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Es läuft nach 20 munteren Minuten des Wartens. Nach den gestrigen Kapriolen beruhigt sich Skype wieder. Doch anhand der Reaktionen in meinem Bekanntenkreis und letztendlich auf globaler Ebene in verschiedensten alternativen Chats wage ich zu behaupten, dass wir alle abhängig von Skype sind.

Was passiert sobald ein zentrales Kommunikationsorgan im Netz ausfällt? Chaos, fehlgeleitete Kommunikation, Irritation… und das war nur Skype und nicht das ganze Internet.

Nachtrag: Auch Heise und Golem haben das Thema intensivst aufgegriffen…

Jeden Tag nutze ich Skype um mich mit Bekannten, Freunden, Verwandten und Kollegen auf einfache Weise auszutauschen. Die Chatfunktionen sind rundum einfach aufgebaut und das Programm bedient sich kinderleicht, sobald man den Doppelklick in den Optionen auf Chat anstatt Anruf umstellt.

Nach monatelanger Kontinuität kam heute der Bruch: Skype ist nicht nutzbar! Der offiziellen Verlautbarung entnimmt man, dass die Login-Probleme in einem Zeitfenster von 12-24 Stunden gelöst werden sollen. Für meinen Geschmack ist das eindeutig zu viel, denn ich merke wie sehr man von Skype in der einfachen Kommunikation abhängig geworden ist.

Heute musste ich vermehrt E-Mails mit meinen Kollegen bei sevenload schreiben. Diese Mails muteten dabei fast schon wie eine eigene Skypenachricht an, während übliche E-Mails doch etwas länger und formeller aufgebaut sind. Zumindest mit der kleinen Belästigung von Skype, das ja scheinbar nie einen Chat vergisst, in dem man irgendwann angemeldet war und sich nie abgemeldet hat oder sowieso konsequent online ist, gab es heute eine entspannende Ruhephase – keine Popups, dass jemand eine Nachricht geschrieben hat, dass jemand ein neues Chatfenster öffnet oder dass jemand eine Datei schicken möchte – nein, es war ruhig.

On the River? Check! Ich weiß wirklich nicht, ob man einen echten Unterschied mit der neuen Version von Rivva erkennen kann, aber Frank Westphal hat dazu einiges in dem Rivva Blog angekündigt.

Dass ich den Dienst sehr schätze, ist ja allgemein bekannt. Was ich aber umso spannender finde, ist die vertikale Ausrichtung mit dem ersten Beispiel zu Rails. Die Suche nach bestimmten Begriffen/Tags wäre dank Rivva eine optisch und technische Alternative zu Technorati – auch zwecks Blogmonitoring.

Die Meldungen schlugen ein wie eine Bombe: Die Nachrichtenformate „Sat.1 am Mittag“ und „Sat.1 am Abend“ gehören ab sofort der Vergangenheit an. Fast könnte man laut durch die Straßen ziehen und lauthals ausposaunen „Adé Du schöne journalistische Vielfalt, willkommen Mainstreamidiotismus“ – doch macht das wirklich Sinn eine solche Pauschalisierung abzulassen?

Eine Forderung nach der Überprüfung der Sendelizenz oder gar das betiteln von „Sanktionen“ ist meiner Meinung nach das letzte, was man jetzt rufen sollte. Da hätte man doch viel früher mal aufwachen sollen und sich um Call-in-TV Sendungen seine Gedanken machen sollen. Das wurde aber mit einem zugekniffenen Auge immer hingenommen, aber sobald eine im Regionalprogramm laufende Nachrichtensendung abgesetzt wird, ist man als medienpolitischer Vertreter des Volkes (hier: Wolfang Börnsen, Vorsitzender der Arbeitgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der medienpolitische Berichterstatter der CDU, Reinhard Grindel) händeringend zur Stelle und versucht sich mit solchen abstrusen Forderungen in Szene zu setzen.

Ich sehe eine solche Entscheidung seitens der Senderführung von Sat.1 eher als absolute Blamage. Wie kann man einer Moderatorin während der laufenden Sendung mitteilen, dass es die letzte Ausgabe war? Auch das Aus für die Mitarbeiter ist ein absolutes No-no für solche plötzlichen Veränderungen. Noch härter, und damit auch wirklich pervers, ist die Nutzung des Sendeplatzes durch wieder aufgewärmte Wiederholungen von „Richterin Barbara Salesch“ zur gleichen Sendezeit von „Ex-Sat.1 am Mittag“. Das kann man doch besser nutzen und ein spannendes Call-in-TV Format ins Leben rufen: „50 Cent am Mittag“ oder „Sat.1 am Buzzer“ könnten absolute Durchbrecher werden, oder nicht?

Ob letztendlich die Wertigkeit des Sat.1-Programms durch die veränderten Inhalte an Kompetenz gewinnen kann, wage ich zu bezweifeln. Ich empfand es erfreuliche Meldung, dass man eine Nachrichtenoffensive damals in 2004 vorantreiben wollte – damit assoziiere ich jedoch nicht die Resignation vor dem Medium mit den Wegfall eines journalistischen Medieninhaltes. Jedoch ahnte man bereits mit dem Weggang von Thomas Kausch als Nachrichtenchef am Wochenende, dass das dicke Ende noch nicht erreicht ist. Nun sieht man es – Journalismus wird von den öffentlich-rechtlichen Sendergruppen praktiziert, während das private Fernsehprogramm sich vielmehr auf generationsgetriebenen Spaß konzentriert. Herzlichen Glückwunsch zu dieser medialen Bestleistung.

Nur ein kleiner Verbesserungsvorschlag für Frank Westphal von Rivva: Wenn ich an einem Tag dieses Thema schreibe, und dort das Thema an einem anderen Tag hochkommt, macht es dann nicht Sinn, dass mein Beitrag mit in die Diskussion kommt, auch wenn ich dort nicht verlinkt bin? Und nein, ich bin jetzt nicht „linkgierig“, aber ich versuche das Prinzip ein wenig zu verstehen… ob man das auch über Tags in den Beiträgen mit einem vielleicht sekundren Relevanzkriterium verbinden kann und nicht die reinen Links alleine in die Betrachtung einfließen lässt? ;)

Der webzwonullige Nachrichtendienstleister Rivva wird von mir sehr geschätzt. Meines Wissens nach organisiert kein anderer Anbieter die Daten der RSS Feeds in der Form und bereitet die Themenlage der deutschsprachigen Weblogs am Morgen so gut auf, ohne dass jemand irgendeine echte redaktionelle Kompetenz zeigen muss. So kann man ganz entspannt entscheiden, ob man zu einem Thema seinen eigenen Senf schreiben oder aber gänzlich auf die Beisteuerung und Befütterung des jeweiligen Themas verzichten möchte. Danke noch einmal, Frank!

Leichtathletik ist ein Sport, der meine Hochachtung genießt. Ich bekomme diese sportlichen Leistungen beim besten Willen nicht so hin wie die vielen Sportler, die sich mühsam der Welt des Sports stellen. Persönlich bevorzuge ich Mountainbiking oder Wandern. Die Medien und einige nach Schlagzeilen süchtige Blogger haben das Thema von Allison Stokke aufgegriffen. Die junge Dame ist eine attraktive US-amerikanische Ausnahmesportlerin, auf die ich schon gestern im SpOn gestoßen bin. Heute hatte mich Herr Turi durch sein prägnantes Zitat daran erinnert, dass es ja um mehr als Sport ging:

Mit etwas weniger knapp geschnittenen Trikots springen – ging früher auch. Wäre aber eigentlich schade für eingefleischte Leichtathletikfans wie mich.

Besagte Medien und Blogger veröffentlichten Fotos von Allison, auf denen sie in heißen, knappen Outfits den Stabhochsprung unternimmt. Das Thema ist meiner Meinung nach sehr beachtlich, zumal Allison sich nicht recht damit anfreunden kann als junge Frau in der Öffentlichkeit auch in einem anderen Blickwinkel präsentiert zu werden, der sich gänzlich vom sportlichen Ideal unterscheidet. Sex sells und spricht das Massenpublikum immer an – daher auch die vielen Berichterstattungen mit Screenshots von Webseiten, auf denen Allison in ihren knappen Outfits zu sehen ist.

Manchmal wundere ich mich jedoch auch nicht mehr über die Gier und Sensationslust der Medien und mittlerweile auch der Blogger, wenn es um Fotos von Prominenten geht… darüber schreiben reicht wohl nicht mehr aus. Und wer geglaubt hat, dass es hier Fotos von Allison Stokke gibt, liegt gänzlich falsch. Ich finde das immer wiederkehrende Thema einfach bemerkenswert, wie es sich schon bei Antonnella Barba oder Tammy NYP ereignet hat: Aus einem Sternchen oder Noname wird über die Nacht eine teilweise skandalöse Berühmtheit. Im Fall von Allison Stokke ist es einfach nur schade, wie sich die Sache entwickelt.

Früh am Morgen las ich doch wirklich bei SpOn in der Überschrift etwas von „Bayern 2:0“, konnte dann aber nach dem leichten Reiben der Augen erkennen, dass dort ganz großes Kino geschrieben wurde.

Bayern 2.0 – eine sehr zwonullige Aussage, die aus einem IT-Fachmagazin stammen könnte. Der Nachrichtentitel ist meiner Meinung nach wirklich unter jeglicher journalistischen Würde…

Per Zufall bin ich auf folgende Meldung aus dem offiziellen Blog von YiGG gestoßen:

Deswegen wird YiGG jetzt eine GmbH und von Business Angel Dr. Roland Metzger und dem Venture Capital Unternehmen Baytech Venture Capital unterstützt. Dr. Metzger investiert in junge Unternehmen, Baytech Venture Capital in zukunftsweisende Projekte.

Herzlichen Glückwunsch! Die Höhe ist noch unbekannt, vielleicht kommen aber in Kürze neue Details ans Tageslicht. Das Geld soll für die Fortführung der Social News Community dienen, indem die Software (und sicherlich auch die Hardware) optimiert wird. Ebenfalls wird die Zeit genutzt um neue Features zu entwickeln.

Nachtrag: Auch bei Golem ist man aufmerksam gewesen! ;)

Das Internet verändert sicht zunehmend in ein eigenständiges Medium. Auch die Konsumenten von Informationen, Nachrichten und Wissen sind darauf angewiesen, dass die täglich genutzten Nachrichtenportale immer up-to-date sind. Dass die Aktualität der Nachrichtenlage dabei in den meisten Fällen von sich überzeugt, versteht sich von selbst. Vor zahlreichen Wochen konnte ich bereits einen schönen Vergleich der Nachrichtenseiten über die sichtbaren Formen der Anzeigen bzw. Werbemaßnahmen liefern – heute verwerte ich gelieferten Inhalt. Denn es ist ein brisantes Thema, was sich in dem hier veröffentlichten PDF aufzeigen wird: Die Webzwonulligkeit der deutschen Nachrichtenportale – die teilweise auf den Internetseiten mangelnd oder schlichtweg nicht vorhanden ist.

Zusammengetragen wurden diese Informationen durch akribisches Austesten, Ausprobieren und mühsames Zusammenschreiben bereits vor etlichen Wochen von Armin „Farlion“ Meier und ich schlimmer Finger hatte bis zu diesem Wochenende keine Zeit dazu gehabt, alle diese wertvollen und aufschlussreichen Daten zu veröffentlichen. Schande über mein Haupt, aber ich gelobe Besserung und werde das PDF um die gängigen Magazine und Zeitschriften für die Themen „Marketing und Werbung“ und „Computer & IT“ nachtragen, die es im deutschsprachigen Internet zu finden gibt.

Viel Spaß beim Lesen, und vielen Dank an den Farlion! [PDF Download]