Ein kurzer Hinweis in Sachen Web 2.0 Event und Aktivismus: Morgen steigt der erste Teil vom Barcamp Cologne mit einer ersten abendlichen Meet & Greet Party als „Social Event“ in der TAUSEND BAR, bevor es mit geballter Kraft am Samstag und Sonntag losgeht!
Wer ist dort drüben aktuell nicht mehr dabei? Natürlich das MikeSchnoor.com Weblog – obwohl laut Technorati die Zahlen stimmen:
- Rank: 18,036 (514 links from 170 blogs)
- URL: https://mikeschnoor.com
Habe ich etwas verpasst, ist mir etwas nicht aufgefallen? Ist die Ausgabe der Schnittstelle von Technorati etwa ein wenig buggy, dass die auszuwertenden Zahlen für die „Deutschen Blog Charts“ gar nicht mehr stimmen können? Ich wäre sehr verbunden, wenn man mir hier vielleicht kurz die Hintergründe zur Berechnung erläutert… Jens? Danke! ;)
Das Bild ist im Moment vollkommen aus dem Kontext gerissen und gleichzeitig auch ein sehr alter Hut von vor einem Jahr, aber diese Vision für die Zukunft mit Google ist so einfach und damit sogar absehbar, dass es insbesondere heute mit dem Web 2.0 unglaublich interessant wirkt.
Das Original stammt von Randy Siegel [via NYT]
Ich überlegte mir noch diesen Morgen, was man sich zu Weihnachten wünschen könnte. Technische Gadgets wie der iPod oder DVDs sind natürlich immer willkommen. Der gute Klang als Ohrenschmaus ist zum Entspannen immer wichtig.
Jedoch schwebt mir dabei vordergründig vielmehr ein audiovisuelles Erlebnis vor meinem geistigen Auge. Eine zukunftsträchtige Technologie zum Einsatz im Wohnzimmer sollte für mich das nächste sein, was als private Investition getätigt wird. Bisher ist ein Fernseher mit 16:9 Format, einem DVD Player und einer Surround-Anlage das absolute Maximum an Nutzen gewesen – mehr brauchte ich nicht, zumal das Internet mein primäres Informationsmedium ist. In der Geschwindigkeit und Aktualität ist es mittlerweile unschlagbar geworden.
Wenn ich jedoch von den Anforderungen an Set-Top-Boxen bei Ibo lese, kann sich diese neue Art von Entertainment im heimischen Wohnzimmer sehr wohl sehen lassen. Neben dem hohen technischen Niveau, der Usability und dem komplett für Deutschland neuartigen Servicegedanken bei der Bereitstellung und dem Betrieb der Set-Top-Box bin ich durchaus bereit mir das Gerät zuzulegen. Ob das zurecht als „eierlegende Wollmilchsau“ bezeichnete Gerät mit den Anforderungen, wie sie Ibo anführt, auch noch vor Weihnachten auf dem deutschen Markt erhältlich ist, ist sicherlich in den kommenden Wochen zu beobachten.
Wenn das die Weihnachtskarten vom StudiVZ sind, laufen dann auch die Server mit der weihnachtlichen Lebkuchen Engine (TM)?
Nebenbei hat es einen „amüsanten“ Kommentar zu den aktuellen StudiVZ Thematiken gegeben, der vom Autor anscheinend selbst gelöscht wurde. Sehr provokativer Inhalt, den ich natürlich per E-Mail sofort erhalten habe. Es geht ja nix über Kontrolle.
Im StudiVZ kann man wunderbar nachverfolgen, wer auf dem Profil war. Ich war ein wenig überrascht von der Liste der Besucher meines Profils. Was dort für ein Fake-User unterwegs war zeigt der Zoom auf das Bild – mit Vorsicht zu genießen! Ob da jemand dahinter steckt, oder doch nur ein wichtiger Spammer, der das StudiVZ als ideale Plattform für wilde Selbstdarstellungen nutzt? Der Name „Cosimar Bingeil“ hat jedenfalls eine eindeutige Botschaft zu vermitteln… ;)
In den Zeiten der Informations- und Wissensgesellschaft ist es unabdingbar, sich schnell und effizient mit Informationen zu versorgen. Ebenfalls möchte man gelegentlich auf einer Welle mitreiten – beispielsweise durch Mundpropaganda. Ich sehe etwas und empfehle es meinen Freunden, weil ich als Person von dem Thema begeistert bin. Niemand wird jemals dieses Empfehlungsmarketing mit seinem gekoppelten Netzwerkeffekt in eine bestimmte Richtung lenken können, zumal sich die Empfehlungen in sowohl positiven als auch negativen Äußerungen darstellen können.
Word of Mouth
Die klassische Mundpropaganda gelingt immer im Freundes- und Bekanntenkreis. Speziell für das Web 2.0 gelten jedoch andere Grundlagen und Regeln, die sich durchaus drastischer auswirken können. Mundpropaganda funktioniert bei beispielsweise Weblogs auch nur dadurch, wenn man sich konstruktiv an Diskussionen beteiligt oder durch ein Thema aus der Masse hervorsticht. Wer nichts zu sagen hat, braucht nicht um den heißen Brei reden. Wer nicht zumindest einen (etwas) fundierten Background für seine Thesen hat, wird sie nicht schreiben. Anklagen kann man immer, die Behauptungen müssen jedoch belegbar sein.
Doch wie bei der klassischen Mundpropaganda muss ich im Web 2.0 von etwas begeistert sein, damit ich mit anderen mich über das Thema austausche – oder entsprechend schockiert von etwas sein und schnellstmöglich vielen Menschen vor dem Thema warne. Innerhalb von Kommentaren und Trackbacks ist so etwas auch möglich. Über das Thema Monrose habe ich entsprechenden Spam erhalten und versuche trotz entsprechender Abschreckungsmaßnahmen immer noch ein offener Mensch zu sein und mit den betroffenen Personen in einen Dialog zu gehen. Viele Menschen sehen es durchaus zu Recht anders. Mein Blog, mein Web 2.0, meins. Das Feingefühl und Taktgefühl gelten aber jederzeit, wenn man sich zu einem Thema über die Kommunikationsmittel des Web 2.0 äußern möchte – das Schreiben, Aufnehmen und Veröffentlichen von Informationen ist sehr einfach geworden. Die nachwirkenden Effekte sind sofort spürbar und beeinflussen eine Person oder ein Unternehmen in jedem Moment nach entsprechender Veröffentlichung.
Unkontrollierbare Ergebnisse
Was in dem Fall passiert, wenn jemand von der Blogosphäre unhaltbar und unnahbar zerrissen wird, haben wir schon mit dem StudiVZ in den vergangenen Wochen, ja in den letzten zwei Monaten erlebt. Keine Reaktion auf anfängliche offensichtliche Probleme, gefolgt von Kommunikationshemmnissen und letztendlich den Zustand des freien Falls (oder Kollerns) wird erstklassig durch einen sich aufbauenden Moloch von Bloggern verursacht. Menschen machen Themen, zu denen auch ich in einem gewissen Teil beigesteuert habe. Ich finde es beachtlich, in wieweit man dabei die Grenzen zwischen Unternehmen und einzelnen Menschen ineinander verwischen lässt. Wie sehen meine Leser dieses spannende Thema?
Es ist kein Einzelfall mehr, dass man sich der Öffentlichkeit so direkt und intensiv mit jedwedem Thema auseinander setzt. Und nur bei Nicht-Handeln sind die Ergebnisse für den Betroffenen ernüchternd oder vernichtend. Amüsant daran ist, dass sich letztendlich alles in einem positiven Effekt aus zahlt: Der jeweilige Pagerank und Traffic einer Webseite (bei sowohl positiven als auch negativen Berichterstattungen) wird gesteigert. Das ist immerhin etwas, was mit dem Web 2.0 funktioniert. Doch Kontrolle über diese neue Kommunikation wird es hier keine geben – und wenn, wird man sich gegen diese wie ein wildes Tier aufbäumen.
Vor wenigen Minuten erhielt ich einen Spamkommentar eines deutschen Anbieters zu dem aktuellen Thema „Monrose“. Ich bin außerordentlich guter Dinge, obwohl ich heute meine neue Richtlinien zur werblichen Nutzung veröffentlicht habe, die auch unter dem Kommentarfeld über dem Senden-Button zu finden ist. Ich schrieb daher folgende Mail an die angegebene E-Mail Adresse:
Lieber Raphael,
Du hast auf meiner Webseite www.mikeschnoor.com einen werblichen Eintrag geschrieben. Du bist laut WHOIS Informationen der Inhaber der von Dir beworbenen Webseite. Gerne kann ich deinen Kommentar mit der vollen URL freischalten, zumal Du zu folgendem Passus bei der Abgabe des Kommentars zugestimmt hast.
Werbliche Einträge sind mit Kosten von 300 Euro netto und zzgl. 1000 Euro netto als monatlichen Pauschalbetrag mit einer Mindestlaufzeit von einem Monat verbunden. Durch das Absenden Ihres werblichen Kommentareintrages bestätigen Sie hiermit, dass Sie von uns eine Rechnung erhalten werden und diese zu begleichen haben.
Möchtest Du von mir eine Rechnung über 1300 Euro zzgl. MwSt erhalten? Wenn ja, bestätige dies bitte und sie geht sofort an dich per Post raus. Wenn nein, dann lass bitte lieber diesen URL Spam in Blogs und Foren bleiben. Nur weil Du eine Domain zu einem aktuellen Thema registriert hast und meinst, dass hier irgendwelche Jugendliche am machen sind, musst Du nicht das Internet ad absurdum führen.
Ich gebe Dir den freundschaftlichen Rat: Mach sowas nicht bei den falschen Leuten, denn soetwas kann verdamt teuer werden. Wenn ich nicht so ein freundlicher Mensch mit unglaublich guter Laune wäre, würde ich in dem Fall nämlich ganz anders reagieren.
Es wäre sehr schön, wenn Du dich dazu per E-Mail äußerst.
Mit freundlichen Grüßen
Mike Schnoor
Ich bin äußerst darauf gespannt, was der junge Mann darauf zu sagen hat.
Nachtrag: Er hat reagiert – und das sogar persönlich und entsprechend positiv. Alles im Lot, alles gut. Er wollte eigentlich nur Werbung für seine Seite machen, aber das war ein wenig anders geplant. Gleichzeitig schrieb er, dass er in dieser Form seine Seite nicht weiter bewerben wird – ein sehr löbliches Verhalten. Ich bedankte mich noch mit einer E-Mail und gab noch ein paar kleine Tipps, die es zu beachten gilt…
Georg Pagenstedt, Vorstand für Technik und Finanzen der Bild.T-Online AG, verlässt laut kress das Unternehmen. In Zukunft soll er für die Tomorrow Focus tätig werden – wann genau der Wechsel stattfinden wird, ist nach den gegebenen Informationen noch unklar. Das interessante Randdetail ist, dass er schon am 14. November die Schließung seiner Blogrolle angekündigt hatte. Ob es für das Blog einen „focussierten Relaunch“ gibt? Das wäre sehr erfreulich… ;)
Ab sofort gilt folgendes für die Benutzung der Kommentarfunktionen innerhalb des Online-Angebotes „MikeSchnoor.com“.
Werbliche Einträge sind mit Kosten von 300 Euro netto und zzgl. 1000 Euro netto als monatlichen Pauschalbetrag mit einer Mindestlaufzeit von einem Monat verbunden. Durch das Absenden Ihres werblichen Kommentareintrages bestätigen Sie hiermit, dass Sie von uns eine Rechnung erhalten werden und diese zu begleichen haben.
Ich bin es leid, dass der gesunde Menschenverstand bei einigen Personen nicht vorhanden ist und alles und jeder dichtgespamt wird.
