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	<title>Mike Schnoor &#187; Weblog</title>
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	<description>Social Media, Public Relations, Marketing, Kommunikation und Medien aus Köln</description>
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		<title>Wen ich gerne lese&#8230; (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 19:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeit f&#252;r eine neue Serie. Keine Sorge, es geht hier nicht um schn&#246;de TV-Highlights. Vielmehr m&#246;chte ich hier im Blog ein paar kreative K&#246;pfe vorstellen, deren Werke mir gefallen. Seit Jahren konsumiere ich unz&#228;hlige Blogs und mein Feedreader platzt mittlerweile vor so vielen interessanten Autoren, dass ich dieses Wissen und so manche Sch&#228;tze und Perlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit f&#252;r eine neue Serie. Keine Sorge, es geht hier nicht um schn&#246;de TV-Highlights. Vielmehr m&#246;chte ich hier im Blog ein paar kreative K&#246;pfe vorstellen, deren Werke mir gefallen. Seit Jahren konsumiere ich unz&#228;hlige Blogs und mein Feedreader platzt mittlerweile vor so vielen interessanten Autoren, dass ich dieses Wissen und so manche Sch&#228;tze und Perlen teilen m&#246;chte. Die Themen dieser Blogs stammen aus den flinken H&#228;nden f&#228;higer Geister, die in digitaler Askese das Gedankengut notieren. Ich m&#246;chte k&#252;nftig in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden einige dieser Schreiberlinge f&#252;r mich pers&#246;nlich in meinem eigenen Blog festhalten und zugleich meinen Lesern vorstellen. Viele davon sind Euch bestimmt bekannt, doch selbst in diesem Fall versuche ich jede meiner Vorstellungen n&#228;her zu erl&#228;utern und zu begr&#252;nden. Viel Spa&#223; am heutigen Abend mit&#8230;</p>
<p><strong>Meeta Khurana Wolff</strong><br />
Wer hungrig ist, sollte definitiv einmal bei <a href="http://www.whatsforlunchhoney.net">What&#8217;s for lunch, Honey?</a> das eine oder andere Rezept nachlesen und sich eine Abwechslung von &#8220;Pommes Schranke&#8221; g&#246;nnen. Besonders in der Mittagspause liefert diese Bloglekt&#252;re einen g&#228;nzlich anderen Blick auf so manche kulinarische K&#246;stlichkeiten. Wirklich abwechslungsreich ist die Tatsache, dass das Blog einen internationalen Fokus besitzt, wie bereits beim ersten Einblick durch die englischen Texte vermittelt wird. Auch die Rezepte zeugen nicht von Langeweile, was Kulinariern gewiss die T&#252;r &#246;ffnen mag. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/wenichgernelese001.png" class="alignright">Meeta, die Autorin dieses Food-Blogs, lebt in Weimar und scheint zumindest laut ihren eigenen Angaben auf ein abwechslungsreiches Leben im Hotelgewerbe zur&#252;ckblicken zu d&#252;rfen. Die geb&#252;rtige Indierin folgte den Fu&#223;stapfen ihres Vaters und studierte Hotel Management. Dort erlernte und erlebte sie Essen, was sich als ihre individuelle Leidenschaft entpuppte. Gleichzeitig ist sie nicht nur eine kreative Schreiberin, sondern fotografiert ihre Genuss-Kreationen. Die &#228;u&#223;erst guten Aufnahmen haben ihr zudem einen gewissen Namen in Szenekreisen verschaffen k&#246;nnen, so dass sie eigene Workshops zur Fotografie von Essens- und Genusswaren anbieten kann. Pers&#246;nlich habe ich Meeta noch nie kennenlernen d&#252;rfen, aber vielleicht findet man ja auch den Kontakt direkt auf dem einen oder anderen Event rund um Blogs, Social Media oder Gastronomie. Viel Spa&#223; beim Lesen von <a href="http://www.whatsforlunchhoney.net">What&#8217;s for lunch, Honey?</a> :)</p>
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		<title>Blog ab 18</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 12:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Zeiten eines globalen Internets, das die H&#252;rden der Kommunikation auf ein Minimum senkt, zeichnen sich die Politiker in Deutschland mit bisher ungeahnter Dreistigkeit aus. Der neue Jugendmediendienstestaatsvertrag soll ab kommendem Jahr die j&#252;ngeren Mitb&#252;rger noch besser als bisher vor manch einschl&#228;gigen Online-Angeboten sch&#252;tzen. Ich bin kein Rechtsexperte, doch die Medien berichten ziemlich haargenau: Ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten eines globalen Internets, das die H&#252;rden der Kommunikation auf ein Minimum senkt, zeichnen sich die Politiker in Deutschland mit bisher ungeahnter <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/11/deutschlands-parteien-unwahlbar-eine-wutrede/">Dreistigkeit</a> aus. Der neue <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Neuer-Jugendschutz-im-Netz-ist-stark-umstritten-id4003316.html">Jugendmediendienstestaatsvertrag</a> soll ab kommendem Jahr die j&#252;ngeren Mitb&#252;rger noch besser als bisher vor manch einschl&#228;gigen Online-Angeboten sch&#252;tzen. </p>
<p>Ich bin kein Rechtsexperte, doch die Medien berichten ziemlich haargenau: Ab 1. Januar 2011 muss also jeder Anbieter seine Webseiten auf eben diese jugendgef&#228;hrdenden Inhalte &#252;berpr&#252;fen. Zudem m&#252;ssen die Inhalte klassifiziert und zum Schutz der Jugend vor diesen Inhalten geeignete Ma&#223;nahmen getroffen werden. Wer die Verunstaltung von DVD-Covern bereits nicht sch&#246;n findet, sollte sich schon heute an die &#228;hnlich lautenden Klassifizierungsstufen in den Altersfreigaben ab 0, 6, 12, 16 und 18 Jahren gew&#246;hnen &#8211; auch f&#252;r Blogs?</p>
<p>Ja, denn dies soll verpflichtend f&#252;r die Inhalte von jeder Webseite gelten. Alternativ k&#246;nnen Inhalte zeitbeschr&#228;nkt werden und nur zu bestimmten Zeiten, also in der Abendzeit, online sichtbar sein.<br />
In einem globalen Internet ist dies jedoch sehr l&#228;cherlich, da eine Zugangsbeschr&#228;nkung schon davon abh&#228;ngig ist, in welcher Zeitzone man sich befindet. Auch der Sitz des Anbieters spielt eine wichtige Rolle, schlie&#223;lich gilt der JMStV nur f&#252;r Deutschland. Das globale Internet von Deutschland zu reglementieren ist ein Widerspruch an sich.</p>
<p>Auch f&#252;r den gemeinen Blogger vom Typus eines kommunikationsfreudigen, &#246;ffentlichkeitssuchenden Meinungsmachers bedeutet die Novellierung des JMStV eine neue <a href="http://yuccatree.de/2010/11/jugendmedienschutz-staatsvertrag-bundeslander-beschliesen-juristisches-chaos-fur-blogger/">Anpassungsgabe</a>, der wohl kaum jeder gerecht werden kann. Schlie&#223;lich muss fast jedes Online-Angebot sich den neuen Herausforderungen des #JMStV beugen, weil der JMStV Bu&#223;gelder f&#252;r Verst&#246;&#223;e vorsieht. Ich habe keine gro&#223;e Lust dazu, mein privates <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Blog-macht-wegen-neuem-Jugendschutzgesetz-dicht-Update-1144566.html">Blog vom Netz</a> zu nehmen.</p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/11/blog-ab-18.png" class="alignright">Da ich auch keine Zeit und M&#252;he investieren m&#246;chte, jeden Inhalt auf die verschiedenen Altersklassen zu pr&#252;fen, pauschalisiere ich alles. Deswegen prangert vorsorglich ab heute ein plakatives Zeichen oben im Blog &#8211; &#8220;Blog ab 18&#8243;. Die Inhalte kann ich nicht &#252;berpr&#252;fen. <strong>Insgesamt st&#252;nden 2.564 Artikel, 7.932 Kommentare und 3.452 Tags allein in diesem Blog zur Pr&#252;fung an.</strong> </p>
<p>Die Zeit fehlt mir, und das notwendige Expertenwissen f&#252;r die jeweilige Unterteilung in Altersklassen fehlt mir. Ich m&#246;chte mit meinem Angebot auch keine Kinder erreichen, schlie&#223;lich schreibe ich auch Dinge, die f&#252;r unter 6-j&#228;hrige wirklich nicht geeignet sind. Was interessieren die sich f&#252;r PR, Social Media oder Marketing? Von diesen Dingen verstehen sie meistens auch nichts. Als Vater wei&#223; ich das sehr wohl. Da z&#228;hlen Stofftiere, Spielzeug, Bausteine oder Fahrradfahren f&#252;r die Kleinsten. Daher gilt ab sofort: <strong>Das Mitlesen in diesem Blog ist ab sofort f&#252;r Euch verboten, wenn Ihr zu jung daf&#252;r seid.</strong></p>
<p>Mal ganz ehrlich: Deutschland verbaut sich jegliche Chancen, auf dem internationalen Markt im Internet aktiv und agil mitzumischen. Der JMStV torpediert mit seiner Unlogik auch manches Gesch&#228;ftsmodell, das auf Inhalte setzt und nat&#252;rlich entsprechende Werbung dazu ausliefert. Alterskennzeichen sind wom&#246;glich systematisch st&#246;rend und in weiterem Sinne sogar gesch&#228;ftssch&#228;digend. Wer w&#252;rde denn gerne ein Angebot lesen, das jedes Mal nach dem Alter f&#252;r einen Artikel fragt oder mit einem so proaktiven Signal wie &#8220;Blog ab 18&#8243; den Augen schadet?</p>
<p>Zuk&#252;nftig &#252;berlege ich mir, ob ich nicht doch einen Auslandssitz f&#252;r mein Blog suchen sollte. Die ganze Situation tut mir leid &#8211; auch die Konsequenzen f&#252;r die deutschen Hosting-Anbieter. Wenn die Politiker euren Kunden nur Stress machen, &#252;berlegt man sich als Kunde einfach auf internationaler Ebene die Konkurrenz zu nutzen. Vielleicht sollten wir alle auch lieber auf Englisch schreiben und den Sitz im Ausland anmelden, danach Deutschland vom Internet kappen. Dann brauchen die Politiker sich auch nicht dar&#252;ber wundern, warum ein &#8220;Browser&#8221; nicht in einer Duschkabine installiert wird.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Das satirische Potenzial dieses Artikels sollte jedem Leser vollkommen bewusst sein. Diese Erwartungshaltung darf man von &#252;ber 18-j&#228;hrigen Lesern auch erwarten. F&#252;r die Leserratten unter uns auch noch hier die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:FSK_ab_18_logo_Dec_2008.svg&#038;filetimestamp=20090618173211">Bildquelle</a> f&#252;r das sch&#246;ne Logo, das ich in abgewandelter Form einsetzte.</p>
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		<title>Was wird 2010 im Bereich Social Media passieren?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel zu oft versucht man die Zukunft vorherzusagen. Auch ich habe mir einige Gedanken dazu gemacht, was in den n&#228;chsten Monaten des kommenden Jahres passieren wird. Hierzu m&#246;chte ich in meinem Blog der Leserschaft die folgenden 10 Grundgedanken vermitteln und freue mich selbstverst&#228;ndlich auf eine rege Diskussion. Also, was glaubt ihr, wird in 2010 im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu oft versucht man die Zukunft vorherzusagen. Auch ich habe mir einige Gedanken dazu gemacht, was in den n&#228;chsten Monaten des kommenden Jahres passieren wird. Hierzu m&#246;chte ich in meinem Blog der Leserschaft die folgenden 10 Grundgedanken vermitteln und freue mich selbstverst&#228;ndlich auf eine rege Diskussion. Also, was glaubt ihr, wird in 2010 im Bereich Social Media passieren?</p>
<p><strong>1. Arbeitsalltag</strong><br />
Social Media integriert sich ab 2010 vollst&#228;ndig als spezielle Teil-Disziplin von Public Relations, Marketing, Sales und Human Ressources in den Arbeitsalltag. Mitarbeiter anderer Unternehmensbereiche, vornehmlich au&#223;erhalb von Kommunikation, Werbung und Vertrieb, werden mit weiteren Einschr&#228;nkungen in ihrem Online-Nutzungsverhalten durch tiefgreifende Social-Media-Richtlinien rechnen m&#252;ssen. Die typischen Rauchpausen k&#246;nnten sich f&#252;r Arbeitnehmer immer st&#228;rker zum Konsum von Social Media &#252;ber mobile Endger&#228;te eignen, zudem das private Telefon in Pausen bisher au&#223;erhalb des direkten Einflusses von Arbeitgebern liegt.</p>
<p><strong>2. Digital Relations</strong><br />
Trotz starker Restriktionen werden einige Unternehmen ihren Mitarbeitern neue Freiheiten und Spielr&#228;ume erm&#246;glichen, weil sie &#252;ber ihre privaten Profile als offizielle Kommunikatoren und potenzielle Experten des Unternehmens in der &#214;ffentlichkeit wahrgenommen werden. Letztendlich entscheidet ein Kunde h&#246;chst individuell, welche Wirkung die gesamte Au&#223;endarstellung eines Unternehmens auch durch die eigenen Mitarbeiter auf die zuk&#252;nftigen Beziehungen haben wird. Neben einer reinen Werbeplattform wird Social Media zur Kommunikation auf allen Ebenen genutzt und ganzheitlich von Unternehmen gelebt werden. </p>
<p><strong>3. Messbarkeit</strong><br />
Jede Bem&#252;hung von Unternehmen, sich im Umfeld von Social Media zu positionieren, wird im Jahr 2010 wesentlich durch klassische betriebswirtschaftliche Faktoren bestimmt. Unz&#228;hlige individuelle Kriterien f&#252;r den Einsatz von Social Media in werblicher und kommunikativer Hinsicht gilt es zur Erfolgsmessung zu ber&#252;cksichtigen. Entsprechende Ans&#228;tze zur Abbildung der Kriterien, z.B. &#252;ber Metriken oder durch die Bildung eines zentralen Index, sind bisher nicht einheitlich anwendbar, w&#228;hrend &#228;ltere Messmethoden &#252;ber PageImpressions, Visits oder Unique User in Analyse und Forschung zur Werbewirksamkeit immer st&#228;rker in den Hintergrund r&#252;cken. Die entsprechende Notwendigkeit einer Einigung und die schnelle Markteinf&#252;hrung von einheitlichen Messmethoden und Kennzahlen h&#228;ngen dabei im Wesentlichen von der Agilit&#228;t der anerkannten Gremien und Institutionen ab.</p>
<p><strong>4. Community</strong><br />
Social Media wird im kommenden Jahr f&#252;r den einzelnen Nutzer etwas weniger „sozial“ wirken. Anstatt vollkommen auf Kollaboration und Interaktion in der Masse zu setzen, werden Nutzer immer st&#228;rkere Grenzen zwischen ihren pers&#246;nlichen Interessensgebieten und Aktivit&#228;ten im Internet ziehen. Daraus l&#228;sst sich klar erkennen, wie sie ihre pr&#228;ferierten Themen und Kontakte je nach Anwendung oder Social Community einteilen und gruppieren. Die Kommunikation in diesen Gruppen konzentriert sich dabei vermehrt auf einen selektierten Kontaktkreis, der oftmals bestimmten Zielen zugeordnet ist. Eine weiterf&#252;hrende Unterteilung von privaten und beruflichen Kontakten in den einzelnen Netzwerken nimmt ebenfalls Einfluss auf das Kommunikationsverhalten des Individuums, so dass bestimmte Inhalte nicht mehr f&#252;r jeden Kontakt zug&#228;nglich sein werden. Auch werden <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor/lists">Empfehlungen</a> immer wichtiger. Das hohe Ma&#223; an „sozialem“ Austausch, wodurch sich Social Networks einst auszeichneten, verliert sich in den steigenden Anforderungen der Nutzer an ihren pers&#246;nlichen Informationsfluss und ihr eigenes Mitteilungsbed&#252;rfnis.</p>
<p><strong>5. News</strong><br />
Ab 2010 entscheidet die Masse der Nutzer immer eigenst&#228;ndiger &#252;ber die aktuellen Themen des Tages. Entgegen des tagesaktuellen Redaktionsplans bestimmt die Community den Nachrichtenwert durch Retweets, Shares und Empfehlungen. Dieser Trend des digitalen Informationskonsums spiegelt sich in der sozialen Gewichtung von Nachrichten wider. Auch Redaktionen werden verst&#228;rkt auf das daraus ableitbare &#246;ffentliche Interesse eingehen und ihr redaktionelles Angebot daraufhin anpassen.</p>
<p><strong>6. Blogs</strong><br />
Alle Jahre wieder t&#246;nen zum Jahresende zahlreiche Unkenrufe vom Sterben der Blogs. Insbesondere in Nischen und als fachlich spezialisierte Blogs werden sie ein wichtiger Teil unserer Informations- und Wissensgesellschaft bleiben. Auch neue M&#228;rkte &#246;ffnen sich f&#252;r spezialisierte Blogger. So wie Verlage weiterhin auf Zentralisierung von Redaktionen oder das Aufl&#246;sen von einzelnen Lokalredaktionen setzen, wird der Leser als m&#252;ndiger Nutzer in Social Media f&#252;ndig werden. F&#252;r einzelne St&#228;dte, Gemeinden oder Stadtteile entwickeln sich hier Lokalblogs, die ihren Schwerpunkt auf Grundlage der einstigen Kernkompetenz mancher gedruckter Lokalausgaben ausbauen werden. Gleichzeitig &#252;bernehmen einzelne kritische Stimmen verst&#228;rkt die Meinungsbildung in der &#214;ffentlichkeit bei &#252;berregionalen Themen und selbstverst&#228;ndlich in der Aufdeckung von Fehlern und Versagen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen jeglicher Art als Teil der modernen Medienkritik.</p>
<p><strong>7. Content</strong><br />
Social Media wird als neuer Vertriebskanal von Unternehmen jeglicher Art erkannt. Verlage m&#252;ssen in 2010 die Relevanz des Mediums als Teil der Wertsch&#246;pfungskette erkennen und d&#252;rfen sich der ganzheitlichen Integration in ihre bestehenden Gesch&#228;ftsmodelle nicht verschlie&#223;en. Gleichzeitig werden Radiosender ihre H&#246;rerschaft intensiv &#252;ber das Internet an sich binden und hier Mehrwerte zum linearen Programm anbieten. Auch TV-Sender werden verst&#228;rkt den Weg ins Internet gehen und plattform&#252;bergreifend ihre Programminhalte auch au&#223;erhalb von sendereigenen Portalen verbreiten. Filmproduzenten und Musikmajors werden dabei vornehmlich ihre Inhalte eigenst&#228;ndig weiterverwerten und eine &#228;hnliche Distributionsstrategie fahren.</p>
<p><strong>8. Monetarisierung</strong><br />
Die einzelnen Gesch&#228;ftsmodelle zur Monetarisierung von aufwendig redaktionell produzierten Inhalten reichen dabei von Paid-Content-Modellen &#252;ber Beteiligungsmodelle an den Werbeerl&#246;sen bis zu kostenfreien Angeboten zur Promotion einzelner Highlights. Insgesamt wandelt sich damit das klassische Lizenzierungsgesch&#228;ft durch die verschiedenen Abh&#228;ngigkeiten und Konstellationen zwischen Content-Anbietern, Plattformbetreibern und Werbetreibenden in partizipative Gesch&#228;ftsmodelle, aus denen auch der Nutzer entscheidende Vorteile durch Exklusivit&#228;t, kostenfreies Zusatzmaterial oder weitere noch zu definierende Mehrwerte ziehen kann.</p>
<p><strong>9. Microblogging</strong><br />
Wer Wind s&#228;ht, wird Sturm ernten. Was einst als kleines Experiment ab Fr&#252;hjahr 2007 die Early Adopter und die f&#252;r Social Media affinen Internetnutzer erreichte, befl&#252;gelt mittlerweile unz&#228;hlige Menschen in ihrem Alltag. In der Bahn, beim Mittagessen, nach dem Sport oder vor dem Schlafengehen preisen sich viele Leute in der &#214;ffentlichkeit und zwitschern wild drauf los. Twitter entwickelte sich bereits in 2009 zu einem Massenph&#228;nomen, dem sich im n&#228;chsten Jahr keiner mehr entziehen kann. &#220;ber mobile Endger&#228;te wird Twitter in jeder Situation greifbar werden, durch entsprechende Mobile-Flatrates kommen immer mehr Menschen in den Genuss dieses allt&#228;glichen Wahnsinns. <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">Follow me!</a></p>
<p><strong>10. Social Media Experten</strong><br />
Bleiben wir doch alle einmal ehrlich. Jeder hat etwas zu melden, aber deswegen ist noch nicht jeder ein Experte. Zwar sind wir schon l&#228;ngst Papst, aber es gibt gewaltige Unterschiede zwischen professionellen Ans&#228;tzen und laienhaftem Dilletantismus, den manche Social Media Experten von sich geben. Zu Anfang werden sie wie die Pilze aus dem Boden schie&#223;en und sich gegenseitig das Wasser abgraben, aber zum Ende des Jahres wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Zur&#252;ckbleiben werden absolute Profis aus Kommunikation, Marketing und Vertrieb, um die sich die Unternehmen rei&#223;en werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Social Media ist und bleibt spannend &#8211; und das in scheinbar jeder Lebenslage. Egal ob Unternehmen, Organisationen oder Einzelpersonen sich in Social Media tummeln, fest steht eines: Wer sich mit Social Media dauerhaft &#252;ber die letzten Jahre hinaus besch&#228;ftigte, wird auf Dauer einen langfristigen Erfolg feiern. Social Media ist keine kurzlebige Sache, sondern wird immer st&#228;rker wohl durchdacht und geplant. F&#252;r jeden Neueinsteiger empfiehlt es sich, den BVDW-Leitfaden <a href="http://www.bvdw.org/medien/sicherer-einstieg-in-soziale-netzwerke-bvdw-veroeffentlicht-kostenlosen-leitfaden?media=1428">Sicherer Einstieg in soziale Netzwerke</a> zu lesen, an dem auch ich pers&#246;nlich mitschreiben durfte.</p>
<p><em>Nachtrag: Ich m&#246;chte kurz darauf hinweisen, dass Thorsten Zoerner in seinem Blog eine thematisch passende Aktion &#252;ber die Ver&#228;nderungen des Jahres 2010 mit dem <a href="http://www.cyber-junk.de/mitgemacht/blogadventskalender-trends-alles-mit-web-2010/">BlogAdventskalender</a> f&#228;hrt.</em></p>
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		<title>WordPress 2.8.4 schlie&#223;t Sicherheitsl&#252;cke</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 06:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erst gestern hatte ich die Blogsoftware auf den neuesten Stand gebracht, doch schon zur gleichen Zeit gab es einen schwerwiegenden Fehler bei WordPress. Durch einen Exploit konnten die Passw&#246;rter auch von Admin-Accounts zur&#252;ckgesetzt werden und man war kurzerhand ausgesperrt. Kurz nach dem Bekanntwerden dieser &#228;rgerlichen Sicherheitsl&#252;cke schie&#223;t das Entwicklerteam das neue WordPress 2.8.4 nach, wodurch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst gestern hatte ich die Blogsoftware auf den neuesten Stand gebracht, doch schon zur gleichen Zeit gab es einen schwerwiegenden Fehler bei WordPress. Durch einen Exploit konnten die Passw&#246;rter auch von Admin-Accounts zur&#252;ckgesetzt werden und man war kurzerhand ausgesperrt. Kurz nach dem <a href="http://stadt-bremerhaven.de/wordpress-2-8-3-admin-password-reset-exploit-schwere-sicherheitsluecke/">Bekanntwerden</a> dieser &#228;rgerlichen Sicherheitsl&#252;cke schie&#223;t das Entwicklerteam das <a href="http://wordpress.org/development/2009/08/2-8-4-security-release/">neue WordPress 2.8.4</a> nach, wodurch dieser Fehler behoben sein soll. </p>
<p>Ich hatte bereits eine Woche auf das Installieren der neuen Version gewartet, und ausgerechnet an dem Tag, als ich die Installation durchf&#252;hrte, musste nat&#252;rlich dieser Bug auftauchen. Des Bloggers Herz muss sich also immer wieder mit Software auseinander setzen, die zwar kollaborativ von einer weltweiten Entwicklergemeinschaft erarbeitet wird, doch durch die menschlichen Fehler immer wieder Angriffsfl&#228;chen bietet. F&#252;r jeden, der etwas mehr Wert auf Sicherheit legt, empfehle ich auch die etwas &#228;lteren, aber dennoch wirksamen Tipps von <a href="http://playground.ebiene.de/954/adminbereich-in-wordpress-schuetzen/">Sergej</a>.</p>
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		<title>Michael Jackson und die Spamfraktion</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 05:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarspam]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen bewegte der Tod von Michael Jackson nahezu die ganze Welt. Auch ich schrieb hierzu einen beruflich gepr&#228;gten Blogeintrag. Was mir jetzt nach einigen Tagen stark auff&#228;llt, findet sich vor allem in den eingehenden Kommentaren zu diesem Blogeintrag wieder. Gerade hier versuchen irgendwelche Spammer auf &#8220;Michael Jackson&#8221; abzufahren und massiv Punkte einzuheimsen. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen bewegte der Tod von Michael Jackson nahezu die ganze Welt. Auch ich schrieb hierzu einen beruflich gepr&#228;gten <a href="http://blog.sevenload.de/2009/06/26/tribut-an-michael-jackson/">Blogeintrag</a>. Was mir jetzt nach einigen Tagen stark auff&#228;llt, findet sich vor allem in den eingehenden Kommentaren zu diesem Blogeintrag wieder. Gerade hier versuchen irgendwelche Spammer auf &#8220;Michael Jackson&#8221; abzufahren und massiv Punkte einzuheimsen. </p>
<p>Und diese sind nicht die typischen Bots, von denen massive Werbung f&#252;r Stimulanzverl&#228;ngerungsmittel wie Viagra und Cialis betrieben wird. Nein, es sind zum Teil deutschsprachige, manuelle Kommentare, die aus dem Nichts erscheinende Michael-Jackson-Gedenk-Seiten durchpr&#252;geln wollen. Wie armseelig und widerlich doch diese Kommentarspammer sind, sich auf dem Tod eines solchen Popstars mit ihrem Werbedreck auszulassen. Was mich nun wundert ist, <strong>ob auch andere Blogger ein erh&#246;htes Aufkommen an &#8220;Jacko-Spam&#8221; feststellen?</strong></p>
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		<title>Aktuelle Therapie: Blog-Off</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[H&#246;rt sich schon komisch an, wenn einem das Wort &#8220;Therapie&#8221; &#252;ber die Lippen -geschweige denn die Finger- geht. Seit knapp einem Monat habe ich mir eine ordentliche &#8220;Blog-Abstinenz&#8221; verordnet. Keine Blogs lesen. Kein Blog schreiben. Kein Bock auf Blog. Daf&#252;r steht Twitter im Vordergrund. Wenn ich schon daran denke, einen langen Artikel zu schreiben, obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H&#246;rt sich schon komisch an, wenn einem das Wort &#8220;Therapie&#8221; &#252;ber die Lippen -geschweige denn die Finger- geht. Seit knapp einem Monat habe ich mir eine ordentliche &#8220;Blog-Abstinenz&#8221; verordnet. Keine Blogs lesen. Kein Blog schreiben. Kein Bock auf Blog. Daf&#252;r steht Twitter im Vordergrund. Wenn ich schon daran denke, einen langen Artikel zu schreiben, obwohl ich in wenigen Zeichen, mitunter nur 140 St&#252;ck, eine Aussage treffen kann. Dann wei&#223; ich genau: Blogs sind f&#252;r mich im Moment ad acta gelegt.</p>
<p>Doch mit meinem &#8220;Blog-Off&#8221; Motto, was sich so kernig in der &#220;berschrift liest, m&#246;chte ich etwas bewirken. Ich stehe mit Herzensblut hinter dem Gedanken, dass Twitter die neue Form der Kommunikation ist. &#220;ber 5.000 Tweets habe ich bestimmt manuell verfasst, insgesamt komme ich derzeit auf 5.462 Tweets beim <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">@MikeSchnoor</a> mit Linkfischer-Tipps als ReRSS dieses Blogs. Wichtig wird das Microblogging, das &#252;bliche detailierte und leicht verliebte &#8220;normale Bloggen&#8221; verliert leicht von seinem Reiz.</p>
<p>Zumindest nach mittlerweile f&#252;nf, nahezu fast sechs Jahren als Blogger aus Deutschland ist mir klar, dass das Blog nicht alles ist. Es gibt mehr. In H&#246;chstzeiten kam ich auf 90 Postings pro Monat, danach ebbte es auf einen Blogeintrag pro Tag, danach ein Blogeintrag f&#252;r alle zwei Tage und weniger ab. Dagegen steht eines: Microblogging erf&#252;llt mich. Indem ich meine Gedanken direkt rausjage, zumindest das eine oder andere @Reply erhalte oder mit einem Retweet begl&#252;ckt werde, wei&#223; ich, dass bekannte und sogar wildfremde Menschen mich wahrnehmen. Das ist eine einzigartige Situation, die uns durch Social Media als Technologie und Kommunikationsmedium erm&#246;glicht wird.</p>
<p>Doch was f&#252;r mich die Therapie &#8220;Blog-Off&#8221; bedeutet ist eigentlich nur eines: Ich m&#246;chte das Bloggen ver&#228;ndern. Bestimmt geht es anderen Autoren genauso. Immer die gleiche Leier. Ich suche etwas neues. Eine neue Herausforderung des pers&#246;nlichen und professionellen Schreibens. <strong>socialbuzz.de</strong> wird kommen. In wenigen Tagen &#8211; hoffe ich zumindest. Mehr dazu m&#246;chte ich jetzt nicht verraten. Und wer dem <strong>MikeSchnoor.com</strong> treu ist, wird hier wieder etwas mehr inhaltliches aus meiner Feder lesen k&#246;nnen. Ich freue mich darauf &#8211; und hoffe, dass ihr, liebe Leser und Leserinnen, euch ebenfalls darauf freuen werdet. :)</p>
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		<title>Goodbye Rivva</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 07:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich werde Dich vermissen, Rivva. Du hast mir die besten Geschichten aus der Blogosph&#228;re gezeigt. Du hast die relevanten Diskussionen verdeutlicht. Du hast mich von vielen Themen im Blog abgehalten, weil zahlreiche andere Leute dar&#252;ber schon geschrieben haben. Du hast mich inspiriert. Du zeigtest mir viele neue Tweets und Twitteruser, unz&#228;hlige neue Blogs und Autoren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde Dich vermissen, Rivva. Du hast mir die besten Geschichten aus der Blogosph&#228;re gezeigt. Du hast die relevanten Diskussionen verdeutlicht. Du hast mich von vielen Themen im Blog abgehalten, weil zahlreiche andere Leute dar&#252;ber schon geschrieben haben. Du hast mich inspiriert. Du zeigtest mir viele neue Tweets und Twitteruser, unz&#228;hlige neue Blogs und Autoren. Bald wird alles vorbei sein.</p>
<p>Es ist Zeit, auf Wiedersehen zu sagen. <a href="http://blog.rivva.de/archives/2009/5/4/in_a_silent_way/">Vielen Dank</a>, Frank!</p>
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		<title>Blogs &#8211; Das Guckloch auf dunkle Machenschaften</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 17:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weblogs sind seit gut f&#252;nf Jahren das Traumthema der Prosumenten. Wir lieben es zu publizieren, in voller L&#228;nge unseren Senf in die Welt zu streuen, &#252;ber ein Thema oder gar manche Pers&#246;nlichkeit abzul&#228;stern und hoffentlich ungeschoren davon zu kommen. Sehen wir von den Abmahnungen ab, mit denen sich manche Blogger konfrontiert sehen, ist die Blogosph&#228;re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weblogs sind seit gut f&#252;nf Jahren das Traumthema der Prosumenten. Wir lieben es zu publizieren, in voller L&#228;nge unseren Senf in die Welt zu streuen, &#252;ber ein Thema oder gar manche Pers&#246;nlichkeit abzul&#228;stern und hoffentlich ungeschoren davon zu kommen. Sehen wir von den Abmahnungen ab, mit denen sich manche Blogger konfrontiert sehen, ist die Blogosph&#228;re in Deutschland ziemlich gut aufgestellt in Sachen &#8220;<em>Schwatzverhalten</em>&#8220;. Klatsch und Tratsch treffen auf sich selbst, Expertise und Fachwissen buhlen um die Gunst der wenigen tausend interessierten Leser. Doch lassen wir zweiteres lieber au&#223;en vor und f&#252;hlen uns wie eine Klatschbase. Was macht man dann? Na klar, man ist auf der Suche nach einem Thema. Me2, ich auch. Alle Welt liest mit!</p>
<p><strong>Woher stammen die Themen, die Blogger des &#246;fteren aufgreifen?</strong> Nahezu regelm&#228;&#223;ig stammt das Besprochene aus den Themengebieten Medien, Kommunikation und Marketing, Internet und Technologie, Start-ups und Web 2.0, mittlerweile auch Social Media, Wirtschaft, Leben und Netzkultur, Recht, Wissen und nat&#252;rlich auch Politik. Eigentlich braucht man ja nur bei <a href="http://rivva.de">Rivva</a> vorbeischauen und man erkennt sofort, was Deutschlands Blogger besch&#228;ftigt. Heute dreht sich alles um <a href="http://julia-seeliger.de/anti-atom-goes-20/">Anwaltsgebahren</a> rund um eine Atomgegner-Aktion, eine wundervolle <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,617347,00.html">Mitarbeiterkontrolle bei Lidl</a>, die vielleicht der Gema den Tod bringende <a href="http://www.heise.de/newsticker/Eine-Kultur-Flatrate-fuer-Filesharing-und-das-Interesse-der-Kuenstler--/meldung/135735/">Kultur-Flatrate</a>, die <a href="http://www.golem.de/0904/66330.html">Poken-Dinger</a> zum drahtlosen Kontakt-Striptease, eine <a href="http://flannelapparel.blogspot.com/2009/04/helden-in-hosentragern.html">Bloggeranalyse</a> (manche Blogger tragen wirklich Unterhosen), die &#8220;shit happens&#8221; (so liest sich das n&#228;mlich auf den Bannern) Blogger-Konferenz namens <a href="http://www.dnews.de/kolumnen/16358/wie-relevant-ist-die-republica-.html">re:publica</a> und nat&#252;rlich der bevorstehende <a href="http://www.bildblog.de/6865/aus-bildblog-wird-bildblog-fuer-alle/">Relaunch vom BILDBlog</a>.</p>
<p>Hurra &#8211; Deutschland&#8217;s Blogger gehen auf wie Hefekl&#246;&#223;e in der Virtualit&#228;t des Lebens. Wer die Themen liefert ist ganz <a href="http://rivva.de/leitmedien">klar definiert</a>: Wiederum Medien und nat&#252;rlich andere Blogs, schlie&#223;lich berichten wir Blogger &#252;ber uns selbst am liebsten, wir kleinen vernarrten Blogger. Selbstverliebtheit ist unser aller Trumpf. Doch vorrangig kommen die Themen aus der Medienlandschaft oder zumindest etwas, wor&#252;ber man abl&#228;stern kann. Da sind wir wieder gro&#223;, als gewollte f&#252;nfte Macht im Staate allen vorzugeben, was wirklich Sache ist. Alles in allem sind Blogs doch nur dunkle Machenschaften. Ein Guckloch in das Leben eines anderen Menschen. Die freie Wahloption der blasphemischen Kritik.</p>
<p>Mittlerweile nutze ich Blogs nur noch, um l&#228;ngere Artikel zu schreiben, wenn mir danach Lust ist. Einen Zwang, wie manche Zeitgenossen denken m&#246;chten, sehe ich im Bloggen kaum noch. Fr&#252;her war ich Feuer und Flamme, ein kleines Thema gro&#223; rauszubringen oder mit den Medien um die Wette zu buhlen. Doch was bringt es? Nichts &#8211; nur ein paar neue Seiten f&#252;r die Indizierung in Google sowie eine extra Werbefl&#228;che durch die einzelne Artikelansicht. Gew&#252;rzt mit etwas egomanischer Natur kommt am Ende das heraus, was man hier liest. Am&#252;sante Anekdoten des Lebens. Mehr auch nicht. Klatsch und Tratsch ist schlie&#223;lich des Bloggers liebstes Ziehkind. Und das haben wir doch alle gern, nicht wahr? Ach, damit wir uns klar verstehen: Wer ganz oben etwas von &#8220;<em>Schwanzverhalten&#8221;</em> las, sollte sich lieber an die eigene Nase fassen. Pfui! :)</p>
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		<title>Verzieht euch, ihr kleinen SEO-Blogspammer!</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2009/03/25/verzieht-euch-ihr-kleinen-seo-blogspammer/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 08:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile erreicht man den Punkt, an dem man des Bloggens wirklich &#252;berdr&#252;ssig wird. Es treiben sich Gestalten im Netz herum, denen man niemals die T&#252;r &#246;ffnen w&#252;rde. Genauso ist es beim Bloggen. Hier ist mein Haus und mein Heim. Niemand darf ungefragt rein. Au&#223;er &#252;ber Kommentare. Und die m&#252;ssen authentisch sein. Daher mein Aufruf an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile erreicht man den Punkt, an dem man des Bloggens wirklich &#252;berdr&#252;ssig wird. Es treiben sich Gestalten im Netz herum, denen man niemals die T&#252;r &#246;ffnen w&#252;rde. Genauso ist es beim Bloggen. Hier ist mein Haus und mein Heim. Niemand darf ungefragt rein. Au&#223;er &#252;ber Kommentare. Und die m&#252;ssen authentisch sein. Daher mein Aufruf an die dunklen Gestalten des Web: Verzieht euch, ihr kleinen SEO-Blogspammer! Denn nach mehreren Jahren habt ihr jungfr&#228;ulichen Mini-Agenturen und Einzelunternehmer es immer noch nicht verstanden, dass Blogger keine Linkschleudern f&#252;r euren SEO-M&#252;ll sind. Blogger schreiben wor&#252;ber sie gerne schreiben wollen, und wenn sie einen Dienst in einer Liste nicht aufnehmen wollen, bleibt es ihnen &#252;berlassen. Freundlich darauf hinweisen ist eine Sache, das legitimiert auch den einzelnen Kommentar. Aber &#252;ber Tage und Wochen lang mittels erneuten Kommentaren es trotzdem zu versuchen, irgendwie den ollen Link in meinem Blog zu publizieren, ist einfach ein &#8220;Pfuibah&#8221;. </p>
<blockquote><p><em>wir machen Promotion f&#252;r die Seo**** GmbH und da wir festgestellt haben, dass Sie sich an der aktuellen (und v&#246;llig unwahren) Diskussion &#252;ber das Unternehmen nicht beteiligt haben, erlauben wir uns Sie zu fragen, ob Sie auf Ihrem Blog eventuell den folgenden Text (ungek&#252;rzt oder gek&#252;rzt, wie Sie wollen) abbilden k&#246;nnten. Wir w&#228;ren Ihnen hierf&#252;r sehr dankbar. Wenn Sie auf Seo**** linken wollen, bitte www.seo***.de</em></p></blockquote>
<p>Wunderbar ist das Satzkonstrukt &#8220;da wir festgestellt haben, dass Sie sich an der [...] Diskussion nicht beteiligt haben&#8221;. Nun frage ich mich ernsthaft, ob man von mir erwartet, dass ich zu jedem Mist, der im Internet diskutiert wird, meinen eigenen Senf ablasse? Guten Morgen! Schon einmal nachgedacht?</p>
<p>Erstens entscheide ich selbst, welche Inhalte ich in meinem Blog publiziere. Da hilft es auch nicht, dass ihr mit eurer bemittleidenswerten Blogspammerei &#252;ber die Kommentare als Spam erkannt werdet. Es wird euch auch nicht weiterbringen, mir solche werblichen Mails zu schicken. Zweitens ist und bleibt das Blog keine Werbeschleuder im Content-Bereich. Da ihr das Blog wohl per RSS abonniert habt, wisst ihr genau, dass es sich hier um euch handelt, ohne dass ich euren ganzen Firmennamen nennen muss. Den letzten Respekt habt ihr noch. Drittens m&#246;chte ich mich bei euch bedanken. Ja, vielen Dank f&#252;r diese Anregung zu einem Blogeintrag. Hat mich sehr gefreut &#8211; und jetzt bitte &#8211; verzieht euch. SEO-Spam tut hier nicht Not. Eure Domains sind jetzt wirklich bei mir im Geist geblacklistet. :)</p>
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		<title>Drei Tipps f&#252;r zeitliche Blogpostings mit maximalem Erfolg</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 13:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar konnte ich in den vergangenen Tagen aufgrund vieler offlinebedingten Aktivit&#228;ten und Projekte mich nur stiefm&#252;tterlich um mein Blog k&#252;mmern, m&#246;chte daf&#252;r heute aber einen kleinen Erfahrungsaustausch machen. Ich habe anhand meiner eigenen Blogeintr&#228;ge gemessen, dass es wirklich ideale Zeiten f&#252;r einen neuen Blogeintrag gibt. Nat&#252;rlich h&#228;ngt alles von der Zeitzone eurer Leser ab, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar konnte ich in den vergangenen Tagen aufgrund vieler offlinebedingten Aktivit&#228;ten und Projekte mich nur stiefm&#252;tterlich um mein Blog k&#252;mmern, m&#246;chte daf&#252;r heute aber einen kleinen Erfahrungsaustausch machen. Ich habe anhand meiner eigenen Blogeintr&#228;ge gemessen, dass es wirklich ideale Zeiten f&#252;r einen neuen Blogeintrag gibt. Nat&#252;rlich h&#228;ngt alles von der Zeitzone eurer Leser ab, ich beziehe mich prim&#228;r auf Deutschland. Generell sehe ich zwei Kernzeiten f&#252;r gute Blogeintr&#228;ge. Ein Negativbeispiel darf nat&#252;rlich nicht fehlen.</p>
<ol>
<li><strong>Toptime: 8-11 Uhr</strong><br />
Der fr&#252;he Vogel f&#228;ngt den Wurm. Normalerweise lesen die Menschen die Blogs als aller erstes zu Hause oder im B&#252;ro. Wer in der Zeit einen neuen Artikel raushaut, kann gut Punkte machen. Andere Blogger nehmen einen solchen Artikel gerne auf. Ebenfalls lesen Journalisten das Blog. Manchmal generiert sich auch ein Onlinebericht bei einem guten Fachmedium daraus. </li>
<li><strong>Pausenzeit: 14-16 Uhr</strong><br />
Entweder nach der Mittagszeit oder kurz vor der Kaffeezeit bequemen sich viele Leser zum Lesen. Diese Zeit kann man auch ausnutzen und ein aktuelles Tagesgeschehen aufgreifen und kommentieren. Vor allem wirkt ein Artikel in dieser Zeit, weil einige B&#252;rohengste genau dieses Zeitfenster nutzen, um nach dem morgendlichen Blog-Genuss auf neue Perlen zu sto&#223;en.</li>
<li><strong>NO-GO Zeiten</strong><br />
Generell bezeichne ich hier die Zeit ab 22 Uhr als problematisch, au&#223;er es liegt ein hoch aktuelles Thema an. Als Pers&#246;nlichkeiten haben alle Blogger jedoch immer noch ein Privat- bzw. Familienleben. Es k&#246;nnte zu illustren Fragen f&#252;hren, warum um 4 Uhr morgens gebloggt wird. Daher w&#252;rde ich nach Mitternacht nur sehr ungerne einen Blogeintrag ver&#246;ffentlichen. Falls jemand um die Zeit aktiv schreiben m&#246;chte, kann man ja auch den Blogeintrag am n&#228;chsten Tag ver&#246;ffentlichen. :)</li>
</ol>
<p><strong>F&#252;r die restlichen Zeiten gilt:</strong> Dazwischen ist es nat&#252;rlich nie verkehrt, etwas zu schreiben. Es h&#228;ngt auch immer von den Lesegewohnheiten eurer Leser ab, wie stark sich das zeitliche Bloggen auf sie zum Positiven hin auswirkt. Dazu noch eine Empfehlung zur Einteilung nach Wochentagen. Denkt vielleicht wie ein Verleger. Wann erscheinen die meistgelesenen Zeitungen und Zeitschriften? Je nach Medium hat man sich auf seit Jahren etablierte Tage eingefahren. Die <a href="http://www.wuv.de">W&#038;V</a> und die <a href="http://www.horizont.net">Horizont</a> erhalte ich als Fach- und Branchenmedien am Donnerstag, alle zwei Wochen erscheint <a href="http://www.kress.de">kress</a> zum Freitag, die <a href="http://www.internetworld.de">Internet World Business</a> wiederum am Montag. Gebt euren Blog-Lesern ein Gef&#252;hl f&#252;r Regelm&#228;&#223;igkeit und Kontinuit&#228;t &#8211; etwas, das ich leider im Moment hier im MikeSchnoor.com nicht direkt verfolge &#8211; doch es hilft unglaublich. </p>
<p><strong>Hier ein Beispiel f&#252;r eine m&#246;gliche Zeitplanung:</strong></p>
<ul>
<li>Inhaltlich gute Artikel f&#252;r Montag bis Mittwoch einplanen.</li>
<li>F&#252;r Mittwoch, Donnerstag und Freitag lohnen sich Folgestories oder mitunter exklusive Kracherthemen.</li>
<li>Am&#252;sante Randdetails, Features oder Themen zu externen Aktionen laufen gut am Wochenende.</li>
<li>Weniger interessante Artikel sind eher etwas f&#252;r die Zeit zwischendurch, falls Themenlosigkeit dominiert.</li>
</ul>
<p>Nicht zu verachten sind <strong>automatische, zeitgesteuerte Postings</strong>, die man mittlerweile &#252;ber nahezu jede g&#228;ngige Blogsoftware einsetzen kann. Wer f&#252;nf gute Themen in zwei Stunden ins Blog jagt, kann das lieber auf mehrere Tage auslagern.</p>
<p>Au&#223;erdem sollte jeder &#8220;Fachblogger&#8221; sich zwischen Harmonie oder Disharmonie mit anderen Medien entscheiden: Themenspezifische Artikel k&#246;nnen an die regelm&#228;&#223;ige Erscheinungsweise von gr&#246;&#223;eren Printtiteln angepasst werden. Ich orientiere mich stark an den Branchenmagazinen (s.o.), aber man kann sich gut an techniklastigen Monatstiteln orientieren, an Unternehmertum-/Wirtschaftsbl&#228;ttern, oder an so ungef&#228;hr allem, was man unter &#8220;Lifestyle&#8221;, &#8220;Mode&#8221; oder &#8220;Essen/Trinken&#8221; verstehen kann. Film- und Kinohighlights w&#228;ren klassisch f&#252;r die Mitte der Woche zu platzieren, wenn die Leser nach Entscheidungsgrundlagen f&#252;r Donnerstag als typischen Kino-Tag suchen.</p>
<p>Was hier nat&#252;rlich weniger ber&#252;cksichtigt ist, ist ganz klar das Microblogging mit Twitter und Konsorten. Das ist zu fast jeder Tageszeit m&#246;glich, manchmal jedoch verwundert es mich schon, wie viel Zeit so manche gestandene Menschen haben, um als <strong>Dauer-Tweeter</strong> sich einen Namen zu machen. Vielleicht haben ja andere Blogger &#228;hnliche Erfahrungen gemacht. <strong>Wie steht ihr zu dem Thema und was sind eure Erfahrungen mit Blogposts?</strong> Oder spreche ich hier doch zu stark aus der Sichtweise eines Medienmenschen und PRlers? Ich freue mich auf eure Kommentare! :)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Microblogging: L&#246;st Twitter die Weblogs ab?</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2009/02/17/microblogging-loest-twitter-die-weblogs-ab/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 12:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Microblogging ist Trend des Jahres &#8211; zumindest in unseren Kreisen der Kommunikatoren, Evangelisten, Social Medianer und Webzwonuller steht fest, dass Twitter der Renner ist. Mittlerweile erreicht Twitter das Massenpublikum, immer wieder hauen neue User in die Tasten und jagen 140 Zeichen rund um den Globus. Das Suchtpotential ist enorm, man zwingt sich zu ungezwungener Kommunikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Microblogging ist Trend des Jahres &#8211; zumindest in unseren Kreisen der Kommunikatoren, Evangelisten, Social Medianer und Webzwonuller steht fest, dass Twitter der Renner ist. Mittlerweile erreicht Twitter das Massenpublikum, immer wieder hauen neue User in die Tasten und jagen 140 Zeichen rund um den Globus. Das <strong>Suchtpotential ist enorm</strong>, man zwingt sich zu ungezwungener Kommunikation zwischen Banalit&#228;ten des Alltags und dem professionellen Charme von Fachwissen und Expertise.</p>
<p>Manche User haben neben einem privaten Account oder dem zentralen Firmenkonto einen extra Account f&#252;r besondere Informationen eingerichtet, damit sie ihre bisherigen Follower nicht unn&#246;tig <del datetime="2009-02-17T12:15:49+00:00">bespammen</del> befruchten. Ich &#252;berlege seit einiger Zeit, mir nebst einem <a href="http://mikeschnoor.com/2009/01/13/umschwung-2009-blogkultur-microblogging-lifestreams/">Lifestream</a> auch ein <strong>Zweitkonto zum Microblogging</strong> anzulegen, um andere Sichtweisen als meine ganz privaten Formulierungen ins Netz zu jagen. </p>
<p>Die <strong>Essenz der Kommunikation</strong> auf m&#246;glichst relevante Art kommt Twitter sehr zu gute. Microblogging trumpft auf und viele einstige Early Adopter sind sich einig, dass diese Verbreitung von Informationen einfach effektiver ist, als lange Textpassagen zu einem Thema zu verfassen. Twitter bringt es auf den Punkt. Hier Im Blog schwafelt man ja durchaus vor sich hin, bevor man sein Ziel erreicht.</p>
<p><strong>Weblogs k&#246;nnen hier jedoch nicht ganz mithalten.</strong> Sie wurden einst als Klow&#228;nde beschimpft, weil sie kritische Stimmen im Netzwirrwarr darstellten. Doch &#252;ber die Zeit haben sie sich als feste Gr&#246;&#223;e in der Informationsgesellschaft behaupten k&#246;nnen. Nur als Massenph&#228;nomen konnten sie sich hier in Deutschland nicht durchsetzen, w&#228;hrend sie in den USA den traditionellen Medien den Rang ablaufen. Dennoch haben Blogs den unglaublichen Vorteil, dass hier detailiert die Meinung erkl&#228;rt wird und Berichterstattung ausf&#252;hrlich vorgenommen werden kann. Dies ist ein wesentlicher Nachteil vom Microblogging, doch hier wiederum reicht nur ein Link zu dem l&#228;ngeren Blogeintrag &#8211; und die Informationsschleife ist perfekt. Alles findet seinen Platz.</p>
<p>Die Aufnahme und Interaktion mit Informationen ist bei Twitter aber <a href="http://mikeschnoor.com/2009/02/09/top-kommunikation-von-spon-bei-twitter/">wesentlich schnellebiger</a>, sobald man klassische Kommentare zu Blogartikeln betrachtet. Reaktionen im Twitterstream erfolgen meist in Echtzeit, oder man reagiert wenige Sekunden sp&#228;ter auf <a href="http://mikeschnoor.com/2009/02/03/gesucht-empfehlung-fuer-hd-videokamera/">Anfragen</a>, die man seinen Followern stellt. Wiederum spielt sich bei diesem Beispiel die prim&#228;re Kommunikation im Blogeintrag ab, w&#228;hrend Twitter als Lockmittel eingesetzt wurde.</p>
<p>L&#246;st also Twitter das Bloggen ab? Eine wilde Frage, die im Grunde genommen nur damit beantwortet werden kann, dass Twitter das Bloggen erg&#228;nzt, und dass das Bloggen wiederum Twitter erg&#228;nzt. Beide Formen der Kommunikation laufen harmonisch ab. Nat&#252;rlich stellt man fest, dass weniger im Blog geschrieben wird als noch vor einigen Jahren. Auch ich hatte einmal 90 Blogeintr&#228;ge im Monat verfasst. Heute komme ich nur auf eine niedrige zweistellige Anzahl. In der Qualit&#228;t, und so ma&#223;e ich es mir an zu sagen, erh&#228;lt das Bloggen dadurch jedoch einen enormen Wert. Nicht jeder Mist flie&#223;t in das Blog ein, sondern spezifische Informationen finden ihren Weg zu den Lesern. Daher glaube ich fest daran, dass Twitter die Blogs nicht abl&#246;sen wird. Die <strong>Kombination beider Werkzeuge</strong> macht in Zukunft den Nutzwert der Ver&#246;ffentlichung von Informationen aus.</p>
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		<title>Ritterschlag f&#252;r Robert?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 08:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Basic]]></category>
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		<description><![CDATA[Armer Rob. Nun blickt die ganze Welt mit verschiedenen Erwartungen auf dich. Dein Blog bei eBay ist mittlerweile 20.150 Euro an Geboten wert. Das ist bereits eine stolze Summe f&#252;r ein Blog. Ich hoffe inst&#228;ndig, dass es trotz der Zusammenarbeit mit eBay keine SEO-M&#252;llschleuder wird. Immerhin hat Techcrunch die Story mit ein wenig Verwunderung aufgegriffen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Armer Rob. Nun blickt die ganze Welt mit verschiedenen Erwartungen auf dich. Dein <a href="http://cgi.ebay.de/Basic-Thinking-Blog_W0QQitemZ260343987629QQihZ016QQcategoryZ77158QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem">Blog bei eBay</a> ist mittlerweile 20.150 Euro an Geboten wert. Das ist bereits eine stolze Summe f&#252;r ein Blog. Ich hoffe inst&#228;ndig, dass es trotz der Zusammenarbeit mit eBay keine SEO-M&#252;llschleuder wird.</p>
<p>Immerhin hat <a href="http://www.techcrunch.com/2009/01/08/for-sale-germanys-techcrunch/">Techcrunch</a> die Story mit ein wenig Verwunderung aufgegriffen. Immerhin gibt es einen s&#252;ffisant klingenden, mit durchaus kritischen T&#246;nen behafteten &#8220;<a href="http://blogbar.de/archiv/2009/01/07/ein-kleiner-kaufguide-fur-deutsche-blogs/">Kaufguide</a>&#8221; f&#252;r deutsche Weblogs von Don Alphonso. Die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,599775,00.html">Medien</a> <a href="http://www.bild.de/BILD/digital/technikwelt/2009/01/07/blog-auf-ebay-versteigert/robert-basic-verkauft-sein-online-tagebuch.html">haben</a> <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/multimedia/aktuell/1655815_Blog-unterm-Hammer.html">zumindest</a> <a href="http://turi-2.blog.de/2009/01/07/heute2-robert-basic-g-j-netzeitung-5335826">zum</a> <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Robert-Basic-versteigert-sein-Weblog">Anfang</a> <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Top-Blogger-Robert-Basic-versteigert-Basicthinking_81279.html">des</a> <a href="http://meedia.de/nc/details/article/web-promis--keiner-will-das-basic-blog_100015036.html">Jahres</a> dadurch ein gefundenes Fressen, was sich restlos aussch&#246;pfen l&#228;sst.</p>
<p>Kleinbloggersdorf schreibt sich die Finger wund &#8211; ob es aus Neid auf das anstehende Geld, tiefersitzendem Hass, Stolz auf den Erfolg eines deutschen Bloggers oder sonstige emotionale Gr&#252;nde sind. Im Prinzip ist es auch egal, was aus &#8220;Basic Thinking&#8221; wird. Robert ist der alleinige Autor des Blogs und damit der gr&#246;&#223;te USP. Wer das Blog und die noch zu bereinigenden Inhalte kauft, muss innerhalb von wenigen Tagen etwas besonderes daraus machen, da sich sonst der Hype um das Blog im schnellebigen Internet vollkommen verlieren wird. Also Robert, viel Erfolg bei deinem medialen Ritterschlag als offizieller Alphablogger von Deutschland. Das wirst du bestimmt so schnell nicht vergessen und eine Story f&#252;r die Enkelkinder ist es allemal. :)</p>
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		<title>Lohnt sich ein Blogverkauf?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 13:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Basic]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Verdacht auf die Blogmeldung des Tages hat Robert mit einem Eigentor gemacht: &#8220;Basic Thinking verkaufen?&#8221; titelt der deutsche Vorzeigeblogger im neuesten Blogeintrag. Und recht hat er &#8211; alle paar Jahre darf/kann/sollte man etwas neues starten. Ich an seiner Stelle aber w&#252;rde das Blog nicht verkaufen. Dann lieber einstampfen oder offiziell beenden &#8211; und trotzdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Verdacht auf die Blogmeldung des Tages hat Robert mit einem Eigentor gemacht: &#8220;<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/06/basic-thinking-verkaufen/">Basic Thinking verkaufen?</a>&#8221; titelt der deutsche Vorzeigeblogger im neuesten Blogeintrag. Und recht hat er &#8211; alle paar Jahre darf/kann/sollte man etwas neues starten. Ich an seiner Stelle aber w&#252;rde das Blog nicht verkaufen. Dann lieber einstampfen oder offiziell beenden &#8211; und trotzdem alles bisher Geschriebene weiter der Netz&#246;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stellen. Ein neuer Besitzer modifiziert die Datenbank, &#228;ndert Inhalte nachhaltig und suchende Seelen &#252;ber Google sitzen dann doch wieder bei Viagra-Offerten, statt bei einem Artikel zum gesuchten Thema.</p>
<p><strong>Lohnt es sich aber wirklich, ein Blog mit Mann und Maus zu verkaufen?</strong> Ganz gewisse Leute werden von Gawker oder anderen gr&#246;&#223;eren Blognetzwerken sprechen, wo sich mit Verk&#228;ufen auch etwas &#8220;Verlaghaftes&#8221; an den Tag legte und die Monetarisierung der Inhalte und Wirtschaftlichkeit des gesamten Projektes im Vordergrund stand. Wer ein Blog liest und ein wenig Blogkultur walten l&#228;sst, der abonniert den RSS Feed und die Informationen des Blogs letztendlich aus pers&#246;nlichen Zw&#228;ngen und Interessen heraus &#8211; nicht aber, weil ein neuer Besitzer unter selbiger Adresse schreibt. Das interessiert die meisten treuen Leser doch wirklich nicht.</p>
<p>Ob Robert jetzt Erfolg damit haben wird, seine semi-monet&#228;re Blog-Melkmaschine zu verkaufen, wage ich nicht zu beurteilen. Machen w&#252;rde ich es zumindest (heute) nicht &#8211; aber wenn die Option im Raum steht, sollte man ja immer seine pers&#246;nlichen Interessen verfolgen&#8230;</p>
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		<title>WordPress 2.6.5 schlie&#223;t XSS-Sicherheitsl&#252;cken</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 09:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue WordPress 2.6.5 ist seit kurzem im Original und in der deutschen Version frei verf&#252;gbar. Das neue Release schlie&#223;t einige Sicherheitsl&#252;cken (XSS-Exploits) und behebt kleine Probleme der verbreiteten Blogsoftware. Das Update l&#228;uft einwandfrei, und wer m&#246;chte, braucht auch nur die wp-includes/feed.php und wp-includes/version.php aktualisieren &#8211; das schlie&#223;t zumindest die gravierenden L&#252;cken. Der Sprung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue WordPress 2.6.5 ist seit kurzem im <a href="http://wordpress.org/development/2008/11/wordpress-265/">Original</a> und in der <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2008/11/25/wordpress-265-veroeffentlicht.html">deutschen Version</a> frei verf&#252;gbar. Das neue Release schlie&#223;t einige Sicherheitsl&#252;cken (XSS-Exploits) und behebt kleine Probleme der verbreiteten Blogsoftware. Das Update l&#228;uft einwandfrei, und wer m&#246;chte, braucht auch nur die wp-includes/feed.php und wp-includes/version.php aktualisieren &#8211; das schlie&#223;t zumindest die gravierenden L&#252;cken. Der Sprung von Version 2.6.3 auf 2.6.5 ist durch eine f&#228;lschlich in Umlauf gebrachte, gef&#228;lschte Version 2.6.4 zustande gekommen. Wer sich eine 2.6.4 installiert haben sollte, hat sein Blog f&#252;r Angreifer ge&#246;ffnet. :)</p>
<p>Ein wenig Blogkultur am Rande: WordPress ist meiner Meinung nach das bestgepflegteste, am einfachsten zu bedienende Blog. Gerade f&#252;r Neueinsteiger bietet sich hier nahezu alles, was das Blogger-Herz begehrt. Als Content-Management-System ist WordPress zumindest f&#252;r kleine Projekte der kostenlose &#220;berflieger am Markt, f&#252;r das pers&#246;nliche Blog oder Fachblogs kann ich es nur empfehlen.</p>
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		<title>Blogkommentarspammerei</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 07:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Akismet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarspam]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes SEO-Team der DiWe Media, h&#246;rt doch bitte einfach auf, in diversen Blogs, zu denen ich administrative Zugriffsrechte habe, mit euren sinnfreien Kommentaren eure eigenen Seiten zu bewerben. Welche Blogs dies sind, verrate ich nat&#252;rlich an dieser Stelle nicht. Wozu auch &#8211; es sind gen&#252;gend Stellen, an denen ich eure Kommentare aus der Moderationsschleife fischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes SEO-Team der DiWe Media,</p>
<p>h&#246;rt doch bitte einfach auf, in diversen Blogs, zu denen ich administrative Zugriffsrechte habe, mit euren sinnfreien Kommentaren eure eigenen Seiten zu bewerben. Welche Blogs dies sind, verrate ich nat&#252;rlich an dieser Stelle nicht. Wozu auch &#8211; es sind gen&#252;gend Stellen, an denen ich eure Kommentare aus der Moderationsschleife fischen konnte. Ich markiere euch einfach bei WordPress mit &#8220;Akismet&#8221; als Spam. Das Tool schickt damit eure URLs und E-Mail Adressen in einen zentralen Sammelpool, der auf internationaler Ebene euch in K&#252;rze g&#228;nzlich auf verschiedenste Blacklists vollkommen automatisch reinsetzt. Dann ist es auch vorbei mit dieser Blogkommentarspammerei! Und habt ihr einen guten Clipping-Dienstleister, der auch Blogs f&#252;r eure Medienbeobachtung aufnimmt? Na dann freut euch! Jetzt habt ihr meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Denn das ganze Getue ist eigentlich kaum cool genug um bei Bloggern, insbesondere den webzwonulligen Bloggern, richtig Punkte zu sammeln.</p>
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