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Wenn ich solche Videos sehe, in denen Frau von der Leyen und manch andere Lokalpolitiker auf die Pressefreiheit „verzichten“, hört bei mir das Verständnis für solche Gebahren auf. Lest bitte eurer Grundgesetz, in dem die Pressefreiheit in Deutschland fest verankert ist. Aber egal, wenn’s einem nicht passt, braucht man sich nicht darum scheren, nicht wahr?

Daher danke ich dem Team von Spiegel TV für diesen kostbaren Beitrag. Nun kann ich die Sendung am Sonntag um 22.25 Uhr bei RTL kaum noch erwarten.

Wenn die Kollegen von Spiegel Online die mittlerweile über 570 Retweets bei Rivva noch in euer neues Content-Management-System als Hinweis oder in Form eines Rankings integriert, wärt ihr wirklich einzigartig mit eurem Relaunch, der ja bereits in den einschlägigen Medien kritisiert und hochgelobt wurde. Das gäbe diesem Video und natürlich jedem anderen Artikel noch eine sehr prägende Würze.

Ich habe mich bisher nicht zu dem Thema in meinem Blog geäußert. Vielmehr habe ich auf Twitter des öfterenmeine Meinung kund getan, und es ist sicherlich erkenntlich, dass ich durchaus Bedenken gegen die „Internet-Zensur“ und die Bestrebungen von Ursula von der Leyen habe. Dennoch ist es an der Zeit, auf die „#Zensursula“ Kampagne hinzuweisen. Dass die „Zensur“ im Kampf gegen Kinderpornographie im Prinzip nur die Einstiegsbarrieren für die Perverslinge der Gesellschaft erhöht, aber keinen effektiven Schutz gegenüber den betroffenen Opfern darstellt, ist eigentlich jedem klar – nur das ist den ausführenden Organen wiederum egal, wenn es um Propaganda geht. Kein Wunder also, dass Missbrauchsopfer gegen die Internet-Zensur sind. Das sollte man nicht unter dem Schlagwort „Bedenkenträger“ eintüten und kategorisieren. Nun frage ich mich nur noch, wie die Protestaktion bzw. der Besuch bei #Zensursula in Berlin ablief…