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	<title>Mike Schnoor &#187; Honorar</title>
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	<description>Social Media, Public Relations, Marketing, Kommunikation und Medien aus Köln</description>
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		<title>Was darf man von PR-Agenturen erwarten?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 20:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsbasierte Honorierung]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir leben alle in den Zeiten des Umbruchs. Auch die PR-Branche leistet sich die eine oder andere Schote, so dass sie manchmal nicht besser positioniert ist, als wenn gro&#223;e Print-Verlagsh&#228;user nach einem Leistungsschutzrecht f&#252;r deren Online-Inhalte lamentieren. Was mir pers&#246;nlich immer noch sehr stark in der PR-Branche fehlt, ist der Dienstleistungscharakter auf Basis von Erfolgen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben alle in den Zeiten des Umbruchs. Auch die PR-Branche leistet sich die eine oder andere Schote, so dass sie manchmal nicht besser positioniert ist, als wenn gro&#223;e Print-Verlagsh&#228;user nach einem Leistungsschutzrecht f&#252;r deren Online-Inhalte lamentieren. Was mir pers&#246;nlich immer noch sehr stark in der PR-Branche fehlt, ist der Dienstleistungscharakter auf Basis von Erfolgen. Honorierte Erfolge sind das Schl&#252;sselwort f&#252;r die kommenden Jahre.</p>
<p>Im Prinzip darf man von einer PR-Agentur, die als Dienstleister fungiert, nahezu alles erwarten. Einsatz, Engagement &#8211; nat&#252;rlich nur, solange auch das Geld stimmt. Der Klassiker ist daf&#252;r der Branchenliebling &#8211; unser gesch&#228;tzter Retainer! M&#246;glichst hoch und am liebsten 5.000 Euro oder mehr im Monat f&#252;r die einfache Pressearbeit. Alles muss sich ja f&#252;r den hohen Einsatz und die Manpower lohnen, denn schlie&#223;lich schreibt ein namensloser Praktikant, ein unterbezahlter Junior &#252;berpr&#252;ft und der hochdekorierte Senior kommuniziert im Namen der PR-Agentur f&#252;r den Kunden. Die Kontakte zu Journalisten mit Schl&#252;sselfunktionen als Kommunikatoren sind dabei sogar noch eingefleischte Vertraute des Chefs &#8211; und die werden im Idealfall nicht an den Kunden vermittelt. Ok, das ist ein ganz gruseliges Szenario. Doch es soll das immer noch geben, und ohne Namen zu nennen oder jemanden an den Pranger zu stellen &#8211; ich wei&#223;, ihr lest mit. :)</p>
<p>Um diesem kleinen Teufelskreis zu entkommen bedarf es eigentlich nur wenig. Was mir ganz ehrlich bei so vielen PR-Agenturen und PR-Beratern fehlt, ist eine kalkulierbare Erfolgskomponente &#8211; quasi als Grundlage f&#252;r jeden Vertrag zur PR-Arbeit. Gepaart mit einem Splitting f&#252;r den Retainer, damit von den 5.000 Euro gerne f&#252;r die PR-Agentur erstmal 1.000 Euro gesichert sind, und die restlichen 4.000 Euro als eben jene kalkuliarbare Erfolgskomponente den Ansporn geben, sich f&#252;r den Kunden mit Herzblut ins Zeug zu h&#228;ngen. Klingt f&#252;r die PR-Agentur oder den PR-Berater zwar hart, ist aber sehr fair f&#252;r den Kunden. Denn als Kunde, wenn man ein Unternehmen als Pressesprecher oder PR-Abteilung aktiv vertritt, ist man schlie&#223;lich auch mit sehr viel Herzblut in der &#214;ffentlichkeitsarbeit aktiv. Zumindest sollte man das erwarten &#8211; und das kann man auch. Doch wie zahlt sich die Erfolgskomponente in Hinsicht auf eine &#8220;Ver&#246;ffentlichung&#8221; aus? Gewiss ist das Verhandlungssache, aber wenn man einen durch die PR-Arbeit erzeugten Pressebericht sachlich durchleuchtet, l&#228;sst sich ziemlich direkt eine Honorierung ableiten &#8211; hier einige Denkans&#228;tze:</p>
<p><strong>Der Weg zur Honorierung</strong><br />
Fallbeispiel Artikel: Hier platziert eine PR-Agentur einen inhaltlich guten Artikel. Den vollen Preis einer erfolgsbasierten Honoraraussch&#252;ttung erzielt die PR-Agentur demnach mit eben jenem Artikel, der zu 100% &#252;ber ein Unternehmen berichtet oder eine Marke thematisiert. Stellen wir uns eine ganze Seite in einer Fachpublikation, die dem Medium gerecht wird, dazu einfach vor. Was w&#228;re besser, als mit der Faust den Nagel gezielt einzurammen?</p>
<p><strong>Voller Preis f&#252;r volle Leistung?</strong><br />
Nat&#252;rlich sind damit nicht obige 4.000 Euro als verbleibende Restsumme vom Retainer sofort f&#228;llig, sondern dabei nur ein gewisser Anteil vom Kuchen. Wie hoch dieser w&#228;re, ist reine Erfahrungssache gespickt mit Verhandlungsgeschick. Vielleicht 500 Euro f&#252;r eine 1/1 Seite bei 100% Berichterstattung als erfolgsabh&#228;ngiger Bonus? Doch wenn nur knapp 10% des Artikel den eigentlichen Anteil &#252;ber das Unternehmen ausmachen, sind damit auch die 500 Euro an Pr&#228;mie f&#228;llig? Wohl kaum, aber zumindest einen Anteil davon d&#252;rfte die PR-Agentur einstreichen. Von den 500 Euro, weil es sich so sch&#246;n rechnet, k&#228;men entweder exakte prozentuale Anteile oder eine Staffelung nach Dritteln zu tragen. Dieser Ansatz h&#246;rt sich recht plausibel an. Aber es geht ja noch weiter, wenn man die Erfolgshonorierung weiter spinnen darf</p>
<p><strong>Namensnennung in Artikeln</strong><br />
Doch gerade bei diesen einfachen Nennungen wird es haarig im Detail. Wann besitzt der Artikel die zahlungsf&#228;hige Relevanz? Nur bei einer einfachen Auflistung der Marktunternehmen? Wohl kaum, denn Auflistungen von Unternehmensnamen erfolgen eher durch die objektive Grundeinstellung in der Berichterstattung eines guten Journalisten.</p>
<p><strong>Content-Recycling = Auszahlung?</strong><br />
Stellen wir uns jetzt vor, ein klassischer Printartikel oder eine Fachpublikation wird online abgebildet. Content-Recycling f&#252;r die so genannte &#8220;Generation Kostenlos&#8221; oder als Hinweis auf die abonnierbare bzw. einzukaufende Printpublikation. Muss daf&#252;r dann die Erfolgshonorierung ebenfalls 1:1 erfolgen, so dass mit einem Artikel durch die verschiedenen Ebenen Print und Online gleich doppelt abgerechnet werden kann? Igitt, wie besch&#228;mend. Dann m&#252;sste man sich das eine oder andere Mal gewiss in die Schreibhand bei&#223;en, wenn eine von den Dienstleistern, den PR-Agenturen oder PR-Beratern, verschickten Pressemeldungen als originaltreue Kopie in verschiedenen Presseportalen auftaucht. W&#228;re solch eine Kopie-Honorierung g&#228;ngig, k&#246;nnten ungl&#252;ckseelige Misset&#228;ter ihr Machwerk damit treiben, die zu kopierende Pressemeldung m&#246;glichst breit zu streuen und auf eine maximale Auslastung in allen kostenlosen PR-Portalen hoffen. Pfui wie sch&#228;ndlich, es sollte klar sein, dass cut-copy-paste f&#252;r Pressetexte nicht honorierbaren Leistungen entsprechen d&#252;rfen.</p>
<p><strong>Honorierung f&#252;r Misserfolge?</strong><br />
Egal was passiert, immer geht etwas schief. In purer Anlehnung an Murphy&#8217;s Gesetz muss ich feststellen, dass die PR-Arbeit mit allen Facetten nur voller Fehler strotzt. F&#252;r Dienstleister muss ein Sonderk&#252;ndigungsrecht gelten, denn sobald von Seiten einer PR-Agentur echter Bockmist angestellt wird, durch falsche Aussagen das Gesch&#228;ftsmodell torpediert wird, der Aktienkurs ins Bodenlose rutscht oder der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer mit einem Herzkasper ins Krankenhaus eingeliefert wird &#8211; na, da will man ja auch nicht weiter sich von der PR-Agentur vertreten lassen. Den Dolchsto&#223; sollte man nicht unbedingt provozieren, aber daf&#252;r gibt es auch wieder die Anw&#228;lte, die das alles gegen gewisse Kostennoten regeln.</p>
<p><strong>Das PR-Maximum</strong><br />
Bei all der erfolgsbasierten Honorierung darf man nicht vergessen, dass auch irgendwann Schluss ist. Wie oben bereits erw&#228;hnt, ist der Erfolg am maximalen Retainer zu messen. F&#252;r die PR-Agentur wunderbar, f&#252;r den Kunden auch. Die einen haben einen relativ gesicherten Umsatz, die anderen eine kalkulierbare Kostengrenze. Dennoch darf auch das PR-Maximum f&#252;r den Retainer mit Erfolgskomponente nicht den sofortigen Stopp jeglicher Kommunikationsarbeit der Dienstleister bedeuten. Wenn der Retainer schon am f&#252;nften Tag im Monat ausgereizt ist, sollte der ganze Monat umso schwungvoller und euphorischer mit neuen Leistungen angegangen werden, denn der Kunde ist doch der K&#246;nig &#8211; auch in der PR.</p>
<p>Insgesamt suche ich immer noch nach dieser Wunschvorstellung einer erfolgsbasierten Honorierung auf Seiten der PR-Agenturen (und PR-Berater), die sich nicht nur schmackhaft anh&#246;rt, sondern auch nachhaltig den Kunden als Unternehmen voranbringt &#8211; und dem PRler auf Unternehmensseite die Zusammenarbeit mit der Agentur erleichtert. Ist dies realistisch oder vielleicht ein &#252;bertriebenes Happy-Wonderland? Vielleicht diskutieren die einen oder anderen PRler hier ja mit. :)</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Thomas vom Textberater.com gab mir mit seiner Replik den Denkansto&#223;, dass dieser Artikel vor allem die Ausgangssituation betrachtet, in der sich kleine Unternehmen und insbesondere Startups befinden. Dort fehlt oft am Anfang das Geld. Hohe Retainer mit m&#246;glicherweise wenig Output in den ersten Monaten sind f&#252;r zumeist noch unbekannte Startups ein hohes Kostenrisiko. Aber auch das kleine Unternehmen, was sich in die &#214;ffentlichkeit wagt, braucht einen kalkulierbaren R&#252;ckhalt, um sich gemeinsam mit einer PR-Agentur oder einem PR-Berater zusammen zu finden und auf Dauer eine nachhaltige Kommunikationsstrategie zu entwickeln.</p>
<p>Auch die im Kommentar genannten Punkte von Bernhard M&#252;ller sprechen f&#252;r sich. Ein Risikozuschlag f&#252;r die t&#228;gliche Arbeit ist f&#252;r die Dienstleistung selbstverst&#228;ndlich hilfreich, um von Seiten einer Agentur das Kundenverh&#228;ltnis und seinen Wunsch nach &#214;ffentlichkeit bestm&#246;glich in Szene zu setzen. Am Ende ist die Wahl der PR-Agentur immer schwer &#8211; und je intensiver die Beziehung zwischen PR-Agentur bzw. PR-Berater und Unternehmen ist, desto fruchtbarer werden die Ergebnisse sein.</p>
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		<title>Wuffi beim K&#252;rschner</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2006/03/24/wuffi-beim-kuerschner/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Mar 2006 07:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Manche Hunde sind schon treudoofe Tiere, wenn sie mit Herrchen oder Frauchen spazieren gehen. Am gestrigen Nachmittag erblickten wir jedoch ein Schaubild in Flensburg, was Karriere in der BILD Zeitung machen w&#252;rde: Sie lebt unter uns! Die Hundem&#246;rderin aus 101 Dalmatinern Tanja P. ist keine Tierfreundin. Sie kleidet sich wie im Film mit Hundepelzen! Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Hunde sind schon treudoofe Tiere, wenn sie mit Herrchen oder Frauchen spazieren gehen. Am gestrigen Nachmittag erblickten wir jedoch ein Schaubild in Flensburg, was Karriere in der BILD Zeitung machen w&#252;rde:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sichelputzer/117103716/" title="Photo Sharing"><img src="http://static.flickr.com/56/117103716_370b553aed_m.jpg" ALIGN="left" HSPACE="5" width="240" height="180" alt="foto_fraumithund" /></a><strong>Sie lebt unter uns!<br />
<em>Die Hundem&#246;rderin aus 101 Dalmatinern</em></strong><br />
<em>Tanja P. ist keine Tierfreundin. Sie kleidet sich wie im Film mit Hundepelzen! Um die teuren Anschaffungen zu finanzieren, entf&#252;hrt sie fremde Haustiere wie diesen Sch&#228;ferhund und f&#252;hrt sie zum K&#252;rschner aus&#8230;</em></p>
<p>Da k&#246;nnte ich doch glatt eine Karriere bei der gr&#246;&#223;ten Yellow-Press Zeitung Deutschlands beginnen! Das Honorar f&#252;r das Bild (Original: 3264&#215;2448 Pixel / 115,15&#215;86,36 cm mit 72dpi in 19.3mm Brennweite) betr&#228;gt 2000 Euro zur lizenzfreien Nutzung (<a href="http://mikeschnoor.com/impressum">Kontaktaufnahme</a>).</p>
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