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Wen hat es eigentlich wirklich gekümmert, an einem für viele Menschen freien Sonnabend das Thema „Shutdown Day“ für sich zu ergreifen? Für unseren Teil waren wir mit weit anstrengenderen Torturen in der Innenstadt beschäftigt.

Daher können wir von uns stolz behaupten, dass wir zwei zumindest wesentlich interessantere Aufgaben lösen konnten. Mit dem erbeuteten (gekauften) Öl, frischer Anti-Pasti, Oliven, einem Stück von einem zwei Meter langen Ciabatta und echten Servietten aus Stoff genossen wir einen Tag am Wochenende wie üblich – im Prinzip ohne direkte Notwendigkeit das Netz, die Geissel der Moderne, zu nutzen. Und da zum abendlichen Fußballspiel ein echtes Bier, das Flensburger Pilsener, nicht fehlen durfte, war alles gut.

Mit anderen Worten – Shutdown Day = Shopping Day! Viel schöner kann man ein sonniges Wochenende nicht bestreiten, da die Kiste am Wochenende sowieso nicht im Fokus steht.

Ganz nebenbei: Die Medien hatten sich am Shutdown Day so richtig ergötzt – Wer aber einen Webserver für soetwas ausmacht, der gewinnt nicht viel Ruhm und Ehre, sondern verliert richtig viel Kohle, die bei einer solchen lustigen Aktion durch fehlende Werbeeinnahmen oder sonstige Rahmenbedingungen flöten geht – außer es handelt sich um private Webseiten-Bräuche…