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Digitale Transformation? Trotz der Forderung betrachten Mittelständler den digitalen Wandel nicht als Chefsache.

Deutschland wird Digitalisierungsland! Für 81 Prozent der deutschen Mittelständler sei die Digitale Transformation in ihren Unternehmen überwiegend umgesetzt. Bei 28 Prozent der Firmen sei das Kerngeschäft vollständig auf digitale Prozesse umgestellt. Leider steht in weniger als der Hälfte der Unternehmen das Thema Digitalisierung auf der Agenda der obersten Führungsebene. Kann der Mittelstand diese Defizite noch aufholen?
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Paul Mudter, Vorsitzender des OVK. Foto: BVDW

Traditionell steht die dmexco für die Erneuerung der Marktzahlen und Prognose für den Online-Werbemarkt. Gewachsen aus der Online Marketing Düsseldorf und seit sechs Jahren unter neuem Branding in Köln ansässig, dokumentieren die deutschen Online-Vermarkter mit stolz geschwellter Brust ihre Marktrelevanz. Die Branche konnte sich an mehreren Milliarden Bruttowerbeumsätzen erfreuen, bis sich endlich in 2014 die Werbestatistik und Prognose veränderte.
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Weltweit erkennen immer mehr Unternehmen, dass die Digitale Transformation mit Chancen verbunden ist. Fast jedes Unternehmen (95 Prozent) nutzt digitale Technologien, um mit Kunden in Verbindung zu treten oder um Kundenverhalten zu beobachten. Das Investment in digitale Projekte ist beachtlich, denn die Unternehmen geben durchschnittlich 113 Millionen US-Dollar aus und planen diesen Betrag ebenfalls in drei Jahren zu investieren. Dies bestätigt der „Global Trend Report“ von Tata Consultancy Services, für den 820 Unternehmen aus 13 Ländern zur „Digital Consumer Economy“ aus Big Data und Analytics, Cloud Computing, Mobile und Pervasive Computing, Social Media, Robotik und Künstliche Intelligenz zur digitalen Neuausrichtung befragt wurden.
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Bald wird alles anders. Der ungestörte Konsum im Internet, der bereits in ersten Zügen eingeschränkt wird, verkommt jetzt zu einer staatlichen Zensur, die die Gleichgültigkeit der Politiker (oder ihre Unkenntnis) bestens widerspiegelt. Kurz überprüft, ob man über unseren Provider noch die anrüchige YouPorn.com erreichen könnte. Im Gegensatz zu vielen Acor-Kunden kann man hier noch ungehindert die dunklen Seiten des Internets ansurfen. Aber mit Gewissheit kann man jetzt sagen, dass dieser beispielhafte Zugriff auf eine Webseite im kommenden Jahr durch viele Instanzen der digitalen Vorratskammer gejagt wird. Nur ein Fall der Überwachung.

Nun hörte ich doch grade, dass auch spezielle Begriffe wie die Religion des „Islam“, eine „Bombe“ und natürlich auch viele weitere Begriffe der Sprache dem Oberbegriff „Terror“ zugeordnet werden und ein sicherer Garant für die Überwachung von Webseiten, deren Anbieter und natürlich dem heimischen Rechner sind.

Sex und Drogen sind dagegen mehr als verharmlost und scheinbar in unserer modernen Gesellschaft ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens. Nur Bomben bauen darf man halt nicht – ist ja auch ganz gut so. Doch die pauschalisierte Verkriminalisierung, die anfangs über einige kleine Kinder und Jugendliche mit dem proklamatischen Titel „Raubkopierer“ zog, wird durch das meines Erachtens die Menschenwürde und Grundrechte angreifende Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung auf die Spitze getrieben.

Wenn im Ausland schon die freie Meinung mit Strafe belohnt wird, wenn Menschen wie beispielsweise der Innenminister Deutschlands sich aufführt wie man es vor über 70 Jahren mit Applaus belohnte und damals nur nicht direkt verstehen, wohin es führen würde – dann kann man sich wieder freuen auf: „Du Bist Deutschland!

Aktion UBERWACH!Vielen Dank an SPD, CDU, FDP, Grüne… um nur einige zu nennen – ihr habt uns die Vorratsdatenspeicherung ermöglicht. Und wisst ihr was? Wenn ihr das dürft, will ich das auch beispielhaft demonstrieren!

Nachdem Steve Jobs auf der Macworld Keynote in San Francisco die neueste Innovation von Apple namens „iPhone“ vorgestellt hat, bahnt sich ein Streit rund um das Namensrecht des neuen Produktes an. Es ist meiner Meinung nach egal, ob Cisco nun ein Recht besitzt oder nicht – wichtig ist eines: Das ist perfekt inszenierte und gleichzeitig durch den Streit eine instituierte Public Relations.

Was will man letztendlich mehr, als dass die gesamte IT- und Telekommunikationswelt sich alle zehn Finger nach dem iPhone abschleckt? Und dazu parallel noch eine längere Medienpräsenz durch diesen Battle mit Cisco heraufbeschwört?