Mike Schnoor
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Schlagwortarchiv für: Internet

Termine und Termine

Medien

Den ganzen Tag von der einen im schnellen Wechsel zur nächsten Thematik – die Spuren sieht man immer deutlicher, denn einige Sachen kann ich nicht wie geplant realisieren. Dazu gehörte für heute der Webmontag in Frankfurt – I’m sorry but I’ve had some other things to do! Aber dennoch hoffe ich morgen auf ein paar interessante Gespräche im frischesten Event der KIU – Kölner Internet Union:

Nach der Winterpause im Dezember ist es wieder an der Zeit alte Kontakte zu beleben und neue Verbindungen zu knüpfen. Deswegen lädt die KIU diesmal in das „Si Claro“ ein. Wir sind für das neue Jahr auf der Suche nach einer Location bei der man sich gut unterhalten kann, die vernünftige Preise und auch kleine Gerichte zur Auswahl hat. Das „Si Claro“ bietet einige Vorteile und ist leicht zu erreichen.

Ich bin gespannt, zumal ich bei Qype das Si Claro nicht finden konnte und weil mir ja von gewissen pl0ggies der Treff der KIU empfohlen wurde. Reinschnuppern lautet die Devise! ;)

29. Januar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-01-29 23:49:522007-01-29 23:49:52Termine und Termine

Die Seuche Internet

Medien, Politik

Den Regeln zum Trotz stellt sich das Internet und die an seinem Fortbestand beteiligten Personen öfters gegen die Traditionen, wie sie in der Medienwelt herrschen. In Bezug auf die jüngsten Entwicklungen, dass das berüchtigte „Saddam Hanging“ Video im Internet zum Download angeboten wird, keimte jedoch der Begriffsstimulus „Seuche Internet“ durch die SZ auf.

Die Seuche Internet garantiert, dass die Bilder auf immer abrufbar sein und – so weit der Begriff in diesem Zusammenhang erlaubt ist – kulthaften Status annehmen werden.

Ich persönlich befürworte keinesfalls die Distribution von solchem Material, aber die durch die Medien ursprünglich in Szene gesetzte redaktionelle Sichtung, Kontrolle und Wahrung von allgemein anerkannten Prinzipien sind allesamt unlängst „de facto“ vorbei. Was für ein Wortspiel. With all due respect to the mainstream media houses – die Zeiten ändern sich.

Allein ich bestimme mittlerweile, welche Inhalte ich konsumiere. Die Auswahl und Sichtung des Materials geschieht in der Zeit, die ich früher zum Zeitungslesen oder Fernsehen nutzte. Informationen erreichen mich viel schneller als die kollektive Massenbefriedigung eines Leitmediums. Die gesamte redaktionelle Kompetenz obligt hier also dem Individuum, welches sich im Citizen Media Journalismus der modernen Web 2.0 Softwareapplikationen eigenständig bewegt und zurecht findet. Stellt dieses Individuum sogar seinen eigenen Inhalt in dieses Netz mit ein, prosumiert er konsequent mit allen anderen Teilnehmern. Nun frage ich mich jedoch – ist das schlimm? Oder ist es nur dann schlimm und rechtfertigt einen journalistischen Beitrag, wenn es um etwas ziemlich ekelhaftes, nicht alltägliches und oben drein abscheulich groteskes Bild- und Tonmaterial dreht?

Ganz klar – das besagte Video kann und muss nicht als Appetizer zum abendlichen Unterhaltungsprogramm beitragen. Nur weil es eine Person ist, die die Menschheit so stark beeinflusst hat, muss man diese Aufnahmen nicht der öffentlichen Informationsgeilheit präsentieren. Aber wir sind ja keine Richter und möchten auch nicht richten – das Urteil bildet sich jeder selbst. Persönlich erwarte ich in Zukunft, dass immer mehr Grenzfälle der Informationsbefriedigung und -geilheit auftauchen und so die Massen und Medien aufeinander los lassen. Gestehen muss ich jedoch eines: Die Exekution selbst wurde medial zerfleischt und die Reaktionen sind genau das Gegenteil von dem, was sich gewisse Politiker und mächtige Menschen erhofft hatten – und auch ein perfektes Beispiel für die Machtlosigkeit der großen USA und der Regierung im Irak, die es nicht geschafft hatten, ein verdammtes Handy einzukassieren, so dass so eine Aufnahme nicht gemacht werden konnte.

4. Januar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2007-01-04 23:53:382007-01-04 23:53:38Die Seuche Internet

Speed mit A-DSL

Social Media

18MBit sind schon was feines für privates Surfen. Vor allem wirkt es sich ungemein schnell aus, weil Netcologne gleich 200 Meter entfernt einen Shop hat, in dem höchstwahrscheinlich auch ein wenig Infrastruktur hinterlegt ist.

Ich habe vor wenigen Minuten meine heiße A-DSL Leitung von Netcologne angeschmissen. Ob das Flackern der Lampe in der Küche etwas damit zu tun hat? Glüht schon die Leitung? Selbst die Seiten hier vom Blog in der WordPress Administration bauen sich unglaublich schnell auf. In Flensburg hatte ich bisher mich mit einer 4MBit Leitung begnügt, doch diesen Geschwindigkeitsrausch… wow!

Ich bin überzeugt davon, dass Deutschland flächenddeckend mehr Breitbandanschlüsse braucht, damit alles und jeder dieses Erlebnis genießen kann. Internet als Erlebnis. Wahnsinn!

26. Oktober 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-10-26 19:51:532006-10-26 19:51:53Speed mit A-DSL

GEZ für PC

Medien

Warum soll ich eigentlich für meinen PC, der in unserer Informations- und Wissensgesellschaft einen unabdingbaren Faktor des alltäglichen Lebens symbolisiert, eine Gebühr zahlen? Wieso wird für das technische Gerät, was höchstwahrscheinlich viel öfter als alle anderen Geräte in sowohl privater als auch arbeitstechnischer Natur genutzt wird, bestraft werden, nachdem ich schon einen Großteil meines Geldes an Steuern hier und da an den Staat* abgegeben hab?

Wenn ich mit dem „Internet-Computer“, wie es mittlerweile so lustig im politischen Fachjargon heißt, überhaupt über meinen Internet-Anschluss in den Genuss kommen sollte, das Programm der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zu empfangen, würde ich sogar gerne dafür bezahlen. Doch die Qualität ist leider immer noch sauschlecht. Und nebenbei habe ich besseres zu tun als den lieben langen Tag die Glotze laufen zu lassen. Wozu auch – ich habe mich seit Jahren davon innerlich schon verabschiedet, überhaupt den Fernseher in Sinne des durch den Rundfunkstaatsvertrag initiierten Grundversorgungsauftrags zu nutzen. Die Argumentation, dass man Internet-Radio hören kann, ist sicherlich ganz schön – doch wenn ich Radio hören möchte, tue ich das allerhöchstens nur während einer Autofahrt.

Ich verweigere mich der Grundversorgung durch kommerzialisierte öffentlich-rechtliche Sendeanstalten. Das was die Herrschaften so allerliebst produzieren und zusammenstellen, um mir einen von ihnen selektierten Medieninhalt zu präsentieren – das können wir mit den „Internet-Computern“ schon mittlerweile eigenständig ohne euch. ;)

* Gewiss ist jedem klar, dass der Staat den Bürger besteuert. Die Sendeanstalten stellen aber eine gebührenfinanzierte Körperschaft bzw. Anstalt des öffentlichen Rechts dar und sind natürlich nicht der Staat. Doch wenn die GEZ vor der Besteuerung abgezogen werden würde, wäre das nicht für uns Bürger günstiger, da man sich damit im Prinzip nicht plagen würde, sondern eher der Staat nur ein klein wenig sein Budget geschmählert bekommen würde?

13. September 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-09-13 18:53:232006-09-13 18:58:11GEZ für PC

Zukunftsmusik: Deutschland ist Online

Medien, Politik

Nach dem Prinzip „Masse statt Klasse!“ vollzieht sich ein Wandel in Deutschland: Die Bürger sind im Netz. Oder mit anderen Worten gesagt – laut der aktuellen ARD/ZDF-Online-Studie 2006 ist die Mehrheit der deutschen Bundesbürger mit insgesamt 60% der Gesamtbevölkerung der Erwachsenen um weitere 1,1 Millionen Menschen online. Interessant an dieser Entwicklung ist zumindest, dass nahezu jeder vierte Internetnutzer zumindest gelegentlich Videos im Netz anschaut oder eine Liveübertragung über dieses Medium mitverfolgt. Der Anteil der Abonnenten von Online-Radioprogrammen oder Nutzer von Audiodienstleistungen (z.B. MP3 Downloads) ist mit 40% relativ hoch.

Erschreckend jedoch ist, dass Podcasting nur von 6% der Internetnutzer aktiv genutzt wird. Bedenkt man jedoch, dass in den vergangenen Jahren diese Form der Medienkommunikation gänzlich nicht in den Studien vertreten war, ist es jedoch ein kleiner Erfolg.

Thematisiert man die Entwicklung unter der Betrachtung von weniger strengen Gesetzmäßigkeiten, wie es eine statistische Untersuchung bzw. Studie erfodert, lässt sich folgende Entwicklung vorhersagen.

  • Der Internetnutzer wird weniger Fernsehen, die Reichweite des Internets wird somit steigen.
  • Das Fernsehen wird Marktanteile verlieren, die Werbeeinnahmen werden durch die sinkende Reichweite ebenfalls sinken.
  • Die Internetunternehmen werden neue Geschäftsmodelle realisieren, welche zu einer weiteren Festigung des Marktes dient.
  • Die TV-Sender und die dazugehörigen Medienunternehmen werden versuchen, ihre Bestreben nach einer (neuen) Regulierung des Internets zu verstärken, um diese wachsende Konkurrenz zu reglementieren.
  • Eine Medienlobby wird stillschweigend gegründet, um die Interessen der privaten Medienunternehmen auf politischer Ebene zu vertreten und um diese Regulierung zu fördern.
  • Chancen und Potentiale werden in der nahen Zukunft für Internetunternehmen vermehrt aufkommen, die Internetunternehmen werden noch stärker in die alten (Zuschauer-)Märkte eindringen und trotz des Lobbyismus die Medienunternehmen in einen Verdrängungswettbewerb drängen.
  • Das neue Medienunternehmen ist ein Internetunternehmen, welches sich der technischen Möglichkeiten des Internets und des TV-Programms annehmen wird.

Wenn man nun bedenkt, dass diese Nutzer immer mehr zu den „freien Anbietern“ im Netz wechseln, also zu den Dienstleistern von Bild- und Videoübertragung, bleibt also nur noch abzuwarten, ab wann ein (erneuter) Aufschrei durch die Medienunternehmen unserer Zeit hallt: Meiner Meinung nach wird das Internet dem Radio und Fernsehen zahlreiche Zuschauer und damit Sendeanteile abknöpfen. Das Web 2.0, fast sogar das damit verbundene Theoretikum „Web 3.0“ mit seinen hochgradig interaktiven und personalisierten Nutzern, wird seinen Beitrag dazu leisten, um eine solche Entwicklung zwar nicht heute, aber dennoch vielleicht morgen oder in den kommenden Monaten einzuleiten. [via Golem]

5. September 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-09-05 11:28:552026-06-06 11:24:36Zukunftsmusik: Deutschland ist Online

Internet und Geschwindigkeit

Medien

Die Macht des Internets ist ein unglaublicher Sog, der einen doch ziemlich tief in den digitalisierten Wahnsinn treiben kann. Zu Hause nutzen wir eine schöne A-DSL Leitung und unser WLAN Netz. Hier im Urlaub schaut es ja anders aus. Man braucht Geduld, Hingabe, ja ein wenig Inspiration.

Aber seit ungefähr 30 Minuten (plus minus 5) aktualisiert sich schleppend meine komplette RSS Feed Liste – und es nimmt kein Ende. Die E-Mails über den Webmail-Client bauen sich derweil nur im Minutentakt auf. Jedwede Internetseite braucht mindestens zwei Minuten, falls man nicht vorher frustriert auf JavaScript per manueller Deaktivierung verzichtet. Selbst einen Blogeintrag an den Server zu schicken fraß auch fast eine Minute der kostbaren Zeit. Die Bestellung eines neuen Buches über Amazon dauerte durchweg 10 Minuten vom ersten Klick bis zur endgültigen Auftragsbestätigung.

Wie schön es doch ist, immerhin über eine Verbindung mit dem Modem zu verfügen. Man ist dann nicht ganz abgekapselt im Urlaub! Und ich gestehe: Ich bin ein Mensch mit ausgebrochener Mediensucht! ;)

17. August 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-08-17 18:14:272006-08-17 18:14:27Internet und Geschwindigkeit

Präsenz zeigen mit Web 2.0

Medien

Stolpersteine werden einem oft in den Weg gelegt, und viele Unternehmen erkennen noch nicht das Potential von dem magischen „Web 2.0“. Heute gibt es ein wenig schöne Lektüre der traditonellen Medien, die man sich selbstverständlich ansehen sollte:

  • absatzwirtschaft: Internet-Start-Ups: Kleiner, aber klüger
  • FAZ: Web 2.0: Das Internet ist bewohnbar geworden
11. August 2006/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2006-08-11 12:44:192013-11-20 07:49:33Präsenz zeigen mit Web 2.0
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Über mich

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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