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Am Montag kam es ganz frisch auf den Tisch: Facebook gibt es auch auf Deutsch. Doch was taugt es eigentlich, das altbewährte Kontaktnetzwerk auch in einer anderen Sprache zu nutzen? Nicht viel, denn nahezu alle Applikationen sind auf Englisch und nicht eingedeutscht. Es fehlt mir einfach der Mehrwert, die Spracheinstellung trotz der dicken Aufforderung in meinem Newsfeed bei Facebook zu ändern.

Natürlich sind insbesondere nicht-englischsprechende Mitglieder von der Tatsache berührt, sich als vollkommen eingegliederte Zielgruppe innerhalb von Facebook zu bewegen. Doch auch die Gruppen sind neben den Applikationen immer noch in Englisch – und da wird sich nicht viel tun, außer man startet Gegengruppierungen… aber dann hat man genau das erreicht, was viele Nutzer bei der Migration von studiVZ und meinVZ bereits auffiel. Es entsteht ein sprachliches Wirrwarr, durch das man im Grunde genommen nicht mehr durchblicken kann.

Suche ich später die Applikationen und Gruppen in Deutsch, in Englisch, in Spanisch, oder alle zusammen? Daher sage ich: Besser auf Englisch bleiben. Wer braucht schon ein deutsches Facebook mit englischen Gruppen und Applikationen als Social Network? Solange dort eine zu starke inhaltliche Diskrepanz zwischen Nutzerinteressen und Übersetzung ist, hält mich das von der Benutzung ab… :)

Es gibt Gründe, warum ich mich in die Thematik des jüngsten Hacks vom StudiVZ nicht tiefer begeben wollte. Vielleicht stelle ich die irgendwann noch einmal dar, vielleicht aber auch nicht. Jedenfalls habe ich Wind von so einigen Ereignissen im SchülerVZ erhalten, die ich kurzerhand mit einigen Screenshots präsentieren möchte. Es beginnt nämlich schon ein vorerst harmloses Treiben…

Wir verzichten im Rahmen dieser Darstellung auf die direkte Veröffentlichung irgendwelcher Mitgliedsnamen. Doch genau dieses Treiben, was sich in der ersten Alkoholiker-Gruppe im SchülerVZ zeigt, nimmt teilweise auch einen politischen Schwung. Einzelne Gruppen zeugen von politischen Inhalten, wobei die Gründer-Accounts jeweils gelöscht sind. Immerhin wird patroulliert – aber eine Alkoholiker-Gruppe ist ja kein Problem, ne?

Ganz nebenbei erscheint auch diese sehr freundliche Erklärung als mutmaßliche Abschreckungsmaßnahme bei der Anmeldung:

Eine IP-Adresse ist ein individuelles Erkennungszeichen im Internet, das Rückschlüsse auf den Nutzer zulässt. Wir speichern diese in unserem System ab, um unsere Webseite und dich vor Missbrauch zu schützen.

Für deine eigene Sicherheit: Im schülerVZ kann man sich nicht verstecken. Wer Phantasie- oder Fake-Profile sowie zweifelhafte Gruppen erstellt, andere beleidigt, rassistische oder pornographische Bilder und Texte einstellt, gegen unsere AGBs oder den guten Geschmack und die guten Sitten verstösst, muss damit rechnen gelöscht zu werden. Ebenso riskiert man auch eine Löschung durch die bloße Freundschaft mit einem offensichtlichen Fake-Profil. Wir behalten uns zivil- und strafrechtliche Schritte vor und arbeiten ggf. mit der Polizei und den Behörden zusammen.

Da kann ich wirklich nur andere Communities empfehlen, die den Teufel nicht so direkt an die Wand malen: Mein lieber Cousin hatte mir irgendwann einmal eine andere Community nahegelegt – er ist (oder war) dort Mitglied und hatte seiner Aussage nach sehr viel Spaß! Die Empfehlung möchte ich auch weitergeben.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt vom 28. Februar 2007 und hat nichts mit der aktuellen Situation um das SchülerVZ zu tun. Das Thema ist einfach nur uninteressant geworden…

Wir begrüßen alle schülerVZ-Pioniere – na dann prost Mahlzeit!

schülerVZ ist eine Internetplattform, die es Schülern ermöglicht Informationen auszutauschen.

schülerVZ ist ein internetbasiertes Netzwerk, durch das Schüler im deutschsprachigen Raum die Möglichkeit haben, sowohl mit ihren Klassenkameraden in Kontakt zu treten, als auch neue Verbindungen herzustellen.

Jeder Schüler kann sich kostenlos bei schülerVZ registrieren, um ein persönliches Profil zu erstellen und mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu treten, sowie sich über Interessen, Pausenhoftratsch und Photos auszutauschen.

Immerhin gibt es einen Lichtblick am Ende des Horizonts:

Ein ausführlicher Verhaltenskodex und ein eigenes Support-Team sorgen dafür, dass die Regeln auf der Plattform eingehalten werden. Jugendliche, die auf schuelerVZ.net unter sich bleiben möchten, können ihren Nachnamen ausblenden.

Ich habe dennoch das Gefühl, dass Schüler in ihren Präferenzen in Punkto „Community-Bildung“ noch stärker variieren, als es die erwachsenere Masse an Studenten tut – aber viel Erfolg! ;)

Für die Mitgliedschaft in einer openBC Gruppe schrieb ich diese meiner Meinung nach nichtssagenden und zugleich süffisant-lustigen Zeilen. Ich wollte die natürlich nicht hier unseren Lesern vorenthalten… passt sowas zu einer Gruppe für „Webdesign und Usability?

Ich mag es zwar nicht, mich über Beweggründe zu thematisieren, aber vielleicht ist es am besten nach den drei gegebenen Kriterien anzufangen. Also los – da schaut her!

1. Was willst du erreichen?
Einerseits möchte ich neue Kontakte knüpfen, das will ja wohl fast jeder. Also ist der Grund ziemlich bescheiden. Andererseits war ich natürlich auch durch meinen alten Beruf als Online-Producer schon immer mit Webdesign beschäftigt. Ich suche den Austausch mit anderen (sofern mir natürlich etwas auf der Zunge/in den Fingern brennt). Vielleicht springt natürlich auch ein neuer Job dabei heraus, aber da hege ich noch Zweifel ;)

2. Was ist dir wichtig?
Persönlichkeit und Authentizität aller Teilnehmer. Ich brauche keinen gekünzelten Aktionismus oder das gegenseitige Hochspielen… aber ich hoffe mal, das ist ja eh nicht hier zu finden! Meine Familie ist mir wichtig, mein Leben, Essen, Trinken, Schlafen – und aktiv etwas zu machen.

3. Wo liegen deine Interessen und Aktivitäten?
In technischer Natur? Derzeit beschäftige ich mich mit Weblogs und dem Citizen-Media Journalismus im allgemeinen. Natürlich blogge ich auch selbst – www.mikeschnoor.com – Durch mein Studium bin ich auch in den Themengebieten Medienmanagement und Marketing recht fit – denke ich jedenfalls. Und als Aktivität, die ich schätze und liebe, bleibt wohl zu erwähnen, dass ich regelmäßige Cocktailparties an unserer selbstgebauten Bar veranstalte und dann darüber auch im Netz schreibe – loungemix.de … reicht das oder noch mehr? ;)

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