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	<title>Mike Schnoor &#187; Online-Reputation</title>
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	<description>Social Media, Public Relations, Marketing, Kommunikation und Medien aus Köln</description>
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		<title>Online-Reputation: Das Ich als individuelle Markenwahrnehmung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 09:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Reputation, Baby! That&#8217;s the name of our new love. We&#8217;ve got to push forward and rebrand personality.&#8221; Einige findige Leser werden gewiss die Augenbrauen heben, vielleicht nach kurzer Zeit wieder senken: Dieses Blog weht ab sofort unter einer neuen Fahne. Ohne auf die Pauke zu hauen, bleibt die Blechtrommel aber sch&#246;n im Dorfe: Zurzeit befinde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Reputation, Baby! That&#8217;s the name of our new love. We&#8217;ve got to push forward and rebrand personality.&#8221; Einige findige Leser werden gewiss die Augenbrauen heben, vielleicht nach kurzer Zeit wieder senken: Dieses Blog weht ab sofort unter einer neuen Fahne. Ohne auf die Pauke zu hauen, bleibt die Blechtrommel aber sch&#246;n im Dorfe: <strong>Zurzeit befinde ich mich pers&#246;nlich in einem pers&#246;nlichen &#8220;Re-Branding&#8221;-Prozess.</strong><br />
<span id="more-3516"></span><br />
Blicken wir kurz im Zeitraffer zur&#252;ck, um von den Anf&#228;ngen meiner digitalen Aktivit&#228;ten bis zum heutigen Tage zu gelangen. Schon seit 1997 tummelte ich mich im Internet aus Wissensdurst und weil diese Infrastruktur alle damals bekannten Medien vereinte. Meine damaligen Projekte umfassten diverse Produkt-Entwicklungen rein technischer und redaktioneller Natur, aber nach dem Ende des nuklearen Winters, dem Resultat der Dotcomtod-Phase, konzentrierte ich mein Interesse immer st&#228;rker auf die typischen Aspekte des Internets: Marketing, Public Relations und Kommunikation, Medien und Management. Seit 2003 trug ich daraufhin einen kleinen Teil zur Pr&#228;gung des deutschsprachigen Internets mit meinem eigenen Blog bei. Zuerst erfolgte alles unter dem Pseudonym &#8220;Sichelputzer&#8221;, was mir zugleich als Domainname f&#252;r mein eigenes Blog dienlich war, doch mit der Zeit trat ich immer st&#228;rker als echter, authentischer Mensch auf. Irgendwann im Jahr 2006 entschloss ich mich unter meinem vollen Namen im Netz pr&#228;sent zu sein, doch meist fand sich dies nur in den Biografien oder &#8220;About me&#8221;-Bereichen verschiedener Portale. Die Nutzernamen w&#228;hlte ich aus Gewohnheit immer nach den Pseudonymen bis ungef&#228;hr Mitte 2008.</p>
<p>Nach fast acht Jahren muss diese Phase der digitalen Spitznamen jetzt auch beendet werden. Der Entschluss zu dieser Ver&#228;nderung stand bereits seit einigen Wochen fest und wurde durch die Tatsache befeuert, dass viele andere Leser meines Blogs mich als &#8220;Sichelputzer&#8221; und nicht als Person wahrnehmen konnten. Ab sofort verabschiede ich mich von diesem illustren Nicknamen &#8211; auch in meinem Blog. <strong>Mein Name ist Mike Schnoor und ich pr&#228;sentiere mich als authentische Person im Sinne der Markenwahrnehmung von einem Individuum.</strong> Der gleiche Wechselgedanke gilt f&#252;r viele Benutzerkonten in diversen Onlineportalen. Sofern m&#246;glich werde ich dort wie bereits bei <a href="http://twitter.com/mikeschnoor">Twitter</a> mit meinem vollen Namen auftreten. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/03/msrelaunch.png" class="center"></p>
<p>Wir alle reden in unseren eigenen Expertendiskussionen konsequent davon, dass wir anderen Menschen den Ratschlag geben, sich authentisch und glaubw&#252;rdig im Internet zu pr&#228;sentieren. Warum sollte man f&#252;r sich selbst diesen Schritt nicht in gleicher Konsequenz durchziehen? <strong>Das Individuum im Sinne der pers&#246;nlichen Online-Reputation muss geachtet, aufgewertet und erlebbar werden.</strong> Ich pers&#246;nlich kann es nur jedem w&#228;rmstens empfehlen, sich Gedanken &#252;ber das pers&#246;nliche Re-Branding zu machen. Potenzielle Kandidaten sind definitiv alle, die eine kuriose Domain f&#252;r sein Blog nutzen, welche nicht selbst eine wesentliche Markenidentit&#228;t wie z.B. <a href="http://karrierebibel.de">Jochen Mai mit karrierebibel.de</a> oder <a href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger Klaus Eck</a> ausstrahlt. Im Grunde genommen bin ich sehr froh dar&#252;ber, mich von diesen Altlasten der spa&#223;igen Namenswahl zu entlasten und hoffe, dass auch meine Leser diesen Schritt begr&#252;&#223;en werden.</p>
<p><strong>Technischer Hintergrund zum Relaunch</strong><br />
Der Umzug meiner Domain war relativ unproblematisch, weil ich bei meinem Hoster &#8220;<a href="http://hosteurope.de">Host Europe</a>&#8221; beide Domains angemeldet habe und dementsprechend nur die Redirects anpassen musste. Neben <a href="http://bueltge.de/wordpress-blog-neuen-domain/712/">dieser guten Anleitung</a> nutzte ich als Hilfestellung auch das <a href="http://bueltge.de/wp-suchen-und-ersetzen-de-plugin/114/">Search&#038;Replace-Plugin</a> f&#252;r WordPress, um diverse Texte innerhalb der Datenbank kurz anzupassen. Nachdem das Theme fertig gestaltet und in HTML/CSS/PHP erstellt wurde, dauerte dieser gesamte Prozess nur ca. 15 Minuten. Falls ein findiger Leser auf das eine oder andere Problem st&#246;&#223;t, freue ich mich auf einen Hinweis in den Kommentaren.</p>
<p>Unter dieser Pr&#228;misse &#228;nderte ich zus&#228;tzlich das gesamte Layout dieses Blogs und entwickelte ein eigenes, g&#228;nzlich neues Theme. Die einzige Herausforderung liegt jetzt noch in der Erstellung einer neuen Facebook-Fanpage, weil der Name der aktuellen Fanpage sich mittlerweile nicht mehr &#228;ndern l&#228;sst. Ich bin zudem sehr gespannt auf die Ergebnisse in Google, da meine Pr&#228;senz in den Suchmaschinen bisher sehr stark &#252;ber die alte sichelputzer.de Domain dominierte. Doch auch hier hei&#223;t es &#8220;abwarten und Tee trinken&#8221;. Zudem fehlen durch die neue Domain MikeSchnoor.com noch s&#228;mtliche Daten in den Sharing-Buttons von Facebook und Twitter, die &#252;ber die hauseigenen APIs auf die URLs pr&#252;fen. Eine neue Domain, ergo eine neue URL, reduziert den messbaren Sharing-Faktor in Social Networks dramatisch. Daher das heutige Motto: <strong>Sharing is caring!</strong> :)</p>
<p><strong>Wie denken meine Leser dar&#252;ber?</strong> War meine Entscheidung richtig, mich vollst&#228;ndig von diesem Pseudonym insbesondere hier im Blog zu befreien? Oder liege ich total falsch und h&#228;tte meine alte Markenidentit&#228;t der &#8220;Sichelputzer.de&#8221;-Domain nicht auf die Waagschale legen sollen?</p>
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		<title>Eignet sich das neue XING noch als Business-Netzwerk?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 08:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r viele meiner Kontakte ist XING im Gesch&#228;ftsalltag nicht mehr wegzudenken. Wir tauschen uns mit kleinen Informationsh&#228;ppchen untereinander aus oder schreiben private Nachrichten mit kreativen Gedanken und Fragen, promoten oder buchen Events und diskutieren in Gruppen. Anfang M&#228;rz 2011 f&#252;hrte XING im Rahmen einer Produktoffensive den von Twitter und Facebook bekannten Informations- und Nachrichtenstream ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://xing.com"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/03/xing-logo.png" class="alignright"></a>F&#252;r viele meiner Kontakte ist <a href="http://xing.com">XING</a> im Gesch&#228;ftsalltag nicht mehr wegzudenken. Wir tauschen uns mit kleinen Informationsh&#228;ppchen untereinander aus oder schreiben private Nachrichten mit kreativen Gedanken und Fragen, promoten oder buchen Events und diskutieren in Gruppen. Anfang M&#228;rz 2011 f&#252;hrte XING im Rahmen einer <a href="http://blog.xing.com/2011/03/die-xing-produktoffensive-im-marz-mehr-netzwerk-mehr-aktivitat/">Produktoffensive</a> den von Twitter und Facebook bekannten Informations- und Nachrichtenstream ein. <strong>Bringt diese Produktoffensive wirklich Neues f&#252;r Netzwerker?</strong><br />
<span id="more-3542"></span><br />
Die Neuerungen beinhalten ein generelles Upgrade der Statusmeldungen aus dem Kontakt-Netzwerk, eine Aktivit&#228;ts&#252;bersicht in manchen Benutzerprofilen sowie eine neue mobile Webseite und Android-App. In einem <a href="http://blog.xing.com/2011/03/unsere-produktoffensive-–-neuigkeiten-zur-statusmeldung/">weiteren Update</a> zu diesem Feature berichtet das Unternehmen vornehmlich zur Sicherheit und Privatsph&#228;re. Die Begr&#252;ndung f&#252;r den Wechsel in der Darstellung der Statusmeldungen wird durch Nutzertests und erh&#246;hte W&#252;nsche nach Feedbackm&#246;glichkeiten gegeben. </p>
<p>Vor fast drei Jahren wurde ich noch pers&#246;nlich nach Hamburg <a href="http://mikeschnoor.com/2006/11/14/openbc-meet-greet-der-besonderen-sorte/">eingeladen</a>, um bei dem Pre-Test zum bevorstehenden <a href="http://mikeschnoor.com/2006/11/15/xing-take-a-look/">Re-Branding von openBC zu XING</a> dabei zu sein. Damals pr&#252;ften Familienmitglieder und Freunde, aber auch externe G&#228;ste wie Meinungsmacher, Blogger oder Journalisten, das neue System auf Herz und Nieren. Dieses Mal h&#246;rte ich zumindest von niemandem, dass ein solches Happening von XING zur Produkteinf&#252;hrung zelebriert wurde, aber in diesem Fall war auch nur ein kleines Update und kein Re-Branding an der Tagesordnung.</p>
<p><strong>Erzeugt das Grundrauschen informative Mehrwerte?</strong><br />
Entgegen der einstigen Auflistung bei &#8220;Neues aus meinem Netzwerk&#8221; mit kurzen, meist einzeiligen vom System automatisierten sowie manuellen Statusupdates, werden angemeldete Nutzer &#252;ber die neue Timeline sehr ausf&#252;hrlich mit Updates der Kontakte versorgt. Zudem sollen die Profile mit einem Aktivit&#228;ts-Stream ausger&#252;stet werden, um keine statischen Lebensl&#228;ufe, sondern den Profilen vermeintlich echtes Leben einzuhauchen. Jeder Kontakt darf in XING individuelle Kommentare zu einzelnen Informationsh&#228;ppchen abgeben und sich daf&#252;r &#8220;interessieren&#8221;. Dadurch entsteht ein vollkommen neues Grundrauschen bei XING, das wiederum zu mehr Interaktivit&#228;t der Nutzer anregen soll.</p>
<p><a href="http://facebook.com">Facebook</a> beweist sich als einer der erfolgreichsten Exportschlager aus den USA. Wirklich jeder versucht, ein St&#252;ck vom gro&#223;en Kuchen des Gesch&#228;ftsmodells ab zu bekommen. Am deutschen Online-Markt behaupten sich nur wenige Unternehmen erfolgreich. Als deutsches Ph&#228;nomen imitieren verschiedene Anbieter einzelne Teile oder kopieren das gesamte User-Interface von Facebook f&#252;r ihre eigenen Portale. Dieser <strong>Relaunch bei XING erinnert verd&#228;chtig an die von Facebook bekannten Streams</strong> und Informationsmechanismen, die vordergr&#252;ndig auf die Unterhaltung der Nutzer abzielen. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/03/xing-big.png" class="center"></p>
<p><strong>Braucht ein Business-Tool einen Entertainment-Charakter?</strong><br />
W&#228;hrend die Nutzer von Facebook das private Ambiente genie&#223;en, konzentrieren sich die Mitglieder bei XING auf ein erh&#246;htes Ma&#223; an Seriosit&#228;t, Kompetenz und Reputation. Diese digitale Visitenkarte dient zugleich als Ersatz f&#252;r das bekannte Outlook-Adressbuch. Wie im obigen Screenshot zu sehen ist, lassen sich nur noch magere f&#252;nf Statusmeldungen mit gro&#223;formatigen Profilbildern und Zusatzangaben auf der Startseite von XING darstellen. Fr&#252;her konnte ich mit einem Blick bis zu zw&#246;lf verschiedene Updates einfangen, die in einer sehr kompakten Darstellung alle Informationen auf einen Blick boten. Die eigentlichen Eyecatcher bestanden vor wenigen Wochen aus den Namen und Daten. Aber jetzt geht der Blick eher auf die Profilbilder und die eigentliche Information verliert ihren Mehrwert: <strong>Die Business-Daten verkommen zur Nebens&#228;chlichkeit.</strong></p>
<p>Im Kern nutzte ich XING im Sinne eines Business-Tools jedoch nur teilweise als Informationspool, um mich &#252;ber die neuesten Errungenschaften einzelner Kontakte zu informieren. In der Regel sind diese Informationen f&#252;r mich rein pers&#246;nlich absolut irrelevant und bieten keinen nennenswerten Mehrwert. Die neuen Kontakte meiner Kontakte sind weniger von Interesse, zumal viele Kontakte sich mit Arbeitskollegen oder ehemaligen Kollegen vernetzen. Schlie&#223;lich haben die wirklich wichtigen Kontakte erkannt, dass Vitamin-B das A und O bei XING ist. Sie blenden die Informationen &#252;ber die Privatsph&#228;re-Einstellungen bereits f&#252;r den Nachrichtenstream aus oder lassen nicht zu, dass ihre eigenen Kontakte einen Blick auf das Kontakt-Netzwerk erhalten.</p>
<p>Auch einzelne Gruppenbeitr&#228;ge in mehreren Zeilen anzurei&#223;en und mit Bildchen zu verlinken, widerspricht meinem informativ orientierten Nutzungsverhalten in einem solchen Netzwerk. Entweder lese ich die Gruppenbeitr&#228;ge, weil die &#220;berschrift attraktiv genug ist, um einen Klick zu erzeugen. Oder der Gruppenbeitrag liefert keine Mehrwerte. </p>
<p>Selbst die diversen Statusmeldungen einzelner Mitglieder werden durch das Profilbild rein optisch sehr ausf&#252;hrlich dargestellt. Hier steht nicht mehr der Gedanke von einem kurzen Informationsaustausch &#252;ber das Portal, sondern vielmehr das erlebbare Entertainment f&#252;r die Nutzer im Vordergrund. Kommentare in solchen Statusupdates lenken von der eigentlichen Diskussion, die meist auf der externen Seite stattfindet, bereits ab. Immerhin haben die Mitarbeiter von XING gef&#252;hlt positiv und schnell auf das Feedback der Nutzer reagiert. Auch meine individuellen W&#252;nsche und Kritikpunkte, die ich &#252;ber XING und Twitter kommunizierte, wurden direkt aufgegriffen. Vielleicht findet auch hier zu meinem Artikel eine konstruktive Diskussion statt?</p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/03/xinglinkedin.gif" class="center"></p>
<p><strong>Fazit: Das neue XING liefert den Information-Overkill</strong><br />
Nach etwas mehr als einer Woche mit den neuen Features von XING muss ich leider feststellen: <strong>Die Informationen und das Feedback zu einzelnen Statusmeldungen rauschen im Stream zu schnell durch</strong>, so dass selbst der Informationsgeber das Feedback in seinem Stream nicht mehr sehen kann. Insgesamt fehlen Funktionen zur Benachrichtigung, dass ein Kontakt ein Statusupdate &#8220;geliked&#8221; oder kommentiert hat. Zu viele relevante Themen und Daten fallen auf die hinteren Pl&#228;tze. Zugleich steht XING in starker Konkurrenzsituation mit dem international ausgelegten LinkedIn, das sich auch hierzulande immer gr&#246;&#223;erer Beliebtheit erfreut.</p>
<p>Wenn XING sich als Business-Netzwerk behaupten m&#246;chte und den Unterhaltungsgedanken adaptieren will, so wie es bereits <a href="http://linkedin.com">LinkedIn</a> mit den integrierten Statusupdates von Twitter und Konsorten betreibt, werden &#252;ber kurz oder lang die XING-Mitglieder aufgrund der gering ausgepr&#228;gten Internationalit&#228;t schnell abwandern. Zwar bietet LinkedIn genau diesen Information-Overkill an, aber f&#252;r Business-Kontakte au&#223;erhalb Deutschlands ist die <strong>Pr&#228;senz bei LinkedIn zum Pflichtprogramm</strong> geworden. Der internationale Konkurrent wird sich als k&#252;nftige Anlaufstelle f&#252;r Professionals und Gesch&#228;ftsleute entwickeln. &#196;hnlich wie im Fall der VZ-Netzwerke wird sich XING mit genau diesem Problem der Lokalit&#228;t und St&#228;rke im rein deutschsprachigen Raum auseinandersetzen m&#252;ssen. Ob dieser Machtkampf mit den US-Portalen im Fall von XING gelingen wird, bleibt leider fraglich. Die Marktmacht von &#220;bersee ist nicht zu untersch&#228;tzen, und <strong>die aktuelle Produktoffensive entfernt die optischen Alleinstellungsmerkmale des deutschen Portals</strong>, indem sich zu stark an die Vorbilder aus &#220;bersee hinsichtlich Funktionen und Usability angelehnt wird.</p>
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		<title>Update-Marathon f&#252;r ein neues Profilbild</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 08:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sobald wir ein soziales Netzwerk oder einen beliebigen Online-Service nutzen wollen, kommen wir nicht mehr drum herum und m&#252;ssen uns bei dem Anbieter registrieren. Das Ergebnis des Anmeldeprozesses findet sich &#252;blicherweise in einem Online-Profil wieder, das einen kleinen Teil unserer pers&#246;nlichen Daten speichert. Dazu z&#228;hlt neben Namen und E-Mail-Adresse auch das typische Profilfoto. Schlie&#223;lich sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald wir ein soziales Netzwerk oder einen beliebigen Online-Service nutzen wollen, kommen wir nicht mehr drum herum und m&#252;ssen uns bei dem Anbieter registrieren. Das Ergebnis des Anmeldeprozesses findet sich &#252;blicherweise in einem Online-Profil wieder, das einen kleinen Teil unserer pers&#246;nlichen Daten speichert. Dazu z&#228;hlt neben Namen und E-Mail-Adresse auch das typische Profilfoto. <strong>Schlie&#223;lich sollen die Benutzer in den diversen Communities auch von potenziellen Freunden erkannt werden.</strong> Das ist normal, f&#252;r viele Menschen geh&#246;rt dies zum Alltag dazu, und sie wehren sich auch nicht gegen diese Anforderungen und Zw&#228;nge. Durch die ewigen Dauerbrenner Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn stieg die Akzeptanz f&#252;r die Bereitschaft, Daten in den Netzwerken zu hinterlegen, dramatisch an.<br />
<span id="more-3507"></span><br />
Genau von diesen Profilen haben wir wie viele? Ein oder zwei, vielleicht f&#252;nf St&#252;ck? Nein, es sind weitaus mehr Profile im Netz als uns lieb ist. <strong>Wir erleben immer st&#228;rker die Auswirkungen vom kleinen Teufelskreis der digitalen Existenz.</strong> Die traurige Wahrheit weist auf unz&#228;hlige Profile hin, von denen viele nicht regelm&#228;&#223;ig und aktiv gepflegt werden. Profilleichen sind h&#228;sslich und st&#246;ren im Gesamtbild der sozialen Kontaktfreudigkeit untereinander. </p>
<p><strong>Ja, Social Media beinhaltet eine ganze Menge Arbeit f&#252;r jeden Nutzer.</strong> Wenn wir schon &#252;berall unsere digitalen Fu&#223;spuren im Netz hinterlassen, braucht die regelm&#228;&#223;ige Pflege dieser Profile auf lange Sicht hin eben viel Zeit. Auch ich pers&#246;nlich musste erfahren, dass eine grundlegende &#220;berholung meiner diversen Online-Pr&#228;senzen kein Zuckerschlecken ist.</p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/02/profilupdate.png" class="center"></p>
<p>F&#252;r etwas mehr als zwei Jahre pr&#228;sentierte ich der digitalen Welt ein Foto von mir, das mittlerweile sehr veraltet ist. Davor gab es ein anderes, und davor wieder ein anderes&#8230; ein altbew&#228;hrtes Prinzip von Kontinuit&#228;t und Aktualit&#228;t. Am vergangenen Wochenende entschloss ich mich endlich dazu, <strong>ein neues Profilfoto im Internet zu pr&#228;sentieren</strong>. Das pers&#246;nliche Foto eignet sich f&#252;r das Selbstmarketing im Netz eben am besten, als nur ein Standardbild (Facebook) oder ein kleines Ei (Twitter) zum Schaubild der digitalen Identit&#228;t zu k&#252;ren. Die pers&#246;nliche Online-Reputation h&#228;ngt letztlich auch von einem aktuellen optischen Eindruck ab, und wenn man Pr&#228;senz zeigt, soll man sich nicht scheuen auch Gesicht zu zeigen. Vom Ansatz her ist also die Auswechslung eines Fotos ein sehr einfaches Konzept, doch <strong>aufgrund der verschiedenen Profile in Social Media zog sich das Schauspiel &#252;ber drei Akte hinweg</strong>. Dieser Update-Marathon f&#252;r ein neues Profilbild dauerte gut und gerne zwei Stunden.</p>
<p>Die Ver&#228;nderungen umfassten nicht nur das eigene Blog, sondern selbstverst&#228;ndlich Kommunikations- und Informationsdienste wie <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">Twitter</a>, verschiedene private und berufliche Kontaktnetzwerke wie <a href="http://www.facebook.com/mikeschnoor">Facebook</a>, <a href="https://www.xing.com/profile/Mike_Schnoor">XING</a>, <a href="http://de.linkedin.com/in/mikeschnoor">LinkedIn</a>, <a href="http://www.crunchbase.com/person/mike-schnoor">Crunchbase</a>, aber auch Unterhaltungsportale wie <a href="http://www.flickr.com/people/sichelputzer/">Flickr</a>, <a href="http://www.lastfm.de/user/Sichelputzer">last.fm</a> oder das Bewertungsportal <a href="http://www.qype.com/people/Sichelputzer">Qype</a>. In meinem Fall besa&#223; ich noch ein Profil bei Friendfeed, Mr. Wong und Oneview, die ich jedoch nicht zu meinem pers&#246;nlichen Reputations-Space sehe. Zudem mussten verschiedene Accounts bei <a href="http://gravatar.com">Gravatar</a> zwecks der typischen Kommentarfunktion f&#252;r Blogs mit neuem Bildmaterial versorgt werden. Einige Businesstools wie <a href="http://www.doodle.com">Doodle</a> und <a href="http://www.dopplr.com/traveller/Sichelputzer">Dopplr</a>, aber auch das interessante Frage- und Antwortportal <a href="http://www.quora.com/Mike-Schnoor">Quora</a> raubten durch immer wieder die gleiche Aktualisierung der Profilbilder am Schluss wiederum Zeit und Nerven.</p>
<p>Als alternative L&#246;sung bietet sich nat&#252;rlich an, komplett auf das eigene Gesicht in den zahlreichen Social Networks zu verzichten. So umgeht man zwar den Aufwand, das Profil insgesamt aktuell zu halten. Im Gesch&#228;ftsleben ist ein solcher Ansatz mittlerweile undenkbar, im privaten Umfeld kann je nach der Kontaktst&#228;rke zu einzelnen Personen ein leeres Profilfoto immer wieder funktionieren. Doch m&#246;chte man das wirklich? <strong>W&#228;ren wir alle wirklich gl&#252;cklicher, wenn wir uns doch wieder hinter Pseudonymen, Comic-Fotos oder nichtssagenden Profilen verstecken k&#246;nnten?</strong> Nein, ich glaube nicht, dass wir davon einen Vorteil in der Zukunft h&#228;tten. Profile ohne Profilfotos der Menschen &#8211; diese Idee k&#228;me einem gewaltigen R&#252;ckschritt im Social Web gleich. </p>
<p>Welche Erfahrungen haben meine Leser mit dem Wechsel eines Profilfotos gemacht? Hattet ihr einen hohen Aufwand oder habt ihr das alles locker aus dem &#196;rmel gesch&#252;ttelt? :)</p>
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		<title>Schreiben f&#252;r&#8217;s Blog: Besteht die Notwendigkeit einer Zielsetzung?</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 11:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gedanke, ein Blog, ein wenig Zeit und schon kann man loslegen: Einen Text schreiben, etwas ver&#246;ffentlichen, ein Meinungsbildner werden und ein Teil der Medienlandschaft sein. Seit 2003 betreibe ich dieses Weblog und geh&#246;re vermutlich zu den Ur-Gesteinen der deutschsprachigen Bloggerszene. Fr&#252;her lag ich in den Top-100 der deutschen Blogcharts im guten Mittelfeld, doch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gedanke, ein Blog, ein wenig Zeit und schon kann man loslegen: Einen Text schreiben, etwas ver&#246;ffentlichen, <strong>ein Meinungsbildner werden und ein Teil der Medienlandschaft sein</strong>. Seit 2003 betreibe ich dieses Weblog und geh&#246;re vermutlich zu den Ur-Gesteinen der deutschsprachigen Bloggerszene. Fr&#252;her lag ich in den Top-100 der deutschen Blogcharts <a href="http://mikeschnoor.com/2007/06/20/nummer-49-bitte-zu-den-deutsche-blogcharts/">im guten Mittelfeld</a>, doch das Berufsleben und die famili&#228;re Freizeit stellten das private Bloggen schnell in den Schatten. Im Vergleich zu manchen H&#246;chstzeiten, in denen ich bis zu 90 Blogartikel pro Monat ver&#246;ffentlichte, blieb unter dem Strich viel weniger Zeit zur Verf&#252;gung.<br />
<span id="more-3493"></span><br />
Aber Anfang des Jahres setzte ich mir zum Ziel, nach einer l&#228;ngeren Abstinenz wieder h&#228;ufiger in meinem privaten Blog zu schreiben. Schlie&#223;lich z&#228;hlt ein Blog zur virtuellen Visitenkarte und stellt einen <strong>nicht unerheblichen Teil der pers&#246;nlichen Online-Reputation</strong> dar. Mindestens einmal in der Woche sollte ein Artikel aus meiner Feder stammen. F&#252;r die Inhalte der Artikel setzte ich mir auf meine pers&#246;nliche Agenda: <strong>Keine altbackenen Dinge aufarbeiten oder gar Nachrichten rezitieren</strong>, die bereits in anderen Medien im vollen Umfang zur Geltung kamen. Mit diesem Blogartikel m&#246;chte ich einige Eindr&#252;cke an meine Leser weitergeben und zur Diskussion dieses Themas einladen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/xelcise/4694275065/" title="Day 163 by Xelcise, on Flickr"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1296/4694275065_0ac8018584.jpg" class="center" width="500" height="375" alt="Day 163" /></a></p>
<p>R&#252;ckblickend m&#246;chte ich behaupten, dass ich <strong>dieses pers&#246;nliche Ziel erreicht, wenn nicht gar &#252;bertroffen</strong> habe. So fand ich genug Zeit, um einige f&#252;r meinen Geschmack interessante Themen vorzustellen, die vielleicht nicht sofort dem Interesse des digitalen Mainstreams entsprachen. Im Januar schrieb ich verschiedene Artikel &#252;ber die Entwicklung des Online-Werbemarkts, das angesagte Portal Quora, zu den Herausforderungen des Journalismus am Fallbeispiel Dschungelcamp, den Vorsto&#223; in Richtung Connected TV, &#252;ber die Ego-Promotion mit Social Networks, das relevante Thema von Konferenz-TV, eine Social Media Kampagne, zu RSS als sterbenden Trend und &#252;ber die Arbeitslosenquote als Triebfeder f&#252;r den TV-Markt. </p>
<p>Einerseits ver&#246;ffentlichte ich relativ wenige Artikel, aber daf&#252;r behandelte ich weitaus breit gef&#228;cherte Themen, die wiederum <strong>ausf&#252;hrlich in den Artikeln behandelt</strong> wurden. Andererseits konnte ich viele meiner Erfahrungen und Kenntnisse in die Artikel einflie&#223;en lassen. Ich hoffe im Nachhinein, dass diese bunte Mischung meinen Lesern gef&#228;llt. Die einzelnen Artikel wurden am Tag der Ver&#246;ffentlichung bis zu 500 Mal abgerufen, was f&#252;r dieses etwas einst stille Blog einem recht regen Ansturm entspricht. Deswegen blicke ich erfreut in die Zukunft und hoffe, meinen treuen Lesern auch weiterhin gute Themen und Denkanst&#246;&#223;e liefern zu k&#246;nnen. </p>
<p><strong>Zurzeit schlummern bereits 15-20 verschiedene Entw&#252;rfe im CMS des Blogs</strong>, die nur darauf warten, als fertige Artikel ver&#246;ffentlicht zu werden. Ein Anteil dieser Texte entspricht gewiss meiner subjektiven Meinung, aber dies sollte kein Stein des Ansto&#223;es sein. Immerhin machen subjektive Inhalte den Kern eines privaten Blogs aus, schlie&#223;lich hatte ich im Gegensatz zu anderen Autoren auch niemals die Fahne hochgehalten, das Blog &#8220;MikeSchnoor.com&#8221; w&#228;re ein Mediendienst oder Fachtitel. Der Faktor Zeit spielt f&#252;r die Ver&#246;ffentlichungen nat&#252;rlich auch eine wichtige Rolle, weil ein Artikel &#252;blicherweise nicht binnen weniger Minuten heruntergetippt ist &#8211; und nicht zu jeder Zeit gen&#252;gend Freizeit bereit steht, die f&#252;r das Schreiben geopfert werden muss. &#220;blicherweise nutze ich die Abendstunden oder den fr&#252;hen Morgen zur Vorbereitung. Die Ver&#246;ffentlichung erfolgt meist vom Vormittag an bis zum Abend, schlie&#223;lich ist dies nur ein Klick und kaum zeitaufwendig. Zudem brachte die Cross-Promotion &#252;ber Twitter, Facebook und XING zus&#228;tzliche Besucher auf die Artikel, die eher am Tage und nicht in der Nacht die Artikel lesen. Zwar konnte nicht jedes Mal eine Diskussion in den Kommentaren gef&#252;hrt werden, doch immerhin erregten die Blogeintr&#228;ge ein gewisses Ma&#223; an Aufmerksamkeit.</p>
<p>Gewiss m&#246;chte ich in Zukunft nicht erneut auf ein solch hohes Pensum mit 90 Postings pro Monat herankommen. Vielmehr besticht der Wunsch, inhaltlich die Blogosph&#228;re mit Themen zu bef&#252;ttern, an denen wiederum meine Leser sich erfreuen k&#246;nnen. <strong> Insgesamt half diese minimale Zielsetzung, aus der Schreibfaulheit im Blog herauszubrechen.</strong> Blicken wir &#252;ber den Tellerrand, frage ich mich nat&#252;rlich, ob es meinen Lesern manchmal &#228;hnlich geht? Habt Ihr f&#252;r Euer Blog eine gewisse Zielsetzung vorgeschrieben oder bloggt ihr einfach drauf los?</p>
<p><strong>Fotocredit:</strong> <a href="http://www.flickr.com/photos/xelcise/4694275065/">Day 163</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/xelcise/">Xelcise</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-Lizenz</a></p>
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		<title>Twitter, Facebook und XING: Linkschleuderei als digitalen Selbstbeweihr&#228;ucherung?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 10:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einen Artikel f&#252;r das eigene Blog schreibt, greift oft zu diversen Tools, um den fertigen Blogeintrag im Netz zu promoten. Waren es fr&#252;her Social Bookmarking Dienstleister wie del.icio.us oder Stumbleupon, nehmen heute die Echtzeitmedien Twitter, Facebook und XING die Rolle der Linkdistribution ein. Zurzeit distanziert sich Ed Wohlfahrt in seinem aktuellen Artikel von diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen Artikel f&#252;r das eigene Blog schreibt, greift oft zu diversen Tools, um den fertigen Blogeintrag im Netz zu promoten. Waren es fr&#252;her Social Bookmarking Dienstleister wie del.icio.us oder Stumbleupon, nehmen heute die Echtzeitmedien Twitter, Facebook und XING die Rolle der Linkdistribution ein. Zurzeit distanziert sich Ed Wohlfahrt in <a href="http://edrelations.com/2011/01/11/nein-zur-digitalen-selbstbeweihraucherung/">seinem aktuellen Artikel</a> von diesem Gebahren der Promotion in Social Media und fragt noch einmal nach: <a href="http://twtpoll.com/aihcm2">Ist dieses Vorgehen verwerflich oder gelebte Praxis?</a> </p>
<p>Eine durchaus relevante Frage hinsichtlich der &#8220;digitalen Selbstbeweihr&#228;ucherung&#8221;, die im Sinne der eigenen Online-Reputation nicht zu verachten ist. F&#252;r meinen Teil (er)lebe ich Social Media und damit das Internet in seiner frischesten Form nach folgender Maxime: <strong>Egal ob Twitter, Facebook, oder Xing &#8211; wer mir folgt oder mein Kontakt sein m&#246;chte, macht dies aus Interesse an meiner Person.</strong> Nicht aus Zahlenhascherei um die h&#246;chsten Werte an Verfolgern und Gefolgten. Diese zahlengeilen Menschen entfolgen mir &#252;blicherweise auch nach kurzer Zeit, oder ich rate ihnen an, mir schleunigst mit nur einem Klick zu entfolgen, wenn meine ver&#246;ffentlichten Informationen von keinem pers&#246;nlichen Interesse f&#252;r sie sind.</p>
<p><strong>Als viel interessanter entpuppen sich die Follower und Kontakte, die ziemlich genau das sehen m&#246;chten, was ich der Welt mitteile.</strong> Dazu z&#228;hlen nicht nur Weisheiten und Sinnfreiheiten mit 140 Zeichen, sondern auch Linktipps zu Themen, die mich interessieren und von denen ich glaube, sie interessieren diejenigen Leute, die mir folgen. Manche Themen werden bereits von anderen Autoren gut abgedeckt, so dass ich freudig ihre Links verbreite oder andere Tweets mit Linktipps retweete bzw. die Informationen mit meinen Kontakten &#252;ber die &#252;blichen Funktionen teile. Dieses Prinzip des Teilens passt perfekt zu den Gedanken, die ich selbst nicht mit nur 140 Zeichen oder einem kurzen Statusupdate ausdr&#252;cken kann, sondern f&#252;r die ich einen l&#228;ngeren Artikel im eigenen Blog herleiten muss. </p>
<p><a href="http://facebook.com/sichelputzer"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/promo.png" class="center"></a></p>
<p>Genau diese Artikel, die ich eigenh&#228;ndig mit verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig viel Zeit und so manches Mal auch mit M&#252;he verfasse, m&#246;chte ich gelesen wissen. Der Grund f&#252;r diesen Wunsch liegt vielleicht nicht jedem Leser, Kontakt oder Follower auf der Hand. Hier stehen keine Abrufzahlen in Millionenh&#246;he f&#252;r den Egopush im Vordergrund. <strong>Nein, es sind eher Eure Reaktionen und Kommentare auf meine Artikel, die mir wertvoll sind</strong>. Ich verbreite die Links auch, weil es mich erfreut, wenn ich anderen Menschen etwas mitteilen kann, was vielleicht f&#252;r ihren pers&#246;nliche Situation in Arbeits- und Privatleben von Vorteil sein kann.</p>
<p>Gewiss ist es ein zeitraubender Faktor, jeden Blogeintrag zu promoten. Je einfacher, desto besser. Nicht ohne Grund habe ich nach ersten Gehversuchen den &#8220;Tweet-this&#8221;-Automatismus eines Plugins f&#252;r WordPress vor fast zwei Jahren wieder deaktiviert. Daraus folgte, dass ich nur h&#228;ndisch die Tweets mit den Links verfasste. Mein Ziel dahinter ist auch leicht ersichtlich: <strong>Ein wenig pers&#246;nliche Note hilft immer, wenn ein Link ankommen soll.</strong> <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">Twitter</a> wird per Hand, <a href="http://facebook.com/mikeschnoor">Facebook</a> wiederum automatisch von Twitter gef&#252;llt. Die <a href="http://facebook.com/sichelputzer">Fanpage meiner Webseite</a> f&#252;lle ich wiederum per Hand und <a href="http://www.mikeschnoor.de">Xing</a> bekommt auch ein Statusupdate. Der Rest ist reiner Luxus und &#220;berfluss. Schlie&#223;lich gehen die Nutzer nicht mehr auf die Suche nach Informationen. Die Nutzer werden von den Informationen gefunden &#8211; und lassen sich vielleicht sogar auch &#252;berraschen.</p>
<p>Abschlie&#223;end freut es mich, durch den urspr&#252;nglichen Gedankengang im Artikel von Ed Wohlfahrt auf dieses Thema zu kommen. Dies erfolgte kurzerhand &#252;ber meine abonnierten RSS-Feeds via <a href="http://www.google.de/reader/">Google Reader</a> und nicht &#252;ber Twitter. So konnte ich anstatt eines einfachen Kommentares in seinem Blog gleich einen ganzen Artikel verfassen, was wesentlich mehr Relevanz besitzt als schn&#246;de 140 Zeichen. W&#228;hrend so manche Stimmen vom <a href="http://mikeschnoor.com/2011/01/06/rss-naht-jetzt-das-ende-der-wirklich-einfachen-syndizierung/">Ende von RSS fl&#252;stern</a>, glaube ich auch stark daran, dass RSS noch lange weiterleben wird. Dies ist jedoch eine andere Baustelle. :)</p>
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		<title>Vormerken zur dmexco: Social Media Kompass 2010/2011</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/08/18/vormerken-zur-dmexco-social-media-kompass-20102011/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 13:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In wenigen Wochen ist es endlich soweit: Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ver&#246;ffentlicht am 15. September die neue Ausgabe vom &#8220;Social Media Kompass&#8221; f&#252;r 2010/2011. Als Mitautor der Fachpublikation, die mittlerweile zu den Standardwerken der digitalen Wirtschaft z&#228;hlt, freut es mich umso mehr, das umfassende Themenfeld von Social Media in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bvdw.org/medien/bvdw-social-media-kompass-2010-2011-bietet-umfassendes-wissen-fuer-unternehmen?media=2193"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/08/bvdw-smk.png" class="alignleft"></a>In wenigen Wochen ist es endlich soweit: Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ver&#246;ffentlicht am 15. September die neue Ausgabe vom &#8220;<a href="http://www.bvdw.org/presse/news.html?tx_ttnews[tt_news]=3078&#038;cHash=f4e3f869c7">Social Media Kompass</a>&#8221; f&#252;r 2010/2011. Als Mitautor der Fachpublikation, die mittlerweile zu den Standardwerken der digitalen Wirtschaft z&#228;hlt, freut es mich umso mehr, das umfassende Themenfeld von Social Media in der Branche und weit dar&#252;ber hinaus bekannter zu machen.</p>
<p>Die Inhalte orientieren sich an den Social Media Basics, was sowohl Definitionen g&#228;ngige Formen von Social Media, als auch das Themenfeld der neuen Kommunikatoren im Internet einschlie&#223;t. Zudem wird Social Media als Medienrevolution in den Bereichen Personalmarketing &#038; Human Ressources, Monetarisierung und Recht vorgestellt. Aktuelle Strategien und Chancen f&#252;r Branding &#038; Campaining, aber auch Customer Relationship Management und Social Commerce sind weitere Inhalte im Social Media Kompass. Das immer relevantere Feld der Erfolgsmessung kommt dabei nicht zu kurz, so dass sich jeder Leser auf ausf&#252;hrliche Informationen zu Kennzahlen, Analysem&#246;glichkeiten und Reichweitenmessung durch ausgew&#228;hlte Case Studies und Beispiele vom Einsatz von Social Media in der Unternehmenspraxis freuen darf.</p>
<p>Im neuen Social Media Kompass informieren wir nicht als einzelne Personen &#252;ber aktuelle Trends und Tendenzen, sondern gemeinsam als Branchenexperten, die aus verschiedenen Marktsegmenten stammen. Zu den Autoren der neuen Fachliteratur z&#228;hlen unter anderem:</p>
<ul>
<li>Curt Simon Harlinghausen (AKOM360 GmbH)</li>
<li>David Toussaint (azionare GmbH)</li>
<li>Martin Kirmaier (coma AG)</li>
<li>Sandra Griffel (denkwerk GmbH)</li>
<li>Sabrina Panknin (ethority GmbH &#038; Co. KG)</li>
<li>Roswitha Maier (lokalisten media GmbH)</li>
<li>Tim Ringel (metapeople GmbH)</li>
<li>Mike Schnoor (sevenload GmbH)</li>
<li>Patrick Wassel (Tribal DDB GmbH)</li>
<li>Christiane Biederlack (VZ-Netzwerke)</li>
<li>Thomas Zich (Wunderknaben Kommunikation GmbH) </li>
</ul>
<p>Wer sich k&#252;nftig durch geballtes Branchenwissen und aktuelle Fachkenntnisse im t&#228;glichen Business auf dem Laufenden halten m&#246;chte oder generell einen ersten Einblick in Social Media erhalten will, kann den BVDW <a href="http://www.bvdw.org/medien/bvdw-social-media-kompass-2010-2011-bietet-umfassendes-wissen-fuer-unternehmen?media=2193">Social Media Kompass 2010</a> ab dem 15. September 2010 f&#252;r 49,90 Euro im <a href="http://www.bvdw-shop.org">BVDW Online-Shop</a> bestellen. Alternativ darf jeder Interessierte sich auf der <a href="http://www.dmexco.de">dmexco 2010</a> gerne in ein vertiefendes Gespr&#228;ch mit mir begeben, oder auch am BVDW-Ausstellerstand in den Messehallen zu K&#246;ln in einem Exemplar schnuppern.</p>
<p><strong>Disclaimer:</strong> Weil manchen Lesern die Frage auf der Zunge liegt, m&#246;chte ich hiermit erkl&#228;ren, dass ich als freiwilliger Mitautor und Mitglied der Fachgruppe Social Media im BVDW an dem Verkauf des Social Media Kompass keine Einnahmen erziele.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn Networking pl&#246;tzlich peinlich wird&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 17:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Postf&#228;cher &#252;berfluten heutzutage durch automatische Benachrichtigungen von diversen Social Networks. Im Epizentrum des Mailbombardements finden sich die prominenten Vertreter Facebook oder Twitter wider, die regelm&#228;&#223;ig &#252;ber neue Kontaktanfragen, private Nachrichten oder Follower informieren. Auch Businessnetzwerke wie LinkedIn oder XING tun ihr &#252;briges und halten ihre Mitglieder selbst im perfiden Fall der &#8220;Nicht-Nutzung&#8221; auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Postf&#228;cher &#252;berfluten heutzutage durch automatische Benachrichtigungen von diversen Social Networks. Im Epizentrum des Mailbombardements finden sich die prominenten Vertreter Facebook oder Twitter wider, die regelm&#228;&#223;ig &#252;ber neue Kontaktanfragen, private Nachrichten oder Follower informieren. Auch Businessnetzwerke wie LinkedIn oder XING tun ihr &#252;briges und halten ihre Mitglieder selbst im perfiden Fall der &#8220;Nicht-Nutzung&#8221; auf dem aktuellen Stand. </p>
<p>Das ist nicht neu, das ist nichts besonderes. Schlie&#223;lich kennt man sich in der Regel &#252;ber ein und zwei Ecken oder von verschiedenen Treffen, Messen, Konferenzen, Sitzungen oder Seminaren. &#220;blicherweise bequatscht man sich und kontaktiert sich danach auf dem digitalen Weg. Dieses folgende Beispiel, das ich absichtlich unkenntlich gemacht habe, zeigt leider das bedauernswerte Ausma&#223; dieser Kontaktkatastrophe.</p>
<blockquote><p><em>Sehr geehrter Herr Schnoor,</p>
<p>wir waren beide Teilnehmer des [Name der Veranstaltung] im [Monat] in [Ort]. W&#252;rde mich gern auch weiterhin mit Ihnen zum Thema Social Media austauschen.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
[Name des Teilnehmers]</em></p></blockquote>
<p>Im Prinzip ein echter Klassiker. Der betreffende Teilnehmer hat auch fast alles richtig gemacht. Nur eines hat dieser Kandidat wohl nicht bedacht, als er oder sie die Teilnehmerliste in Xing abfr&#252;hst&#252;ckte: <strong>Wir kennen uns wirklich nicht, denn ich war doch gar nicht beim Termin gewesen!</strong> </p>
<p>Manchmal sollte man das &#8220;Netzwerken&#8221; nicht zu stark &#252;bertreiben, sonst wird&#8217;s irgendwann wirklich peinlich. W&#252;rde ich nicht ein besonnener Geist sein, der diese Anfrage schon mit unkenntlichen Angaben im Netz ver&#246;ffentlicht, k&#246;nnte obiger Teilnehmer sich &#252;ber ein ungewolltes Google-Suchergebnis &#228;rgern. Wer wei&#223;, ob ein potenzieller Kunde dieses Teilnehmers nicht doch irgendwann nach dem Namen im Netz sucht? Schlie&#223;lich zahlt auch Schludrigkeit bei aller Kontaktfreudigkeit auch auf die Online-Reputation ein. Leider nicht positiv, sondern manchmal auch mit fatalen Folgen. Noch Fragen?</p>
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		<item>
		<title>In Google auf die Pole Position</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2009/10/07/in-google-auf-die-pole-position/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 07:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal wundert es mich schon, wie man ohne &#252;berhaupt den Einsatz von eigenem SEO in Google auf die Pole Position kommt. Bei der Suche nach &#8220;xing public profil&#8221; scheine ich ja mit meinem Profil einen ganz guten Eindruck zu hinterlassen. :) Immerhin ist dies auch ein weiteres Tor zur Gesamtbetrachtung der eigenen Online-Reputation unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal wundert es mich schon, wie man ohne &#252;berhaupt den Einsatz von eigenem SEO in Google auf die Pole Position kommt. Bei der Suche nach &#8220;xing public profil&#8221; scheine ich ja mit <a href="https://www.xing.com/profile/Mike_Schnoor">meinem Profil</a> einen ganz guten Eindruck zu hinterlassen. :)</p>
<p><a href="http://www.google.ch/search?hl=de&#038;client=firefox-a&#038;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&#038;hs=DDR&#038;q=xing+public+profil&#038;btnG=Suche&#038;meta="><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2009/10/xing-profile.jpg" class="center"></a></p>
<p>Immerhin ist dies auch ein weiteres Tor zur Gesamtbetrachtung der eigenen Online-Reputation unter dem Aspekt der &#8220;indirekten Querschl&#228;ger&#8221;. Zwar matched Google f&#252;r dieses Suchergebnis eher die Tatsache, dass ich im Bereich &#8220;Public&#8221; Relations t&#228;tig bin und ein &#8220;Xing&#8221;-&#8221;Profil&#8221; besitze, aber vielleicht ergibt sich dar&#252;ber auch die eine oder andere spannende Verbindung. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mit der Out-of-Office-Reply zum Karriereende?</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2009/07/09/mit-der-out-of-office-reply-zum-karriereende/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 10:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Angestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Mails verschickt, muss immer damit rechnen, dass der Adressat nicht sofort die Mail liest. Die Abwesenheitsnachricht oder Out-of-Office-Reply ist meist &#246;de, langweilig und ja, da will man auch gar nicht weiter nachforschen. Dann lieber abwarten, bis der Kontakt wieder erreichbar ist. Doch diese automatische Mail brachte mich heute herzlich zum Lachen, aber auch zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Mails verschickt, muss immer damit rechnen, dass der Adressat nicht sofort die Mail liest. Die Abwesenheitsnachricht oder Out-of-Office-Reply ist meist &#246;de, langweilig und ja, da will man auch gar nicht weiter nachforschen. Dann lieber abwarten, bis der Kontakt wieder erreichbar ist. Doch diese automatische Mail brachte mich heute herzlich zum Lachen, aber auch zum Nachdenken:</p>
<blockquote><p>Hello,</p>
<p>I am away from the office for a surgical procedure to have my heart and brain removed so I can become a part of the management team.</p>
<p>Bobby *** will be checking my e-mails for anything that needs immediate attention.  You may also contact Bobby at *** or call ***.</p>
<p>Oh&#8230;come on..I&#8217;m just kidding.  I like my organs!  </p>
<p>Wasn&#8217;t it fun reading something besides the usual ol&#8217; boring auto reply?</p>
<p>Colleen ***</p></blockquote>
<p>Die personalisierten Kontaktdaten habe ich durch *** ersetzt. Nat&#252;rlich ist es hier auch nur eine Frage der Zeit, bis die betreffende Person mit ihrer Abwesenheitsnotiz dem Managementteam selbst auff&#228;llt. Im Namen des Unternehmens in solch einer Form &#252;ber die F&#252;hrungskr&#228;fte zu sprechen, das bedeutet oftmals im Gesch&#228;ftsleben das spontane Karriereende &#8211; und das sowohl f&#252;r Management als auch Angestellte. Es kommt fast einer Rufsch&#228;digung gleich, und aus gutem Grund verzichtete ich oben auf die klare Kenntlichmachung der beteiligten Personen. Wer nat&#252;rlich einen beruflichen Neuanfang sucht oder seine positive Online-Reputation ins Negative verdr&#228;ngen m&#246;chte, kann sich ja mal kr&#228;ftig beim n&#228;chsten Urlaub aus dem Postfach lehnen. Das Ergebnis ist bestimmt sehr fruchtbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Online-Reputationsmanagement vs. Social Zombies</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 10:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Identitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Zombies]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich beruflich im Internet aufh&#228;lt, wird &#252;ber kurz oder lang ein eigenes Profil auf irgendeiner Seite hinterlegen, und sich sehr wohl dabei f&#252;hlen. Heutzutage stellen wir ja allerhand Informationen von uns ins Netz und betreiben damit aktiv einen digitalen Seelenstriptease. Was damals die eigene Domain mit ein paar rudiment&#228;ren Informationen war, ist heute ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich beruflich im Internet aufh&#228;lt, wird &#252;ber kurz oder lang ein eigenes Profil auf irgendeiner Seite hinterlegen, und sich sehr wohl dabei f&#252;hlen. Heutzutage stellen wir ja allerhand Informationen von uns ins Netz und betreiben damit aktiv einen digitalen Seelenstriptease. Was damals die eigene Domain mit ein paar rudiment&#228;ren Informationen war, ist heute ein Blog, ein Twitter-Account oder ein Profil bei XING. Zumindest sollte man sein Profil in den Businessnetzwerken wie XING oder LinkedIn so aktuell wie nur m&#246;glich halten. Ein Gro&#223;teil meiner Kontakte betreibt ihr Online-Reputationsmanagement zumindest regelm&#228;&#223;ig und ist damit auch recht erfolgreich. Ein Inspirationsbeispiel gebe ich anhand meines <a href="https://www.xing.com/profile/Mike_Schnoor">eigenen Profils</a>. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2009/07/xinglinkedin.gif" class="center"></p>
<p>Doch ein erschreckendes Ph&#228;nomen zeichnet sich in diversen Social Networks ab. Egal ob bei XING, Flickr, Facebook, sevenload, YouTube oder sogar bei last.fm: Manchmal sind unsere lieben &#8220;Digital Natives&#8221; gar nicht mehr so erpicht darauf, sich in der Welt von Social Media kontinuierlich aktiv auszutauschen und ihre Profile mit aktuellen Informationen zu pflegen. Der Witz an der Sache ist, dass man <strong>schon mit wenigen Klicks auf verwaiste Profile</strong> gelangt. Ich m&#246;chte nat&#252;rlich niemanden hier blo&#223; stellen, daher auch keine Namen. Im eigenen Kontaktkreis finden sich wiederum ehemalige Arbeitskollegen oder selbst Kommilitonen aus vergangenen Studienepochen, bei denen man sich doch fragen muss, warum seit Monaten oder gar Jahren keine Ver&#228;nderung mehr eingetreten ist &#8211; obwohl man genau wei&#223;, dass sich etwas getan haben muss. Google vergisst ja bekanntlich nicht, und der Mensch bedient sich selbiger Mechanismen, um &#252;ber seinen Kontaktkreis informiert zu sein. Ist die Online-Reputation denn heute nicht mehr viel Wert? Mein gut gemeinter Rat an alle diejenigen, die sich mit ihren Profilen im Web aufhalten: <strong>Mutiert nicht zu Social Zombies!</strong> :)</p>
<p>Weitere Informationen bietet dazu nat&#252;rlich Klaus Eck in seinem Blog zum Unterthema <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/reputationmanagement/">Reputationsmanagement</a> oder in seinem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446416285?ie=UTF8&#038;tag=sichelputzer-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3446416285">Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!</a>&#8220;<img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=sichelputzer-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3446416285" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> Kurzum, ich empfehle mittlerweile, dass man ja nicht &#252;berall mit seinem Gesicht in den Social Networks vertreten sein muss. Doch die aktuellen Best&#228;nde an Profilen geh&#246;ren zumindest regelm&#228;&#223;ig gepflegt oder nach Aktualit&#228;t priorisiert und mit einer einheitlichen Aussage verpackt.</p>
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