uhr morgens mit herrlichem Sonnenschein über ein Örtchen namens Falshöft. Auf der halben Strecke hatte ich schon fast Befürchtungen, dass ich aufgrund eines platten Reifens es nicht schaffen würde, da ich mir einen fetten Glassplitter direkt ins Profil reingefahren habe. Glücklicherweise habe ich es rechtzeitig bemerkt und konnte ihn rausziehen bevor er den Schlauch selber in irgendeiner Weise beschädigen konnte.

Angekommen in der Geltinger Birk machte ich erstmal ein wenig Pause und meine kurzen Sachen kamen komplett zum Vorschein. Die Fahrt durch das Naturschutzgebiet selbst ließ ich relativ ruhig angehen mit dem ein oder anderen Photostop. Ansonsten genoss ich die Ruhe und das, was mir die Natur dort sonst noch dort zu bieten hatte. Da die Geltinger Birk nicht allzu groß ist wie ich feststellte, konnte ich mich gegen 9.00 Uhr gemächlich wieder auf den Heimweg machen. Den Rückweg trat ich über den Ostseeküsten – Radweg an und die Sonne brannte mittlerweile. Also mußte zwischendurch noch Sonnencreme aufgetragen werden. Und so genoß ich dann die teilweise hügelige Fahrt Richtung Flensburg.

Der Rückweg verlief ohne Probleme und erstaunlicherweise recht zügig. Ich stellte auch erstaunt fest, dass der Ostseeküsten – Radweg doch so einige schöne Abschnitte hatte. Leider konnte man nicht von jedem Abschnitt aus das Meer bewundern, aber man kann eben nicht alles haben. Jedenfalls schaffte ich es nach gut 95 km wieder gut in Flensburg gegen 12.00 Uhr mittags anzukommen. Dort hieß es dann erstmal: Mittagessen.

Dies tat ich dann zusammen mit Mike im Kritz – das tat gut nach so einer Tour. Im Endeffekt bin ich ansonsten auch selbst erstaunt über meine Leistung und das ich doch so fix war. Meiner Berechung nach hätte ich mindestens 1-2 Stunden länger unterwegs sein müssen, aber das passte auch so schon. Abends bin ich jedenfalls totmüde eingeschlafen zumal ich ja auch Donnerstag wieder einigermaßen fit sein mußte für den Next10Years Kongress von SinnerSchrader in Hamburg.