Die Geschichte von René finde ich unglaublich traurig. Es ist schade, dass René nicht mehr seine gute Sammlung von MP3 Links zum Download anbieten darf, zumal er ja auch nur darauf verlinkt hat. Abgemahnt zu werden ist ja für Deutschland mittlerweile an der Tagesordnung, aber für soetwas wie das Setzen eines Links ist mehr oder minder kindisch und zeugt von mangelndem Verständnis für das Medium Internet. Was sich die Musikindustrie mit uns allen, die gute Musik schätzen und loben, anzustellen versucht ist eine grobe Frechheit. Nein, es ist eine Feigheit und unwürdige Perversion von einem durch schleichendes Marktversagen geprägten Schleimpropfen namens Musikindustrie. Daher unterstütze ich auch den offenen Brief von Johnny, der sich keinesfalls an den Schleimpropfen richtet, sondern an alle Musiker und kreativen Köpfe, die leider immer noch der Musikindustrie ein Produkt liefern. Das ist die richtige Reaktion.
Angeregt durch die Diskussion im RA Blog wundere ich mich, was ihr alle so einsetzt.
- Das Urgestein – Bad Behavior
- Die Killerapplikation – Spam Karma 2
- Der Hausmeister – Akismet
- oder das Plugin vom Hausmeister für die Killerapplikation
- oder die individuelle Kombinationen der obigen Plugins?
Ich selbst habe den dritten Fall gewählt: Spam Karma 2 mit dem SK2 Akismet Plugin. Es erleichtert mir einfach die Arbeit, es ist nur ein Plugin (mit Sub-Plugin – wie auch immer) und so weniger Klicks zum administrativen Aufwand! ;) Wie schauts also bei euch aus, liebe Leser?
In wenigen Minuten beginnen die Managementtage Flensburg 2006 an der Universität Flensburg. Wir sind natürlich auch live dabei, und werden versuchen von den Keynotes des heutigen Abends und der Podiumsdiskussion einige interessante Aspekte aufzugreifen und hier zu verwerten. Es ist bestimmt hoch interessant. Weitere Details folgen also im Laufe des Abends an dieser Stelle.
19:08 Uhr
Unser geschäftsführender Direktor Prof. Dr. Holger Hinz stellt eine recht drollige und witzige Powerpoint-Präsentation vor, bei der alle beteiligten Professoren mit kleinen Sprechblasen und einem zynischen Kommentar darstellt. Sehr amüsant!
19:00 Uhr
Und mit den Grußworten unseres Rektors, Prof. Dr. Heiner Dunckel, beende ich diesen kurzen Einblick. Ich stelle fest, dass Begrüßungsworte und Glückwünsche vorerst nicht unbedingt das Interesse eines Lesers regen werden. Vielleicht ergibt sich später aber noch mehr.
18:58 Uhr
Nach der ersten Begrüßung werden die Dankesworte an die Sponsoren, Ausrichter und allen am Event teilnehmenden Gäste durch Astrid Kurad gerichtet.
18:50 Uhr
Hohe Ziele und das Bemühen zu den Besten zu gehören sind das Bestreben und die Vision der Professur für Medienmanagement. Herr Prof. Dr. Mike Friedrichsen erläutert den Hintergrund der alljährlichen Managementtage, um organisatorische Kenntnisse und Event-Management zu erlangen.
18:45 Uhr
Visionen sind natürlich interessant, und manchmal spinnt ein wenig die Technik… der Ausfall eines Mikrophons ist ärgerlich, aber auch irgendwie lustig. Wenigstens ist die Stimmung im Publikum gut!
18:42 Uhr
Es herrscht angespanntes Warten auf die Vortragenden der offiziellen Begrüßung und anschließenden Keynotes.
18:30 Uhr
Nach der Anmeldungsprozedur warten wir ein paar Minuten schon im Audimax der Universität. Die Kongressmappe ist vollgestopft mit zahlreichen Flyern und einem bunten Informationsmaterial zu den Sponsoren und Machern der Managementtage.
Im Zuge einer investigativen Recherche, die leider noch ohne einen haltbaren Hintergrund ist, wunderte ich mich, wer eigentlich hinter „Blogrolle.net“ steckt. Es lautet aber folgendes Motto: Alles ist noch unbestätigt!
Im Impressum der Seite findet sich „Georg P.“, und über den entsprechenden Eintrag im Whois liest sich im Klartext, wie der gute Mann mit Nachnamen heißt. Soetwas kann jedes Kind herausfinden – es ist ja kein Geheimnis. Nur wunderte ich mich, warum ich diesen Namen kenne…
Also kurz nachgedacht, ein wenig gegoogled und dann fand ich es (die Hervorhebung erfolgte natürlich durch mich):
Bild.T-Online.de AG & Co. KG
Vorstand: Gregor Stemmle (Vorsitzender), Dr. Georg Pagenstedt
Moment – ist es dieser Dr. Georg Pagenstedt? Oder nur ein anderer einfacher Blogger, der jetzt nur einer Namensverwechslung unterliegt? Oops… ich weiß es nicht, aber der Georg P. von der Blogrolle.net kann bestimmt darüber aufklären, wenn er die Referer von uns zu ihm bemerkt. Ich bin gespannt – es ist ja auch nicht böse gemeint! Vielleicht gibt es ja auch als Belohnung ein wenig Traffic für ihn! ;)
Wie komme ich darauf?
Ein Eintrag als Ansammlung von Blog-Links mit entsprechenden Überschriften war der Ausschlag. Wir und andere Blog Autoren wurden fleissig verlinkt, aber halt nur so, dass durch die Überschriften ein mehr oder weniger sinniges Konstrukt erschlossen wurde. Zwar entzieht sich der ganze Zusammenhang des Inhalts ein wenig meinem Verständnis, aber was solls. So stieß ich also auf einen Trackback und natürlich auch auf einige Referer aus dem Blog.
Nachtrag
Der Vollständigkeit halber muss ich die folgenden Worte schreiben: Nun wissen wir es, er ist es wirklich. Ein Anruf von Georg brachte Klarheit. ;)
Nachtrag 2
Im Zuge dessen, dass einige „Gesellen“ schlecht über jemanden schreiben möchten: Ich denke keinesfalls, dass ein Vorstandsmitglied eines Unternehmens, der sich um technische und finanzielle Angelegenheiten kümmert, auch nur einen einzigen Satz eines Boulevardmagazines in sowohl Print als auch im Internet verfasst, was für irgendeinen von den geschätzten Blogger-Kollegen von Relevanz wäre. Jeder von uns ist ein Mensch, und wenn jemand sagt, er/sie sei böse, weil er für ein Boulevardmagazin tätig ist, heißt es ja nicht im Umkehrschluss, dass jeder der Beteiligten der Teufel in Person sei. Ist der Pförtner verantwortlich dafür, was am nächsten Tag in der Bild steht? Wohl kaum. Auch ein Vorstand achtet nicht auf den journalistischen Inhalt, es sei denn, er/sie wäre geschäftsführender Redakteur. Also bitte… Respekt zu zollen und gelten zu lassen spielt hier immer noch eine große Rolle. Daher: Der Mensch alleine ist es, auf den es ankommt.
Das war was! In der Verlängerung getroffen und zum Sieg heimgeholt. In Flensburg gab es Staus, die Innenstadt wurde von uns lahm gelegt. Niemand konnte mehr mit dem Aufo fahren, außer wenn er/sie mit uns die Fahnen schwenkte oder in die Hände die High-Five gab. Was für ein Fest! Das war selbst bei der WM 2002 nicht zu sehen. Welch eine Freude, die uneingeschränkt ehrlich war. Wir haben gewonnen!!! Und nicht nur einfach die Halbzeitwurst!
Herrjeh Mine! Es ist Fußball WM 2006 und ganz Deutschland ist am Feiern! Zum Glück gibt es da uns Blogger, die spannende Themen aufgreifen und wiedergeben. Gestern war es beispielsweise die „Halbzeitwurst„, und heute sind es kostenlose Videos vom World Cup! Treibt die Sau durch Klein-Bloggersdorf!
Aber mal ganz ehrlich – was denkt ihr von der Halbzeitwurst? Ist der Begriff legitim? Lässt es sich auch im Fachjargon des Fußball-Fans erdenken, dass man nicht mehr vom Pausenbier, Halbzeitpinkeln oder Zuhausegucken spricht?
Sven schrieb per Mail einfach kurz und knapp folgendes:
Halbzeitwurst ist das beste Tag seit Wochen…. ;-)
Was denkt ihr nun, liebe Leser, kommt dieser Begriff dem nahe, was Deutschland in Zeiten der Weltmeisterschaft sucht?
Jetzt kann man endlich alle Spiele der Fußball Weltmeisterschaft 2006 downloaden. Als Videos komplett verpackt kann man sich das kostenlos aus dem Netz ziehen. Wo? Hier sind einige Mirrors parat: Mirror 1 (grade down), Mirror 2, Mirror 3 und Mirror 4 und auch mit Torrent Links. Die Links sind heiß und könnten bald nicht mehr online sein!
Update: Dear international Visitors,
you can find tons of videos at the above mentioned links. Feel free to report any closed mirrors in the comments, or simply try to obtain the video download from another mirror. Be sure to activate JavaScript… I don’t know why, but they told me! Some other URLs appeared below the post, too.
Vor über 1 1/2 Monaten haben wir mit der Hotline von Vodafone telefoniert. Es ging um Katharina’s Kündigung des Mobiltelefon-Vertrages bei Vodafone, der über einige Ecken und Kanten durch einen etwas wirren Mitarbeiter in einem der von Vodafone beauftragten Callcenter lieber Verträge abschloss als ein wenig die deutsche Sprache verstehen konnte.
Da wir bis dato noch immer keine schriftliche Bestätigung unserer (erneuten) Kündigung von Vodafone erhalten hatten -was sich mittlerweile doch seit Ende April bei uns befinden könnte- nahm ich heute Morgen das Telefon in die Hand und gönnte mir wieder 5 Minuten in der spektakulären Warteschleife. Dort wurde ich natürlich von so tollen Angeboten vom Band zugequatscht, dass ich schon automatisch eine falsche Tasteneingabe auf dem Telefon machte, nur um mit der Taste 9 dem ganzen auszuweichen. Vor wenigen Minuten durfte ich also mit einer Frau M. sprechen, die mir in ihrer morgendlichen Power mitteilte, dass ja alles in Ordnung wäre und wir die Bestätigung schon am 26. April zugeschickt bekommen hätten.
Richtig, da war etwas zugeschickt worden – aber es war die Bestätigung über eine dem Callcenter Mitarbeiter zuzuschreibende Vertragsverlängerung, die wir ja nicht wollten. Die gute Dame war heute morgen wirklich clever. Ich teilte ihr desweiteren mit, dass wir die Briefkästen im Haus hätten und dass, falls Vodafone einen Kurrierdienst zur Lieferung engagiert, keine Garantie von uns bestehe, dass der Kurrier in unser Haus gelassen werden würde. Man ist ja tagsüber nicht immer da, und die Nachbarn sind auch keine 24-7 Stubenhocker. Außerdem sei ja auch Fußball Weltmeisterschaft 2006, und mit der WM2006 zieht es einen ja sowieso woanders hin. Also bat ich um erneute Absendung der Kündigungsbestätigung und beendete darauf hin das Gespräch.
Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Rechnungen können sie uns ja noch schicken. Nur wehe, es kommt eine weitere Rechnung nach dem von uns per Kündigung angestrebten Termin.
Zur Zeit genießen wir zu zweit das recht gemütliche Spiel zwischen Kroatien und Brasilien. Eigentlich nichts besonderes, und das Spiel ist auch wirklich nicht die Granate. Aber in der Halbzeitpause wurden wir nach den Tagesthemen mit einem recht lustigen Bild konfrontiert.
Der manchmal recht selbstgefällig wirkende Moderator Gerhard Delling wurde am rechten Bildrand eingezoomt, während der „Experte“ Günter Netzer wohl grade auf Toilette war. Gut, das war es aber nicht wirklich, was komisch wirkte. Denn Delling stellte darauf hin das Produkt des Tages vor: Die Halbzeitwurst als neues deutsches Konsumprodukt. Das gute Teil war kein Bratwürstchen oder ähnliches, sondern eine dicke Schnittwurst im Handyformat. Vielleicht gibt es das sogar in einem ARD WM Shop zu kaufen?
Wir wissen ja schon alle, dass seit kurzem die Fußball WM 2006 in Deutschland gestartet hat! Der Worldcup 2006 ist da, alle freuen sich, und die FIFA guckt in die Röhre. Was mir hierbei aber persönlich am Herzen liegt ist recht schnell erklärt: Ich stehe nicht so ganz auf Live-Bloggen von Fußballspielen, die ich mir direkt im Fernsehen anschauen kann.
Man mag natürlich sagen – jedem das seine. Aber bei so manchem Blog lese ich auf der Startseite respektive im RSS Feed gleich die Zwischenstände, Kartengebungen und sonstiges als einzelne Posts oder zentrale Live-Blog Inhalte. Das… err… schockt nicht und ist doof. :( Deswegen stelle ich eine kleine Liste von Gründen gegen ein Live-Blog zum World Cup dar – sozusagen meine Blog NoNo’s:
- Qualität: Der Kommentar ist im Fernsehen eh professioneller als bei jedem von uns Bloggern, außer einer der Kommentatoren schreibt ein eigenes Themenblog dazu.
- Quantität: Um Content zu generieren braucht es doch nicht eine einmonatige Liveberichterstattung in Textform.
- Quantität 2: Und sind wir doch mal ganz ehrlich: Wer soll das alles lesen?
- Inhaltliche Differenzierung: Genau so wird ein normales Blog mit interessanten Inhalten zu einem Nischenblog degradiert.
- Aktualität: Bloggen bringt Spaß, Fußball bringt Laune. Aber einen Tag später das zu lesen, was am Vortag abging, bringt nix.
- Persönliches Gusto: Und ganz wichtig zum Schluss: Ich schaue mir die wichtigen Spiele doch selbst am heimischen Flimmerkasten an.
Natürlich haben wir auch etliche Live-Blog Inhalte zu diversen Themen wie Deutschland sucht den Superstar, Eurovision Song Contest, Bundesvision Song Contest und sonstigem Quark gemacht, der im Fernsehen lief. Aber dadurch wurde ja nicht das Lesebild des Blogs bzw. RSS Feeds dermaßen verunstaltet, dass es sich liest wie ein reiner Live-Ticker…
Klar – ich lehne mich hier richtig weit aus dem Fenster, aber nur weil die Weltmeisterschaft ist, braucht man ja nicht auch noch im eigenen Blog derart auszuflippen… und aus Respekt denjenigen gegenüber, die ich auch gerne Lese, werden direkte Beispiele hier nicht genannt! Was ich nur gut finde ist sowas wie „Impressions-Bloggen“ – die eigenen Erlebnisse der WM in Text und Bild wieder zu geben, wenn man direkt dabei war im Stadion oder in der feiernden Menge.
