Beiträge

Quelle: Mediengruppe Madsack

Lokaljournalismus steht seit geraumer Zeit vor der Herausforderung, die Leser der Region mit Inhalten zu begeistern. Sinkende Auflagen, die Zusammenlegung einzelner Redaktionen und Sparmaßnahmen zwingen viele Verlage dazu, ihre eigenen Kernthemen auf Sparflamme zu köcheln. Im schwierigen Umfeld der Lokalberichterstattung möchte die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) der Mediengruppe Madsack neue Akzente mit einer umfangreichen Multimedia-Reportage setzen und die digitale Informationskultur der Leser bereichern.
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Das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr möchte für sein Wochenmagazin stern die Zusammenarbeit zwischen Print und Online intensivieren. Für diese Zielsetzung soll eine neue Berliner Spitze dem stern mit crossmedialen Geschichten zuarbeiten. Auch in Hamburg werden künftig Bewegtbild-Angebote mit einem neuen Team entwickelt.
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Nach Ansicht des BDZV-Hauptgeschäftsführers Dietmar Wolff helfen digitale Technologien, das klassische Zeitungsgeschäft und damit das publizistische Angebot der Verlage zu erweitern. Wer bislang noch nicht auf E-Paper, Apps für Smartphones und Tablets, stationäre und mobile Webseiten bis zu Social-Media-Kanälen setzt, sollte seine Verlagsstrategie in Richtung digitales Denken weiterentwickeln. Ein Patentrezept bleibt der BDZV der Branche schuldig: „Jedes Unternehmen muss für sich herausfinden, was die Kunden wollen und was zur eigenen Marke passt“, orakelte Wolff im Rahmen der BDZV-Jahrespressekonferenz in Berlin.
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In der Kommunikation werden Blogger als potenzielle Meinungsführer zu verschiedenen Themen kontaktiert. Jeder Blogger hat eigene Erwartungen an die Kontaktaufnahme und das Verhältnis zu Unternehmen. Das Themenfeld „Blogger Relations“ wird immer wichtiger und ist für viele Kommunikatoren überhaupt nicht mehr wegzudenken. Wie aber sieht die Realität aus?
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Was muss man tun, wenn die Gedanken nicht frei sind? Wenn Worte nicht geflügelt daher kommen? Wenn die Finger nicht über die Tastatur huschen wollen? Wenn man den geistigen Erguss nicht in einen Text formulieren kann? Diese Situation bezeichnen viele Autoren als Schreibblockade, unter der selbst ich zeitweilig leide. Jedoch gibt es dazu verschiedene Auswege, um eine Schreibhemmung zu besiegen. Wie das geht, möchte ich heute in einem Beitrag zur Blogparade von Kerstin Hoffmann über Schreibblockaden aufzeigen.
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Für die deutsche Ausgabe der HuffingtonPost wurde in den vergangenen Wochen ein gewaltiger Erwartungsdruck aufgebaut. Reload, Refresh, Enter gedrückt. Nicht ganz um 10.10 Uhr war das Portal von der Passwortschutz befreit. Erst einige Minuten später öffnet sich endlich die deutsche HuffingtonPost. Eine erster Kommentar.
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Seit dem Ende von Google Reader wurde das Thema RSS sehr umfangreich und kontrovers diskutiert. Brauchen wir überhaupt noch klassische RSS-Reader? Lohnt sich ein RSS-Feed mit vollständigen Artikeln oder die Variante mit reduzierten Auszügen? Werden mehr Leser durch die reduzierte Variante auf das Blog gelockt? Kommt ein Blog heutzutage ohne RSS aus? Diese Fragen habe ich mir in den letzten Wochen oft genug gestellt – und ich habe eine passende Lösung anzubieten, damit RSS auch in Zukunft zu den digitalen Essenzen der Medienwelt zählt.
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Manchmal würde ich auch gerne anders agieren, als mit Pressemitteilungen um mich zu schleudern. Seit Jahren dümpelt der Gedanke vor sich hin, eine echte Social Media Release zu zaubern. Mit allem Pipapo, dem ganzen Rambazamba! Damit sich der Journalist in der Rolle des Empfängers gleich hypermodern vorkommt, nahezu vom Stuhl gefegt wird, und die genialsten Berichte darüber in Medien und Blogs nur so aufpoppen. Doch sollte man dies wirklich in der PR machen? Pressearbeit unter einem anderen Stern und in einem anderen Licht – über eine Social Media Release? Die gelebte Praxis erteilt der Social Media Release eine klare Absage und zelebriert die gelernte Kunst der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über klassische PR-Maßnahmen. Lasst die Pressemitteilung hochleben!
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Public Relations. Digital Relations. Social Media. Kommunikation. Diesen Themen hat sich eine ganze Branche im Sinne der Professionalität verschrieben. Kreative Köpfe und verschiedene Agenturen kommunizieren mal mehr und mal weniger lautstark in ihren eigenen Blogs rund um das Thema PR. Blickt man nach Übersee in die USA, hört man immer wieder Namen wie Brian Solis, Peter Shankman, Danny Brown, Chris Abraham oder Jeff Jarvis als prädestinierte Beispiele für Experten in Sachen Kommunikation. Und was machen wir Deutschen?
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Der Zeitungsmarkt in Deutschland gerät immer stärker unter Druck. Die Medienvielfalt in Deutschland steht seit einiger Zeit in keinem guten Licht. Immer wieder rütteln aktuelle Schreckensmeldungen an den Grundfesten des Journalismus. Erst die Pleite der „Abendzeitung“ in Nürnberg, gefolgt von der Insolvenz der Nachrichtenagentur „dapd“ und der „Frankfurter Rundschau“ sowie der endgültigen Einstellung von der „Financial Times Deutschland“. Das „Hamburger Abendblatt“ und die „Berliner Morgenpost“ entwickeln sich zu einem Teil der „Welt“, die „Münstersche Zeitung“ verkündet die Schließung einiger Lokalredaktionen. Sie werden nicht die letzten Opfer der deutschen Medienkrise sein. Der einst fruchtbare Acker der deutschen Medienlandschaft wirkt wie ausgesaugt. Eine versandete Ödnis, auf der die Pflanze des Journalismus nicht weiter überlebensfähig wirkt. Wurde der digitale Wandel von deutschen Medienunternehmen überhaupt verstanden?
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