Mike Schnoor
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tr.im ist für immer geschlossen!

Microblogging, Social Media

Der durchaus beliebte ShortURL-Dienst „tr.im“ ist geschlossen. Dieser überraschende Umstand erreichte mich direkt, als ich selbst eine URL verkürzen wollte. Bis zum Ende des Jahres wird zumindest die Weiterleitung über bestehende ShortURLs aufrecht erhalten, danach wird der Dienst komplett eingestellt und vom Netz genommen.

  • Statistics can no longer be considered reliable, or reliably available going forward.
  • However, all tr.im links will continue to redirect, and will do so until at least December 31, 2009.
  • Your tweets with tr.im URLs in them will not be affected.

Scheinbar konnte das tr.im-Team keinen potentiellen Investor von dem Dienst überzeugen, zudem auch kein Geld mit dem Kürzen von URLs verdient werden kann. Seitdem bit.ly sich auch bei Twitter durchgesetzt hat, gebe es keinen Anlass für tr.im auf dem klar abgesteckten Markt weiter zu kämpfen. Persönlich hatte ich mich für tr.im entschieden, vor allem weil ein Zeichen gegenüber bit.ly eingespart werden konnte. Der König ist tot, es lebe der König – in diesem Fall ist dies bit.ly.

10. August 2009/von Mike Schnoor
Schlagworte: bit.ly, Microblogging, ShortURLs, Social Media, tr.im, Twitter
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo-1.webp Mike Schnoor2009-08-10 11:19:462009-08-10 11:19:46tr.im ist für immer geschlossen!
6 Kommentare
  1. Tobias sagte:
    10. August 2009 um 18:05

    „Persönlich hatte ich mich für tr.im entschieden, vor allem weil ein Zeichen gegenüber bit.ly eingespart werden konnte.“
    Weshalb gibts eigentlich nciht genau aus dem grund einen Dienst mit 3-Buchstaben-Domain?

  2. Mike Schnoor sagte:
    10. August 2009 um 19:28

    @Tobias – Das Minimum ist zumindest zwei Buchstaben als Domainname und auch als TLD, so dass sich mindestens fünf Buchstaben für ein ShortURL-Dienst zusammenfügen müssen. Manche Landes-TLDs fordern sogar drei Buchstaben im Domainnamen, so unter anderem auch die DeNIC. Ansonsten wäre „la.de“ ein wunderbares Beispiel für einen deutschen ShortURL-Dienst.

  3. Gunnar sagte:
    10. August 2009 um 22:54

    Warum hat sich bit.ly durchgesetzt? An was kann man das messen? Ich nutze eigentlich nur tinyurl

    Viele Grüsse
    Gunnar

  4. Mike Schnoor sagte:
    11. August 2009 um 09:39

    @Gunnar – tr.im hat dies selbst behauptet: „There is no way for us to monetize URL shortening — users won’t pay for it — and we just can’t justify further development since Twitter has all but annointed bit.ly the market winner.“

    Ich hätte eventuell auch 10 Euro im Jahr für die Mehrwertdienste ausgegeben, wenn z.B. Statistiken und Geschwindigkeit noch besser gewesen wären.

  5. Gunnar sagte:
    11. August 2009 um 19:17

    Ok
    Naja, auf Statistiken setze ich nicht so großen Wert. Ich nutze einen URL-Kürzungsdienst nur für Twitter.

  6. Susann sagte:
    12. August 2009 um 09:21

    Trim ist auch mein Favorit. Wenn ich auf die Seite gehe seh ich alle URLs die ich mal getrimmt habe, seit wann sie bestanden und wie oft sie geklickt wurden – einfach Klasse.
    Und ich kann mir ne URL aussuchen – wenn vorhanden.

    Aber scheinbar macht Trim doch weiter …

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Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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