Mike Schnoor
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Learning by fallling on the Fresse

Blogkultur, Medien

Das in der Überschrift provokativ eingespielte Prinzip funktioniert anscheinend tadellos bei der Readers Edition. Herzlichen Glückwunsch zum Arroganz-Award! Wer es besser weiß als die Blogosphäre, der fällt halt richtig dick auf die Nase, wenn man einen Kommentar, der als manueller Trackback funktioniert und damit bei unsereins Gang und Gäbe ist, nachträglich per administrativem Recht ausbessern will und dabei gleichzeitig nur von purer Arroganz strotzt, indem man den Autor besser belehren will? Nein, liebe Readers Edition Moderations-Gruppe, so geht das nicht. [via ix]

12. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-12 19:01:192007-02-12 19:02:48Learning by fallling on the Fresse

Gedanken zum WeblogCamp@CeBIT

Events

In wenigen Wochen startet das erste offizielle WeblogCamp auf der CeBIT 2007 am Sonntag, den 18.03.07 in Hannover. Ganz im Stil eines Barcamps soll es im Rahmen der größten deutschen IT-Fachmesse ablaufen, indem sich Blogger, Nicht-Blogger, Webzwonuller und Nicht-Webzwonuller und das normale Volk miteinander auf ein Meet & Greet zusammenkuscheln. Ganz ähnlich eines Barcamps? Ich sehe das anders und möchte einmal die Punkte ansprechen, die mir nach mehrmaligem Lesen der Zusammenfassung des Wikis aufgefallen sind.

1. Zugangsbeschränkungen durch CeBIT-Eintrittskarten
Mit allem Respekt, aber warum muss ich mir für ein Barcamp eine Eintrittskarte kaufen? Der Grundgedanke eines Barcamps ist doch durch folgende Zeilen definiert:

Barcamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz (engl. Un-Conference), die aus dem Bedürfnis heraus entstanden ist, dass sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen, und Interaktion der Teilnehmer untereinander.

Die CeBIT ist ein hochgradig offizieller, powered by, sponsored by Event. Da hat ein Barcamp nichts zu suchen, wenn es daran gekoppelt ist, sich mit einem Preis X für die üblichen Besuchereintrittskarten der CeBIT ausstatten zu müssen, nur um daran teilnehmen zu dürfen. Die Vergabe von Gastkarten, was ich jetzt als freien Eintritt verstehe, ist sowieso ein wenig hinderlich:

Ganz nach dem Motto „First Come, First Serve“ werden diese unter den ersten 25 Referats- und Referentenvorschlägen (hier zählt der Vorschlagende!) verteilt. Jeder Vorschlag zählt aber nur einmal!

Jeder Besucher eines Barcamps – auch unter welchem Namen oder unter welcher Identität es läuft – sollte das Recht haben, ohne Eintrittsbarrieren an dem Event teilnehmen zu dürfen.

2. Missbrauch des Logos
Ich sehe leider zwanghaft einen möglichen Trugschluss, dass ein Barcamp neuerdings innerhalb des Logos einen Sponsor findet. Erstmalig ist das meiner Erfahrung nach der Fall, dass Sponsoren wie hier die CeBIT in einem Barcamp Logo auftauchen. Gibt es da nicht irgendwelche Urheberrechte, die just in diesem Moment ziemlich stark verletzt wurden, weil es eine Kommerzialisierung des freien Barcamps ist?

3. Teilnehmer und Organisation
Sicherlich gebührt dem einen und anderen Kopf ein gehöriger Respekt, ein Barcamp zu organisieren und komplette Veranstaltungsräume auszustatten – in diesem Fall sind es Thomas Koch und Björn Negelmann. Klar, die Arbeit muss honoriert werden, aber in welchem Rahmen läuft das denn ab? Die Teilnehmerliste zeugt ja bereits von einigen hochkarätigen Anwesenden – insgesamt 14 Stück derzeit. Ich selbst habe mich ursprünglich auch dort eingetragen wollen, aber sehe von einer Anreise dafür aufgrund der negativen Belastung einer CeBIT-Veranstaltung ab. Wie heißt es doch so schön?

Teilnehmer müssen entweder eine Präsentation oder eine Session abhalten oder aber bei einer mithelfen, oder sonstwie als Freiwilliger zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.

Sofort bin ich dabei, helfe auch als Freiwilliger gerne oder halte schlimmstenfalls einen Vortrag, doch im Rahmen der CeBIT wirkt ein Barcamp verloren. Nebenbei gefragt: Wer sponsort denn das Essen, die Getränke, den Eintritt (siehe oben) und so einiges mehr? Wer nimmt denn überhaupt teil? Kann ich die normalen CeBIT Besucher und die Aussteller, die mir mit irgendwelchen Flyern und Katalogen die Taschen vollstopfen wollen, von den Barcamplern trennen? Bekommen wir dafür spezielle T-Shirts, wird es ein abgeschlossener Raum sein? Ein Separé vielleicht?

Subjektives Fazit
Das WeblogCamp@CeBIT ist meiner Meinung nach kein Barcamp, sondern lehnt sich ziemlich ungeschickt an ein funktionierendes Prinzip an. Mich ärgert sowas. Wenn jemand die „ZeBIT“ macht, würde derjenige doch sofort von allen Ecken und Enden her mit Boshaftigkeit beschossen werden. Barcamps sind Barcamps und keine beschönigenden Extras für schon enorme Veranstaltungen wie die CeBIT. Ich koche ja auch nicht in Nachbar’s Küche… oder anders gesagt: Das WeblogCamp@CeBIT ist voll am Kerngedanken und am Web 2.0 vorbei geschliddert.

Dennoch freue ich mich auf jedweden Dialog! Ein Thema wie dieses muss man ja schließlich diskutieren – ich bin gespannt ob sich hier auch öffentlich dazu getraut wird, denn Blasphemie ist hier nicht gesäät. Meine persönliche, kritische Beobachtung ist durchaus mit seiner provokanten Art gewollt, eine kontroverse Diskussion anzuregen… ;)

11. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-11 23:13:082007-02-12 21:58:21Gedanken zum WeblogCamp@CeBIT

joinR ist Public Beta

Social Media

Es ist wahr – joinR ist endlich Public Beta. Das Team um Philipp bietet eine Social Community Webseite an, damit sich die Massen, Horden, Heerscharen von Menschen jetzt zur Selbstgestaltung und zum Knüpfen von sozialen Kontakten ihre persönliche Webseiten und Profile erstellen können.

Na dann mal los! Damit ist die Closed Beta der vergangenen Tage und Wochen wohl vorbei. Mein Profil bei joinR gibt es unter mike.joinr.de – endlich konnte ich meinen Vornamen ohne Probleme registrieren! Erster! Wehe, der taucht hoch in Google auf… dann gibt’s Saures! ;)

11. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-11 13:58:222007-02-11 14:24:14joinR ist Public Beta

Kein Kopierschutz mit EMI

Medien

Die Nachricht erreichte mich soeben direkt und unverblümt: Laut einem Bericht der New York Times ist es ziemlich wahrscheinlich, dass die EMI demnächst im Internet ihre vertriebenen Werke wieder ohne Maßnahmen zum Kopierschutz anbieten wird. Was für eine Freude! (Hinweis: Der Artikel handelt von digitaler Musik, die via DRM geschützt werden kann.)

Es bleibt also abzuwarten, ob jetzt eine Trendwende bei den großen Labels und Musikkonzernen stattfinden wird. Sollten sich die Unternehmen dazu entscheiden, dass CDs wieder normal in jedwedem CD-Player abspielbar sind, werde ich auch endlich wieder neue Musik kaufen.

Zur Info: Früher belief sich mein Kaufverhalten bezüglich CDs und DVDs bei bis zu 3-5 Stück pro Woche. Derzeit kaufe ich mir wenn überhaupt eine neue CD nur alle paar Monate, eine neue DVD nur 1x im Monat oder in einem Kaufrausch mal 3-4 Stück innerhalb von 2 Monaten. Und bevor irgendwelche kreativen Geister mit kranken Ideen aufkommen: Nein, von Raubkopien halte ich sowieso nichts. Es ist einfach der stille Boykott, an dem die Musikkonzerne alle selbst schuld haben.

11. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-11 00:45:442007-02-12 00:34:37Kein Kopierschutz mit EMI

Ärger mit StayFriends Newsletter

Recht

Newsletter sind wirklich etwas feines. Ich abonniere so einige, damit ich immer auf dem laufenden bleiben kann, was bei den heißesten Services im Web so alles passiert. StayFriends ist zwar nicht die Web 2.0 Applikation, aber immerhin besitzt es im Ansatz den Charakter von Social Communities. Bisher habe ich es immer geduldet, dass der eine oder andere Newsletter nicht mehr relevant für mich war, doch jetzt ist es soweit: Bei StayFriends möchte ich ab sofort nicht mehr in regelmäßigen Abständen darüber informiert werden, was in der für mich persönlich ziemlich uninteressanten Community geschieht – da passiert nämlich nichts, weil kaum einer meiner Freunde und Bekannten dort registriert ist. Für mich war es einfach direkt zu Anbeginn des neuen Jahrtausends der Service im Netz, bei dem man sich ein wenig mit Gruppenkuscheln beschäftigen konnte.

Den Newsletter von StayFriends sollte man abbestellen können. Zumindest ist dafür ein Link in der E-Mail. Dort jedoch angekommen bin ich ein wenig ernüchtert von den Auswahlmöglichkeiten – der Screenshot zeigt die magere Auswahl: Ich kann nur den Newsletter beziehen, aber nicht abbestellen!

Sorry, aber so geht das nicht. Ich habe um Löschung meiner E-Mail Adresse aus dem Newsletter binnen zwei Werktagen gebeten. Verstößt soetwas nicht gegen das geltende deutsche Recht, dass ich einen Newsletter von StayFriends zwar beziehen, aber nicht mehr abbestellen kann?

Nachtrag aus einer automatischen Antwort von StayFriends

„Lediglich unseren alle zwei Monate erscheinenden Newsletter haben wir aus zwei Gründen nicht abbestellbar gemacht. Zum einen handelt es sich um einen Info-Newsletter, der vor allem neue Funktionen erklären oder auf Besonderheiten hinweisen soll, zum anderen dient er der Kontrolle der E-Mail-Adressen. Sobald eine E-Mail nicht mehr zustellbar ist, hinterlegen wir einen entsprechenden Hinweis für den betroffenen Nutzer beim nächsten Login. So versuchen wir die Datenqualität bei StayFriends kontinuierlich zu sichern. Dieser Punkt ist für unsere Plattform von so hoher Bedeutung, dass wir uns zu dieser ‚Pflicht‘-Versendung entschlossen haben. Dafür bitten wir Sie um Ihr Verständnis.“

Dafür habe ich absolut kein Verständnis. Ihr habt noch nicht einmal das Recht dazu, meine E-Mail Adresse zu kontrollieren. Ist das nicht auch ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, indem ihr meine Daten zur Kontrolle missbraucht? Das wird bald ein Fall für die Rechtsexperten…

10. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-10 23:13:492007-02-10 23:17:32Ärger mit StayFriends Newsletter

Schockierende Details über dieses Blog

Design

Ich habe es vergessen. Vollkommen vergessen. Nachdem ich in der ersten Dezemberwoche das Layout vom MikeSchnoor.com vollständig renoviert habe, ist es mir nicht geglückt, alle Plugins und Funktionen richtig darzustellen. Keine Related Posts mehr? Keine vereinfachte Benutzerregistrierung? Keine Warnung der Spamabwehr und Moderation der Kommentare? Meine Usability geriet ja vollkommen ins rutschen… aber gestört hat es dem Anschein nach nicht viele User. Daher mein Aufruf: Welche Tools/Features könntet ihr euch hier im Blog vorstellen? Seid ehrlich! Sagt es ruhig, ich bin froh über jedes Feedback. Irgendwelche besonderen Web 2.0 Applikationen vielleicht, die quasi als Mashup oder Api mit WordPress zusammenarbeiten? Vorschläge? ;)

10. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-10 17:49:592007-02-10 17:49:59Schockierende Details über dieses Blog

Sieben Mal geblogt!

Blogkultur

Das schafft nur Robert an einem Samstag. Ich sitze hier derweil gemütlich in den Tag hinein und durchforste das Web nach brauchbarem Material, spiele ein wenig am Design einer kommenden Seite und stelle fest – sieben Blogeinträge am Samstag(vor)mittag? Zwar sind die Beiträge im Groben und Ganzen recht kurz gehalten, aber es ist doch Wochenende! Heute kein Kongress eingeplant, Robbie? ;)

10. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-10 13:33:442007-02-10 13:33:44Sieben Mal geblogt!

Randnotizen zum Bundesvision Song Contest 2007

Marketing, Medien

Es ist schon komisch und irritierend zugleich, dass der „Favorit“ als allerletzter ins Rennen steigt. Sein Song scheint der einzige zu sein, der sich über die Stimmung und die Band von allen anderen absetzen kann. Überhaupt wird Jan Delay ja als Überflieger gehandelt und gleichzeitig quotenbringend ans Ende der gesamten Show gesetzt. Drei Werbungen muss der Zuschauer durchfiebern, um mit „Feuer“ ein wenig eingeheizt zu werden.

Scheiß Kommerzialisierung der Musikkultur, mit der ja ursprünglich der Bundesvision Song Contest ins Leben gerufen wurde. Ich kann es natürlich nachvollziehen, dass die Werbeindustrie sich gerne solch einem Spektakel annimmt und der Brainpool den Event vergoldet – hin oder her, damit steht für mich doch irgendwie der Gewinner schon ab der Mitte des Song Contests fest. Jan Delay wird gewinnen, weil er dazu das nötige Charisma besitzt und rüberbringt – the best at last!

Sehen wir es so: The BSC is over! Ob er nun gewonnen hat, sehen wir in so einigen Minuten, wenn über die teure Hotline genügend Einnahmen gesammelt wurden. Enjoy the voting! ;)

9. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-09 22:24:452007-02-09 22:24:45Randnotizen zum Bundesvision Song Contest 2007

Liveblog zum Bundesvision Song Contest 2007

Medien

…fällt heute aus wegen „Is‘ nicht!“. Dafür kann man schön auf das vergangene Jahr blicken und das Archiv ein wenig durchstöbern. Viel Spaß beim Bundesvision Song Contest vom letzten Jahr!

Das ganze Medienspektakel rund um Raab’s mittlerweile dritte Anti-Eurovision Veranstaltung ist zwar ein Highlight dieses Freitagabends im deutschen TV Programm, dennoch will ich mich nicht von seiner (fehlenden?) Qualität überzeugen. Das ist jedenfalls auch mal ein Machtwort. Oder doch? Mein Laptop kann derzeit nicht in das von mir mit WPA verschlüsselte WLAN hineinluken, und so wird das bequemste Bett wohl nicht als Platz des Bloggens dienen können. :( Vielleicht finde ich ja etwas als Alternative… oder ich starte jetzt durch?

Ja, der bundesdeutsche Grand Prix geht in die dritte Runde! TV-Total.de ist mittlerweile restlos überlastet und höchstwahrscheinlich zusammengebrochen, da jeder Hans und Franz darauf hofft, die Videos auch im Netz als Livestream ansehen zu können. Würde ProSiebenSat.1 das überhaupt mitmachen? Möchte die Produktionsfirma überhaupt solche Weiterverwertung ihrer Videos sehen? Ist deshalb das Raabsche Web weg? ;)

Nein aber im Ernst – jetzt geht’s los!

…oder lieber doch nicht. Ich kenne meine persönlichen Favoriten Jenna und Ron! Das gefällt mir und ist irgendwie mein Musikgeschmack das Frühjahrs. Der Rest ist kaum für mich zielgruppenkonform, obwohl sicherlich viel Energie in die musikalische Darbietung geflossen sind – sorry, aber Musik ist entsprechend etwas für Individualisten. ;)

Nachtrag: 21:04 Uhr – Jenna und Ron singen live – mit Stimmbandkapriolen eines Teenagers und der Kraft eines einzigen quäkenden Frischlings gegenüber seiner Rotte. Mist. Immerhin steigern sich die beiden – ist wohl der größte Live-Auftritt bisher für sie… ;)

 

JETZT MIT LIVEBLOG!

MIA mit „Zirkus“ für Berlin:
Hat mich absolut kalt gelassen. Echt nicht.

D-Flame mit „Mom Song“ für Hessen:
War unspannend. Warum nur. Warum nur.

Melotron mit „Das Herz“ für Mecklenburg-Vorpommern: Ich kann mich nicht daran erinnern. Kurze Pause musste ja sein zum Bloggen ;)

Manja mit „Es ist Liebe“ für Sachsen:
War irgendwie nicht so spannend.

 
Einschub zwecks Werbeeinblendungen: Hier gibt es nichts zu sehen bis auf das Käsebrot und den Kakao.
 

B-Stinged Butterfly mit „Liebe“ für Saarland:
Finde ich schön rockig, obwohl der Text ein wenig kuschellig ist.

Jenna+Ron mit „Jung und willig“ für Sachsen-Anhalt:
Habe ich ja oben schon ein wenig kritisiert…

Beatplanet mit „Dreh dich um und geh“ für Brandenburg:
Die wirken irgendwie lustig, auch eine große Band wirkt stimmiger als ein kleines Ensemble mit minimalistischer Ausstattung. Sind es aber noch nicht…

Pohlmann mit „Mädchen und Rabauken“ für Nordrhein-Westfalen:
Ich lebe zwar hier in Köln, aber Pohlmann erinnert doch stark an Reinhard Mey. Ist bestimmt was für die Damenwelt… ;)

 
Einschub zwecks Werbeunterbrechung: Dort wird auch gebloggt und später wird hier reingezimmert.
 

Kalle feat. M.A.R.S. Allstars mit „Aber nice“ für Rheinland-Pfalz:
Nice mit Thomas D. an der Trompete? Ja das hat was, ist auch ein schöner smoother Reggae-Rhythmus. Dennoch ist diese Dotterblume am Mikrophon eine totale Niete! Frontman oder doch Frontfrau?!

Anajo feat. Suzie Kerstgens mit „Wenn du nur wüsstest“ für Bayern:
Pfiffe aus dem Publikum. Da ist jemand nicht beliebt? Kann ich nicht verstehen. Die ersten 30 Sekunden des Songs sind langweilig. Danke, wenn ihr nur wüsstet.

Oomph! feat. Marta Jandová mit „Träumst du?“ für Niedersachsen:
Ich habe nächtelang gewartet, dass diese Musik nicht spielt! Es ist ein winzig kleines Stück und nun gibt’s kein zurück mehr! Ah, immerhin ein wenig rockig und nicht so schief daneben gesungen wie einige anfängliche Versuche des Abends. Klassisch, zeitlos… irgendwie ganz ok!

Tele mit „Mario“ für Baden-Württemberg:
Uh oh ah oh… oh, leider nicht zielgruppenkonform. Dieses rollende schwoofende Lied von Mario ist bestimmt die Lebensgeschichte von einem der Bandmitglieder – not my thing.

Lea Finn mit „Ich weiß und du weißt“ für Bremen:
Die blonde Hünin erinnert mich an Alanis Morissette – vom Auftreten und vom Song her… sehr komisch. Ist sowas ein Re-Re-Covering? Ich weiß, ich weiß… ja klar, das kann ich aber nicht verstehen…

 
Einschub zwecks Werbepause: So schön kann eine Pause sein.
 

Kim Frank mit „Lara“ für Schleswig-Holstein:
Das Bilderbuch-Bundesland hat schon was feines, aber auch wenn Kim aus meiner Heimatstadt Flensburg kommt, ist er ein absoluter Looser. Was er über Schleswig-Holstein erzählt hat ist der absolute Humbug. Wir essen kein Fischbrötchen nach dem Aufstehen und bei uns gibt es auch keinen Deich – den gibt es nur bei den Fischköppen an der Nordsee. Mensch mensch, kein Wunder warum er die Schule für „Echt“ hingab. Das Lied ist im übrigen schlecht und mit miesem Geplänkel seiner Kehle vertont.

Northern Lite feat. Chapeau Claque mit „Enemy“ für Thüringen:
Yeah! Go baby go. Tanz für mich. Die Musik stimmt, aber die Stimme von der Chapeau ist so schwach wie brüstig. Der tiefe Bariton-Bass-Stimme des Leads übertönt sie bei weitem. Ein bisschen mehr Einsatz bitte!

Jan Delay mit „Feuer“ für Hamburg:
Zu dem Act von Jan Delay habe ich mir hier extra ein paar kritische Gedanken gemacht. Das Liedgut von ihm ist zweifelsohne gut komponiert, übertragen, performed und in Szene gesetzt.

Ende.

Gröhlende Zugabe für Jan Delay. Ich glaub ich werd nicht mehr… das riecht nach einer abgekarterten Show. ;) Nun wird von Raab für jeden Zuschauer erklärt, was man doch alles kann. Mit dem Festnetz anrufen, per SMS abstimmen, aber nicht mit dem Mobiltelefon anrufen. Immerhin erspart man so den Menschen ein paar zusätzliche Gebühren für die Mobilfunknetze. Das Pikante an der Situation ist ja, dass man jetzt Geotracking betreibt, um die Handynetze nach „Incoming Fire“ abzusuchen. Was für eine Entwicklung! Datenschutz! Datenschutz! ;)

Ergebnis: Oomph! feat. Marta Jandová mit „Träumst du?“ hat gewonnen! Im nächsten Jahr sieht man sich wohl in Niedersachsen…

9. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-09 20:48:132007-02-10 00:19:43Liveblog zum Bundesvision Song Contest 2007

Musicovery: Interactive Related Music Webradio

Medien

Wer gerne Webradio hört, sollte sich unbedingt mal die Oberfläche von Musicovery ansehen. Dieser auf Flash basierende Webradio-Player ist sehr intuitiv bedienbar und hat etwas einzigartiges: Interaktivität mit Related Songs – oder wie man es auch immer bezeichnen mag. Einerseits kann man auf seine persönliche Stimmung hin die Songs aus der Kombination der vier Felder Energetic, Positive, Calm oder Dark auswählen, andererseits je nach Tanzstil mit mehr oder weniger Tempo bzw. Tanzbewegungen. Das ganze wird noch über einen Zeitregler von damals bis heute reguliert und man findet seinen Musikstil. Cool!

Klar, man kann dort auch sofort etwas kaufen oder den Premiumdienst mit höherer Qualität der Songs buchen, aber die Umsetzung ist schon phänomenal. Web 2.0 sehe ich dabei jedoch nicht, weil auf den ersten Blick keine Communitylösung mit implementiert ist – wer weiß, was sich hinter dem Premiumangebot so alles versteckt…

Detaillierte Informationen finden sich bei Masternewmedia mit ein wenig mehr Hintergrund über die Entwicklungszeit der neuen Webapplikation, in der auch einige Nachteile nebst den überwiegenden Vorteilen aufgelistet werden:

 

  • There is no better way to define the style and tempo of music you want to listen to and to start listening to it instantaneously.
  • Cost is so negligible that it does not represent anymore a significant barrier to entry for new customers that have a positive user experience.
  • Payment formats make it further easy to sign-up rapidly in a number of different ways (web, phone, SMS).
  • Accessibility and ease of use are among the best among tools in this category.
  • Find your music without knowing the names of the bands, authors or songs you may want to listen to. Just set your preferences and let Musicovery do the rest for you.
  • With the micro interface Musicovery is sporting, the jump to effective mobile access via PDAs and smartphones is something power users on the go will find a no-brainer.
  • Quality of Hi-Fi paid service is good, but if you are listening through your laptop speakers or some other low-cost audio device the lo-fi free version of Musicovery could be already more than enough for you.

Cons:

  • There is no „pause“ button to stop temporarily the music.
  • As a new user when you click to Login you are offered to purchase an access code, but no information is provided as to „what“ this access code provides and for how long.
  • No Musicovery in-line help. There is no way to find out what the „Discovery“ setting exactly does or the exact terms of the paid option.
  • Even after having made a payment, you do not know exactly what the terms of the contract are and what you have paid for. An email confirmation notifies you of the successfully completed transaction but does not inform you about what access rights you have bought into and what you can do with the music you can now listen to.
  • The access code you receive back is good and valid only for 30 days after the purchase.
  • The Login button only allows you to pay for Musicovery service and to access the Hi-Fi stream. There is no username or password allowing you to access your specific account and to save settings or other preferences for future use.
  • Each time you return to Musicovery all your settings need to be reconfigured. There is no way to save one of your „presets“ or music style configuration. Next time you go to Musicovery you will need to reset all your favourite genres and tempo.
  • Musicovery defaults to a French language interface everytime you use it. You need to manually switch it to English each time you want to use it.
  • It is not easy to exclude / uncheck a specific music genre if that is the very music genre you are playing at that moment. To unselect music genres that will not be easily turned off you need to temporarily select another music genre.
  • Music trails are not infinite. They are made up of a specified number of songs. Once they have all been played the music stops and you need to make a new selection to start it again. A Musicovery music trail can have typically about 20 songs.
  • The breadth of the Musicovery music collection has still lots of margin for improvement. I have tested Musicovery for over 10 hours with different music genre combinations and way too many times I have seen the same authors and songs come up.
  • Music tracks cannot be bookmarked, nor there is any link to license / purchase / download any music track you may particularly like.

 

Letztendlich ist es immer eine Frage des Geschmacks und der Usability, was man bevorzugt – im iTunes Music Store findet sich höchstwahrscheinlich sowieso wieder jeder Track gegen Bares, wobei dann die nette „related“ oder „mood“ Aktion fehlt. Schaun wir mal, was daraus wächst – das ganze ist ja schließlich schon seit ein paar Monaten online. [via Ibo]

8. Februar 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-02-08 18:56:352026-06-06 11:47:51Musicovery: Interactive Related Music Webradio
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Über mich

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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