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	<title>Mike Schnoor &#187; Öffentlichkeitsarbeit</title>
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	<description>Social Media, Public Relations, Marketing, Kommunikation und Medien aus Köln</description>
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		<title>Pressemeldungen &#8211; Eine Anleitung zur kommunikativen Gr&#228;tsche</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden Tag trudeln in meinem E-Mail-Postfach diverse Pressemitteilungen ein. Daf&#252;r habe ich mich ganz bewusst entschieden, um mich als PR-Mensch immer &#252;ber den Markt und die Wettbewerber informiert zu halten. Doch manche Texte kann und m&#246;chte ich nicht mehr lesen. Es widert mich f&#246;rmlich an. Die wahren Perlen dieser Pressemeldungen m&#246;chte ich gerne hier vorstellen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag trudeln in meinem E-Mail-Postfach diverse Pressemitteilungen ein. Daf&#252;r habe ich mich ganz bewusst entschieden, um mich als PR-Mensch immer &#252;ber den Markt und die Wettbewerber informiert zu halten. Doch manche Texte kann und m&#246;chte ich nicht mehr lesen. Es widert mich f&#246;rmlich an. Die wahren Perlen dieser Pressemeldungen m&#246;chte ich gerne hier vorstellen, auch mit einer Bastelanleitung der Marke Eigenbau zum Selbsttexten.<br />
<span id="more-4044"></span><br />
Ein wirklicher Mehrwert entsteht bei diesen Texten wohl kaum. Jeder Journalist wird bei diesen ersten S&#228;tzen den Kopf sch&#252;tteln. Gewiss muss man als PRler das eine oder andere Mal sich selbst &#252;ber den Klee loben. Auch ich neige derweil dazu, dieses Prozedere auszu&#252;ben. Doch ein solches Muster m&#246;chte ich in der Kommunikation h&#246;chst ungerne anwenden und hoffe, dass ich k&#252;nftig nicht dazu gezwungen sein muss, mein eigenes Muster anzuwenden, um Kommunikation zu betreiben.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/dm-set/3721351367/"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2012/01/argh2.jpg" TITLE="Supersymbolfoto: (190/365) ARGH! by Sarah G / dm-set | CC Licence http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en"></a></p>
<h3>Baustein 1 &#8211; Die Headline (und die Sublines)</h3>
<blockquote><p>[Firmenname] [kooperiert / fusioniert / arbeitet zusammen] mit [Firmenname]</p>
<p>[Firmenname] [lanciert / stellt vor / f&#252;hrt ein / k&#252;ndigt an] [Produktname] in [Absatzmarkt]</p></blockquote>
<p>Ok, soweit so gut, das ist und bleibt einfach. Viel kann man nicht falsch machen, wenn man den Schwerpunkt nicht auf informelle Attraktivit&#228;t der wenigen Worte setzt. <strong>Eyecatcher und geistige Filter trotzen dem Texter.</strong> Einen ge&#252;bten PR-Redundanzler wird diese Warnung ziemlich kalt lassen. Doch auf solche spektakul&#228;ren Wortfetzen  folgt das so unglaublich typische Prozedere der international agierenden Public Relations, dass mir mittlerweile sehr negativ auff&#228;llt. Ich kann es nicht mehr lesen, sehen, h&#246;ren. Woher dieser Bockmist kommen mag, sei recht einfach erkl&#228;rt: Diese Pressemeldungen entstehen in fein s&#228;uberlicher Arbeit in &#220;bersee. Amerika ist der gr&#246;&#223;te Hort, die unersch&#246;pfliche Quelle textlicher Worth&#252;lsen und verbaler Bleiw&#252;ste. Aufgepasst!</p>
<h3>Baustein 2 &#8211; Der erste Absatz</h3>
<blockquote><p>[Firmenname], [eine Firma / ein Unternehmen], [die / das] auf [wichtiges Teilsegment eines einzelnen Nischenzweiges der gesamten Wertsch&#246;pfungskette] spezialisiert ist, gibt [heute / am TT.MM.JJJJ] die [Ver&#246;ffentlichung von Produktname / Kooperation mit Unternehmensname / oder etwas sehr wichtiges] bekannt.</p>
<p>[Firmenname und Firmenname] freuen sich,  [heute / am TT.MM.JJJJ] verk&#252;nden zu d&#252;rfen, dass damit [irgendein Meilenstein erreicht wird] und [Auswirkungen f&#252;r das wichtige Teilsegment eines einzelnen Nischenzweigs noch optimaler f&#252;r die Kunden der Firmen verlaufen und damit &#228;u&#223;erst wichtige Vorteile mit sich bringen werden].</p>
<p>[Firmenname], [ein f&#252;hrendes Unternehmen / der f&#252;hrende Anbieter / der Marktf&#252;hrer] in [wichtigem Spezialgebiet f&#252;r Unternehmen], hat eine neue Version seiner [wichtige beschreibende Worth&#252;lsen, m&#246;glichst drei St&#252;ck hintereinander] [Produktname Produktversion] f&#252;r [Kunden / Unternehmen / Nutzer] vorgestellt.</p>
<p>[Firmenname], [ein f&#252;hrendes Unternehmen / der f&#252;hrende Anbieter / der Marktf&#252;hrer]  von [Technologien f&#252;r irgendeinen Zweck], mit deren [Hilfe / Einsatz] die [Kunden / Unternehmen / Nutzer / wer auch immer] die [wichtige beschreibende Worth&#252;lse oder Kunstbegriff] von [wichtiges Teilsegment eines einzelnen Nischenzweigs] [verbessern / optimieren / l&#246;sen] und [Problemfall / Nachteile] [senken / minimieren / reduzieren] k&#246;nnen, k&#252;ndigte heute die neueste Version seiner [Produktname] an.
</p></blockquote>
<p>Kommunikation gepr&#228;gt von Einheits&#252;bersetzerbrei. So m&#246;chten international aufgestellte Unternehmen offensichtlich &#252;ber internationale Presseverteilerportale und -dienste ihre Botschaften verbreiten. <strong>Schn&#246;de, langweilig, immer einheitlich.</strong> Solche Pressemeldungen sind in ihrer Grundsystematik total amerikanisiert und konform mit der Weltanschauung, in der die USA den Mittelpunkt der Erde darstellen.</p>
<h3>Baustein 3&#8230; und zum Abschluss?</h3>
<p>Man erahnt an dieser Stelle, wie solidarisch die einzelnen Passagen ineinander finden. Harmonie und Charme wird so direkt, gar unvermittelt mit weiteren Worth&#252;lsen angereichert, dass man gar keinen Zerst&#228;uber f&#252;r dieses pr&#228;gende PR-Parf&#252;m ben&#246;tigt, sondern einfach nur den Feuerwehrschlauch aufdrehen m&#246;chte. <strong>Wasser marsch! AbgesPRitzt?</strong></p>
<p>Was danach folgt, kann relativ einfach aufgesetzt werden. Zuerst ganz elit&#228;r ein Baustein zum Produkt selbst, danach ein nettes Zitat des wichtigen CxO sowie ein anreicherndes Zitat des optional erforderlichen Partners. Gerne auch &#252;ber den Partner einen relevanten Absatz, sowie &#252;ber das hauseigene Unternehmen selbst. Besondere PR-Fetischisten verschwenden dann sehr viel Zeit, noch die Marktf&#252;hrerschaft zu erkl&#228;ren. Wiederum andere PR-Zeitgenossen erw&#228;hnen gerne weitere wichtige Dinge oder stellen eine Liste &#252;ber Funktionen zusammen, die wirklich nur ein absoluter Experte verstehen wird. </p>
<p>Abgerundet wird dieses so innovative PR-Rezept, an welchem sich unz&#228;hlige &#220;bersetzer und PR-Menschen aus &#220;bersee bedienen, durch einen ganz normalen Abbinder &#8211; die Boilerplate darf nat&#252;rlich nicht fehlen. Im besten Fall wird auch hier erneut quer durch den Kakao gewatet und jedes Register gezogen, um bestm&#246;glich im Licht der Sonne zu stehen. </p>
<p>Aber nehmt euch eines zu Herzen mit euren Pressemitteilungen: Verbrennt euch bitte nicht! Ich w&#252;nsche daher meinen Lesern an dieser Stelle viel Freude und m&#246;chte zugleich ungeniert fragen: <strong>M&#252;sst ihr auch solche Texte verfassen, verbreiten und mit eurem Namen als Absender kennzeichnen?</strong></p>
<p><strong>Abschlie&#223;ender Hinweis:</strong> Insgeheim m&#246;chte ich betonen, dass mich der Beitrag von <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2012/01/10/jahr-der-ungewoehnlichen-formulierung/">Kerstin Hoffmann</a> zu den ungew&#246;hnlichen Formulierungen, die man irgendwie nicht mehr in diesem Jahr sehen m&#246;chte, durchaus zum Nachdenken brachte. Auch bitte ich die jeweiligen Branchenvertreter um Nachsicht, aber irgendwer, wenn nicht gar ich selbst als PR-Mensch, musste mal den Mut besitzen, sich dar&#252;ber auszulassen. Danke!</p>
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		<title>Der Fall Bloggergate und die Schleichwerbung &#8211; und sonst?</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 08:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Es fiel ein Sack Reis um. Nicht in China, sondern diesmal in Deutschland. Wahrscheinlich von der Laderampe irgendeines El-Kawehs, dessen Frachtpakete nicht mehr nach &#196;gypten transportiert werden d&#252;rfen. So regen sich unz&#228;hlige Menschen dar&#252;ber auf, dass einige wenige Menschen sich eine kleine goldene Nase verdienen wollen: Einen handfesten Skandal wollte netbooknews.de-Blogger Sascha Pallenberg aufkl&#228;ren. Dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es fiel ein Sack Reis um. Nicht in China, sondern diesmal in Deutschland. Wahrscheinlich von der Laderampe irgendeines El-Kawehs, dessen Frachtpakete nicht mehr nach &#196;gypten transportiert werden d&#252;rfen. So regen sich unz&#228;hlige Menschen dar&#252;ber auf, dass einige wenige Menschen sich eine kleine goldene Nase verdienen wollen: Einen handfesten Skandal wollte netbooknews.de-Blogger <a href="http://www.netbooknews.de/32977/basicthinking-onlinekosten-gmbh-und-der-keyword-spam/">Sascha Pallenberg</a> aufkl&#228;ren. Dem Autoren wurden vertrauliche Informationen zugespielt, dass rund 100 Blogs f&#252;r einen Artikel mit Link auf ein bestimmtes Online-Angebot ganze f&#252;nfzig bis siebzig Euro pro Kopf verdient haben sollten.<br />
<span id="more-3496"></span><br />
Die Blogger erhielten ein kleines monet&#228;res Zubrot, die Gegenseite hingegen erhielt durch diese bezahlte Linkplatzierung ein h&#246;heres Ranking in entsprechend relevanten Suchmaschinen. Nachdem sich die Berichte h&#228;uften und immer wieder das Thema &#8220;Bloggergate&#8221; mit dem potenziell <a href="http://t3n.de/news/bloggergate-keyword-spam-blogs-basic-thinking-zentrum-294758/">aufkl&#228;rerischen Stunt</a> von Sascha Pallenberg die Runde zog, stellt man mittlerweile auch absolute Ern&#252;chterung fest. Der Einkauf von Links ist nicht neu, das Prinzip ist Alltag im Online-Business. Zwar ist das <a href="http://spreerecht.de/abmahnung/2011-01/verschleiert-viral-und-illegal-zur-rechtswidrigkeit-von-schleichwerbung">augenscheinliche Verstecken</a> dieser Links innerhalb von Content-Bereichen sehr verp&#246;nt, aber wen k&#252;mmert es &#252;berhaupt bis auf <a href="http://www.netbooknews.de/33031/einige-persoenliche-anmerkungen-zu-bloggergate/">die erregten Gem&#252;ter</a>, die Suchmaschinenanbieter und wiederum die <a href="http://www.robertbasic.de/2011/01/bloggergate-transparenz-und-gesamtwirkung/">Finanz&#228;mter</a>? Google wird kurzerhand die <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/basicthinking-steckt-hinter-blog-sumpf_100032897.html">Betreiber der Seiten</a> abstrafen und damit wird&#8217;s auf Dauer gut sein. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/netbooknews.png" class="center"></p>
<p>Aber jeder schreibt sich jetzt die Finger wund: So gibt es Artikel mit spektakul&#228;ren Begriffen wie <a href="http://carta.info/37538/schleichwerbesumpf-in-der-blogger-szene/">Schleichwerbesumpf</a>, <a href="http://seo.de/5100/bloggergate-von-einem-der-auszog-einen-tsunami-zu-saen-und-der-ein-laues-luftchen-erntete/">Tsunami f&#252;r SEOler</a>, <a href="http://meedia.de/details-topstory/article/schleichwerbesumpf-in-der-blogger-szene_100032816.html?tx_ttnews[backPid]=911&#038;cHash=7eaf86ab56">Imageproblem f&#252;r Blogger</a>, <a href="http://www.amypink.com/2011/01/scandal-on-the-net-mobbed-up-blogs/">Knebelvertr&#228;gen</a> oder <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/webspam-oder-kooperation/">Webspam</a>. Immerhin kann ich erfreut erkl&#228;ren, dass mein Blog auch Werbepl&#228;tze anbietet. Wer mag, darf die gerne anmieten, muss aber damit leben, dass dort &#8220;Werbung&#8221; dr&#252;ber steht. Damit w&#228;re der <a href="http://lumma.de/2011/01/27/bloggergate-was-sind-die-konsequenzen/">Trennung</a> von redaktioneller und vermarkteter Bereiche alles abverlangt, was man in Kleinbloghausen erwarten darf. Und das ist gut so. Doch auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass zahlreiche Diskussionen und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,742174,00.html">Ver&#246;ffentlichungen</a> zum Schleichwerbung-Skandal der deutschen Blogosph&#228;re herauskommen, gewiss von Vorteil f&#252;r die gesamte Szene. <strong>Wie jetzt, der Sumpf hat einen Vorteil?</strong></p>
<p>Gewiss muss man daf&#252;r den ganzen Spa&#223; einmal nicht aus Sicht der vermeintlich geprellten Blogbetreiber oder f&#252;r Recht und Ordnung einstehenden Kritiker betrachten. Die Gewinner sind ganz andere: <strong>Schlie&#223;lich erfreuen sich der Anbieter Onlinekosten.de und der Initiator Pallenberg derzeit einer erh&#246;hten Aufmerksamkeit</strong>. </p>
<p><strong>Wie hei&#223;t es noch so sch&#246;n?</strong> Die Medienpsychologie spricht typischerweise von &#8220;bad news are good news&#8221; &#8211; auch schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. <strong>Die Blogger stehen dabei auf der Seite der Verlierer</strong>. Hingegen k&#246;nnen sich die etablierten Medien damit r&#252;hmen, frei von Schleichwerbung zu sein. Auf Dauer kann sich das ganze Thema wiederum positiv auf das Seitenranking auswirken, aber im Kern springen alle gr&#246;&#223;eren Medien jetzt auf den &#252;ber die Blogosph&#228;re gestarteten Zug auf und berichten intensiv zu dem Fall. Das initiale Wordgefecht zum vermeintlichen Skandal ist geradezu einladend, um einer breiten Masse erneut und eindrucksvoll zu zeigen, dass Blogger einfach keine journalistischen Medien sind. Dort trennt man schlie&#223;lich seit Jahr und Tag den redaktionellen Teil von werblichen Inhalten. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/basic.png" class="center"></p>
<p>Wie bereits erw&#228;hnt &#8211; <strong>im Zentrum dieser ausf&#252;hrlichen Berichte stehen Pallenberg sowie die Betreiber von &#8220;Basic Thinking&#8221; und Onlinekosten.de</strong>. Was k&#228;me besser als proaktive Kommunikation zu dem Thema? Anstatt wie andere Unternehmen mit der juristischen Keule zu schwingen und die Journalisten zu ignorieren, gibt Onlinekosten entsprechende Interviews. In diesem Fall reagieren die Anbieter von Onlinekosten ziemlich clever. Auf der eigenen Seite kommt das Thema &#8220;Bloggergate&#8221; als eigene Stellungnahme nicht zur Diskussion, daf&#252;r schenkt man reichweitenstarken Medien die notwendigen Informationen, um das Thema zu besetzen. Zudem berichten die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,741957,00.html">etablierten Medien</a> davon, dass der vermeintliche Skandal dem Initiator und seinem eigenen Blog wiederum eine hohe Aufmerksamkeit entgegen brachte. </p>
<p>Nicht ohne Grund darf &#8220;netbooknews.de&#8221; als Konkurrenzangebot zu &#8220;Basic Thinking&#8221; gewertet werden, und laut Spiegel Online plane Pallenberg mit dem noch geheimen Projekt &#8220;Techlounge&#8221; ein deutsches Konkurrenzangebot zum bekannten Branchenprimus <a href="http://www.techcrunch.com">Techcrunch</a>. K&#246;nnte dieser Tsunami-Skandal eine gewaltige Farce sein? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. <strong>Public Relations bedeutet nicht nur &#214;ffentlichkeitsarbeit, sondern auch Meinungsbildung und im Idealfall die Gewinnung von F&#252;rsprechern.</strong> Ob diese Aktion letztendlich dem bevorstehenden Start dieses Projektes zu Gute tr&#228;gt, wird sich gewiss erst noch zeigen m&#252;ssen, doch schon jetzt ist aufgrund dieser Aufmerksamkeit das Eis d&#252;nn geworden.</p>
<p>Abschlie&#223;end frage ich meine Leser, ob Euch der kleine dezente Hinweis auf &#196;gypten am Anfang des Artikels aufgefallen ist? <strong>Viel dramatischer als ein paar SEO-Links wirkt sich doch die staatliche Abkopplung vom Internet in &#196;gypten aus!</strong> &#220;ber diesen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,742101,00.html">politischen Skandal</a> und seine Auswirkungen auf Demokratie, Freiheit und Menschenleben sollte lieber eine Diskussion in den Blogs und Medien gef&#252;hrt werden. &#220;ber dieses Thema k&#246;nnten sich die deutschen Blogger auf internationalem Parkett behaupten und solidarisieren &#8211; aber scheinbar haben sie daran kein Interesse.</p>
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		</item>
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		<title>Journalismus vs. Dschungelcamp PR</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 09:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesen Tagen werden sich so manche Menschen auf der S&#252;dhalbkugel fragen, ob sie nicht einfach doch laut br&#252;llen sollten: &#8220;Ich bin ein Star &#8211; Holt mich hier raus!&#8221; Schon w&#228;re die Tortur vorbei. Keine ekeligen Tiere und Insekten im Mund, kein Schleim und oder K&#228;nguruh-Eier zum Fr&#252;hst&#252;ck. Wenn aber die Gage aller Wahrscheinlichkeit nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen werden sich so manche Menschen auf der S&#252;dhalbkugel fragen, ob sie nicht einfach doch laut br&#252;llen sollten: <strong>&#8220;Ich bin ein Star &#8211; Holt mich hier raus!&#8221; Schon w&#228;re die Tortur vorbei.</strong> Keine ekeligen Tiere und Insekten im Mund, kein Schleim und oder K&#228;nguruh-Eier zum Fr&#252;hst&#252;ck. Wenn aber die Gage aller Wahrscheinlichkeit nach erfolgsbasiert bezahlt wird, bleibt der Protagonist ein wenig l&#228;nger dabei und freut sich, nicht zu den Leidtragenden zu z&#228;hlen, die als auserw&#228;hlte Pr&#252;flingen sich zur Volksbelustigung begeben m&#252;ssen. Immerhin m&#252;ssen <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,740027,00.html">andere Prominente</a> sich nicht auf dieser B&#252;hne zur Schau stellen.</p>
<p>Dieser im Volksmund als &#8220;Dschungelcamp&#8221; bezeichnete TV-Event hat sich in den letzten Jahren zu einem der Erfolgsformate von RTL entwickelt. Scheinbar redet jeder dar&#252;ber und schaut sich gerne an, wenn sich am Anfang des Jahres eine Schar von auserw&#228;hlten Z-Promis mit Palmenwedeln in der &#214;ffentlichkeit zeigen. Ihr pers&#246;nlicher Seelenstriptease ist einfach zu perfekt inszeniert, als dass sich das Massenpublikum abwenden kann. <strong>Schadenfreude schadet bekanntlich dem TV-Zuschauer nie.</strong></p>
<p>Aufgrund der Zeitverschiebung von Australien zu Deutschland l&#228;uft das Dschungelcamp bei uns erst ab 22.15 Uhr im deutschen Fernsehen. Wer zu der Zeit lieber schl&#228;ft oder ein gutes Buch liest, also den irren Quatsch in der Flimmerkiste verpasst hat, muss sich in unserer Gesellschaft am Tage darauf f&#252;r ein Gespr&#228;ch mit den Arbeitskollegen oder so manchen Bekannten wappnen. <strong>Wie kann man das besser erledigen als durch die Berichterstattung in digitalen und gedruckten Medien?</strong> Dort steht doch immer das drin, was man wissen m&#246;chte. Der Spiegel zeigt das Spiegelbild der Gesellschaft, die Bild bildet die Gesellschaft, die Welt zeigt das Weltgeschehen und der Express ist einfach nur schnell. Entgegen der Erwartungshaltung in den K&#246;pfen vieler Leser, dass eine Nachricht direkt aus erster Quelle in die Medien gelangt, bescheinigt die Realit&#228;t jedoch etwas anderes. Die meisten Redaktionen nutzen f&#252;r viele Berichte ihre eigenen Informationskan&#228;le, um die Medien mit aktuellen Nachrichten zu bef&#252;llen. Schlie&#223;lich wird vor Ort in Downunder wohl kaum einer der hauseigenen Redakteure sitzen, um exklusive Berichte mit direkten Insiderinformationen f&#252;r das Blatt zu entwickeln. Neben den wenigen eigenen Geschichten liefern letztendlich Nachrichtenagenturen, Pressestellen, Insider und Branchenkenner den Journalisten die eigentlichen Informationen. Selbstverst&#228;ndlich kommt dabei eine Pressemeldung zu einem zeitlich und r&#228;umlich so weit entfernten TV-Event wie das Dschungelcamp mehr recht als schlecht.</p>
<p><a href="http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/ich-bin-ein-star.html"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/camp.jpg" alt="Screenshot von RTL.de zur Themenseite vom Dschungelcamp" title="Screenshot von RTL.de zur Themenseite vom Dschungelcamp" class="center"></a></p>
<p>Bereits am Wochenende fiel mir <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/dschungel-journalismus-aus-erster-hand/">ein kritischer Artikel von Stefan Niggemeier</a> auf, der sich mit einem kurzen, aber damit provokanten Artikel an diesem mittlerweile <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schneewitschen-und-die-weltde-zwerge/">typischen Verhalten</a> von Redaktionen auseinander setzt. Gewiss ist die Kritik berechtigt, zumal die Pressemeldung von RTL neben einem redaktionellen Artikel der Welt wie eine 1:1-Kopie wirkt. <strong>Ein journalistischer Klon und ein voller Erfolg f&#252;r die PR,</strong> und damit ein gutes Ergebnis f&#252;r die PR-Abteilung von RTL. Dem Leser seines Blogartikels wird dabei jedoch nur <a href="http://www.express.de/news/promi-show/dschungel-camp/indira---mathieu-beim-dschungel-zahnarzt/-/2406/5599996/-/index.html">der plakative Aspekt</a> des leicht umgeschriebenen Kopierens vorgezeigt, w&#228;hrend die Hintergr&#252;nde f&#252;r eine solche PR-Berichterstattung im Verborgenen bleiben. Zugegeben, man muss nicht alles erl&#228;utern, daher versuche ich mich einfach jetzt daran. :)</p>
<p><strong>Warum kopieren Redaktionen teilweise direkt Pressemitteilungen?</strong><br />
Die Medienwelt hat durch die Digitalisierung eine starke Ver&#228;nderung s&#228;mtlicher Bedingungen im Journalismus erlebt. Vor zehn Jahren war es kein Thema, beispielsweise f&#252;r einige Stunden zur Recherche als Lokalredakteur am Ort des Geschehens sein. Oder man sprach direkt mit den Unternehmen, um an Daten, Fakten und Zahlen zu gelangen. Heute muss respektiert werden, dass die Redaktionen jetzt unter einem enormen Zeitdruck und Konkurrenzdruck leiden. Der <a href="http://www.welt.de/fernsehen/specials/dschungelcamp/article12156015/Dschungelcamp-startet-mit-Brechreiz-Pruefung.html">fragliche Artikel</a> wurde wohl weniger aus journalistischen Gr&#252;nden zur Meinungsbildung, sondern eher aufgrund der thematischen Relevanz im Zielpublikum eingefordert. Nat&#252;rlich nimmt ein Journalist in diesem Fall dankbar einen PR-Text auf, wenn solche detaillierten Schilderungen des mitunter ekeligen Geschehens mundgerecht aufbereitet sind. Damit wird leicht erreicht, dass sich der K&#228;ufer des Printerzeugnisses &#252;ber solche Themen zur Informationsabdeckung schnell erquicken kann. Andererseits bleibt am Ende des Tages wesentlich mehr Arbeitszeit &#252;brig, die f&#252;r relevante und investigative Geschichten genutzt werden kann. So hat der Leser noch mehr Vorteile beim Kauf eines solchen Printtitels respektive beim Lesekonsum des jeweiligen Online-Mediums. </p>
<p>Zur Meinungsbildung z&#228;hlt damit auch die ansatzweise Erkl&#228;rung der Herausforderungen von Journalisten, die sich in einer schnellebigen Nachrichtenwelt gegen eine gewaltige Informationsflut behaupten m&#252;ssen. Im Grunde genommen ist der kritische Bericht von Stefan Niggemeier sehr wertvoll f&#252;r die Medienlandschaft, unterschl&#228;gt jedoch die wom&#246;glich wahren Hintergr&#252;nde. Man sollte sich daran erinnern, dass Journalismus in der westlichen Welt von Anzeigen bei m&#246;glichst hohen Auflagen und Abverk&#228;ufen lebt. <strong>Je unattraktiver eine Publikation, desto eher besteht die Chance des Zeitungssterbens.</strong> Dies f&#252;hrt wiederum zu Entlassungen in den Redaktionen und angeschlossenen Abteilungen bis hin zur Einstellung des Printtitels. Darunter leidet zudem die unabh&#228;ngige Berichterstattung und Medienvielfalt. <strong>Aber diese Br&#252;cke vom PR-Text in einem redaktionellen Medium zu schlagen w&#228;re vielleicht genauso plakativ &#252;berzogen, wie die Kritik an dem Vorgehen insgesamt.</strong></p>
<p><strong>Und wenn wir bei plakativen Darstellungen sind:</strong> Falls zudem wirklich jemand daran glaubt, dass die Journalisten &#252;berhaupt Lust oder gar entsprechend Zeit h&#228;tten, sich diese Pr&#252;fungen im Fernsehen selbst anzusehen, sollte seinen eigenen Medienkonsum hinterfragen. Im Prinzip sollte sich auch jeder fragen, ob alles <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tSTJbY96nUE">in dem Dschungel wirklich der Wahrheit</a> entspricht, aber der Zuschauer liebt solche Sendungen und schaltet ein. &#8220;That&#8217;s entertainment, baby!&#8221; :)</p>
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		<title>Steuergeldverschwender</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 10:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Staatliche Mittel stehen auch der &#214;ffentlichkeitsarbeit zur Verf&#252;gung. Nat&#252;rlich sind die Bundes&#228;mter, Bundesagenturen, Bundesbeauftragte und viele mehr dazu verpflichtet, die &#214;ffentlichkeit zu informieren. Doch wenn man einen durchaus teuren Anbieter zum Versand von Pressemeldungen zweckentfremdet, um eine Testmeldung zu versenden, dann fragt man sich wieder, was mit unseren Steuergeldern in den einzelnen Haushalten so angestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Staatliche Mittel stehen auch der &#214;ffentlichkeitsarbeit zur Verf&#252;gung. Nat&#252;rlich sind die Bundes&#228;mter, Bundesagenturen, Bundesbeauftragte und viele mehr dazu verpflichtet, die &#214;ffentlichkeit zu informieren. Doch wenn man einen durchaus teuren Anbieter zum Versand von Pressemeldungen zweckentfremdet, um eine Testmeldung zu versenden, dann fragt man sich wieder, was mit unseren Steuergeldern in den einzelnen Haushalten so angestellt wird &#8211; und ob es nicht doch eine bessere Verwendungsm&#246;glichkeit daf&#252;r gibt.</p>
<blockquote><p>Dies ist eine Testmeldung<br />
Wiesbaden (ots) &#8211; Dies ist eine Testmeldung
</p></blockquote>
<p>Immerhin ist die Meldung kurz und knapp, denn in der K&#252;rze liegt die W&#252;rze. Gew&#252;rzt wird hier also mit einer Note von Blasphemie. Der Originaltext w&#228;re eigentlich ein Teil vom <a href="http://www.presseportal.de/pm/32102">ots-Pressefach</a> des Statistischen Bundesamts. Leider wird diese Meldung dort nicht dargestellt, aber die E-Mail an die einzelnen Kan&#228;le &#8220;ots-Wirtschaft&#8221; und &#8220;ots-Finanzen&#8221; erreichte mich heute gegen 12:25 Uhr. Diesen Test h&#228;tte man sich auch sparen k&#246;nnen.</p>
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		<title>Der Internationale Deutsche PR-Preis ist ausgeschrieben</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 07:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich ist es soweit! Unsere Branche vergibt ihre h&#246;chsten Preise. In den K&#246;pfen jedes PRlers schwebt mittlerweile das Wort &#8220;PR-Preis&#8221; so greifbar nah. Doch ich musste beim &#8220;Headline-Screening&#8221; dieser Meldung am gestrigen Tage schon etwas schmunzeln, obwohl ich ja genau wu&#223;te, welcher Inhalt der Meldung folgt: &#8220;Der Internationale Deutsche PR-Preis&#8221; ist ausgeschrieben. Momentchen &#8211; gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist es soweit! Unsere Branche vergibt ihre h&#246;chsten Preise. In den K&#246;pfen jedes PRlers schwebt mittlerweile das Wort &#8220;PR-Preis&#8221; so greifbar nah. Doch ich musste beim &#8220;Headline-Screening&#8221; dieser Meldung am gestrigen Tage schon etwas schmunzeln, obwohl ich ja genau wu&#223;te, welcher <a href="http://dprg.enpress.de/Meldung.aspx?ID=849&#038;sessionid=">Inhalt der Meldung</a> folgt: <em>&#8220;Der Internationale Deutsche PR-Preis&#8221; ist ausgeschrieben</em>.</p>
<p>Momentchen &#8211; gleich international und deutsch? Bedarf der diesj&#228;hrige &#8220;Internationale Deutsche PR-Preis&#8221; mit genau dieser neuen Namensgebung jetzt Erkl&#228;rungsnot? Sind wir jetzt international, oder sind wir jetzt deutsch? Gibt es einen territorialen Mix? Sind besondere internationale Agenturen oder PRler gefragt, die sich speziell auf dem deutschen Markt von der &#214;ffentlichkeitsarbeit befl&#252;gelt f&#252;hlten? Oder sind doch nur Deutsche von diesem Preis angesprochen, die sich auf internationaler Ebene mit einer gewagten Aktion einen Namen machen konnten? Stop, Cut!</p>
<p>Nat&#252;rlich ist mit dem diesj&#228;hrigen PR-Preis der gesamte deutsche Sprachraum gemeint, sprich Deutschland, &#214;sterreich, die Schweiz und im Prinzip jede Region, wo noch Deutsch gesprochen und geschrieben wird. Um es aber einfach zu erkl&#228;ren: Zielgruppe sind deutschsprachige PRler oder Agenturen mit deutschsprachigen Kampagnen &#8211; nat&#252;rlich sehr gerne mit internationalem Flair!</p>
<p>Vergeben werden in diesem Jahr folgende Preise:</p>
<ul>
<li>Der Internationale Deutsche PR-Preis 2009 in insgesamt 24 Kategorien</li>
<li>Der Deutsche Image-Award f&#252;r Manager und ihre Kommunikationsberater</li>
<li>Kommunikator und PR- Kopf des Jahres</li>
<li>Albert Oeckl-Preis als akademischer Nachwuchspreis</li>
<li>inkom. Grand Prix f&#252;r Mitarbeiterzeitschriften</li>
<li>sowie die Auszeichnung f&#252;r die besten Pr&#252;fungen zum PR-Berater/-Referent (PZOK)</li>
</ul>
<p>Im Prinzip besteht die M&#246;glichkeit, dass jeder hier Punkten kann. Also ran an die Bouletten und ran an den Speck! Denn eines ist sicher: Der Einsendeschluss der <a href="http://www.pr-preis.de/anmeldung.htm">Bewerbungen</a> ist der 30. April 2009.</p>
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		<title>XING: Bewahrheitete Spekulationen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 09:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist faszinierend, wie schnell sich eine Nachricht im Internet verbreitet. Ein prominentes Beispiel sieht man bei der Ger&#252;chtek&#252;che um den R&#252;cktritt von Lars Hinrichs als CEO und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Bereits am Donnerstag berichtete die Horizont sowie weitere Branchennewsdienste &#252;ber die Personalie. Wann XING kommentieren w&#252;rde, wie Lars Hinrichs die Meldungen kommentieren w&#252;rde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2008/11/hinrichs.jpg" class="alignright">Es ist faszinierend, wie schnell sich eine Nachricht im Internet verbreitet. Ein prominentes Beispiel sieht man bei der Ger&#252;chtek&#252;che um den R&#252;cktritt von Lars Hinrichs als CEO und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Bereits <a href="http://www.horizont.net/aktuell/leute/pages/protected/Lars-Hinrichs-legt-offenbar-Chefposten-bei-Xing-nieder_80472.html">am Donnerstag</a> berichtete die Horizont sowie weitere Branchennewsdienste &#252;ber die Personalie. Wann XING kommentieren w&#252;rde, wie Lars Hinrichs die Meldungen <a href="http://twitter.com/LarsHinrichs/status/1015337726">kommentieren</a> w&#252;rde und was letztendlich daraus wurde, liest sich in seinem <a href="http://blog.xing.com/2008/11/neues-kapitel-in-der-unternehmensgeschichte/">aktuellen Blogeintrag</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Neue Ideen zu entwickeln und sie mit unternehmerischem Engagement umzusetzen. XING werde ich in der Zukunft als Mitglied des Aufsichtsrates weiter aktiv beratend zur Seite zu stehen. Zudem bin ich gr&#246;&#223;ter Einzelaktion&#228;r und beachsichtige es auch weiterhin zu bleiben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich freue mich f&#252;r Lars und seine Familie zu dieser Entscheidung. XING entwickelte sich von einem Start-Up zu einem Unternehmen. Als Gr&#252;nder w&#252;nscht sich Lars mehr unternehmerische Freir&#228;ume, die er gewiss mit einigen spannenden Ideen umsetzen wird. :)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pressemeldungen kostenlos ver&#246;ffentlichen?</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2008/11/02/pressemeldungen-kostenlos-veroeffentlichen/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 14:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<description><![CDATA[Toller Titel, tolles Thema! Ich wurde k&#252;rzlich gefragt, wie man am besten eine Pressemeldung kostenlos ver&#246;ffentlichen kann. Eine wirklich gute Frage, die aber doch irgendwie ein wenig sinnlos daher kommt. Pressearbeit bedeutet immer Aufwand, der auch Kosten verursacht &#8211; anstatt eine Pressemeldung kostenlos zu ver&#246;ffentlichen, w&#252;rde ich lieber behaupten, dass man die Texte &#8220;kostenminimierend&#8221; ver&#246;ffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Toller Titel, tolles Thema! Ich wurde k&#252;rzlich gefragt, wie man am besten eine Pressemeldung kostenlos ver&#246;ffentlichen kann. Eine wirklich gute Frage, die aber doch irgendwie ein wenig sinnlos daher kommt. Pressearbeit bedeutet immer Aufwand, der auch Kosten verursacht &#8211; anstatt eine Pressemeldung kostenlos zu ver&#246;ffentlichen, w&#252;rde ich lieber behaupten, dass man die Texte &#8220;kostenminimierend&#8221; ver&#246;ffentlichen kann. Wenn man wirklich Geld einsparen m&#246;chte, will man gerne bestimmte Leistungen streichen und nat&#252;rlich auch in der Pressearbeit versuchen, so viel wie m&#246;glich zu reduzieren. Das ist ungef&#228;hr so, als ob man das gesamte Budget auf Null setzen will und immer noch hofft, dass etwas passiert. Ob das logisch ist oder eher ein Fauxpass der durch die Finanzkrise durchgesch&#252;ttelten Kommunikationsbranche&#8230; manchmal kann man bei dem Gedanken immer wieder nur den Kopf sch&#252;tteln. Einsparen ist totaler Quatsch. Von nichts kommt nichts&#8230; gut, soviel dazu. </p>
<p>Immerhin ist das Versenden von kostenlosen Pressemeldungen f&#252;r einige Individualisten von Vorteil, denn wer keinen eigenen Verteiler f&#252;r Pressemeldungen hat, k&#246;nnte sich ganz einfach auf folgende freien Dienstleister am Markt verlassen. Die Qualit&#228;t der angebotenen Serviceleistungen ist wiederum mit Vorsicht zu genie&#223;en &#8211; und da ich pers&#246;nlich selbst bis dato noch keine Auflistung solcher low-budget Versanddienstleister vorliegen hattte, entschloss ich mich zur spontanen Erstellung dieser Liste. Viel Spa&#223; damit!</p>
<ul>
<li>Agentur-Presse.de &#8211; <a href="http://www.agentur-presse.de">www.agentur-presse.de</a></li>
<li>Artikel-Presse-News.de &#8211; <a href="http://www.artikel-presse-news.de">www.artikel-presse-news.de</a></li>
<li>DailyNet.de &#8211; <a href="http://www.dailynet.de">www.dailynet.de</a></li>
<li>Fair-News.de &#8211; <a href="http://www.fair-news.de">www.fair-news.de</a></li>
<li>Firmenpresse.de &#8211; <a href="http://www.firmenpresse.de">www.firmenpresse.de</a></li>
<li>Hersteller-Nachrichten.de &#8211; <a href="http://www.hersteller-nachrichten.de">www.hersteller-nachrichten.de</a></li>
<li>Inar.de &#8211; <a href="http://www.inar.de">www.inar.de</a></li>
<li>Meldung.org &#8211; <a href="http://www.meldung.org">www.meldung.org</a></li>
<li>News-Eintrag.de &#8211; <a href="http://www.news-eintrag.de">www.news-eintrag.de</a></li>
<li>OpenBroadcast.de &#8211; <a href="http://www.openbroadcast.de">www.openbroadcast.de</a></li>
<li>OpenPR.de &#8211; <a href="http://www.openpr.de">www.openpr.de</a></li>
<li>Online-Artikel.de &#8211; <a href="http://www.online-artikel.de">www.online-artikel.de</a></li>
<li>PRCenter.de &#8211; <a href="http://www.prcenter.de">www.prcenter.de</a></li>
<li>PR-Inside.com &#8211; <a href="http://www.pr-inside.com">www.pr-inside.com</a></li>
<li>PR-Zentrale.de &#8211; <a href="http://www.pr-zentrale.de">www.pr-zentrale.de</a></li>
<li>Pressmap.de &#8211; <a href="http://www.pressmap.de">www.pressmap.de</a></li>
<li>Presseanzeiger.de &#8211; <a href="http://www.presseanzeiger.de">www.presseanzeiger.de</a></li>
<li>PresseEcho.de &#8211; <a href="http://www.presseecho.de">www.presseecho.de</a></li>
<li>Pressehof.de <a href="http://www.pressehof.de">www.pressehof.de</a></li>
<li>Pressemeldung.org &#8211; <a href="http://www.pressemeldung.org">www.pressemeldung.org</a></li>
<li>PressemitteilungWS.de &#8211; <a href="http://www.pressemitteilung.ws">www.pressemitteilung.ws</a></li>
<li>Presse-Kostenlos.de &#8211; <a href="http://www.presse-kostenlos.de">www.presse-kostenlos.de</a></li>
</ul>
<p><strong>Habe ich einen freien Dienstleister vergessen?</strong> Dann bitte hier direkt zum Artikel kommentieren!</p>
<p>Ich warne beim aktiven Einsatz dieser Anbieter nur vor einem: Wer sich dazu entscheidet, nahezu jeden dieser Presseversanddienstleister gleichzeitig auszuprobieren oder wild zu wechseln, wird sich auf Dauer die potentiellen Kontakte vergr&#228;tzen. Der eine Dienstleister verschickt echte E-Mails nach Eintragseingang, der andere macht tagesaktuell eine einzige Mail, und wiederum andere stellen die Pressemitteilung nur auf das hauseigene Portal. Ob die Ver&#246;ffentlichung zeitnah oder erst nach Pr&#252;fung einer hauseigenen Redaktion erfolgt, ob eventuell doch zus&#228;tzliche Kosten beim echten Versand per E-Mail auftreten &#8211; man muss sich wirklich informieren, was der ein Dienstleister alles in petto hat. </p>
<p>Eines haben die kostenlosen Versanddienstleister fast immer gemeinsam: Sie binden in der Regel Google AdSense Anzeigen oder andere Werbeformen auf den Seiten der Pressemeldung ein &#8211; und echte Redaktionsterminals bzw. die jeweilige Clientsoftware sprechen sie &#252;blicherweise nicht an. Ob dies f&#246;rderlich oder eher hinderlich ist, muss man selbst entscheiden. Etwas Werbung ist ja schon akzeptabel, schlie&#223;lich ist es ein kostenloses Angebot. Doch nicht immer will man seine eigenen Pressetexte mit potentieller Konkurrenz zupflastern, die bestimmte W&#246;rter bei Google einbuchen. Die Tatsache, dass die kostenlosen Presseinformationen ausschlie&#223;lich im Text oder in den schon &#252;berf&#252;llten Postf&#228;chern der Journalisten h&#228;ngen blieben, kann dazu f&#252;hren, dass wichtige Ver&#246;ffentlichungen auch keine Fr&#252;chte tragen werden.</p>
<p>Manchmal ist weniger mehr als genug &#8211; oder man nutzt doch lieber die &#8220;Bezahlvariante&#8221; von z.B. <a href="http://www.newsaktuell.de">newsaktuell</a> oder <a href="http://www.press1.de">Press1</a> &#8211; oder fragt eine (teure) PR-Agentur, die sich das gerne zus&#228;tzlich zu ihrem Retainer finanzieren l&#228;sst. :)</p>
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