FriendFeed accepts Facebook friend request – so kann man einen Verkauf auch bezeichnen. Facebook hat den beliebten Lifestreaming-Anbieter FriendFeed für eine nicht von offizieller Seite bestätigte Summe von 50 Millionen Dollar übernommen. Die Angestellten sollen jetzt zu Facebook wechseln, was sogar die Vermutung aufkommen lässt, dass der Deal als gewaltige Personalakquise zu werten sei.

In der Webszene konnte sich FriendFeed gegenüber manchen kleineren Anbietern im Bereich „Social Media Aggregation“ durchsetzen. Ansonsten nutzt wohl eher niemand bis auf besagte Social Media Profis die Möglichkeit des Lifestreamings seiner eigenen Inhalte. Hinsichtlich der langfristigen Erwartung an FriendFeed könnte hierdurch für viele Nutzer der Dienst unattraktiv werden.

Facebook verleibt sich also das Entwicklerteam ein, aber die Entwicklung der Plattform wird vermutlich auf „on hold“ gesetzt. Könnte hierdurch das Interesse an FriendFeed insgesamt abflauen, wenn über die Zeit hinweig kleine technische Probleme sich zu größeren Downtimes entwickeln? Oder wenn die Innovationskraft von FriendFeed durch die Übernahme des Personals leidet? Für mich wäre es bei dieser Entwicklung jedoch als Nutzer sehr charmant, wenn das Konzept von Friendfeed, einen öffentlichen Livestream anzubieten, gänzlich in Facebook integriert wird. Ohne diese unübersichtliche Anzahl an Applikationen für den einen oder anderen Dienst (wie Twitter, RSS-Feeds diverser Blogs, Bookmarks, Fotoservices und Videospielereien), die wiederum einzeln im Profil aktiviert werden müssen, ist das Leben im Netz doch schon viel einfacher…

2 Kommentare
  1. Nele sagte:

    Davon habe ich auch schon gehört. Finde es dennoch gut dass das komplette Team übernommen wurde.

Trackbacks & Pingbacks

  1. „FaceFeed“: Facebook kauft Friendfeed, Deal seit zwei Jahren vorbereitet » t3n Magazin sagt:

    […] FriendFeed sind derweil offenbar schon bei Facebook angekommen. Und wie geht es jetzt weiter mit „FaceFeed“? ReadWriteWeb gibt uns einige Antworten auf die Frage: Was könnte Facebook von FriendFeed […]

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