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Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer. Quelle: Bitkom

Neben dem Smartphone lassen sich die Deutschen gerne von Tablets begeistern. Bei den 14- bis 29-Jährigen nutzt fast jeder zweite von ihnen (46 Prozent) diese mobilen Endgeräte. Im Bundesdurchschnitt nutzen 24 Millionen Verbraucher und damit rund jeder dritte Deutsche (34 Prozent) die flachen Touchscreen-PCs.
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77 Prozent der Deutschen gehen regelmäßig ins Netz und im Juni 2014 waren 56,19 Millionen Menschen online. Diese Zahlen pendeln sich seit geraumer Zeit ein und sprechen für die stabile Entwicklung des Internets in Deutschland. Weitaus interessanter sind jedoch die beliebten Aktivitäten der Nutzer. Private E-Mails und Suchmaschinen bleibt jeweils für rund 86,3 Prozent der Deutschen das Non-Plus-Ultra im Internet. Erst mit deutlichem Abstand informieren sie sich über Nachrichten zum Weltgeschehen (72,3 Prozent) oder tätigen Online-Einkäufe (71,7 Prozent). Ein ziemlich trauriges Bild, wenn man in der heutigen Zeit von Kommunikation nur so erschlagen wird. Zumindest wirkt dieser Einblick in das Nutzungsverhalten der Deutschen dann schlüssig, wenn man nur die Besuche und Zugriffe auf Online-Werbeträger ohne soziale Netzwerke berücksichtigt. Dabei erzielen Bewegtbild-Angebote insgesamt signifikante Anteile am gesamten Nutzungsverhalten. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (AGOF) in den „internet facts 2014-06“, mit der die Reich­weiten- und Strukturdaten für Online-Werbeträger und Belegungseinheiten ausgewiesen werden.

Führt man die AGOF-Zahlen zu Grunde, schätzen die deutschen Internetnutzer nicht nur die schönen Dinge im Leben, sondern informieren sich deutlich intensiver über Schuhe, Damen- und Herrenkosmetik, Parfums oder kostenpflichtige Musik sowie Filme. Zuwächse auf die Online-Angebote stiegen in diesen Bereichen innerhalb der letzten vier Jahre um über 60 Prozent. Der Bereich „Essen, Trinken und Genießen“ weist mit zehn Prozent die größte Steigerung eines einzelnen Bereiches vor. Ferner stiegen Pflege- und Wellnessprodukte, Bekleidung, Möbel bis hin zu Heimkino- oder Surround-Anlagen in der Popularität der Internetnutzer. Getränke und Lebensmittel kaufen heute schon zwölf Prozent der Deutschen im Netz. Offenbar geht es dabei jedoch nicht um den Supermarkteinkauf, sondern vielmehr um den gezielten Kauf von Spirituosen, Süßwaren und salzigen Snacks sowie alkoholfreien Getränken. Die angenehmen Dinge im Internet belegen wiederum die meistgesuchten Produkte: Bücher, Reisen, Eintrittskarten und Hotels bleiben der Deutschen liebste Recherchethemen.

agof-internetfacts

Im Bewegtbild-Segment untermauert die AGOF-Erhebung den fortlaufenden Trend: Die privaten Radio- und Audio- sowie TV- und Videoportale erreichen laut einer Einzelauswertung durch den VPRT monatlich eine gemeinsame Netto-Reichweite von rund 30,81 Millionen Menschen in Deutschland. Die erfassten Radio-/Audio- sowie TV-/Videoportale erreichen somit über die Hälfte aller Internetnutzer ab 10 Jahren (55,4 Prozent). Die AGOF-Zahlen berücksichtigen bislang noch nicht die Reichweiten weiterer Audio- und Videoportale, wie Connected TV- und Webradio-Reichweiten von Spotify oder Youtube. Für ein konkretes Gesamtbild müssen zusätzlich die Reichweiten der öffentlich-rechtlichen Angebote und Mediatheken berücksichtigt werden. Vielleicht kann die neugegründete AGOF-Pilotgruppe zur Reichweitenmessung von SmartTV-Angeboten dazu beitragen, den Markt für Bewegtbildangebote deutlich transparenter zu gestalten, als es die bisherigen Erhebungen der AGOF internet facts zulassen.

Die Frage nach der Relevanz und Reichweite, egal ob Bewegtbild oder klassische Online-Inhalte, ist nämlich so eine ganze besondere Sache. Jeder Nutzer surft verschiedene Portale an, und nur einige davon werden im Rahmen der Reichweitenmessung der AGOF erfasst. So kommen Portale wie T-Online mit 26,96 Millionen Unique Usern im Monat Juni 2014 auf den ersten Platz, gefolgt von eBay (22,46 Millionen), BILD.de (17,08 Millionen), gutefrage.net (16,94 Millionen) und WEB.DE (13,52 Millionen). Die Nutzungszahlen von soziale Netzwerken, die eine gewisse Relevanz im Alltag vieler Deutscher besitzen, finden darin kaum Berücksichtigung. Schlichtweg weil das notwendige Zählpixel und die Infrastruktur der Messung von den großen Platzhirschen nicht in den Seiten implementiert ist – und weil die deutsche Insellösung für ein globales Netzwerk wie Facebook, Twitter und Google wiederum eine äußerst geringe Relevanz besitzt.

Im Januar lag beispielsweise Facebook bei einer potenziellen Reichweite von rund 27,38 Millionen Nutzern in Deutschland. Bei ihnen stehen eher Promis aus Sport, Film und Fernsehen, Bekleidung und Elektronik ganz weit oben. Je nachdem, welche Datenbasis man zugrunde legt, fallen diese Werte unterschiedlich aus. Daher ist es nachvollziehbar, dass die traditionelle Datengrundlage gemäß der AGOF internet facts nur einen kleinen Teil des digitalen Lebensraums der Deutschen betrachten kann.

Deutsche Mittelständler aus der IT- und Telekommunikationsbranche wollen den Anteil von Digital Marketing in ihrem gesamten Marketingmix von 24 auf 30 Prozent erhöhen. Noch in diesem Jahr planen die Unternehmen durchschnittlich fünf Prozent ihres Gesamtumsatzes für Marketingmaßnahmen zu investieren, was einem leichten Plus um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des BITKOM unter Marketingverantwortlichen der ITK-Branche.
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Quelle: BITKOM

Bewegtbild bleibt Top-Thema in den Medien. Heute spricht eine Jubelmeldung des BITKOM von 40 Millionen Verbrauchern, die sich Videos im Internet überwiegend per Stream ansehen. Dies entspricht 73 Prozent der Internetnutzer ab 14 Jahren basierend auf einer Hochrechnung von 777 Internetnutzern auf die Bevölkerung.
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Quelle: Käuferportal Marketing-Studie 2014

Viele Unternehmen konzentrieren sich auf Offline-Werbung, obwohl ihnen sogar bewusst ist, dass ihre Kunden eigentlich nach ihren Produkten und Dienstleistungen zuerst im Internet suchen. Eine Studie von Käuferportal und der HTW Berlin verdeutlicht, wie groß die Aufklärungsarbeit für die Digitalwirtschaft noch ist. Eine aktuelle Teiluntersuchung unter 430 Fachhändlern zeigt auf, dass die Branche „Bauen, Wohnen und Sanieren“ den Sprung ins digitale Zeitalter zwar erkannt hat, jedoch noch sehr viel Hilfe in der Umsetzung benötigt.
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Michael Rasch, Leiter bei PwC für das Thema Digitale Transformation. Quelle: PwC

Deutsche Unternehmen setzen zur Kommunikation auf Facebook, YouTube und Twitter. Was bereits für digitale Denker zum Pflichtprogramm zählt, scheint jedoch bei den Unternehmen nur ein rudimentäre Ausmaß anzunehmen. Im Vordergrund steht lediglich die klassische Informationsübermittlung und weniger der interaktive Kundendialog als erlebbare Kommunikation. Dies bestätigt eine Studie von PricewaterhouseCoopers, für die innerhalb des letzten Jahres 190 deutsche Unternehmen befragt wurden.
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Weltweit erkennen immer mehr Unternehmen, dass die Digitale Transformation mit Chancen verbunden ist. Fast jedes Unternehmen (95 Prozent) nutzt digitale Technologien, um mit Kunden in Verbindung zu treten oder um Kundenverhalten zu beobachten. Das Investment in digitale Projekte ist beachtlich, denn die Unternehmen geben durchschnittlich 113 Millionen US-Dollar aus und planen diesen Betrag ebenfalls in drei Jahren zu investieren. Dies bestätigt der „Global Trend Report“ von Tata Consultancy Services, für den 820 Unternehmen aus 13 Ländern zur „Digital Consumer Economy“ aus Big Data und Analytics, Cloud Computing, Mobile und Pervasive Computing, Social Media, Robotik und Künstliche Intelligenz zur digitalen Neuausrichtung befragt wurden.
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Auf welches Gerät könnten Sie gar nicht verzichten? Quelle: BITKOM

Ein kurzer Blick in Bus und Bahn zeigt: Smartphones zählen für die meisten Nutzer als unverzichtbarer Begleiter im Alltag. Sechs von zehn Smartphone-Besitzern (61 Prozent) wollen gar nicht mehr auf das mobile Endgerät verzichten, bei unter 30-Jährigen sind es sogar drei Viertel (74 Prozent). Ein bemerkenswertes Ergebnis der mobilen Evolution wirkt sich auf die neuen Anforderungen an die Handels- und Finanzbranche aus. Jeder siebte Verbraucher (14 Prozent) kann sich vorstellen, auf sein Portemonnaie komplett zu verzichten – zugunsten eines Mobile Wallet auf dem Smartphone.

Die kleinen digitalen Helferlein in der Hosentasche entpuppen sich als weit wichtiger für die Verbraucher als viele andere Hightech-Geräte. Zwar besitzen Tablets eine ähnlich hohe Bedeutung, aber gegenüber PC, Laptop oder einem Uralt-Handy haben Smartphones von den Deutschen Besitz ergriffen. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BITKOM.

Erste Verbraucher würden ihr Portemonnaie sogar ein Mobile Wallet, die digitale Geldbörse auf dem Smartphone, ersetzen. Der morgendliche Kaffee, der Supermarkteinkauf und Konzerttickets – die Verbraucher können ihre modernen Smartphones bequem einem Terminal oder Kassenscanner vorbeiziehen, um ihre Einkäufe abzurechnen oder sich als Inhaber eines Tickets zu verifizieren. Spannend wird die Nutzung eines Mobile Wallet als mobilen Geldautomat, um sich kein Bargeld auszuzahlen, sondern das Smartphone mit einem monetären Gegenwert aufzuladen.

Insbesondere im Bereich der Digitalen Währungen, wie Bitcoin, Ripple & Co. zeigen diese Szenarien sehr komfortable Möglichkeiten für digitales Bezahlen. Laut der BITKOM-Studie kann sich jeder Siebte (14 Prozent) Deutsche vorstellen, auf sein Portemonnaie zu verzichten und nur noch mit dem Smartphone zu bezahlen.

Deutlich stärker zeigt sich das generelle Interesse anhand einer ähnlichen Studie von PriceWaterhouseCoopers. Mehr als vier von zehn Befragten (45 Prozent) hätte demzufolge Interesse, finanzielle Transaktionen über ein Mobile Wallet zu tätigen. Ebenso viele Nutzer (43 Prozent) könnten sich damit anfreunden, ein Mobile Wallet als Kreditkartenersatz zu nutzen. Für 17 Prozent der Befragten eignet sich ein Mobile Wallet bereits jetzt schon als Bargeldspeicher, um bargeldlose Zahlungen und Transaktionen vornehmen zu können.

Zwar liegen die Werte von BITKOM (14 Prozent) und PWC (17 Prozent) noch relativ niedrig, jedoch wird die fortschreitende Entwicklung im Handel und insbesondere am Point of Sales in den Kassenbereichen dafür sorgen, dass Verbraucher mit den neuen Bezahlmöglichkeiten immer stärker konfrontiert werden.

Natürlich kann ein klassisches Portemonnaie genauso schnell verloren werden wie ein Smartphone und das damit verbundene Mobile Wallet, aber die deutsche Angst vor neuen Technologien darf sich nicht negativ auf die digitalen Möglichkeit auswirken. Die Verbraucher müssen in den Fragen rund um Sicherheit und Vertrauen einerseits mehr aufgeklärt werden. Andererseits müssen Händler und Finanzdienstleister stärker zusammenarbeiten, um mehr „Usability und Convenience“ anzubieten. Das aufkeimende Interesse an digitalen Währungen spricht zudem für mehr verbraucherfreundliche Lösungsansätze, die sowohl von modernen Kassenbereichen als auch durch neue Geldautomaten und Online-Handelsplattformen angetrieben werden.

Auf welches Gerät könnten Sie gar nicht verzichten? Quelle: BITKOM

Auf welches Gerät könnten Sie gar nicht verzichten? Quelle: BITKOM

Quelle: deals.com

In der vergangenen Woche zeigte eine Studie von Roland Berger und der Universität Münster auf, dass Digital Commerce für den stationären Handel eine Gefahr darstellt. Eine weitere Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos für die Gutscheinplattform deals.com behauptet sogar: Digital Commerce befindet sich auf einem Höhenflug und kann den stationären Handel in manchen Bereichen hinter sich lassen. Der direkte Vergleich beider Einkaufsvarianten zeigt dabei verblüffend auf, wie die deutschen Verbraucher im Grunde genommen sogar zu Einkaufsmuffeln werden.
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WM-Sponsoren und Werbepartner haben zur Fußball Weltmeisterschaft mit ihren Marken kaum zusätzliche Aufmerksamkeit im Social Web generieren können. Zwar wurden einzelne Hashtags, die im Rahmen der Bandenwerbung oder auf Plakaten zu lesen waren, sehr deutlich von den Nutzern in ihren Tweets und Postings aufgegriffen. Jedoch verhalf das gesamte werbliche Engagement der Unternehmen keinesfalls zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Marken selbst.
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